AT10530U1 - Antrieb für eine schwimmbadabdeckung - Google Patents

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AT10530U1
AT10530U1 AT0807208U AT80722008U AT10530U1 AT 10530 U1 AT10530 U1 AT 10530U1 AT 0807208 U AT0807208 U AT 0807208U AT 80722008 U AT80722008 U AT 80722008U AT 10530 U1 AT10530 U1 AT 10530U1
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Aura Schwimmbadueberdachungen
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    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/06Safety devices; Coverings for baths
    • E04H4/08Coverings consisting of rigid elements, e.g. coverings composed of separate or connected elements
    • E04H4/082Coverings consisting of rigid elements, e.g. coverings composed of separate or connected elements composed of flexibly or hingedly-connected slat-like elements, which may or may not be wound-up on a fixed axis

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Description

2 AT 010 530 U1
Die Erfindung betrifft einen Antrieb eines Elementes einer Schwimmbadabdeckung mit einem Antriebsrad, einem Motor zum Antreiben des Antriebsrades und einer Steuerung für den Motor.
Schwimmbadabdeckungen der hier betroffenen Art bestehen üblicherweise aus wenigstens zwei, meistens aber mehr Elementen, welche auf neben dem Schwimmbecken angeordneten Schienen verschoben und teleskopartig ineinander geschoben werden können, so dass ein Großteil des Schwimmbeckens nicht mehr von der Schwimmbadabdeckung überdeckt ist. Es gibt auch Schwimmbadabdeckungen, bei welchen alle Elemente im zusammen geschobenen Zustand vollständig aus dem Bereich des Schwimmbeckens weg geschoben werden können.
Den Bedienungskomfort für die Benutzer zu erhöhen und die Schwimmbadabdeckungen mit elektrischen Antrieben auszustatten sowie die Zuverlässigkeit dieser Antriebe zu erhöhen ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Antrieb dadurch, dass am Antrieb, vorzugsweise neben dem Antriebsrad, eine Messeinrichtung angeordnet ist, mit dessen Hilfe der Fahrweg und/oder die Fahrgeschwindigkeit erfasst wird und dass die Messeinrichtung über eine Steuerleitung mit der Steuerung für den Motor verbunden ist.
Die Messeinrichtung ist bevorzugt ein Messrad, da dieses sehr einfach aufgebaut ist, keine zugehörigen Teile an der Schiene erforderlich sind und ein Messrad sehr zuverlässig arbeitet.
Mit Hilfe der Messeinrichtung kann die aktuelle Position und/oder Geschwindigkeit des Antriebes und somit des Elementes, an dem der Antrieb befestigt ist, erfasst und mit Soll-Werten verglichen werden, womit einerseits eine einfache und zuverlässige Steuerung des Antriebes und andererseits das Erkennen von Fehlfunktionen möglich wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad und die Messeinrichtung an einem gemeinsamen Träger gelagert sind. In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann dann der Träger gegen die Kraft einer Feder an einer Trägerplatte des Antriebs verschiebbar gelagert sein. Auf diese Weise erhält man nicht nur eine stabile Konstruktion sondern auch die Sicherheit, dass das Antriebsrad und mit ihm das Messrad mit einer ausreichend hohen Kraft gegen die Schiene gedrückt wird, so dass ein unzulässig großer Schlupf zwischen Antriebsrad und Messrad einerseits und Schiene andererseits vermieden wird.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist an der Trägerplatte ein Hebel schwenkbar gelagert, an dem sich der Träger abstützt, und dem an der Trägerplatte ein vorzugsweise verstellbarer Anschlag zugeordnet ist. Mit dieser Konstruktion können sowohl Fertigungsungenauigkeiten oder Montageungenauigkeiten als auch ein zunehmender Verschleiß insbesondere des Antriebsrades sehr gut ausgeglichen werden, da durch die dadurch gegebene Einstellmöglichkeit die optimale Andruckkraft durch die Feder sehr genau eingestellt werden kann.
Je nach den örtlichen Gegebenheiten oder persönlichen Wünschen des Besitzers des Schwimmbades bzw. der Schwimmbadabdeckung soll der Antrieb auf der einen oder auf der anderen Seite der Schwimmbadabdeckung angeordnet werden können. Um dies zu ermöglichen, wird in einer bevorzugten Ausführung und Erfindung vorgeschlagen, dass der Antrieb einen Montagebalken zur Befestigung des Antriebs an einem Element einer Schwimmbadabdeckung aufweist, der wahlweise an einer von zwei Montagehalterungen befestigbar ist.
