AT104321B - Elektrostatisches Telephon mit starrem Kapazitätskörper und elastischer Membran. - Google Patents

Elektrostatisches Telephon mit starrem Kapazitätskörper und elastischer Membran.

Info

Publication number
AT104321B
AT104321B AT104321DA AT104321B AT 104321 B AT104321 B AT 104321B AT 104321D A AT104321D A AT 104321DA AT 104321 B AT104321 B AT 104321B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
membrane
capacitance
elastic membrane
rigid
capacitance body
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Ing Massolle
Original Assignee
Tri Ergon A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tri Ergon A G filed Critical Tri Ergon A G
Application granted granted Critical
Publication of AT104321B publication Critical patent/AT104321B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die bekannten elektrostatischen Telephone zur Umwandlung von Wechselströmen mit Schallcharakteristik in Schallwellen bestehen aus einem starren   Kapazitätkorper   und einer in nahem Abstande von diesem angeordneten elastischen Membran, beispielsweise einer Glimmermembran, die einen metallischen Belag besitzt. Legt man zwischen den starren Kapazitätskörper und den metallischen Belag Spannungen, so ändert sich mit der Spannung infolge der elektrostatischen Anziehung der Abstand der Membran von der   Kapazitätsfläche   des starren Körpers. Durch die Bewegung der Membran werden in der mit ihr gekoppelten, in der Nähe befindlichen Luft Schallschwingungen erzeugt. 



   Die Schallwellen sollen in ihrer Kurvenform möglichst vollkommen den Spannungsschwankungen entsprechen. Bekanntlich hat jede schwingende Membran eine Reihe von ausgesprochenen Resonanzlagen. Die den Resonanzlagen entsprechenden Frequenzen verursachen unverhältnismässig grosse Amplituden der Membran und   überwuchern   dadurch alle übrigen Frequenzen um ein beträchtliches. 



   Erfindungsgemäss erreicht man den Zweck, die Schallwellen in ihrer Kurvenform vollkommen den   Spannungsänderungen   entsprechend zu machen, dadurch, dass der Abstand zwischen der Kapazitätsfläche und Membran am Rande wesentlich kleiner ist als in der Mitte, wodurch die Membran nach ihrem Rande zu von den elektrostatischen Kräften mit wachsender Kraft beeindruckt wird. Dadurch ist die Membran gehindert, in ausgeprägten Resonanzlagen zu schwingen. 



   Die Fig. 1 und 2 stellen Querschnitte durch zwei   AusführungsfoTI11en   elektrostatischer Telephone gemäss der Erfindung dar. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten   Ausführnngsfonn   ist die Membran in einem Rahmen 2 festgeklemmt. 



  In nahem Abstande von der Membran, jedoch von ihr isoliert, befindet sich der starre, flach konisch gestaltete   Kapazitätskorper 3.   



   Legt man zwischen dessen   Kapazitätsfläche   und den metallischen Belag der Membran eine konstante elektrische Potentialdifferenz, so wird die Membran beim Sprechen aus der (gestrichelt gezeichneten) Ruhelage   4   in die mit 1 bezeichnete Lage durchgebogen. Die Form des Kapazitätskörpers bzw. seiner wirksamen Fläche bewirkt, dass der Abstand 5 zwischen Kapazitätsfläche und Membran am äusseren Rande wesentlich kleiner ist als der Abstand 6 nahe der Mitte. Infolgedessen sind die elektrostatischen Kräfte am äusseren Rande wesentlich stärker ; die Steuerung der Membran findet also nach dem Rande zu mit wachsender Kraft statt. 



   Die durch den Kopf einer Schraube gebildete Auflagefläche 7 hat den Zweck, die Membran in der Mitte zu stützen, um kleinere Abstände zwischen Membran und Platte, gleichbedeutend mit grösserer Lautstärke, herzustellen. 



