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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 1 0516. Vorrichtung zur Projektion undurchsichtiger Gegenstände.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Projektion undurchsichtiger Gegenstände, bei welcher die zur Projektion durchsichtiger Gegenstände allgemein verwandten Apparate ohne wesentlichen Umbau benutzt werden können. Nach den bisher bekannten Methoden zur Projektion undurchsichtiger Gegenstände war ein nicht unbedeutender Umbau der gewöhnlichen Projektionsapparate notwendig, so dass derartige Apparate, abgesehen von einer ziemlich komplizierten Konstruktion, verhältnismässig sehr kostpielig waren, wobei noch der Übelstand blieb, dass das Objektiv eine andere Richtung bekam und die Übertragung der Projektion vermittelst eines entsprechend gestellten Spiegels vor dem Objektiv stattfand.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, unter Beibehaltung der gewöhnlichen Stellung des Projektionsobjektives und Kondensators, so wie es zur Projektion durchsichtiger Gegenstände erforderlich ist, durch Einschaltung eines neuen Spiegelapparates einen undurchsichtigen Gegenstand zu beleuchten und abzubilden.
Theoretisch wäre dies in einfachstor Weise dadurch möglich, dass man nach der umstehenden Zeichnung die von der Lichtquelle 1 kommenden Lichtstrahlen durch einen schrägegestellten Spiegel 2,3 auf den undurchsichtigen Gegenstand 4,5 wirft, von wo vermittelst des unter 450 angeordneten Spiegels 6 die Lichtstrahlen durch das Objektiv 7 gehen. Praktisch ist dies jedoch nicht möglich, da einerseits der Spiegel 2, 3 bei der notwendigen schrägen Stellung eine solche Lage haben müsste, dass er zum Teil in den Kondensator, zum Teil in den Weg der vom Gegenstand 4, 5 nach dem Spiegel 6 gehenden Strahlen hineinragt und letztere verdeckt, wie dies aus der Zeichnung klar ersichtlich ist.
Dieser Übelstand soll nun durch die vorliegende Erfindung in einfachster Weise dadurch beseitigt werden, dass man an Stelle eines grossen Spiegels eine Anzahl kleinerer Spiegel 8, 9, 10, 11, 12, 13 ü. s. w. resp. total reflektierende Prismen z. B. von trapezförmiger Gestalt anordnet. Die Konstruktion der Lage derselben wird auf folgende Weise ermittelt.
Wenn 2,3 der theoretische Spiegel ist, der alle aus dem Kondensator kommenden Strahlen auf das abzubildende Object 4, 5 unter dem erforderlichen Winkel werfen würde, so würde der in der optischen Achse laufende Strahl 1, 14 nach 15 reflektiert werden.
Zieht man nun durch 2 und 3 parallel zu den Linien 1, 14 und 14, 15 je zwei ) Linien, so entsteht der Rhombus 2, 16, 3, 17, dessen lange Diagonale der theoretisch richtige Spiegel 1, 2,3 ist, während 16, 17 die kurze Diagonale, die Halbierungssenkrechte von 2, 3 bildet. Senkrecht zu dieser kurzen Diagonale und parallel zur langen Diagonale werden nun eine Anzahl kleinerer Spiegel, in der umstehenden Zeichnung z. B. 6, in gleichem Abstande voneinander angeordnet, die zu beiden Seiten gleich weit über die Diagonale hinausragen, wobei die Gesamtoberfläche dieser kleinen Spiegel der Oberfläche des theoretischen Spiegels 2,3 entspricht.
Diese kleinen Spiegel reflektieren nun alle vom Kondensator kommenden Lichtstrahlen in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise auf den undurchsichtigen Gegenstand 4, 5, nehmen aber einen wesentlich kleineren Raum ein und können die vom Objekt nach den Spiegel 6 gehenden Strahlen nicht mehr schädlich boeinflusen. An Stelle der Spiegel 8, 9, 10, 11, 12, 18 u.. s. w. können auch, wie schon oben erwähnt, entsprechend geformte, total reflektierende Prismen, die am besten dicht übereinander angeordnet sind, benutzt werden. Durch eine geringe Konvergenz der Spiegelebenen
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Austrian PATENT LETTERING? 1 0516. Device for projecting opaque objects.
The present invention relates to an apparatus for projecting opaque objects, in which the apparatus generally used for projecting transparent objects can be used without substantial modification. According to the previously known methods for projecting opaque objects, a not insignificant conversion of the usual projection apparatus was necessary, so that such apparatus, apart from a rather complex construction, were relatively very expensive, whereby the disadvantage remained that the lens got a different direction and the transmission of the projection took place by means of a correspondingly placed mirror in front of the lens.
The purpose of the present invention is to illuminate and image an opaque object by switching on a new mirror apparatus while maintaining the usual position of the projection lens and condenser, as is necessary for the projection of transparent objects.
Theoretically, this would be possible in a simple manner by throwing the light rays coming from the light source 1 through an inclined mirror 2,3 onto the opaque object 4,5, from where the light rays through the mirror 6 arranged under 450 the lens 7 go. In practice, however, this is not possible because, on the one hand, the mirror 2, 3 would have to be in such a position in the necessary inclined position that it is partly in the condenser and partly in the path of the rays going from the object 4, 5 to the mirror 6 protrudes and covers the latter, as can be clearly seen from the drawing.
This inconvenience is now to be eliminated by the present invention in the simplest way in that, instead of a large mirror, a number of smaller mirrors 8, 9, 10, 11, 12, 13 u. s. w. resp. totally reflective prisms z. B. arranged of trapezoidal shape. The construction of the location thereof is found in the following manner.
If 2, 3 is the theoretical mirror that would throw all rays coming from the condenser onto the object 4, 5 to be imaged at the required angle, then the ray 1, 14 running in the optical axis would be reflected to 15.
If you now draw two lines through 2 and 3 parallel to lines 1, 14 and 14, 15, the result is the rhombus 2, 16, 3, 17, the long diagonal of which is the theoretically correct mirror 1, 2, 3, while 16, 17 the short diagonal that forms the bisecting line of 2, 3. A number of smaller mirrors are now perpendicular to this short diagonal and parallel to the long diagonal. B. 6, arranged at the same distance from each other, which protrude equally far beyond the diagonal on both sides, the total surface of this small mirror corresponds to the surface of the theoretical mirror 2,3.
These small mirrors now reflect all the light rays coming from the condenser in the manner shown in the drawing onto the opaque object 4, 5, but take up a much smaller space and can no longer damage the rays going from the object to the mirror 6. Instead of mirrors 8, 9, 10, 11, 12, 18 and so on. w. As mentioned above, appropriately shaped, totally reflective prisms, which are best arranged close together, can also be used. Due to a low convergence of the mirror planes
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