AT103078B - Vorrichtung zum Auspumpen von Glühlampen. - Google Patents

Vorrichtung zum Auspumpen von Glühlampen.

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AT103078B
AT103078B AT103078DA AT103078B AT 103078 B AT103078 B AT 103078B AT 103078D A AT103078D A AT 103078DA AT 103078 B AT103078 B AT 103078B
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Austria
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lamp
lamps
incandescent lamps
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vacuum
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Hans Gottwald
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Hans Gottwald
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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Vorrichtungen, bei welchen Glühlampengruppen mittels Luftpumpen stufenweise   ausgepumpt   werden, sind bekannt. Doch weisen diese Vorrichtungen den Nachteil auf, dass einerseits der Anschluss der Lampen an die einzelnen Entlüftungsstufen nur schwer zu bewerkstelligen ist, anderseits bei Vor- handensein einer fehlerhaften Lampe diese das Vakuum sämtlicher an dieselbe Entlüftungsstufe angeschlossenen Lampen verschlechtert, so dass man sämtliche nach vollständiger Entlüftung abgeschmolzenen
Lampen einer Gruppe bei Vorhandensein nur einer schlechten Lampe ausscheiden musste. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist nun gemäss vorliegender Erfindung ein feststehender Verteilerkopf und ein denselben luftdicht   umschliessender,   jedoch drehbarer.

   Verteilerring vorgesehen, wobei in den Verteilerkopf so viele
Pumpenleitungen münden, als Entlüftungsstufen vorgesehen sind, während vom Verteilerring zu jeder am Lampenkranz angeordneten Lampe eine gesonderte Entlüftungsleitung führt.   Zweckmäss   ist vor der Hochvakuumzone eine Feinvakuumzone vorgesehen, an welche jede Lampe einzeln angeschlossen und im Falle ihrer Schadhaftigkeit infolge des Eintretens von Aussenluft in die Pumpleitung ab- geschmolzen wird. 



   Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt noch darin, dass jede Lampe nach vollständiger   Ent-   lüftung selbsttätig abgeschmolzen wird. Dies erreicht man durch eine Abschmelzbrennergruppe, die am
Gestell fix angeordnet ist, u. zw. an jener Stelle, an welche die jeweils letzte an die Hochvakuumzone angeschlossene Lampe zu liegen kommt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Es zeigt Fig. 1 Verteilerkopf und Ring für 20 Lampen im Längsschnitt, Fig. 2 ist ein Querschnitt von 
 EMI1.2 
 Abschmelzbrenner dargestellt. Fig. 4 zeigt den Lampenkranz in Draufsicht, Fig. 5 die Anordnung der Abschmelzbrennergruppe für fertig entlüftete Lampen und deren Betätigung durch den Lampenkranz und Fig. 6 eine Gesamtanordnung der Einrichtung. 



   Der Verteilerkopf 1 ist zweckmässig konisch ausgebildet. In ein und demselben Querschnitt des Kopfes sind vier Kammern 2,   3,     4   und 5 von verschiedener Grösse angeordnet, von welchen die erste 2 (bei einer Drehrichtung des Verteilerringes im Uhrzeigersinne) als   Vorvakuumkammer   mit der niedersten Entlüftungsstufe, die Kammer 3 als   Mittelvakuumkammer   mit einer mittleren Entlüftungsstufe und die Kammern 4 und 5 mit einer Fein- bzw. Hochvakuumentlüftungsstufe der Pumpen verbunden sind. 



  Die entsprechenden Pumpenleitungen sind an der Unterseite des Verteilerkopfes angeordnete Stutzen 2', 
 EMI1.3 
   führen.   An der Unterseite trägt der Kopf 1 Muttergewinde 6 mittels welcher er auf eine Säule fest aufgeschraubt weiden kann, während an seiner Oberseite ein Ständer 7 eingeschraubt wird, der den Ofen 7' zur Erhitzung der Lampen trägt. Der Verteilerring 8 ist als ein an die Mantelfläche des Kopfes 1 dicht anschliessender hohler Kegelstumpf ausgebildet, der in derselben Querschnittsebene, in der die Vakuum-   kammern   des Kopfes 1 liegen, die   Entlüftungsbohrungen   10 der einzelnen   Glühlampen   (im vorliegenden 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 gegen innen gedrückt, so dass sie ständig mit dem Lampenkranz 13 in Berührung bleibt.

