AT103777B - Vorrichtung zur Befestigung eines Katheters. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung eines Katheters.

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AT103777B
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Austria
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catheter
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patient
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Paul Dr Freund
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Paul Dr Freund
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Befestigung eines Katheters. 
 EMI1.1 
 Funktion unmöglich gemacht. Der Katheter muss dann neuerlich in die richtige Lage gebracht   "f4w.   frisch eingeführt werden. Die oben geschilderte Befestigung muss gelöst und durch eine neue ersetzt 
 EMI1.2 
   methode zeitraubend, weil sie bei jedem Wechsel gänzlich erneuert werden muss und die Vorbereitung entsprechend zugeschnittener Band-und Heftpflsterstreifen erfordert, und kostspielig, weil das einmal verwendete Material unbrauchbar wird. Für den Patienten ist sie aber auch äusserst lästig und in mancher' Beziehung gefahrbringend. Die Fixierung gelingt nämlich nur dann halbwegs verlässlich, wenn die Bügel gut angezogen werden und bis hinter das Köpfchen reichen und das lingförmig umwickelte Heftpflaster entsprechend streng gelegt wird.

   Das dabei in eine erzwungene Lage gebrachte Präputium wird trois   
 EMI1.3 
   Der Klebestoff   des Heftpflasters muss gut haften, und die von ihm   tage-und wochenlang bedeckte fine   Haut wird gereizt, weshalb die mittels Benzin herbeigeführte Lösung des Klebstoffes bei der jedesmaligen Abnahme des Pflasters als schmerzhaft empfunden wird. Trotz aller Schonung und Behutsamkeit kann natürlich der Druck der einzelnen Bänder nicht unter ein bestimmtes Mass sinken, ohne die ganze Befestigung illusorisch zu machen. Die schädlichen Folgen dieses Druckes machen sich in erster Linie beim Ringpflaster geltend.

   Wie bei jedem Reiz, dem die Harnröhre ausgesetzt ist, sondert sie auch   beim   liegenden Katheter in mehr oder minder hohem Grade ein Sekret ab, das seinen Weg längs des   Katheters   nach aussen nehmen soll, aber durch den einschnürenden Druck des Ringpflasters daran gehindert wird, wodurch gesundheitlich Nachteile entstehen. Aus dieser Darstellung geht hervor, dass die bisher   geübten   Befestigungsmethode des Katheters sehr unvollkommen ist. Auch bleibt ihrethalben der Patient oft lange in Abhängigkeit Vom Arzte oder Pflege, weil durch eine ungeübte Hand die   Verlässlichkeit   der Methode leidet und ihr Gefahrenmoment erhöht wird. 



   Der Erfindung gemäss werden sämtliche Nachteile der bisherigen Methode durch eine Vorrichtung beseitigt, welche die Fixierung des Katheters in der gewünschten Lage auf einfache Weise zu bewirken gestattet. 



   Diese Vorrichtung besteht aus einer halbröhrenförmigen Stütze, die mittels Ausläufern an Ösen eines um den Leib des Kranken geschlungenen Gürtelbandes befestigt ist und eine Klemmvorrichtung trägt, die das Katheterrohr festhält. 



   Diese Vorrichtung gestattet, an Stelle der Fixierung des Katheters an den leicht beweglichen Weichteilen, einen Fixpunkt am Körper des Kranken, nämlich die Knochen der Symphyse, an die sich das Gürtelband anlegt, als Stützpunkt zu verwenden und verhindert dadurch Verschiebungen in wirk- 

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 samerer Weise als bisher, wobei gleichzeitig alle durch die Befestigung an den Weichteilen hervorgerufenen
Nachteile und gesundheitlichen Störungen gänzlich vermieden sind. Der Apparat bewirkt eine Stützung des Gliedes und ist unabhängig von dessen   Volumsänderungen,   indem er variierbare Grösseneinstellungen zulässt. Gleichzeitig ist die Vorrichtung soweit nachgiebig, dass sie Lageveränderungen Rechnung trägt. 



   Die Halbröhre ist oben mit einem band-oder riemenförmigen Verschlussstück versehen, das durch ver- schieden kräftiges Anziehen auch ihre   Krümmung   zu verändern und so weitere Anpassung an die Ver- hältnisse gestattet. 



