AT104464B - Vorrichtung zum Entfernen von Geschiebe aus Wasserläufen. - Google Patents

Vorrichtung zum Entfernen von Geschiebe aus Wasserläufen.

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AT104464B
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Karl Dr Ing Thuernau
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  Vorrichtung zum Entfernen von Geschiebe aus   Wasserl llfen.   



   Die Erfindung verfolgt den Zweck, bei Wasserentnahmeanlagen für Kraftwerke das abgelagerte oder auch das ankommende Geschiebe (Sand und Steine) mittels besonders geformter, versenkbarer   Tauchkörper   im Flussbett aus dem Raum vor der Schwelle zu entfernen und mit Hilfe eines aus den Tauchkörper gebildeten Kanals in das Unterwasser zu spülen.

   Massgebend für die Ausbildung sind dabei folgende Bedingungen gewesen : Die Vorrichtung muss über die ganze Länge der Schwelle wirksam sein ; sie darf nicht selbst der Verunreinigung ausgesetzt sein ; sie soll keine Bewegungsvorrichtungen oder drehbaren Teile unter Wasser besitzen, da diese durch Treibzeug oder Eis leicht festgeklemmt werden können ; sie soll leicht zugänglich sein und jederzeit, also auch bei Hochwasser, soweit aus dem Wasser gehoben werden können, dass eingeklemmtes Holzwerk oder Eis ohne erhebliche Mühe zu beseitigen ist ; sie darf, sobald sie in Betrieb genommen ist, den Wasserzufluss zum Entnahmekanal nicht verhindern oder unzulässig   einschränken.   



   Einen Übersiehtsplan einer Wasserentnahmeanlage für ein Kraftwerk zeigt Fig. 1. In dem Fluss   A   ist das Stauwehr B eingebaut und durch den Kanal C wird Wasser zu einem Kraftwerk abgeleitet. 



   Die weiteren Fig. 2 bis 7 zeigen Querschnitte durch die Schwelle usw. in Richtung   x-x   ; Fig. 8 ist in grösserem   Massstabe   ein Längsschnitt und Fig. 9 ein Grundriss der Einzelheiten mit den Tauchkörpern u. dgl. 



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht aus einem oder mehreren vor der Schwelle d senkbar angebrachten, winkelförmig oder hakenförmig oder ähnlich gestalteten Körpern a (siehe Fig. 2 und 3), die an einem Führungsgerüst od. dgl. auf und ab bewegt werden können. Im gehobenen Zustande, der für die meisten Verhältnisse der normale sein wird, bildet   zweckmässig   der Körper mit seiner vorderen, dem Flusse zugekehrten lotrechten Wandung eine zum Abhalten von Treibzeug und Treibeis dienende Tauchwand b und macht deshalb das Anbringen einer besonderen derartigen Tauchwand überflüssig (siehe Fig. 2 und 3). In völlig abgesenktem Zustande (siehe Fig. 6) bildet der Körper mit der Schwelle einen Kanal e, der an einem im Wehre angebrachten Spülsehütz s endigt und durch dieses verschlossen wird.

   In Fig. 8 und 9 ist dieses   Spülschütz   mit s bezeichnet. Während des Absenkens stellen die Körper a mit ihrer vorderen lotrechten Wandung eine Vorrichtung dar, unter der bei geöffnetem Spülschütz ein starker Spülstrom hindurchgeht (siehe Fig. 4 und 5). Dieser Spülstrom bricht das im Bereiche des Körpers abgelagerte Geschiebe ab und reisst es mit sich fort ins Unterwasser. Seine Wirkung erstreckt sich nicht nur auf das unter und neben dem Körper liegende Material, sondern greift auch noch beträchtlich auf den Raum vor dem Tauchkörper über. Am oberen Ende der Schwelle (siehe Fig. 8 und 9) schliesst sich der Hohlkörper an eine feste Wand w an, die zweckmässig mit einer verschliessenden Öffnung s' versehen ist, um gegebenenfalls die Spülwirkung vergrössern zu können.

   Jedoch ist diese Einrichtung nicht unbedingt nötig, da sich die gleiche Absieht auch durch Heben des Tauchkörpers erzielen lässt. 



   Für kleine Wasserentnahmeanlagen mit kurzen Schwellen lässt sich dies Freihalten der Schwelle mit nur einem Tauchkörper erreichen. Bei langen Schwellen macht das Gewicht der Körper und die bessere Spülwirkung kleinerer Öffnungen die Teilung in mehrere Körper nötig. In der Darstellung nach den Fig. 8 und 9 sind drei Tauchkörper vorhanden. 



   Die Vorrichtung kann auf verschiedene Weise in Gebrauch genommen werden. Die Wahl richtet sich ausser nach den örtlichen Verhältnissen insbesondere darnach, ob die Geschiebezufuhr stark und kurz oder schwach und langanhaltend vor sich geht. 

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