AT104856B - Werkstückwiderlager mit Auflagerband und hohler Widerlagswalze für Maschinen zum Bearbeiten von Häuten und Leder. - Google Patents

Werkstückwiderlager mit Auflagerband und hohler Widerlagswalze für Maschinen zum Bearbeiten von Häuten und Leder.

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AT104856B
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  Werkstiickwiderlager mit Auflagerband und hohler Widerlagswalze für Maschinen zum Bearbeiten von Häuten und Leder. 



     Es ist bekannt,   bei Maschinen zum Bearbeiten von Häuten und Leder das   Werkstück   der Werkzeugwalze durch ein endloses   Förderband zuzuführen, welches   an der Bearbeitungsstelle durch eine hohle Gummiwalze abgestützt wird, die den erforderlichen Arbeitsdruck hervorbringt. Das Förderband ist dabei gegen die Arbeitswalze hin gewölbt. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein   Werkstückwiderlagcr dieser Art   mit einem Auflagerband und einer hohlen Widerlagswalze, welches sich von dem bekannten dadurch unterscheidet, dass das Auflagerband die Bearbeitungswalze bogcnförmig umfasst. Dieses aus Gummi bestehende Auflagerband presst daher   das Werkstück zunächst   gegen einen breiteren Teil der Bearbeitungswalze, um zunächst eine'Vorbearbeitung längs eines breiteren Streifens herbeizuführen. Ein schmaler Streifen des Werkstückes zwischen der Bearbeitungswalze und der Stelle, wo die hohle Gummiwalze liegt, wird'dann besonders energisch bearbeitet, aber mit völliger Anpassung an die Lederstärke.

   Dadurch wird erreicht, dass jede Bearbeitungsspur auf dem   Werkstück   fortfällt, weil der Übergang zu der Stelle der stärksten Einwirkung der Bearbeitungswalze allmählich verläuft. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt :   Fig, 1 zeigt schematisch   die erste   Ausführung   in. Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 zeigt die wesentlichen Teile der zweiten Ausführung. 



   Bei der ersten Ausführung ist im Gestell 1 ein Schwingarm 2 schwingbar gelagert, der durch einen Kniehebel 3 in die gezeichnete Arbeitsstellung in die Einlegstellung 2a gebracht werden kann. Der   Schwingarm trägt zwei Förderwalzen   4 und 5, über die ein endloses Gummiband gelegt ist. Zwischen den beiden Läufen des Gummibandes 6 liegt von zwei Leisten 7 und 8   geführt   ein Schlauch oder eine hohle Gummiwalze   9,   die frei drehbar ist. Gegen den hinteren Lauf des Gummibandes drückt eine Walze 10, welche an schwingbaren Hebeln gelagert ist und durch Schraubenspindeln gegenüber dem 
 EMI1.1 
 walze 13 angeordnet. Der Hohlwalze 9 kann vorzugsweise von aussen Pressluft zugeführt werden, deren Spannung regelbar ist. 



    Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:     Das Werkstück. ! S wird,   wenn die Maschine sich in der   Einlegstellung   befindet, zwischen Band 6 und Messerwalze 11 eingelegt und zwischen den Walzen 4 und 13 gefasst. Wenn der Schwingarm 2 dann in die gezeichnete Arbeitsstellung bewegt wird, wird die untere Hälfte des   Werkstückes   zwischen Band und Messerwalze durchgezogen und zunächst auf einem breiteren Streifen zwischen Band und Messerwalze bearbeitet. Die zwischen der Gummiwalze   9   und der Messerwalze 11 liegende schmale Stelle des Werkstückes unterliegt einer besonders energischen Bearbeitung, aber unter völliger Schonung, da die Gummiwalze sich allen Änderungen der   Lrderstärke   anpassen kann.

   Nachdem die untere Hälfte des Werkstückes bearbeitet ist, wird dieses umgedreht und auf der andern Hälfte fertig gemacht. Durch Regelung der Luftspannung in der Walze 9 und der Stellung dar Walze 10 kann der Arbeitsdruck eingestellt werden. 

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 walze 9 gelagert. Bei dieser Ausführungsform ist eine Drehung der Gummiwalze   nicht erforderlich. Duieh   eine Schraube 16 und Platte 17 wird die Gummiwalze gegen das Band 14   gedrückt.   
 EMI2.2 
 
1.

   Werkstückwiderlager mit Auflagerband und hohler Widerlagswalze für Maschinen zum Bearbeiten von Häuten und Leder, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflagerband die Bearbeitungswalze bogenförmig umfasst, so dass das zwischen der Walze und dem Auflagcrband   durchgeführte Werkstück zunächst   auf einem breiteren Teil einer Vorbearbeitung unterzogen wird, während die endgültige Bearbeitung an dem schmalen Streifen erfolgt, wo die Widerlagswalze wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Werkstückwiderlager nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einstellbare Stützwalze (10), welche sich gegen den hinteren Lauf des in bekannter Weise endlos ausgeführten Auflagerbandes stützt EMI2.3 EMI2.4
AT104856D 1924-09-24 1925-09-24 Werkstückwiderlager mit Auflagerband und hohler Widerlagswalze für Maschinen zum Bearbeiten von Häuten und Leder. AT104856B (de)

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