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Projektionsapparat zur Wiedergabe von Bildein auf undurchsielhtigem Material.
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Teils des Bildbandes besitzt, jedoch die durchlochten Ränder völlig frei lässt. Das Bildband wird mit dem Samtbelag durch sanften Druck mittels der an der Scharnierklappe 6"elastisch befestigten Platte 7 in Berührung gehalten.
Bisher konnte man den Anlagedruck beim Durchgang durch das Bildfenster nur auf die durch- lochten Ränder des Bandes wirken lassen, aus welchem Grunde diese in sehr kurzer Zeit verdorben wurden.
Zufolge der Anwendung der mit elastischem Druck anliegenden Vollplatte wird im vorliegenden
Falle eine offenbar viel grössere Reibungsfläche erzielt ; der Flächeneinheitsdruek kann folglich wesentlich geringer sein. Die weitere Wirkung ist die, dass die auf das Band ausgeübte Zugbeanspruchung erheblich herabgesetzt ist.
Die Druckplatte 7, die gegebenenfalls mit Rippen vesehen sein kann, dient zugleich zur Ableitung und Ausstrahlung der durch das konzentrierte Strahlenbündel im Bildband erzeugten Wärme und ver- hindert so, dass dieses bei seinem Durchgang durch das Bildfenster zufolge der hohen Temperatur verzogen oder sonst beeinträchtigt wird.
Der Antrieb der grossen Wiekelwalze 4 und der kleinen absatzweise bewegten Walze 10 erfolgt, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, mittels zweier Schnecken, die auf einer durch einen Elektromotor in Umlauf gehaltenen Welle 1, 3 sitzen. Letzterer dient auch zum synchronen Antrieb der vor dem Objektiv um- laufenden Verschlussscheibe. M.
Das optische System, mittels dessen das auf dem Schirm unter Benutzung des üblichen Objektivs 30 wiederzugebende Bild gleichmässig kräftig beleuchtet wird, ist so ausgebildet, dass zwei symmetrisch wirkende Lichtstrahlenbündel vereinigt werden, die schräg auf die im Fenster erscheinende Fläche des
Bildbandes auffallen. Beide Strahlenbündel besitzen zweckmässig einen Einfallswinkel von 45 , und jedes von ihnen erzeugt auf der bestrahlten Fläche einen stark glänzenden ovalen Lichtfleck, der gerade das wiederzugebende Bild deckt. Ersichtlicherweise wird dieses durch die Überlagerung der beiden Lichtflecke in vollkommen gleichmässiger Stärke aufgehellt.
Zweckmässig treten die beiden durch zwei Beleuchtungsanlagen erzeugten Strahlenbündel in den das Objektiv enthaltenden und vor dem Bildfenster angeordneten Gehäuseteil des Projektionsapparates durch zwei seitliche, entgegengesetzt angebrachte Öffnungen ein, die bei 30" in Fig. 1 zu sehen sind.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, enthält jede Beleuchtungsanlage eine Lichtquelle, beispielsweise -eine elektrische Glühlampe 16 mit einem Leuchtfaden 16a in der für Projektionszwecke üblichen Form.
Die Lampe ist so angeordnet, dass die leuchtenden Fadenteile parallel zu den Linsen des Kondensors 17 verlaufen. Der Brennpunktabstand des letzteren ist derart berechnet, dass er ein Bild von gleichen Ab- messungen wie die Lichtquelle selbst erzeugt.
Auf der andern Seite der Lampe 16 ist ein Hohlspiegel 18 im gleichen Brennpunktabstand wie der
Kondensor 17 angebracht ; infolgedessen reflektiert auch der Spiegel ein Bild von gleichen Abmessungen, wie es der Leuchtfaden selbst erzeugt.
Durch eine kleine oszillierende Verschiebung des Spiegels 18-wird erreicht, dass dieses zweite Bild der Fadenanordnung sich zwischen den wirklichen Leuchtfadenteilen der Lampe bildet. Der Kondensor nimmt dieses zweite Bild der Leuchtfadenanordnung auf und wirft es auf das erste, aber so, dass es zwischen die in diesem erscheinenden Leuchtfäden fällt. Ferner ist ein Hilfskondensor 19 angebracht, der den Zweck hat, die so erzeugten Bilder zu vernichten und der also in der erforderlichen Entfernung einen konzentrierten Lichtfleck von gleichmässiger Stärke hervorruft.
Für jede der beiden Beleuchtungsanlagen ist das Lampengehäuse 22 von besonderer Bauart.
