<Desc/Clms Page number 1>
Schutzverband filr Wunden od. dgl.
Die Erfindung bildet ein Schutzverband für kranke Körperstellen, die keinem Druck, gleichwohl aber dem Luftzutritt zwecks rascherer Heilung ausgesetzt werden sollen, z. B. für Furunkel, schmerzhafte
Brüste der stillenden Mutter, Impfpustel, Wunden usw.
Zu diesem Zwecke besteht der Schutzverband aus einem ring-oder andersförmigen Körper aus weichem Material, der um die kranke Stelle herum am Körper aufliegt und zur Bildung eines Hohlraumes oberhalb der kranken Stelle mit einem die lichte Ringfläche überdeckenden, luftdurchlässigen Deckteil versehen ist. Dieser Ring oder ein mit ihm verbundener Lappen od. dgl. kann mit Befestigungsmitteln versehen sein.
Die Zeichnung veranschaulicht vier Ausführungsbeispiele des Sehutzverbandes. Die Fig. 1 und 2 zeigen die einfachste Form im Querschnitt und in der Draufsicht.
Ein Ring a oder ein je nach der Form der zu schützenden Körperstelle elliptisch, rahmenartig usw. gestalteter Körper aus weichem Material und von einer gewissen Höhe ist, z. B. an der einen Stirnfläche mit einem die lichte Ringfläche überdeckenden Deekteil b aus Gaze oder einem sonstigen leichten und luftdurchlässigen Material versehen. Der Ring a wird zweckmässig aus einer mit Zellstoff e od. dgl. überwickelten steifen Einlage oder einem Gerippe t, z. B. aus Zellulose oder Pappe, gebildet.
Wird der Ring a so auf die kranke Körperstelle gelegt, dass er um diese Stelle herum am Körper aufliegt und der Deckteil b oberhalb der kranken Stelle hohl liegt, und wird ferner der Ring mit Bändern od. dgl. am Körper festgebunden oder am Körper angeklebt, dann ist die kranke Körperstelle unter Entlastung von jedem Druck geschützt und der Luftzutritt möglich.
In Fig. 3 sind am Ring a Bänder c befestigt, mit welchen er am Körper festgelegt werden kann.
In den Fig. 4 und 5 entfallen die Befestigungsbänder und der Deckteil b reicht allseits oder nur an einzelnen Seiten mittels des Teiles b'über den Ring a hinaus ; dieser Deckteil kann mittels eines Klebemittels oder losen Bändern od. dgl. am Körper festgelegt werden.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 ist der Ring a in der Öffnung eines festeren Stoff-
EMI1.1
ordnet sind.
PATENT -AN SPRÜCHE : l. Schutzverband für Wunden od. dgl., gekennzeichnet durch einenweichen, kissenartigwirkenden Rahmen, Ring od. dgl., zweckmässig aus mit einer steifen Einlage versteiften Zellstoff welcher uni die Wunde gelegt wird und auf einer Seite mit einem weichen, luftdurchlässigen Material wie Gaze od. dgl. überspannt ist, so dass die Bespannung über der Wundfläche, sie überbrückend, frei schwebt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.