Wenn der Motor zum Antreiben des Elementes ein Elektromotor ist, sollte aus Sicherheitsgründen eine direkte Netzstromversorgung vermieden werden. Erfindungsgemäß kann daher vorgesehenen sein, dass zur Stromversorgung des Motors ein elektrischer Energiespeicher am Antrieb angeordnet ist. Dieser Energiespeicher kann eine übliche Batterie oder ein Akkumulator 3 AT 010 530 U1 sein.
Dabei ist es einerseits möglich, den Energiespeicher auf einfache Weise vom Antrieb abnehmbar zu befestigen, um ihn in einer externen Ladestation aufzuladen. Bevorzugt ist bei der Erfindung allerdings, dass zum Speisen des elektrischen Energiespeichers mit Strom Solarzellen am Antrieb angeordnet sind, da dies einen wesentlich höheren Bedienungskomfort mit sich bringt.
Wenn in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Antrieb ein Gehäuse aufweist, die Solarzellen innerhalb des Gehäuses angeordnet sind und das Gehäuse im Bereich der Solarzellen lichtdurchlässig ist, dann lässt sich nicht nur eine optisch ansprechende sondern auch eine die Solarzellen schützende Gestaltung des Antriebes verwirklichen.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigt Fig. 1 den erfindungsgemäßen Antrieb von der Vorderseite mit abgenommenem Gehäuse und Fig. 2 den Antrieb von der Rückseite mit abgenommenem, hinterem Gehäusedeckel.
In einem Gehäuse 1 mit einem vorderen Gehäusedeckel 2a, der sich ungefähr über die halbe Vorderseite des Gehäuses 1 erstreckt und einem hinteren Gehäusedeckel 2b, der sich über die gesamte Rückseite des Gehäuses 1 erstreckt, ist eine Montageplatte 3 aufgenommen, an der alle wesentlichen Teile des Antriebes befestigt sind.
An der Vorderseite der Montageplatte 3 ist ein Schacht 4 angeordnet, der durch eine Öffnung in der Montageplatte 3 bis an eine Halterung 5 an der Rückseite der Montageplatte 3 führt. In diesem Schacht 4 wird ein elektrischer Energiespeicher, zum Beispiel eine Batterie oder ein Akkumulator eingesteckt, über den ein Teil oder alle elektrischen Komponenten wie ein Antriebsmotor 6 und die nicht dargestellte Steuerungselektronik des Antriebes mit elektrischer Energie versorgt werden. Neben dem Schacht 4 ist eine Platte 7 an der Montageplatte 3 befestigt, an welcher vier Schalter 8 bis 11 sowie eine Reihe von LED-Lampen 12 angeordnet sind. Der Schalter 8 ist ein Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Antriebes, der Schalter 9 dient zum Vorgeben des Links-Rechts-Laufes des Antriebes, der Schalter 10 ist ein Reset-Schalter, um den Fahrweg des vom Antrieb angetriebenen Elementes der Schwimmbadabdeckung neu programmieren zu können, und der Schalter 11 ist frei und kann mit zusätzlich programmierbaren Funktionen belegt werden. Die LED-Lampen 12 zeigen den Ladezustand des elektrischen Energiespeichers an.
Zum Einsetzen und Herausnehmen des elektrischen Energiespeichers ist an der Vorderseite des Gehäuses 1 eine Öffnung 12 angebracht und daneben eine weitere Öffnung 13, durch welche die Schalter 8 bis 11 zugänglich und die LED-Lampen 12 sichtbar sind. Die Öffnungen 12 und 13 werden mit dem Gehäusedeckel 2a verschlossen.
