AT103688B - Steckkupplung für Starkstromleitungen, insbesondere von Eisenbahnzügen. - Google Patents

Steckkupplung für Starkstromleitungen, insbesondere von Eisenbahnzügen.

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AT103688B
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  Steckkupplung für Starkstromleitungen, insbesondere von   Eisenbahnziigen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Starkstromsteckkupplung, die sich insbesondere zur Verwendung bei   Eisenbahnzügen eignet,   aber auch bei ortsfesten Anlagen Anwendung finden kann. Die Kupplung ist so gebaut, dass sie leicht bedienbar ist, allb ihre Teile   geschützt und   betriebssicher angeordnet sind und die besonderem   Verschleiss   unterworfenen Teile bequem nachgestellt und erforderlichenfalls leicht ausgewechselt werden können. 



   Jedes Kontaktsegment der Hülse läuft in ein paar Federzungen aus, die gewissermassen zwei gegenüberliegende Seiten eines Parallelogramms bilden und die mittels einer Nachstellvorrichtung verschieden gespannt oder gegeneinander verschoben werden können, wodurch eine Regelung des Druckes und der Lage der Kontaktsegmente ermöglicht wird. 



   Die Erfindung betrifft nun eine besondere Ausführung einer solchen Steckkupplung, die den oben angegebenen Anforderungen Rechnung trägt und sich in erster Linie dadurch kennzeichnet, dass die inneren der beiden an jedem Kontaktsegment sitzenden Federzungen gemeinsam in einen Zapfen endigen, der einerseits zur Lagerung der ganzen Kontakthülse, anderseits als Träger der den Andruck regelnden   Nachstellvorrichtung dient.   



   Die Steckdose kann dabei fest oder   schwenkbar   angeordnet sein. Für die   Starkstromleitungen   von Eisenbahnzügen kommt aber hauptsächlich die Anordnung mit schwenkbarer Dose in Betracht, die derart ausgebildet ist, dass zur Erleichterung des Ein-und Auskuppelns durch die Schwenkbewegung der   Steckkupplung   um ihre Drehachse eine zwangläufige axiale Verschiebung des Steckers in der Dose herbeigeführt wird. Die Verschiebung des Steckers erfolgt mittels zweier Hebel, die an festen Punkten angelenkt sind und mit hakenförmig ausgebildeten Enden seitliche Steckerstifte erfassen. 
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 ist in der Linie   d', d geteilt   ; beide Teile a und al sind durch die Flansche e, f und Schrauben g miteinander verbunden.

   Die geschlitzte Kontakthülse h besteht aus Segmenten, die am hinteren Ende in zwei parallele Federzungen auslaufen. 



   Gemäss der Erfindung endigen die inneren federnden Teile i in einen Zapfen k, der einerseits zur   Lagerung der Kontakthülse,   anderseits als Träger der Nachstellvorrichtung dient. Die Nachstellung der   Kontaktsegl11ente   bei Abnutzung der Kontaktflächen oder bei Einregelung des Kontaktdruckes 
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 gelagerten Büchse p mit Hilfe der   Stellmuttern     l   ein Druck ausgeübt wird. Der Zapfen k dient ferner   zum   Anschluss des Kabels m und trägt zu diesem Zweck an seinem Ende einen   mittels'der Sehelle K   aufgeklemmten Kabelschuh o. 



   Die Befestigung der   Kontakthülse   geschieht dadurch, dass die zur Übertragung des Nachstelldruckes dienende   Metallbüchse   p axial verschiebbar in einer in das Gehäuse eingesetzten Isolierbüchse gelagert ist. Die   Isolierbüchse   besteht aus zwei   Teilen l'und   s, die übereinander geschoben sind und sich 
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 durch einen Flansch der   Metallbüchse   p und durch auf das andere Ende der   Büchse   aufgeschraubte Muttern q fest angepresst, wodurch alle Teile h-o isoliert und betriebssicher in ihrer Lage gehalten sind. 



  Die Auswechslung der Teile kann einerseits durch Fortnahme des Gehäu   seteiks   a, anderseits nach Abnahme ein. es am Gehäuseteil al angebrachten Handlochdeekels t leicht erfolgen. Das Handloch ist zweckmässig auf der Unterseite des Gehäuseteiles a angeordnet, damit das Eindringen von Feuchtigkeit vermieden wird. 



   Der vordere Teil   a des Gehäuses   ist ferner durch eine   Isolicrbüchse   u ausgefüttert, deren Aus-   wechslung nach   Abnahme dieses Gehäuseteiles ohne weiteres erfolgen kann. 



   Die Isolierbüchse u ist an ihrem hinteren Teil abgesetzt, greift um ein gewisses   Stück über den   Rand der   Büchse   s über, um   diü     Stossfuge zwischen   den Teilen sund u zu   überdecken,   sowie zur Verhinderung des   überschlage   von Hülse k nach dem geerdeten Gehäuse a, al eine verlängerte   Kriechfläche   zu schaffen. 



