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Zündkerze.
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der ein Paar von Isolierteile vom inneren Ende des Kerzenkörpers aus in eine Isoliemluffe einführbar sind, und bezweckt die Dichtung zwischen den Teilen der Isolierung, der metallischen Fassung und der zentralen Elektrode durch die hohen, im Innern der Maschine auftretenden Drücke zu verbessern, so dass sich die Zündkerze nach der Erfindung, insbesondere für schnellaufende und mit hohen Kompressionen arbeitende Maschinen eigtnet, Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass die die inneren Isolierteile enthaltende metallische Fassung einen inneren Bund oder Rand besitzt, gegen die die Isolierteile mittels einer Mutter mit Gegenmutter gepresst werden, die auf einer zentralen die Elektroden bildenden Spindel versehraubbar sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in einem Längsschnitt veranschaulicht.
Die Zündkerze nach der Erfindung besteht aus einem annähernd zylindrischen, metallischen Körper 1, der mit einer prismatischen Erweiterung 2 und mit einem mit Schraubengewinden versehenen Stutzen 3 ausgestattet ist, mit dem die Kerze in die Motonvand eingeschraubt wird.
Durch den Körper 1 wird eine verhältnismässig grosse Kammer 4 gebildet und die Erweiterung 2 besitzt innere Schraubengänge 5, in die eine Mutter 6 mit einem Bund eingreift, die dazu dient, die äussere Isoliel1nuffe 8 festzuziehen, die mit ihrer Schulter 81 vorzugsweise unter Zwischenlage einer Dichtung 71 auf eine zugehörige Schulter 7 der metallischen Büchse aufgepresst wird. Vorzugsweise sind in der Wand der Kammer 4 Ventilationslöcher 15 vorgesehen.
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und einer Klemmutter 12 in ihrer Lage festgehalten wird. 13 ist eine Scheibe und 14 ein geränderter Knopf, wie bei den gebräuchlichen Zündkerzen.
In dem isolierenden Teil 8 ist ein die zentrale Spindel umgebender Lüftungskanal 82 vorgesehen,
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wird durch die Seitenwand 84 des Isolierkörpers begrenzt, der sieh ziemlich weit nach abwärts erstreckt, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist, damit für etwaige sekundäre innere Funken ein langer Weg (in der Zeichnung durch die strichpunktierte Linie s angedeutet) zu durchmessen wäre, so dass die Bildung solcher Funken hiedurch hintangehalten wird.
Der Stutzen 3 ist auch an seiner inneren Seite mit Gewinden ausgestattet, in die eine Fassung 16 eingeschraubt wird, die an ihrem Rande eine oder mehrere gegen die Spitze 18 der Hauptelektrode zu gebogene Elektroden 17 trägt. Die Hauptelektrode besitzt eine Erweiterung 19, die von einer, aus zwei Zylindern von verschiedenem Durchmesser gebildeten isolierenden Muffe 20 umgeben ist ; mit Hilfe der Schulter 21 legt sich die Muffe an den vorspringenden Rand 23 der metallischen Fassung 16 dicht an.
Über den oberen Teil der Muffe 20 schliesst sich eine Isolierhaube 22, die mit Hilfe einer Mutter 24 und einer Gegenmutter 25 auf der Spindel 9 mit ihrem unteren Rand auf die obere Seite des Randes oder Bundes 23 dicht angedrückt werden kann und diesen Rand dadurch wieder an die Schulter 21 der Isolier- muffe 20 anpresst. Dieses letzterwähnte Anpressen wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch die Erweiterung 19 gewährleistet, die genau in die zugehörige Isoliermuffe einpasst.
Die Spindel 9, die Muttern 24 und 25, sowie die Isolationsteile 20 und 22 sind als Ganzes im Innern der Fassung 16 angeordnet
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und bilden mit letzterer den Zündposten, der auswechselbar sein kann, da er vom inneren Ende der Kerze aus einschraubbar ist, und dessen Abdichtung durch die Kompression der Maschine verbessert wird, die bestrebt ist, jeden Teil gegen seinen Sitz zu drücken.
Man erreicht gleichzeitig auch die grösstmöglichste Verminderung an Isolationsmasse, die der hohen Erhitzung durch die Verbrennung des Treibmittels ausgesetzt ist.
Die Kühlung der zentralen Spindel wird durch die Zirkulation von Luft gewährleistet, die durch die Locher j ! J, die Kammern 4 und 83 und den Kanal 82 streicht, und durch die Öffnungen 11 der Scheibe 10 oder durch Öffnungen austritt, die man in der Wand der Isoliermuffe 8 vorsehen kann, die aber in der Zeichnung nicht veranschaulicht sind.