Vom Motor 6 wird über ein Getriebe 14 und eine Welle 15 ein Antriebsrad 16 angetrieben, das an einer in der Zeichnung nicht dargestellten Schiene, auf welcher auch die Elemente der Schwimmbadabdeckung über Laufrollen verschiebbar sind, angreift. Um zu verhindern, dass das Antriebsrad 16 durch Ungenauigkeiten bei der Herstellung oder Montage der Schiene oder durch eine spätere Beschädigung dieser während des Verfahrens auf der Schiene den Kontakt zu dieser verliert, ist der Antriebsmotor 6 samt Getriebe 14, Welle 15 und Antriebsrad 16 als Baueinheit oder Modul 17 ausgeführt, welches in einer Ausnehmung 37 in der Montageplatte 3 in Richtung des Doppelpfeils 38 gegen die Kraft einer nicht dargestellten Feder verschiebbar ist. Alternativ wäre es aber natürlich auch möglich, zum Beispiel nur das Lager des Antriebsrads 16 oder die Welle 15, gegebenenfalls mit dem Getriebe 14 und dem Antriebsmotor 6, federnd zu 4 AT 010 530 U1 lagern, um das Antriebsrad 16 ständig mit einem ausreichend hohen Druck gegen die Schiene zu drücken.
Eine weitere alternative oder zusätzliche Möglichkeit, die Position des Antriebsrades 16 gegenüber der Schiene einzustellen, um einen Verschleiß und/oder Herstellungs- oder Montageungenauigkeiten auszugleichen, ist beim erfindungsgemäßen Antrieb dadurch gegeben, dass sich das Modul 17 über eine Schubstange 18 in Mittelbereich eines Balkens 19 abstützt, der an einem Ende 20 schwenkbar gelagert ist. Am anderen Ende 21 des Balkens 19 ist eine Einstellschraube 22 angebracht, über welche sich der Balken 19 an einem Einstellrad 23 abstützt. Das Einstellrad 23 ist exzentrisch gelagert bzw. weist Einstellflächen 25, 26 auf, welche von der Drehachse 24 unterschiedlich große Abstände aufweisen. Ebene Einstellflächen 25, 26, deren Anzahl im Rahmen der räumlichen Gegebenheiten beliebig groß sein kann, haben den Vorteil, dass ein unbeabsichtigtes Verdrehen des Einstellrades 23 unter Belastung, das heißt wenn die Einstellschraube 22 vom Rad 16 gegen eine Einstellfläche gedrückt wird, leichter vermieden werden kann, da der Kraftvektor durch die Drehachse 24 des Einstellrades 23 geht. Alternativ ist auch ein rundes Einstellrad 23 denkbar, das exzentrisch gelagert ist. Das Einstellrad 23 wird nach dem Einstellen fest geklemmt.
Zur Montage des erfindungsgemäßen Antriebs an einem Element der Schwimmbadabdeckung ist ein Montagebalken 27 vorgesehen, der an einer von zwei Montagehalterungen 28 oder 29 befestigt werden kann. Die Montagehalterungen 28 und 29 sind ihrerseits an der Montageplatte 3 befestigt. Die zwei Montagehalterungen 28 und 29 sind vorgesehen, um die Möglichkeit offen zu lassen, den erfindungsgemäßen Antrieb sowohl auf der linken als auf der rechten Seite eines Elementes der Schwimmbadabdeckung befestigen zu können. Zu diesem Zweck muss nur der Montagebalken 27 an der jeweiligen Montagehalterung 28 oder 29 befestigt werden und der Schalter 9 in die entsprechende Stellung für Links- oder Rechtslauf umgeschaltet werden.