   Der an dem Zapfen k befestigte Kabelschuh ist vorteilhaft so ausgebildet, dass die Einführung des Kabels senkrecht zur Hülsenachse erfolgt. Das Kabel wird also durch eine Seitenwand des Gehäuseteiles a1 hindurchgeführt. Hiedurch wird verhindert, dass die Steckdose nach Herausnehmen des Steckers durch das   Gewicht   des   Anschlusskabels   unbeabsichtigterweise angehoben werden kann. Um das Dreh- 
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 möglichst nahe der Schwenkachse angebracht. Hiedurch wird auch die   Biegungsbeanspruchung   des Kabels gering und seine Isolation geschont. 



   Die Einführung des Kabels kann auch in der   Schwenkachse   selbst erfolgen, zu welchem Zweck einer der Drehzapfen hohl ausgeführt werden kann, um zugleich als   Einführungstülle   zu dienen. In diesem Falle fällt die   Biegungsbeanspruchung   des Kabels ganz fort. 



   In den Fig. 4-6 sind zwei   Ausführungen   dargestellt, welche den Zweck haben, auch Drehbeanspruchungen des Kabels zu vermeiden. Zu diesem-Zwecke kann nach Fig. 4 und 5 der Kabelanschluss als Drehkontakt ausgebildet sein. Nach Fig. 6 ist innerhalb des   Gehäuses an   eine biegsame verbindungslitze zwischen Kabelschuh und seiner Befestigungskdemme angeordnet. 



   Die   Kabeleinführungstülle   v kann auch als fest verlegtes Schutzrohr ausgebildet und drehbar an das Gehäuse angeschlossen sein. 



   Nach Fig. 1 und 2 ist das Gehäuse a am vorderen Ende mit einer Verlängerung   IV   versehen, mittels welcher eine gute   Steckerführung   in der Dose erzielt und eine nachteilige schiefe Sehubwirkung auf die   Kontakthülse/t vermieden werder   soll. Die   Verlängerung 10   ist beiderseits mit Schlitzen versehen, in welchen beide   Steckerzapfen a :   so geführt werden, dass sie sicher von dem Haken   1/der Steckerbedimungs-   hebel erfasst werden. Die Verlängerung   10   bildet zugleich auch ein Schutzdach gegen Eindringen von Regen und Schnee und gegen Vereisung des Steckers in der   Dosenmündung   im Winter. 



   Die Anschläge   e   dienen zur Schwenkbegrenzung der Kupplung. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Steckkupplung für Starkstromleitungen, insbesondere von Eisenbahnzügen, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren der beiden an jedem Kontaktsegment sitzenden Federzungen gemeinsam in einen   Zapfen   endigen, der einerseits zur Lagerung der ganzen Kontakthülse, anderseits als Träger der den Andruck regelnden Nachstellvorrichtungen dient.

Claims (1)

  1. 2. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem gemeinsamen Zapfen (7c) der inneren Federn (i) angeordnete Stellmutter (l) auf die Enden der äusseren Federn eine Druckwirkung mittels einer auf dem Zapfen angeordneten Metallbüchse (p) ausgeübt, die ihrerseits in einer vom Gehäuse getragenen Isolierbüchse verschiebbar gelagert ist. EMI2.2 Anlage an den Innenflansch gehalten werden.
    4. Steckkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an dem Innenflansch geteilt und der hintere die Nachstellvorrichtung enthaltende Teil (a,) mit diesem Innenflansch und auf der Unterseite mit einem abnehmbaren Deckel (t) versehen ist.
    5. Steckkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil (a) des Gehäuses mit einer Isolierbüchse (u) ausgefüttert ist, welche mit einem nach innen abgesetzten Ende den Vorderrand der geteilten Isolierbüchse übergreift.
    6. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer hinteren Verlängerung des zur Lagerung der Kontakthülse und zur Nachstellung dienenden Zapfens (k) ein Kabelschuh (o) mit einer-senkrecht zur Hülsenachse gerichteten Kabeleinführung befestigt ist.
    7. Steckkupplung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusskabel seitlich durch die Gehäusewandung nahe der Schwenkachse hindurchgeführt ist.
    8. Steckkupplung nach den Ansprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schwenkzapfen (b) des Gehäuses hohl und als Kabeleinführungstülle ausgebildet ist.
    9. Steckkupplung nach den Ansprüchen, 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelanschluss im Kabelschuh als Drehkontakt ausgebildet ist (Fig. 4 und 5). <Desc/Clms Page number 3>
    10. Stcekkupplung nach den Ausprüchen 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelschuh mit der auf dem Tragzapfen (k) sitzenden Befestigungklemme durch eine biegsame Leitungslitze verbunden ist (Fig. 6)..
    11. Steckkupplung nach Anspruch 1, deren Stecker mit seitlichen Zapfen für den Angriff einer EMI3.1 EMI3.2
AT103688D 1924-10-22 1925-09-02 Steckkupplung für Starkstromleitungen, insbesondere von Eisenbahnzügen. AT103688B (de)

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