AT10486U1 - Vorrichtung zum anschliessen eines heizkörpers an einen vor- und rücklauf eines heizkreises - Google Patents
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Description
2 AT 010 486 U1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschließen eines Heizkörpers an einen Vor- und Rücklauf eines Heizkreises mit einem geschäumten Wandbaustein, in dem die über die im Wandverbund vordere Bausteinfläche vorstehenden Anschlussleitungen eingebettet sind.
Um eine vorteilhafte Verbindung zwischen dem im Fußboden verlegten Vor- und Rücklauf eines Heizkreises und einem an einer Wand befestigten Heizkörper zu schaffen, ist es bekannt (AT 404.276 B), einen vorzugsweise geschäumten Wandbaustein vorzusehen, in dem die Anschlussleitungen für den Heizkörper eingebettet sind, sodass lediglich der Wandbaustein zu versetzen ist, bevor die über die dann vordere Bausteinfläche vorstehenden Anschlussleitungen mit dem Heizkörper verbunden werden. Der Anschluss an den Vor- und Rücklauf des Heizkreises erfolgt über aus dem Baustein nach unten vorstehende Enden der Anschlussleitungen. Diese bekannte Führung der Anschlussleitungen in Wandbausteinen erleichtert die Installationsarbeiten erheblich, setzt aber im Boden verlegte Vor- und Rücklaufleitungen voraus, wie sie insbesondere bei Neubauten eingesetzt werden. Bei einer nachträglichen Installation eines Heizkreises mit in einer wandseitigen Stemmfuge verlegten Leitungen für den Vor- und Rücklauf müssen jedoch die Anschlussleitungen vor Ort je für sich an den Vor- und Rücklauf angeschlossen werden.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zum Anschließen eines Heizkörpers an einen Vor- und Rücklauf eines Heizkreises so auszugestalten, dass die Anschlussarbeiten vor Ort bei einer Leitungsführung des Vor- und Rücklaufs in einer Stemmfuge einer Wand erheblich erleichtert werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Wandbaustein zwei zueinander und zur vorderen Bausteinfläche parallele, über die seitlichen Stirnseiten vorstehenden in den Vor-und den Rücklauf des Heizkreises einfügbare Leitungsabschnitte aufweist, die mit den Anschlussleitungen über T-Stücke verbunden sind.
Durch das Vorbereiten der Verbindung der Anschlussleitungen mit Leitungsabschnitten für den Vor- und Rücklauf des Heizkreises innerhalb eines Wandbausteines über T-Stücke wird der Heizkörperanschluss an die in einer Stemmfuge verlegten Vor- und Rücklaufleitungen entscheidend vereinfacht, weil lediglich der Wandbaustein zu versetzen ist und die im Bereich des Heizkörperanschlusses unterbrochenen Leitungen für den Vor- und Rücklauf über die hierfür im Wandkörper vorgesehenen Leitungsabschnitte wieder miteinander zu verbinden sind. Die Verbindung der über die seitlichen Stirnseiten des Wandbausteines vorstehenden Leitungsabschnitte mit den Enden der Vor- und Rücklaufleitungen kann in herkömmlicher Weise vorgenommen werden.
Besonders günstige Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn die T-Stücke zum Anschließen der Anschlussleitungen an die Leitungsabschnitte für den Vor- und Rücklauf gegeneinander in Richtung dieser Leitungsabschnitte versetzt sind, sodass die Anschlussleitungen im Versetzungsabstand der T-Stücke parallel zueinander aus dem Wandbaustein herausgeführt werden können, ohne diese Anschlussleitungen mehrfach biegen zu müssen. Um einen entsprechenden Bodenabstand für die Anschlussleitungen sicherzustellen und damit den Anschluss eines Heizkörpers zu erleichtern, können die aus dem Wandbaustein vorstehenden, parallelen Abschnitte der Anschlussleitungen in einer gemeinsamen zur vorderen Bausteinfläche senkrechten, durch die Achse des oberen der beiden Leitungsabschnitte für den Vor- und Rücklauf des Heizkreises verlaufenden Ebene liegen. Dies bedeutet, dass bei einer entsprechenden Neigung des T-Stückes im unteren Leitungsabschnitt die mit diesem T-Stück verbundene Anschlussleitung lediglich in einer Ebene senkrecht zum unteren Leitungsabschnitt gebogen werden muss, um parallel zur anderen Anschlussleitung aus dem Wandbaustein herausgeführt werden zu können.
