<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Umformung von mechanischen Änderungen, die durch den Schall hervorgerufen werden (Körperschwingungen, Dichteschwankungen nsw.), in elektrische
Impulse.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mikrophon zur Umsetzung von mechanischen Wirkungen des Schalles in elektrische. Es beruht auf dem Gedanken, die sehr kleinen mechanischen Veränderungen (Dichte- änderungen der Luft, mechanische Bewegungen von Membranen u. dgl. ), die der Schall hervorruft, zur Erzeugung von Interferenzen im Strahlenwege einer Lichtquelle zu benutzen und die dadurch entstehenden Lichtschwankungen direkt oder indirekt, z. B. auf dem Umwege über eine photographische Aufzeichnung,
EMI1.1
verwendet werden.
Ein derartiges Mikrophon hat den Vorteil, dass ausserordentlich kleine mechanische Änderungen
EMI1.2
einen Liehtstrahles eine Art Luftresonator, z. B. eine Kammer oder Röhre, eingeschaltet ist, die mit der schallerregten Aussenluft in Verbindung steht, so dass in der Röhre Verdichtungen und Verdünnungen der Luft im Rhythmus der Schallfrequenz hervorgebracht werden. Näheres zeigt die nachstehend bebeschriebene Figur, welche die Erfindung im grundsätzlichen veranschaulichen soll.
Ein von einer Lichtquelle L, beispielsweise einem stark beleuchteten Spalt, ausgehender Lichtstrahl wird in bekannter Weise, z. B. durch zwei Jaminsche Platten pI und p2 in einen reflektierten und einen gebrochenen Strahl 1 bzw. 2 zerlegt, welche beide zunächst parallel verlaufen. Der Gang und die Zuordnung der Strahlen sind durch aufgesetzte Pfeile angedeutet. Während der Strahl 1 unmittelbar von
EMI1.3
mittels eines Winkelspiegels TV abgelenkt wird. Der von S zurückgeworfene Strahl 2 kommt dann durch Reflexion an der Oberfläche von p2 mit dem an gleicher Stelle austretenden gebrochenen Strahl 1 zur Interferenz. Alle optischen Hilfsmittel, wie Linsen, Blenden usw., die zur Vervollständigung der Apparatur in der Praxis notwendig sind, bleiben hier der Übersicht halber fort.
In der Praxis entsteht bei der vorstehend geschilderten Anordnung durch das Zusammenwirken aller vom Spalt L kommenden Strahlen ein System von Interferenzstreifen (monochromatisches Licht vorausgesetzt), d. h. eine Folge heller und dunkler Spaltbilder. Lässt man die Strahlen durch ein Raster R gehen, auf welchem eine dem Interferenzbilde gleichende Folge von abwechselnd undurchsichtigen und durchsichtigen Streifen von der Breite des Spaltbildes sich befindet, so wird auf eine hinter dem Raster
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
<Desc / Clms Page number 1>
Process for converting mechanical changes that are caused by sound (body vibrations, density fluctuations etc.) into electrical ones
Impulses.
The invention relates to a microphone for converting mechanical effects of sound into electrical ones. It is based on the idea of using the very small mechanical changes (changes in density of the air, mechanical movements of membranes, etc.) caused by sound to generate interference in the beam path of a light source and the resulting light fluctuations directly or indirect, e.g. B. indirectly via a photographic recording,
EMI1.1
be used.
Such a microphone has the advantage that extremely small mechanical changes
EMI1.2
a light beam a kind of air resonator, e.g. B. a chamber or tube is switched on, which is in connection with the sound-excited outside air, so that in the tube compressions and dilutions of the air are produced in the rhythm of the sound frequency. The figure described below, which is intended to illustrate the invention in principle, shows more details.
A light beam emanating from a light source L, for example a strongly illuminated gap, is transmitted in a known manner, e.g. B. divided by two Jamin's plates pI and p2 into a reflected and a refracted beam 1 and 2, which both initially run parallel. The course and the assignment of the rays are indicated by attached arrows. While the ray 1 immediately from
EMI1.3
is deflected by means of an angle mirror TV. The beam 2 reflected back by S then comes to interference with the refracted beam 1 exiting at the same point through reflection on the surface of p2. All optical aids, such as lenses, diaphragms, etc., which are necessary to complete the apparatus in practice, are left here for the sake of clarity.
In practice, with the arrangement described above, the interaction of all rays coming from the gap L creates a system of interference fringes (assuming monochromatic light), i. H. a series of light and dark slit images. If the rays are allowed to pass through a raster R on which there is a sequence of alternating opaque and transparent stripes the width of the slit image, which is similar to the interference pattern, then one appears behind the raster
EMI1.4
<Desc / Clms Page number 2>
EMI2.1