Neben dem Antriebsrad 16 ist am Modul 17 ein Messrad 30, im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein so genanntes Zählrad, gelagert, über welches mit Hilfe von Sensoren, es kommen beispielsweise optische, magnetische oder mechanische Sensoren in Frage, der Fahrweg und die Fahrgeschwindigkeit des Antriebes am Element der Schwimmbadabdeckung erfasst werden kann. An Stelle eines Messrades kann aber auch jede andere Messeinrichtung verwendet werden, mit der der Weg und/oder die Geschwindigkeit, mit der sich der erfindungsgemäße Antrieb relativ zur Schiene bewegt, erfasst werden kann. Das Modul 17 bildet somit einen gemeinsamen Träger für das Zählrad 30 und das Antriebsrad 16. Eine separate Lagerung wäre aber auch möglich. Das Zählrad 30 bzw. die die Drehung des Zählrades erfassenden Sensoren sind über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Steuerleitung mit der ebenfalls nicht dargestellten Steuerung für den Antriebsmotor 6 verbunden. Da durch das Zählrad 30 ständig die aktuelle Position des Antriebes bekannt ist, kann diese Information verwendet werden, um beim Anfahren und Abbremsen des Antriebes im Bereich der Endstellungen des angetriebenen Elementes der Schwimmbadabdeckung die Motorantriebsgeschwindigkeit kontinuierlich oder stufenweise zu verringern bzw. zu erhöhen. Des weiteren kann durch das Zählrad 30 die Sicherheit beim Betrieb des Antriebes erhöht werden, da die Geschwindigkeitsvorgaben durch die Steuerung des Antriebes mit der tatsächlichen, durch das Zählrad 30 messbaren Geschwindigkeit verglichen werden kann. Befindet sich ein Hindernis, beispielsweise ein Körperteil einer Person oder ein anderer Gegenstand, im Fahrweg und behindert das Verschieben des Elementes auch nur geringfügig, wird die tatsächliche Fahrgeschwindigkeit gegenüber der Soll-Geschwindigkeit verringert, so dass der Antrieb sofort gestoppt und gegebenenfalls eine Rückfahrbewegung eingeleitet werden kann. Zusätzlich oder alternativ kann auch durch eine Motorstrommessung eine Behinderung erfasst werden. Gleichzeitig kann auch überprüft werden, ob ein ausreichender Kontakt zwischen Antriebsrad 16 und Schiene vorhanden ist, da bei einem zu großen Schlupf zwischen diesen die mit Hilfe des Zählrades 30 erfasste Ist-Geschwindigkeit mit der von der Steuerung vorgegebenen Soll-Geschwindigkeit nicht übereinstimmt, so dass eine neuerliche Einstellung der Position des Antriebsrades 16 am Modul 17 und/oder eine Erhöhung der Federkraft erforderlich wird. 5 AT010 530U1
An der Montageplatte 3 sind des weiteren über eine gemeinsame Welle 31 zwei Verriegelungselemente in Form von im rechten Winkel zur Längsachse der Welle 31 angeordneten Hebeln 32 und 33 angeordnet, welche zum Festlegen des Antriebs und somit des angetriebenen Elementes der Schwimmbadabdeckung in den Endstellungen dienen. Dazu sind im Bereich der Endstellungen an der Schiene entsprechende Verriegelungseinrichtungen wie Vertiefungen oder Hindernisse anderer Art angebracht, beispielsweise durch Ausnehmungen in den Schienen oder durch Anbringen einer oder mehrerer Erhebungen an den Schienen, in bzw. an denen die Hebel 32, 33 angreifen können. Angetrieben werden die Hebel 32, 33 über die Welle 31 von einem elektrischen Antrieb 34, beispielsweise einem Hubmagneten, der über ein Gestänge mit der Welle 31 verbunden ist. Der elektrische Antrieb 34 der Welle 31 wird ebenfalls vom elektrischen Energiespeicher versorgt. Dieser Antrieb 34 für die Hebel 32, 33 ist so gestaltet, dass die Hebel 32, 33, vorzugsweise durch eine Feder, ständig in die unten liegende (in Fig. 1 und 2 ist die oben liegende Stellung dargestellt) Verriegelungsstellung gedrückt werden, wenn der Antrieb außer Funktion ist. Dies stellt einen Sicherheitsaspekt dar, da die Schwimmbadabdeckung im funktionslosen Zustand des Antriebes nicht unabsichtlich zum Beispiel von Kindern geöffnet werden kann. Die Verwendung von zwei Verriegelungselementen 32 und 33 ist deshalb bevorzugt, weil dann jeweils ein Verriegelungselement 32 und 33, nämlich jenes, welches dem jeweiligen Ende der Schiene am nächsten liegt, zum Verriegeln des Antriebes an der Schiene verwendet werden kann, so dass die entsprechenden Vertiefungen oder sonstigen Verriegelungsteile, die an der Schiene angeordnet sind, möglichst weit am Ende der Schiene angebracht sein können. Das in der jeweiligen Endstellung vom Ende der Schiene beabstandete Verriegelungselement 32 und 33 ist dann immer funktionslos. Selbstverständlich kann auch nur ein einziges Verriegelungselement 32 oder 33 verwendet werden.
