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Elektrodenklemme für ärztliche Zwecke.
Die in der Elektrotherapie, insbesondere beim Diathermieverfahren, verwendeten Elektrodenklemmen bestehen aus gewöhnlich vernickelten Metallbacken, zwischen denen die Elektrodenplatte
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Berührung kommen können und infolge der an der Berührungsstelle herrschenden grossen Stromdichte Schädigungen des Patienten eintreten können. Insbesondere bei der Anwendung des Diathermieverfahrens, wo mit grösseren Stromstärken gearbeitet wird, können auf diese Weise sehr tiefreichende und schmerzhafte Verbrennungen entstehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Elektrodenklemme zu schaffen, bei der dieser Nachteil vermieden ist. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die stromfiihrenden Metallteile der Elektrodenklemme entweder durch einen Überzug aus Isoliermaterial gegen direkte Berührung mit dem Körper des Patienten geschützt sind. wobei die Metallteile bis auf eine kleine Fläche. die mit der Elektrode in Berührung kommt, vollständig mit Isoliermaterial überzogen, bzw. nur an den am Körper anliegenden Stellen mit Isolierlack bedeckt sein können, oder es kann an der Elektrodenklemme eine besondere Schutzkappe aus Isoliermaterial abnehmbar befestigt sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel letzerer Art dargestellt. Fig. 1 zeigt die Elektroden-
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Linie 111-III der Fig. I, Fig. 4 zeigt die Elektrodenklemme mit der in eine Ebene ausgebreiteten Schutzkappe. Die Elektrodenklemme ist in einen Klemmenhalter 1 aus Isoliermaterial, z. B. Hartgummi, eingeschraubt, der für die Verbindung mit dem angeschlossenen Zuleitungskabel dient. Die Klemme selbst besteht aus den beiden Klemmbacken 2 und 3, von denen die letztere um die in der unteren Backe 2 befestigte Achse 4 aufklappbar ist. In die untere Klemmbacke ist der Schraubenbolzen. 5 eingenietet. der durch ein Langloch 6 der oberen Klemmbacke 3 hindurchreicht und zum Aneinanderpressen der beiden Klemmbacken mittels der Mutter 7 dient.
Die Elektrode 8 wird zwischen die Klemmbacken 2 und.'1 eingeschoben und mittels der Klemmschraube 5 und Mutter 7 festgehalten. Die stromführenden Metallteile sind durch eine auf die Klemme aufgeschobene Schutzkappe isoliert, die insbesondere eine direkte Berührung des Körpers des Patienten mit der bei Benutzung der Elektrode auf dem Körper des Patienten aufliegenden Unterseite der Klemme verhindert. Die Schutzkappe ist aus einer ebenen Fiberplatte in der aus Fig. 4 ersichtlichen Form ausgeschnitten oder ausgestanzt und besteht aus einer die Unterseite der Klemmbacke 2 bedeckenden Platte 9, die über das Ende der Klemmbacke 2 hinausreicht und an die zwei Paare von Lappen 10, 10'und 11. 11'angesetzt sind. Die Lappen 10 und 10'sind zu einer
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Wenn durch zufälliges Lockern der Klemmschraube'1 die Elektrode 8 aus der Klemme herausfällt, wird infolge der isolierenden Schutzkappe der durch den Körper des Patienten verlaufende Stromkreis unterbrochen und eine Schädigung des Patienten durch Verbrennung an der Berührungsstelle der Haut mit der Klemme ist ausgeschlossen.
Die Ausführung und Anordnung der Einzelteile der Klemme kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch geändert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrodenklemme für ärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass ihre stromführenden Metallteile durch einen Überzug aus Isoliermaterial gegen direkte Berührung mit dem Körper des Patienten geschützt sind.
2. Elektrodenklemme für ärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass ihre stromführenden Metallteile (2, 3) durch eine an ihr abnehmbar befestigte besondere Schutzkappe (9, 10, 11, 12) aus
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