Zunächst ist der linsenförmige Spiegel M derart angeordnet, dass seine mit dem spiegelnden Belag versehene Rückseite der freien Luft ausgesetzt ist, um zu vermeiden, dass die von der Lampe entwickelte Hitze den Belag zu trüben, zu beschädigen oder gar zu zerstören vermag. Sodann ist die Fassung 23 des Spiegels in einer Traghülse 24 verschiebbar angeordnet zwecks Regelung der Lage des Strahlenmittelpunktes. Die Hülse 24 ist am Lampengehäuse mittels vier gleichmässig verteilter Ansätze 2-5 befestigt, durch welche Schraubenbolzen 26 hindurchragen. Die Bolzen sind von Federn umgeben, welche die Ansätze in Anlage an den Muttern 27 halten.
Mit Hilfe dieser Muttern kann der Spiegel mit grosser Genauigkeit eingestellt und in solcher Lage festgehalten werden, dass das zurückgeworfene Bild der Lichtquelle sich in passender Weise mit dem vom Kondensor 1'7 erzeugten Bild überlagert.
Der Lampenträger 28 ist mit geeigneten Einstellmitteln versehen, die gestatten, die Lampe 16
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Zu diesem Zweck ist eine Tragplatte 29, die den Sockel eines teleskopisch ausziehbaren Lampenfusses bildet, mit vier um 90-gegeneinander versetzten Führungsschlitzen versehen, durch welche Klemmschrauben hindurchgreifen.
Um die im Lampengehäuse entwickelte grosse'Wärme möglichst gut zu zerstreuen, sind die Seitenwandungen des Gehäuses jalousieartig ausgebildet, wobei die Jalousieplatten eine doppelte Neigung haben, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Diese Anordnung gewährleistet eine wirksame natürliche Kühlung, ohne dass Lichtverluste auftreten können.
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Beim Apparat nach der Erfindung kommt im übrigen zweckmässig ein undurchsichtiges Bildband zur Verwendung, dessen Oberfläche im Gegensatz zu den gebräuchlichen Bändern mit matter oder wenig glasierter Oberfläche stark glänzend gehalten ist, wodurch ein schärferes, kontrastreicheres Bild auf dem Schirm erzielt wird.
Wenn das undurchsichtige Bildband eine matte Oberfläche besitzt, nehmen die sehr schwarzen Töne des wiederzugebenden Bildes eine gewisse Menge Lichtstrahlen auf und werfen sie durch das Objektiv hindurch auf den Schirm derart, dass das auf diesem erzeugte Bild eine begenzte Farbtonskala aufweist, in welcher das tiefe Schwarz und die scharfen Kontraste fehlen oder ungenügend erscheinen.
Wenn dagegen die Oberfläche des Bildbandes sehr glänzend ist, werden die auf die tief schwarzen Teile des wiederzugebenden Bildes in schräger Richtung auffallenden Lichtstrahlen in einem dem Einfallswinkel entsprechenden Winkel vollständig reflektiert, so dass keiner dieser Lichtstrahlen durch das Objektiv hindurch auf den Schirm gelangen kann.
Desgleichen wird bei dem Apparat nach der Erfindung, falls sich der Verschluss zwischen Bildband und Objektiv befindet und demnach auch zwischen dem Bildband und den Vorrichtungen zu seiner Beleuchtung, die Oberfläche der Verschlussscheibenflügel mit einem schwarzen, sehr glänzenden Email- überzug versehen, anstatt matt gehalten zu werden, wie es gewöhnlich der Fall ist.
Da die Lichtstrahlen schräg auf diese schwarzen, glänzenden Flächen auftreffen, werden sie gänzlich reflektiert, fallen sonach ausserhalb des Objektivfeldes und können nicht auf den Schirm zurückgeworfen werden.
Würden die Verschlussflügel eine matte schwarze Oberfläche besitzen, so würde diese einen Teil der aufgefangenen Strahlen während der Verschlusszeiten absorbieren oder zurückhalten und sie während dieser Zeiten in Grau auf den Schirm projezieren. Wegen der Fortdauer der Lichtempfindung würde diese Erscheinung eines grauen Farbtons anhalten und auf das folgende Lichtbild derart übertragen werden, dass dieses trübe und mit ungenilgender Schärfe wahrgenommen würde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Projektionsapparat zur Wiedergabe von Bildern auf undurchsichtigem Material, bei welchem diese Bilder durch zwei oder mehr Lichtquellen unter Vermittlung von Lampenspiegeln schräg belichtet werden, um eine gleichmässige Belichtung des ganzen Bildes zu erzielen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Linsenkondensors von solcher Brennweite, dass er ein Bild der Lichtquelle von gleicher Grösse wie diese erzeugt, in Verbindung mit einem zwischen diesem Bild und dem zu projizierenden Bild a, ngeordnetenHilfskondensor, der einen gleichm ssigenLichtfleck in der erforderlichen Entfernung erzeugt.