   Der Kapazitätskörper 3 ist in bekannter Weise mit Aussparungen 8 versehen, die die Dämpfung in dem engen Raum zwischen der Membran und der Kapazitätsfläche verringern sollen. Diese Dämpfung wird namentlich durch die Reibung der zwischen der Membran 1 und der Kapazitätsfläche in Schwingungen versetzten Luft bestimmt. Man kann durch die Bemessung der Aussparungen 8 die Luftreibung in dem schmalen Zwischenraum auf jedes gewünschte Mass bringen. 



   In Fig. 2, die eine andere Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, bedeutet 9 die Membran mit metallischem Belag, 10 die Spann- und Klemmvorrichtung, 11 der ebene Kapazitätskörper. Mit Hilfe 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 des Kopfes der Schraube 12 kann man der Membran in der Mitte einen grösseren Abstand 13 von der Kapazitätsfläche geben als am Rande, wo nur der kleinere Abstand 14 vorhanden ist. 



   Man kann ferner die Membran in einzelne Stücke unterteilen, oder aus solchen bilden, die im Sinne der vorstehenden Ausführungen und beispielsweise ähnlich wie in den beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen dargelegt, beeinflusstwerden. In diesem Falle zeigt jede Stelle, an der die Membran festgeklemmt oder auf sonstige Weise gehalten ist, die vorstehend für den äusseren Rand der Membran beschriebenen Eigenschaften. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrostatisches Telephon mit fester Kapazitätsfläche und elastischer Membran, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen Kapazitätsfläche und Membran am Rande kleiner ist als in der Mitte der Membran.

Claims (1)

  1. 2. Telephon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiedenheit der Abstände am Rande und in der Mitte erreicht wird durch entsprechende Formung der Kapazitätsfläehe.
    3. Telephon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiedenheit der Abstände EMI2.1 EMI2.2
AT104321D 1925-04-07 1925-07-18 Elektrostatisches Telephon mit starrem Kapazitätskörper und elastischer Membran. AT104321B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE104321X 1925-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT104321B true AT104321B (de) 1926-10-11

Family

ID=5649971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT104321D AT104321B (de) 1925-04-07 1925-07-18 Elektrostatisches Telephon mit starrem Kapazitätskörper und elastischer Membran.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT104321B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102005026261B4 (de) Vertikale Vibrationseinrichtung
DE2913957C3 (de) Piezoelektrischer Lautsprecher
DE1512729A1 (de) Piezoelektrischer UEbertrager
DE2810930A1 (de) Lautsprecher
AT104321B (de) Elektrostatisches Telephon mit starrem Kapazitätskörper und elastischer Membran.
DE2555644C2 (de) Anordnung mit einer gelagerten gestreckten Welle
DE1772683A1 (de) Stereo-Tonabnehmer
DE505407C (de) Apparat zur Umwandlung von elektrischer Energie in Schallenergie und umgekehrt
DE592136C (de) Lautsprecher mit einer am Rande eingespannten Membran
AT227808B (de) Elektrodynamischer Konuslautsprecher
DE451429C (de) Telephonsystem, insbesondere fuer Lautsprechzwecke
DE463937C (de) Membranunterteilung fuer kapazitive Telephone
DE495899C (de) Einrichtung zum Umwandeln elektrischer Stroeme in mechanische Bewegungen unter Ausnutzung der Erscheinung der Magnetostriktion
CH115618A (de) Elektrostatisches Telephon.
DE421038C (de) Elektrodynamischer Lautsprecher
DE501213C (de) Elektrostatischer Lautsprecher
AT146670B (de) Dämpfungsanordnung für akustische Apparate.
DE350499C (de) Elektrostatisches Telephon
AT110653B (de) Schalldose für Sprechmaschinen od. dgl.
DE102007029030B4 (de) Dynamischer Lautsprecher
AT107257B (de) Akustisches Gerät.
DE623801C (de)
AT338899B (de) Kopfhorer
AT128230B (de) Vorrichtung zur Vermeidung einer störenden Entstellung von Musik und Sprache bei Fernhörern, Lautsprechern u. dgl.
AT112536B (de) Elektromagnetische Vorrichtung.