Bestehen die Anschlussleitungen aus einem über die vordere Bausteinfläche vorstehenden,
Claims (4)
- 3 AT 010 486 U1 U-förmigen Leitungsbogen dessen Bogenstück abgetrennt werden kann, so bedarf es keiner gesonderten Verschlüsse der Anschlussleitungen, um vor dem Anschließen des Heizkörpers eine Druckprobe für den jeweiligen Heizkreis vornehmen zu können. Die durchgehende Verbindung der beiden Anschlussleitungen über ein Bogenstück behindert auch das Eindringen von Schmutz in den Heizkreis, solange das Bogenstück nicht abgetrennt ist. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anschließen eines Heizkörpers an einem Vor-und Rücklauf einen Heizkreises in einem Vertikalschnitt, Fig. 2 diese Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie ll-ll der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-lll der Fig. 2. Die dargestellte Vorrichtung umfasst zwei parallel zueinanderverlaufende Leitungsabschnitte 1, 2 für den Vor- und Rücklauf eines nicht näher dargestellten Heizkreises. Über T-Stücke 3 sind an die Leitungsabschnitte 1 und 2 Anschlussleitungen 4 und 5 angeschlossen, die miteinander einstückig durch ein Bogenstück 6 verbunden sind. Die Leitungsabschnitte 1, 2 mit den T-Stücken 3 und den angeschlossenen Anschlussleitungen 4 und 5 sind in einem geschäumten Wandbaustein 7 eingebettet. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Anschlussleitungen 4 und 5 über die im Wandverbund vordere Bausteinfläche 8 vorstehen, während die Enden der Leitungsabschnitte 1 und 2 die seitlichen Stirnseiten 9 des Wandbausteins 7 überragen. Aufgrund dieser Anordnung kann der Wandbaustein 7 in eine die Leitungen 10 für den Vor- und Rücklauf des Heizkreises aufnehmende Stemmfuge 11 in einer in der Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten Wand 12 eingesetzt werden, und zwar in einem Bereich, in dem die verlegten Leitungen 10 des Vor- und Rücklaufes unterbrochen sind, sodass diese Unterbrechungen durch die Leitungsabschnitte 1 und 2 überbrückt werden, die zu diesem Zweck endseitig mit den anschließenden Leitungsenden des Vor- und Rücklaufes zu verbinden sind. Die Verbindungen sind strichpunktiert angedeutet und mit 13 bezeichnet. Nach einem gemeinsamen Verputzen der Stemmfuge 11 mit dem eingesetzten Wandbaustein 7 kann der Heizkörper an den Heizkreis angeschlossen werden, indem das die Anschlussleitungen 4, 5 verbindende Bogenstück 6 abgetrennt wird, um die dadurch erhaltenen Anschlussenden der Anschlussleitungen 4 und 5 mit dem Heizkörper verbinden zu können. Wie insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann, liegen die aus dem Wandbaustein 7 vorstehenden Anschlussleitungen 4 und 5 in einer gemeinsamen zur vorderen Bausteinfläche 8 senkrechten Ebene, die durch die Achse des oberen Leitungsabschnittes 1 verläuft, was vorteilhafte Voraussetzungen für den Heizkörperanschluss mit sich bringt. Da die T-Stücke 3 in Richtung der Leitungsabschnitte 1, 2 entsprechend dem Abstand der Anschlussleitungen 4 und 5 in dieser Richtung gegeneinander versetzt angeordnet sind, braucht lediglich die an den unteren Leitungsabschnitt 2 anschließende Anschlussleitung 5 in einer zum Leitungsabschnitt 2 senkrechten Ebene gebogen zu werden, um von dem entsprechend geneigt angeordneten T-Stück 3 in eine horizontale Anschlussebene überführt zu werden. Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Anschließen eines Heizkörpers an einen Vor- und Rücklauf eines Heizkreises mit einem geschäumten Wandbaustein, in dem die über die im Wandverbund vordere Bausteinfläche vorstehende Anschlussleitungen eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandbaustein (7) zwei zueinander und zur vorderen Bausteinfläche (8) parallele, über die seitlichen Stirnseiten (9) vorstehenden in den Vor- und den Rücklauf des Heizkreises einfügbare Leitungsabschnitte (1, 2) aufweist, die mit den Anschlussleitungen (4, 5) über T-Stücke (3) verbunden sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die T-Stücke (3) gegenein- 4 AT010 486U1 ander in Richtung der Leitungsabschnitte (1, 2) für den Vor- und Rücklauf des Heizkreises versetzt sind.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Wandbaustein (7) vorstehenden, parallelen Abschnitte der Anschlussleitungen (4, 5) in einer gemeinsamen zur vorderen Bausteinfläche (8) senkrechte, durch die Achse des oberen der beiden Leitungsabschnitte (1, 2) für den Vor- und Rücklauf des Heizkreises verlaufenden Ebene liegen.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleitungen (4, 5) aus einem über die vordere Bausteinfläche (8) vorstehenden, U-förmigen Leitungsbogen bestehen, dessen Bogenstück (6) abtrennbar ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
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2007
- 2007-10-16 AT AT0062807U patent/AT10486U1/de not_active IP Right Cessation
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