<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur Nachrichtenübertragung vermittels HochfrequeHzströlmen längs elektrischer Übertragullgsleitullgen.
Es ist bekannt, elektrische Kondensatoren als #berspannungsschutz in elektrische Anlagen zwischen die Übeltragungsleitungen und Erde zu schalten.
Ebenso ist bekannt, zur Ein-und Ableitung der für die Naehriehtenübeittagung verwendeten Hochfrequenzströme in die Leitungsnetze und aus denselben Kondensatoren zwischen die unter Betriebsspannung niedriger Frequenz stehenden Leitungen und die Sende-oder Empfangsapparate zu schalten und zur Überbrückung von Schalt- oder Transformatorenstationen als Brücke für die Hochfrequenzströme Kondensatoren anzuwenden.
Die nachstehend beschriebene Einrichtung bezweckt die gleichzeitige Verwendung elektrischer Kondensatoren für die beiden Verwendungszwecke des #berspannungsschutzes und der Nachrichten- übertragung, wodurch eine bessere Ausnutzung des Anlagekapitals bzw. eine Verringerung der Anlagekosten bezweckt wird.
Im allgemeinen kommen drei Einrichtungen zur NachrichtenÜbeltragl1ng durch sogenannte gerichtete Wellen auf elektrischen Übertragungsleitungen zur Anwendung, nämlich Sendestationen,
EMI1.1
Reaktanzen, Transformatoren u. dgl.
Es werden nun Kondensatoren und insbesondere Hochspannungskondensatoren zur Einleitung der von der Sendestation erzeugten Hochfrequenzströme in die unter Betriebsspannung mit Niederfrequenz stehende Leitung, zur Ableitung dieser Hochfrequenzströnie aus derselben Leitung in die Empfangsapparate sowie endlich zur Überbrückung der Hochfrequenzhindernisse benutzt.
Wird nun die gleichzeitige Anwendung dieser Kondensatoren als Überspannungsschutzapparat ins Auge gefasst, so ist die Voraussetzung dafür, dass die Kondensatoren mit der einen Klemme an Erde gelegt werden, um den hochfrequenten Überspannungen einen freien Durchgang zur Erde zu sichern. Die Sende-und Empfangsapparate dürfen also nicht in Reihe mit der Kapazität gelegt werden, weil deren Reaktanz der Entladung hinderlich wäre.
Erfindungsgemäss wird nun dieses Hindernis dadurch beseitigt, dass die Kondensatoren bzw. ein Teil derselben induktiv, kapazitiv oder konduktiv miteinander gekuppelt werden.
Die Fig. 1, 2 und 3 stellen die prinzipiellen Verbindungsbehemata dar.
Es ist beispielsweise angenommen, dass zwei Leitungen 11 und 12 durch einen Transformator T miteinander verbunden sind. Es sollen vom Anfang der Leitung 11 nach dem Ende der Leitung 12 durch
EMI1.2
spannungen geschützt werden.
Der Sendeappaiat whkt auf einen Resonanzkreis, bestehend a@s einem teilelement C0 des Kondensators Cr und einer Selhstinduktionsspule L01, die beispielsweise durch die Sekundärspule eines Hochfrequenztransformators LaI, La" gegeben ist.
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
Diese oder eine an und für sich bekannte ähnliche Schaltung kommt für den Empfänger E am Ende der Leitung 12 in Betracht. Die Kondensatoren C, CIir zur Überbrückung des Transformators T können nun induktiv durch Hochfrequenztrallsformatoren Lo', Lo", wie in Fig. 1, oder über einen Kupplungskondensator Cs, wie in Fig. 2 oder durch eine leitende Verbindung a von bestimmtem ohmschen Widerstand oder Reaktanz nach Fig. 3 miteinander gekuppelt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Nachrichtenübertragung vermittels Hochfrequenzstlömen längs elektrischer Übertragungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Überspannungsschutz in bekannter Weise zwischen Übertragungsleitungen und Erde geschalteten Kondensatoren zur Kopplung mit den Sendeund Empfangsgeräten benutzt sind.
<Desc / Clms Page number 1>
Device for the transmission of messages by means of high-frequency currents along electrical transmission lines.
It is known to connect electrical capacitors as overvoltage protection in electrical systems between the transmission lines and earth.
It is also known to switch the high-frequency currents used for the Naehriehtenübeittagung into the line networks and from the same capacitors between the lines under operating voltage and the transmitting or receiving equipment and to bridge switching or transformer stations as a bridge for the Apply high frequency currents capacitors.
The device described below aims at the simultaneous use of electrical capacitors for the two purposes of overvoltage protection and message transmission, which aims to make better use of the investment capital and to reduce investment costs.
In general, three devices for the transmission of messages by so-called directed waves on electrical transmission lines are used, namely transmitting stations,
EMI1.1
Reactances, transformers, etc. like
There are now capacitors and especially high-voltage capacitors used to introduce the high-frequency currents generated by the transmitting station into the line under operating voltage with low frequency, to divert these high-frequency currents from the same line into the receiving apparatus and finally to bridge the high-frequency obstacles.
If the simultaneous use of these capacitors as an overvoltage protection device is considered, the prerequisite for this is that one terminal of the capacitors is connected to earth in order to ensure that the high-frequency overvoltages have free passage to earth. The transmitting and receiving devices must therefore not be placed in series with the capacitance, because their reactance would hinder the discharge.
According to the invention, this obstacle is now eliminated in that the capacitors or a part thereof are inductively, capacitively or conductively coupled to one another.
Figs. 1, 2 and 3 show the basic connection behemas.
It is assumed, for example, that two lines 11 and 12 are connected to one another by a transformer T. It should run from the beginning of the line 11 to the end of the line 12
EMI1.2
voltages are protected.
The transmitting device whkt on a resonance circuit, consisting of a sub-element C0 of the capacitor Cr and a self-induction coil L01, which is given for example by the secondary coil of a high-frequency transformer LaI, La ".
EMI1.3
<Desc / Clms Page number 2>
This circuit or a similar circuit known per se can be used for the receiver E at the end of the line 12. The capacitors C, CIir for bridging the transformer T can now be inductively by high-frequency trallformers Lo ', Lo ", as in Fig. 1, or via a coupling capacitor Cs, as in Fig. 2 or by a conductive connection a of certain ohmic resistance or reactance 3 are coupled together according to FIG.
PATENT CLAIMS:
1. A device for transmitting messages by means of high-frequency currents along electrical transmission lines, characterized in that the capacitors connected in a known manner between transmission lines and earth for overvoltage protection are used for coupling with the transmitting and receiving devices.