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Drahtwächter für Draht verarbeitende Maschinen.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Drahtwächter wirkt so, dass die Maschine schon abgestellt wird, wenn das zugelassene Höchstmass der Drahtspannung überschritten wird, also bevor noch der Draht tatsächlich reisst.
Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert werden.
Der Draht 1 läuft auf dem Wege zu der ihn verarbeitenden Maschine über eine fixgelagerte Rolle 2, dann über eine Rolle 3, die auf dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels 4, 5 dessen Drehpunkt sich bei 6 befindet, gelagert ist, und von hier etwa noch über eine Rolle 7 oder unmittelbar zu einem Werkzeug oder einem andern Teil der Maschine. Mit dem Arm 5 des Hebels ist eine auf den Antrieb der Maschine wirkende Ein-und AusrückvolTiehtung verbunden, u. zw. im vorliegenden Falle ein Kontaktschieber 8, der in einem Gehäuse 9 geführt ist, welches zwei Kontaktpaare 10, 11 und 12, 13 enthält.
Die Kontakte 10 bis 13 sind federnd gegen den Schieber 8 gedrückt, der aus einem isolierenden Material besteht und an einer Stelle seiner Oberfläche einen Kontaktbelag 14 trägt. Dieser Kontaktbelag 14
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Maschinenantrieb abgestellt. Eine Feder 15 hat das Bestreben, den Hebel 4,5 in der in der Zeichnung dargestellten Stellung zu erhalten, wobei also der Maschinenantrieb eingerückt ist.
Die Kraft der Feder 15 ist derart angenommen, dass sie der als normal zugelassenen Spannung des Drahtes 1, die sich in einem Drehmoment auf den Arm 4 des Hebels 4 äussert, standzuhalten vermag.
Wird aber diese Drahtspannung aus irgendeinem Grunde überschritten, etwa durch einen auftretenden abnormalen Widerstand, so wird das an dem Arm 4 wirkende Drehmoment vergrössert und überwiegt schliesslich das der Feder 15, so dass der Hebel 4, 5 geschwenkt und hiedurch der Maschinenantrieb ausgerückt wird.
Wenn der Maschinenantrieb ausgerückt wird, so läuft die Maschine infolge der Trägheit noch eine Weile fort und sucht daher noch weiter Draht nachzuziehen. Dies wird tatsächlich aber auch zugelassen, weil der Weg, den die Rolle 3 infolge der Schwenkung des Hebels 4, 5 zurücklegen kann, verhältnismässig gross ist und die Drahtschlinge zwischen den Rollen 2 und 7 sich verhältnismässig stark verkürzen kann, also genügend Draht zu liefern vermag, bevor der Hebel 4,5 seine Endstellung erreicht hat. Durch entsprechend Wahl der Hebellängen kann man allen hier in Betracht kommenden Umständen in vollkommenster Weise Rechnung tragen.
Anstatt der Rolle 3 kann man auch flaschenzugartig mehrere Rollen anwenden. Die Ein-und Ausrückvorrichtung kann selbstverständlich auch anders, als hier geschildert, ausgebildet werden, und anstatt der Federbelastung 15 kann auch eine andere Belastung treten.
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Wire guards for wire processing machines.
The wire guard forming the subject of the invention works in such a way that the machine is already switched off when the maximum permitted wire tension is exceeded, i.e. before the wire actually breaks.
The invention will be explained with reference to the embodiment shown in the drawing.
The wire 1 runs on the way to the machine processing it over a fixed roller 2, then via a roller 3, which is mounted on one end of a two-armed lever 4, 5 whose pivot point is at 6, and from here about still via a roller 7 or directly to a tool or another part of the machine. An engaging and disengaging mechanism acting on the drive of the machine is connected to the arm 5 of the lever, u. between, in the present case, a contact slide 8, which is guided in a housing 9 which contains two pairs of contacts 10, 11 and 12, 13.
The contacts 10 to 13 are resiliently pressed against the slide 8, which consists of an insulating material and has a contact covering 14 at one point on its surface. This contact pad 14
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Machine drive switched off. A spring 15 tends to keep the lever 4, 5 in the position shown in the drawing, with the machine drive being engaged.
The force of the spring 15 is assumed to be such that it is able to withstand the tension of the wire 1 which is permitted as normal and which is expressed in a torque on the arm 4 of the lever 4.
However, if this wire tension is exceeded for any reason, for example due to an abnormal resistance, the torque acting on the arm 4 is increased and ultimately outweighs that of the spring 15, so that the lever 4, 5 is pivoted and the machine drive is disengaged as a result.
When the machine drive is disengaged, the machine continues to run for a while as a result of inertia and therefore tries to pull further wire. However, this is actually also allowed because the path that the roller 3 can cover as a result of the pivoting of the lever 4, 5 is relatively large and the wire loop between the rollers 2 and 7 can be relatively shortened, i.e. it can supply enough wire before the lever 4.5 has reached its end position. By appropriately choosing the lever lengths, all the circumstances that come into consideration here can be taken into account in the most complete manner.
Instead of role 3, you can also use multiple roles like a pulley block. The engaging and disengaging device can of course also be designed differently than described here, and instead of the spring loading 15, another loading can also occur.
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