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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 10391. OSKAR REVAI IN BUDAPEST.
Gas-Regulierhahn für Gasöfen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Mehrweg-Regulierhahn, mit welchem man sämtliche oder nur einzelne der hei den Gasöfen gebräuchlichen Gasrohre öf@nen und gleichzeitig die einströmende Gasmenge regeln kann. Ausserdem wird durch diesen Hahn auch die ZUndloitung geöffnet, genügend lang offen gehalten und wieder geschlossen.
Fig. 1 und Fig. 2 der beigegebenen Zeichnung zeigen Längsschnitte und Fig. zeigt die Draufsicht des Hahnes ; Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie-A-B der Fig. 2 ; Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2 und Fig. 6 eine Seitenansicht des Handrades.
Das Gas strömt durch den Stutzen b des Hahngehäuses a in das unten offene, hohle Küken c ein. Letzteres ist mit Öffnungen d, 9, e, h versehen, welche in gewissen Stellungen
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der Öffnung h des Kükens geht eine am Umfange desselben angeordnete horizontale Nut h2 aus. Der Stutzen f des Gehäuses ist in zwei Kammern i und it geteilt, die einerseits mit den Öffnungen dl und el, andererseits mit den in den Stutzen eingeschraubten gelochten Hrennerrohren k und kl in Verbindung sind. In dem Aufsatze l des Stutzens ist ein durch eine Spiralfeder aufwärts gedrückter Stift m geführt, dessen Scheibe n in
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das Küken in der eingestellten Lage festhält.
Das auf dem Stutzen l'des Hahl1gehäuses a befestigte Zündrohr s'führt über die Brennerrohre. Am unteren Teile des Hahngohäuses ist eine Schraube t mit in die Küken- öffnung hineinragender-Spitze vorgesehen, welche mittelst der Mutter M festgestellt werden kann. Das Handrad ist auf der Oberseite mit einer Schriftplatte versehen, auf welcher die Drehrichtung, sowie die Stellungen des Hahnes ersichtlich gemacht sind.
Die Wirkungsweise des Hahnes ist folgende : Wenn die Bezeichnung #Zu" der aufschrifttafel gegen den Stellstift m zugewendet ist. so ist keine der Kükenöffnungen mit den Öffnungen des Hahngehäuses in Verbindung ;
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gedrückt und das Handrad in der Pfeilrichtung ein wonig verdreht wird, so kommt die Keilfläche p2 oberhalb der Scheibe n zu liegen und hält diese hei Weiterdrehung des Handrades in niedergedrückter Lt, so lange, bis die Scheibe in den der . unden- Stellung entsprechenden Ausschnitt q2 einschnappt. In dieser Stellung steht die Öffnung h des Kükens mit der Gehäuseöffnung h' in Verbindung, wodurch das Gas in das Ziludrohr einströmt. Wird das der Öffnung am Ende des Zündrohres entströmende Gas entzündet, so brennt dieses mit langer, dünner Flamme.
Nun wird der Knopf v wieder niedergedrückt und der Hahn in der Pfeilrichtung weitergedreht Inzwischen strömt das Gas durch die
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mit den Kanälen d'nnd ci verbundon sind, das Gas also durch die Löcher der Brennerrohre A-und 'ausströmt und durch die Zündftamme entzündet 'ird. Wenn bei Weiterdrehung des Handrades die Scheibe n in den der"OOfen"-Stellung entsprechenden Ausschnitt q3 einschnappt, ist die Zündleitung bereits vollkommen verschlossen (Fig. 1 und 4), während die zu den Brennerrohren führenden Öffnungen d, d' und e, e' einander vollkommen decken (Fig. 1 und 5), das Gas also an beiden Brennerrohren brennt.
Soll das Gas nur
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an einem der Brennen'röhre brennen, so wird der Hahn nach Niederdrücken des Druckknopfes wieder weitergedreht, bis die Scheibe n in den der #Halb"-Stellung entsprechenden ausschnitt q4 einschnappt. Damit während dieser Drehung die Flammen am Brennerrohre k nicht voaöschen, ist die Öffnung dg schlitzförmig gemacht. In dieser" Halb"-Stellung ist die Öffnung dg des Kückens mit der Gehäuseöffnung d verbunden, während alle übrigen Öffnungen verschlossen sind. Das Gas wird also nur am Rohre 1 (, brennen.
Die zwischen
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bogenförmig verlaufend gestaltet, so dass zwischen diesen beiden Stellungen das Küken ohne Niederdrücken des Stellstiftes hin-und herbewegt werden kann. Hierdurch wird ermöglicht, das Küken aus der Stellung #Zünden" ohne Rast sofort in die Stellung "Halb" zu verdrehen, ebenso auch aus der Stellung #Offen" in die Stellung #Halb" und zurück.
Die Spitze der Schraube t verengt je nach der Stellung derselben den freien Querschnitt der unteren Kükenöffnung mehr oder weniger, wodurch die zum Hahn strömende Gasmenge geregelt werden kann. Folglich ist es nicht erforderlich, vor diesen Hahn in die Gasleitung einen besonderen Hahn einzuschalten, was sonst in Anbetracht der an den verschiedenen Verbrauchsstellen herrschenden verschiedenen Gasdrücke notwendig wäre.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gas-Regulierhahu für Gasöfen mit einem in einem Gehäuse angeordneten, mit zu den Brennerrohren und zum Zündrohr führenden Durchgangsöffnungen und mit einem Stellrade versehenen, hohlen Küken, gekennzeichnet durch eine an der Unterseite des Stellrades, zwischen der #Offen"- und #Halb"-Stellung desselben angeordnete, bogenförmig verlaufende Rippe (p4), welche die Scheibe (n) des Stcllstiftes (m) während dol Drehung
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worden kann.
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