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verstellt.
Beim Schreiben jedes einzelnen Postens stellt der Hebel 12 so lange in seiner äussersten linken Stellung, als das Typen-und das Zahnsegment vorschwingen. Das Summenwerk steht daher mit den Zahnsegmenten nicht in Eingriff. Es erfolgt nun der Abdruck der Typen. Bevor die Segmente zurückschwingen, wird durch die später zu beschreibende Einrichtung der Hebel 12 in die äusserste rechte Stellung
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armige Hebel 20.
Schwingt das Sektorstück 15 nach rechts, so stösst es mit der Stufe 16 gegen die Rolle 17 und legt
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die Hebelanordnung 20 derart um, dass der Stift 19 den Lenker 14 nach rechts zieht und das Zählwerk 11 mit dem Zahnsegment 5 in Eingriff bringt. Beim jedesmaligen Hin-und Hersehwingen der Segmente 7, 5 wird das Summenwerk immer um den jeweils zuletzt geschriebenen Betrag weitergeschaltet und bildet daher die Summe aller geschriebenen Posten. Zum Schreiben der Summe liegt nun an der betreffenden Stelle des Kartenstapels eine Summenkarte.
Sobald diese Summenkarte in Tätigkeit tritt, löst sie durch einen nicht dargestellten, an sich bekannten Mechanismus eine Verschwenkung des Winkelhebels 22 aus.
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Enden des Hebels 20 liegen, daher auch die entgegengesetzten Bewegungen machen, wird nun der Lenker ebenfalls die entgegengesetzte Bewegung ausführen, als wenn der Stift 19 in den oberen Ausschnitt 21 eingreifen würde. Es wird also auch der Hebel 72 eine nun gegen die früherum 180 in der Phase verschobene Schwenkung ausführen. Das Zählwerk wird also beim Vorschwenken der Segmente 1, 5 eingeschaltet, beim Zurückschwenken ausgeschaltet.
Jedes Zählrad 11 besitzt eine Nase 24, die an den Anschlag 25 anschlägt, sobald das Zählrad zurückgedreht wird, während diese Nase beim Drehen im Zählsinne den Anschlag hebt und frei darunter durchgeht. Ist nun, wie beschrieben, durch die Zählkarte der Hebel im entgegengesetzten Sinne gesteuert, so stehen die Zählräder beim Vorschwenken der Segmente 7, 3 in Eingriff und werden entgegen dem Zählsinne zurückgedreht, bis sie durch Anschlagen der Nasen 24 gehemmt werden und ihrerseits die Segmente hemmen.
Die Typensegmente nehmen, da die Stellung der Nasen 24 der Nullstellung der Zählräder entspricht, die der früher bereits in den Zähe'ändern gebildeten Summe entsprechende Schreibstellung ein, so dass die Summe zum Abdruck gebracht wird. Die Zählräder stehen nun alle in der Nullstellung. Werden nun vor dem Zurückschwenken der Segmente 1, 5 die Zählräder ausser Eingriff gebracht, so bleibt die Summe gelöscht.
Da es nun für viele Fälle wünschenswert ist, die bereits gebildete und geschrieben Summe in der Tabulatormasehine stehen zu lassen, und die weiteren Posten hinzuzuzählen, so dass durch jede eingelegte Summenkarte die jeweilige Summe aller vorhergehenden Posten ausgeworfen wird, ist erfindungsgemäss folgende Einrichtung getroffen :
An dem Rahmenwinkel 26 ist ein Ausleger 97 angeschraubt, der den Drehpunkt eines Winkelhebels 28 trägt. Mittels des Druckknopfes 29 wird dieser Winkelhebel so geschwenkt, dass der längere Schenkel wagrecht steht. In dieser Stellung bildet er eine Auflage für den am Lenker 14 angebrachten Stift 30. Dieser Stift dient zur Begrenzung der Bewegung des Lenkers auf-und abwärts.
Die Lage des Hebels bei hineingedrucktem Knopf ist so bemessen, dass der Lenker, sobald er durch die Verschwenkung des Hebels 22 beim Inwirksamkeittreten einer Summenkarte gesenkt wird, nicht so weit heruntergeht, dass der Stift 19'in die Ausnehmung 21'eingreift.
Der Lenker wird vielmehr in einer Zwischenstellung gehalten, in der weder der Stift 19 in die Aus- nehmung 21, noch der Stift 19'in die Ausnehmung 21'eingreift. Der Lenker wird daher in seiner Stellung stehen bleiben, er wird nicht nach links geschoben, sondern bleibt in der rechten Stellung und lässt den Hebel 12 derart nach rechts versehwenken, dass die Zählräder 7J sowohl beim Hinaufschwenken der Segmente 1 und 5, als auch nach dem Schreiben der Summe beim ZurÜckschwenken der Segmente in Eingriff bleiben.
Der Lenker 14 kann trotz des Senkens der Stange 2-3 in der Mittelstellung gehalten werden, da diese, wie bereits erwähnt, ein Schlitzauge besitzt, in der ein am Lenker vorgesehener Stift toten Gang hat.
Die Wirkung ist also die, dass die Zählräder durch die Zahnsegmente 5 in ihre Nullstellung abgerollt
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werden die Zählräder, da sie im Eingriff bleiben, wieder ebensoviel in der entgegengesetzten Richtung gedreht, so dass sie wieder die eben geschrieben Summe enthalten, von wo aus die weitere Summenbildung durch jede weitere Zählkarte erfolgt.
Um die Vorrichtung ausser Gebrauch zu setzen, so dass nach der Summenbildung das Zählwerk gelöscht bleibt, wird der Knopf 29 herausgezogen und dadurch der wagrechte Arm des Winkelhebels 28 so weit abwärts geschwenkt, dass der Lenker 14 so weit abwärts gehen kann, dass der Stift 19'in den Ausschnitt M'einfallen kann. Die Vorrichtung ist dann unwirksam.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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derart auf den Mechanismus der Tabulatormaschine eingewirkt wird, dass das Summenzählwerk nach dem Schreiben jedes Postens mit aus der jeweiligen Zahlenstellung in die Nullstellung zurückgehenden Typensegmenten in Eingriff kommt und die Summe bildend weitergeschaltet wird, während es zum Schreiben der Summe durch eine Summenkarte so gesteuert wird, dass es vor dem Vorschwingen der Typensegmente mit diesen in Eingriff kommt, in die durch einen Anschlag begrenzte Nullstellung gebracht wird und mit den Typensegmenten auch beim Rüekschwingen derselben in Eingriff bleibt, so dass die Summenzählwerkräder wieder in die Stellung der geschriebenen Summe gedreht werden.