AT105184B - Alarmeinrichtung. - Google Patents

Alarmeinrichtung.

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AT105184B
AT105184B AT105184DA AT105184B AT 105184 B AT105184 B AT 105184B AT 105184D A AT105184D A AT 105184DA AT 105184 B AT105184 B AT 105184B
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AT
Austria
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alarm
relay
bell
contact
spring
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Inventor
Hermann Urbach
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Hermann Urbach
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Alarmeiurichtung.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine elektrisch betätigte   Alarmeinrichtung.   



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. Fig. 1 eine Vorderansicht der ganzen Einrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht bei nach a-b der Fig. 1 geschnittener Glockenschelle. Die Fig. 3 und 4 zeigen   Schaltungsschemen.   



   Mit 1 ist eine mit den Wicklungen X Y (Fig. 3,4) versehene Glockenspule bezeichnet, die in einem rahmenartigen Bügel 2 angeordnet ist, dessen rechtes Ende   : 3   die Glockenschelle 4 trägt. Der Weicheisenkern der Glockenspule trägt zwei Winkelpolsehuhe 5 und 6, deren Schenkel 5a bzw. 6a entlang der   Stirnflächen   verlaufen, während die Schenkel 5b bzw. 6b sich längs der   Aussenmantelfläehe   der Glockenspule erstrecken. Diese beiden Polschuhe 5, 6 sind durch eine Schraube 7 mit dem   Weieheisenkern   der Glockenspule fest zusammengespannt. Der Kopf dieser Schraube 7 bildet einen dritten Polschuh. 
 EMI1.1 
 durch eine Feder 10 am Rahmen 2 schwingbar angeordnet ist. Die Verlängerung 11 dieser Feder 10 liefert zusammen mit der einstellbaren Schraube 12 den üblichen Unterbrecherkontakt.

   Der dritte Polschuh 7 steht dem Relaisanker   13 gegenÜber,   der mittels einer an der Innenseite des Bügels 2 befestigten Feder 14 schwingbar aufgehängt ist. Das untere Ende dieser Feder 14 ist bei 15 etwas abgebogen, so dass es eine Nase 16 des Fallhebels 17 untergreift, wenn der Anker 13 nicht angezogen ist, was stets dann der Fall ist, wenn die Wirkung der beiden   Wicklungen X Y sich bezüglich   des Eisenkernes der Glockenspule vollständig aufheben. 



   Der Fallhebel 17 trägt an beiden Enden einen Isolierkörper   18,   der oben mit zwei Metallringes19, unten mit zwei Metallringen 20 versehen ist, die dazu bestimmt sind, mit entsprechenden, nach Art der 
 EMI1.2 
 machen. Die Kontaktfederpaare 21 und 22 sind an Isolierleisten   23 bzw. 24 festgeschraubt.   Ein im Fortsatz   25   des Bügels 2 drehbar gelagerter Abstellhebel 26 kann den Fallhebel 17 aus der Tieflage in die Hochlage gemäss Fig. 1 dadurch bringen, dass er beim Verschwenken in der Pfeilrichtung P mit seinem linken Ende auf den Stift 27 des Fallhebels einwirkt. Die Nase des Fallhebels wird dann mit ihrer   Schrägfläche   längs des Federendes 15 vorbeigleiten, bis dieses Ende der Feder in die aus Fig. 2 ersichtliche, die Nase untergreifende Stellung   zurüeksehnappt.   



   Das Schaltungsschema Fig. 3 zeigt die gewöhnliche Glockenschaltung, die Platz greift, wenn die Einrichtung als gewöhnliche Glocke verwendet werden soll und der Fallhebel seine Tieflage einnimmt, in welcher er die Kontaktpaare 21 schliesst. Der Strom geht dann vom Pluspol der Batterie über den einen Kontakt   21,   den Unterbrecher U (gebildet durch die Schraube 12 und die Feder   10),   die Wicklung X, den zweiten Kontakt   21,   Wicklung Y zum Minuspol der Batterie. 



   Soll die Einrichtung als Alarmeinriehtung verwendet werden, so greift die in Fig. 4 dargestellte Relaisschaltung Platz. Der Fallhebel wurde durch den Abstellhebel 26 in seine Hochlage gebracht, in. welcher er mit seinen beiden Metallringen 20 die drei Kontaktfederpaare 22',   22", 22'" schliesst.   So lange 
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 der Batterie. Ein zweiter Stromlauf geht vom Pluspol der Batterie über den Kontakt 22', Widerstand   w2,   Y, Minuspol der Batterie. Die Widerstände   w1   und      sind so bemessen, dass sieh die Wirkung der Wicklungen X, Y auf die gleichzeitig als Relais dienende Glockenspule vollständig aufheben.

   Wird ein Alarmkontakt   k',     "oder & "'geöffnet   oder die Leitung vor dem Widerstand   w1   kurz geschlossen, so bekommt 

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 EMI2.1 
 Relais abgeschaltet, so dass jeder schädigende Einfluss auf das Relais (etwa durch Anlegen von Hochspannung an die   Alarmleitung)   sicher vermieden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Alarmeinrichtung   mit einer Alarmglocke und einem Relais mit zwei im Ruhestand der Alarmleitung sich kompensierenden Wicklungen, die bei Betätigung der   Alarmkontakte, Kurzschluss   der Alarmleitung od. dgl. das Relais erregen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erregung des Relais die Wicklungen der Relaisspule durch eine Kontakteim'ichtung so umgeschaltet werden, dass die   Relaisspule   als Glockespule wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Alarmeinriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Erregung des differentiell bewickelten Relais betätigte Kontakteinriohtung das Relais von der Alarmleitung abschaltet, um jeden schädigenden Einfluss derselben auf das Relais zu vermeiden.
    3. Alarmeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung als Fallkontakt ausgebildet ist, der bei Unterbrechung der Alarmkontakte, Kurzschluss der Alarmleituug od. dgl. aus der der Alarmschaltung des Relais entsprechenden Hoehlage in die der Glockeschaltung desselben entsprechenden Tieflage fällt. EMI2.2
AT105184D 1925-09-19 1925-09-19 Alarmeinrichtung. AT105184B (de)

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