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Verfahren und Vorrichtung zum Ableiten von Bleimantelströmen in Einleiterwechsel- stromkabel.
Wenn bei Einleiterwechselstromkabeln hoher Spannung Schleifen dadurch hergestellt werden, dass man beispielsweise die Bleimäntel am Anfang und Ende der Leitung zum Anschluss einer gemeinsamen Erdleitung miteinander verbindet, so entstehen in den Bleimänteln Ströme, deren Stärke von der Selbstinduktion der Schleifen und der Grösse der durch die Kabelleiter fliessenden Ströme abhängig ist.
Diese Bleimantelströme verursachen grosse Verluste und ergeben eine zusätzliche Kabelerwärmung, also eine geringere Belastbarkeit der Kabel. Um die Entstehung dieser Bleimantelströme zu verhindern bzw. ihre Wirkung abzuschwächen, ist vorgeschlagen worden, den Bleimantel nicht über die ganze Kabellänge durch zu verbinden, sondern ihn an bestimmten Stellen seiner Länge zu unterbrechen. Für diese Unterbrechungen sind die Muffengehäuse besonders geeignet, die durch Isolierringe elektrisch unterbrochen werden oder in welche die Bleimäntel auf einer Seite isoliert eingeführt werden. Die Abstände,
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Bleimänteln zulassen will.
Um nun aber den Strömen, die beispielsweise bei Kabelschäden in den Bleimantelstücken fliessen, eine einwandfreie Ableitung zu geben, wird für sie nach der Erfindung eine besondere gemeinsame Rückleitung nach der Zentrale hergestellt, an welche die einzelnen Längenstücke der Bleimäntel angeschlossen sind.
Wenn jedoch die Kabel mit dem nackten Bleimantel, d. h. ohne isolierende Hülle, in Sand gebettet sind, so würde ein Übergehen der Spannung zwischen den benachbarten Bleimänteln und von einer Bleimantellänge auf die andere über die Unterbrechungsstellen namentlich in feuchtem Erdboden stattfinden können, und in den Bleimantelstücken würden Ströme fliessen. Um diese mit Sicherheit zu verhindern, wird der Bleimantel gegen Erde besonders gut isoliert, indem er beispielsweise mit asphaltiertem Papier, mit Jute und Kompoundschichten mehrfach umgeben oder vollständig in Asphalt od. dgl. gebettet wird.
An den besonders gefährdeten, d. h. an den Unterbrechungsstellen muss diese Bettung bzw. Isolierung sehr sorgfältig vorgenommen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es seien a die Bleimäntel eines Drehstromsystems, die an den Stellen b (Muffen) unterbrochen sind. An den Punkten d befinden sich Stationen bzw. Unterstationen, die am Anfang und Ende und auf der Strecke verteilt liegen, wo ebenfalls eine Unterbrechung der Bleimäntel möglich ist. Die Bleimäntel a sind, wie ersichtlich, an die Rückleitung c angeschlossen, um Ströme, die bei Kabelschäden im Bleimantel fliessen, nach der Zentrale zurückzuleiten. Es ist vorteilhaft, die Rückleitung c isoliert zu verlegen, weil es dann möglich ist, den Isolationszustand der Rückleitung und der Bleimäntel zu prüfen, nachdem man die entsprechenden Trennschalter e geöffnet hat.
Auch wird hiedurch eine Eingrenzung fehlerhafter Isolationen erleichtert.
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Method and device for diverting lead-jacket currents in single-conductor AC cables.
If loops are created in single-core AC cables with high voltage, for example by connecting the lead sheaths at the beginning and end of the line to connect a common earth line, then currents arise in the lead sheaths, the strength of which depends on the self-induction of the loops and the size of the cable conductors flowing currents is dependent.
These lead sheath currents cause large losses and result in additional cable heating, i.e. a lower load capacity of the cables. In order to prevent the formation of these lead sheath currents or to weaken their effect, it has been proposed not to connect the lead sheath over the entire length of the cable, but rather to interrupt it at certain points along its length. The sleeve housings, which are electrically interrupted by insulating rings or in which the lead sheaths are inserted on one side, are particularly suitable for these interruptions. The distances
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Wants to allow lead coats.
However, in order to give the currents that flow in the lead jacket pieces in the event of cable damage, for example, a proper discharge, a special common return line to the control center is made for them according to the invention, to which the individual lengths of the lead jackets are connected.
However, if the cables are covered with the bare lead sheath, i.e. H. are bedded in sand without an insulating cover, a transition of the tension between the neighboring lead jackets and from one lead jacket length to the other could take place via the interruption points, especially in moist soil, and currents would flow in the lead jacket pieces. In order to prevent this with certainty, the lead jacket is particularly well insulated from the ground, for example by surrounding it several times with asphalted paper, jute and compound layers, or by being completely embedded in asphalt or the like.
At the particularly endangered, d. H. This bedding or insulation must be carried out very carefully at the interruption points.
An exemplary embodiment is shown schematically in the drawing. Let a be the lead jackets of a three-phase system, which are interrupted at points b (sleeves). At points d there are stations or substations that are distributed at the beginning and end and along the route, where an interruption of the lead sheaths is also possible. As can be seen, the lead jackets a are connected to the return line c in order to return currents that flow in the lead jacket in the event of cable damage to the control center. It is advantageous to lay the return line c in an insulated manner, because it is then possible to check the state of insulation of the return line and the lead sheaths after the corresponding disconnector e has been opened.
This also makes it easier to isolate defective insulation.
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