   Die Vorrichtung ist von geringem Volumen, und ihre Handhabung ist überaus einfach, überdies kann sie auch leicht ausgekocht werden, so dass die Übertragung von einem Kranken auf den andern möglich ist. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 stellt einen Apparat von verstellbarer Länge in Gesamtanordnung perspektivisch dar,   Fig. 2   zeigt einen ver- einfachten Apparat. 



   Es bedeutet a ein um den Leib des Kranken geschlungenes Gürtelband etwa das Band eines
Suspensoriums, das in der Gegend der Schambeinsymphyse mit einer halbsteifen Einlage b versehen ist, an der zwei Ösen c angebracht sind. In diese greifen die nach hinten und seitlich sich erstreckenden Fortsätze d des Apparates ein, die bei der Ausführung nach Fig. 1 als federnde Drahtbügel ausgebildet sind. Diese Bügel sind an dem riemenartigen, halbbogenförmigen   Verschlussstück   e angelenkt, das zum Zusammenhalt des halbröhrenförmigen   Hauptteiles f dient.   An dieses ist verschiebbar und feststellbar ein ebenfalls halbröhrenförmiger Vorderteil g angebracht, der an seinem vorderen Ende eine federnde Halterzange h zur Fixierung des Katheters trägt.

   Die beiden   halbrohrenformigen     Teile     fund g sind   mit einer längs verlaufenden Rinne i bzw. j versehen, um die Harnröhre auf diese Weise hohl zu lagern und zu entlasten. Um die Bewegungsfreiheit des Apparates nach oben zu begrenzen und eine Überschreitung der horizontalen Lage zu verhindern, sind kleine Stifte   I   am Ende der Bügel d angebracht. 



  Die am Hauptteil der   Halbröhre t vorgesehenen   Haken    & ,   die in die drahtförmigen Ausläufer d eingreifen, gestatten ein Öffnen und leichteres Anlegen des Apparates. Der hintere Teil der Hohlrinne ist zweckmässig bogenförmig nach abwärts gekrümmt, um den anatomischen Verhältnissen Rechnung zu tragen. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform ist für die Verwendung unter verschiedenen Verhältnissen bestimmt und deshalb einstellbar. Soll eine Haltevorrichtung aber von ein-und derselben Person längere Zeit benutzt werden, so kann ein vereinfachter, unverstellbarer Apparat verwendet werden, der in mehreren Grössen ausgeführt werden kann, von denen die jeweils geeignete ausgewählt wird. 



  Die federnden Fortsätze d'sind hier aus dem Material der Halbröhre selbst hergestellt, das halbbogenförmige Verschlussstück kann durch ein einfaches Band ersetzt werden. Die Haltezange h'am Vorderende ist beibehalten. Der Gebrauch des Apparates ist der gleiche wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Apparat. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Katheters namentlich eines Verweilkatheters, gekennzeichnet durch eine halbröhrenförmige Stütze (f,   9 bzw. g'),   die an ihrem einen Ende an einem dem Kranken angelegten Bande (a, b) mittels Ösen   (c)   od. dgl. befestigt wird und die eine Klemmvorrichtung für den Katheterschlauch trägt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbröhre aus zwei gegeneinander verstellbaren Teilen (f, g) besteht, wodurch der Apparat der Körperbeschaffenheit des Patienten angepasst werden kann.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein verstellbares, bogenförmiges Verschlussstück (e), welches einerseits das Herausgleiten des Gliedes verhindert, anderseits dazu dient, um die Krümmung der Halbröhre den Verhältnissen entsprechend anzupassen. EMI2.1 des Apparates nach oben begrenzen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbröhre am rückwärtigen Ende in zwei Fortsätze ausläuft, die unmittelbar zur Befestigung des Apparates am Gürtelband dienen.
AT103777D 1925-08-31 1925-08-31 Vorrichtung zur Befestigung eines Katheters. AT103777B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1980002645A1 (en) * 1979-06-06 1980-12-11 Sherwood Medical Ind Inc Adjustable tracheostomy tube assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1980002645A1 (en) * 1979-06-06 1980-12-11 Sherwood Medical Ind Inc Adjustable tracheostomy tube assembly

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