   Am äusseren Ende der Gabel   18'ist   ein Winkelhebel 20 angelenkt, der über geeignete Gestänge 21 einen über dem Ofen 7'angeordneten Gaslufthahn 22 betätigt. Von diesem Hahn 22 führen zwei Leitungen 23,24 an den Seitenwänden des Ofens zu je einer Brennergruppe 25,26, die die   Ofenwände   an jenen Stellen durchsetzen und in deren Verbindungslinie die Lampenspitze zu liegen kommt. 
Um die Lampen zu kontrollieren und etwa schadhafte Lampen unschädlich und leicht kenntlich   zu machen, ist folgende Einrichtung getroffen. Von der zur Feinvakuumkammer 4 führenden Pumpleitung   
 EMI2.2 
 in dessen U-förmig gebogenem Rohr das Quecksilber bei   normalem   Druckzustand in beiden Schenkeln gleich hoch reicht.

   Im Innern des mit der Pumpleitung nicht verbundenen Schenkels des U-Rohres sind nun zwei Platinkontakte 29,30 vorgesehen, deren einer 29 mit dem Quecksilber beständig   in Berührung   ist, während der zweite 30 oberhalb desselben angeordnet ist und nur beim Steigen der Quecksilbersäule mit dieser zur   Berührung   gelangt. Dabei ist zu beachten, dass der Kontakt 30 einen solchen Abstand von der Quecksilberoberfläche besitzt, dass eine Quecksilbersäule von dieser Höhe der Druckdifferenz zwischen   Fein-und Mittelvakuumzone   entspricht, andernfalls das Manometer bei jeder Lampe (auch den guten) ansprechen würde. 



   Diese Platinkontakte gehören einem Batteriestromkreis an, in dessen weiteren Verlauf ein Elektro- 
 EMI2.3 
 



   Die Entlüftungspumpen werden angestellt, so dass in den vier Vakuumkammern 2,3, 4, 5 die ent- sprechenden   Entlüftungsgrade aufrecht erhalten   werden. Man hängt nun auf die in der Bedienungszone befindlichen   Lampenträger   16 die Lampen auf und verbindet deren Vakuumröhrchen mit den zugehörigen   Verbindungsstücken   15. Jetzt schaltet man den Antrieb des Verteilerringes 8 ein, wodurch dieser ruck- weise weitergeschaltet wird, so dass nach und nach sämtliche Lampen gruppenweise an die Vor-und   Mittelentlüftungsstufen angeschlossen   werden. Beim Weiterschalten wird nun jede Lampe einzeln an die Feinvakuumzone angeschlossen.

   Ist die Lampe nun fehlerfrei, so wird keine Aussenluft in die Fein- vakuumleitung eintreten, welche den Entlüftungsvorgang stören würde, weist die Lampe jedoch einen
Sprung auf, so tritt eine Drucksteigerung in der Pumpleitung infolge   Einströmens von Aussenluft   auf. 



   Diese Drucksteigerung pflanzt sich sofort über die Kontrolleitung 27 in das Queeksilbermanometer 28 fort. Das Quecksilber steigt in dem der Pumpe abgewendeten Rohr hoch und schliesst über die Platin- kontakte 29,30 den elektrischen Stromkreis in dem das Solenoid 31 eingeschaltet ist. Dessen Kern betätigt   das Gestänge 34 derart, dass   der Hahn 35 fi die Gas-und Luftzufuhr der Brennergruppe 36,37 geöffnet, 

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 EMI3.2 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2
AT103078D 1924-03-18 1924-03-18 Vorrichtung zum Auspumpen von Glühlampen. AT103078B (de)

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AT103078D AT103078B (de) 1924-03-18 1924-03-18 Vorrichtung zum Auspumpen von Glühlampen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19934032A1 (de) * 1999-07-21 2001-02-01 Promatec Gmbh Berlin Verbindungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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