Um dennoch - zum Beispiel bei einem Stromausfall oder einer sonstigen Funktionsstörung des Antriebes - die Schwimmbadabdeckung öffnen zu können, ist an beiden Enden der Welle 31 eine Möglichkeit vorgesehen, die Hebel 32 und 33 mechanisch mit einem Werkzeug zu entriegeln. Eine einfache Möglichkeit hierfür ist beispielsweise das Anbringen eines 3-, 4- oder 6-Kants am Ende der Welle 31, an dem mit einem entsprechenden Werkzeug oder Schlüssel angesetzt werden kann.
Es versteht sich, dass an Stelle der Hebel 32 und 33 auch andere Formen von Verriegelungselemente, beispielsweise Stifte oder Bolzen, die mit geeigneten Einrichtungen an den Schienen Zusammenwirken, verwendet werden können.
Um zu verhindern, dass sich die Hebel 32 und 33 an den Vertiefungen oder sonstigen Verriegelungsteilen an den Schienen, zum Beispiel durch Windkräfte oder manuelles Anschieben am Element, so stark verklemmen, das die Kraft des Hubmagneten 34 nicht ausreicht, um die Hebel 32, 33 aus ihrer Verriegelung zu lösen, kann die Steuerung den Motor 6 so ansteuern, dass dieser kurz einmal oder mehrfach in die eine und/oder andere Richtung fährt, so dass die Klemmkraft gelöst oder gelockert und die Hebel 32 und 33 entriegelt werden können. Zusätzlich kann auch die Welle 31 in Achsrichtung in beide Richtungen gegen die Kraft von Federn geringfügig verschiebbar sein, was einerseits die Klemmkräfte verringert und andererseits die Gefahr von Beschädigungen des Antriebes und/oder der Einrichtungen an der Schiene durch ruckartiges Öffnen und/oder Schließen verringert.
Zur Versorgung des elektrischen Energiespeichers, während dieser im Schacht 4 eingebaut ist, können Solarzellen vorgesehen sein, welche den Energiespeicher laden. Um zu verhindern, dass der Energiespeicher überladen wird, kann eine Spannungsüberwachung des Energiespeichers den Ladevorgang beenden, wenn eine Soll-Spannung erreicht ist. Die Solarzellen können an weitgehend beliebigen Stellen am Antrieb oder am Element der Schwimmbadabdeckung angebracht sein. Bevorzugt ist im Rahmen der Erfindung allerdings, wenn diese am oder innerhalb des Gehäuses 1 des Antriebes angebracht sind. Bevorzugt ist, wenn die Solarzellen an nicht dargestellten Paneelen angebracht sind, die innerhalb des Gehäuses 1 im Bereich von Abschrägungen 35 und 36 am oberen Rand der Montageplatte 3 befestigt sind. Das Gehäuse 1

Claims (13)

  1. 6 AT 010 530 U1 muss in diesem Fall wenigstens im Bereich der Solarzellen lichtdurchlässig sein, bietet allerdings einen guten Schutz vor Beschädigungen und/oder Verschmutzung der Solarzellen. Ansprüche: 1. Antrieb eines Elementes einer Schwimmbadabdeckung mit einem Antriebsrad (16), einem Motor (6) zum Antreiben des Antriebsrades (16) und einer Steuerung für den Motor (6), dadurch gekennzeichnet, dass am Antrieb, vorzugsweise neben dem Antriebsrad (16), eine Messeinrichtung (30) angeordnet ist, mit dessen Hilfe der Fahrweg und/oder die Fahrgeschwindigkeit erfasst wird und dass die Messeinrichtung (30) über eine Steuerleitung mit der Steuerung für den Motor (6) verbunden ist.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (30) ein Messrad ist.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am oder im Bereich des Messrades (30) Sensoren angebracht sind, mit deren Hilfe die Drehzahl des Messrades (30) erfasst wird.
  4. 4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (16) und die Messeinrichtung (30) an einem gemeinsamen Träger (17) gelagert sind.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (17) gegen die Kraft einer Feder an einer Trägerplatte (3) des Antriebs verschiebbar gelagert ist.
  6. 6. Antrieb nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (6) am Träger (3) befestigt ist.
  7. 7. Antrieb nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Trägerplatte (3) ein Balken (19) schwenkbar gelagert ist, an dem sich der Träger (17) abstützt, und dem an der Trägerplatte (3) ein vorzugsweise verstellbarer Anschlag (23) zugeordnet ist.
  8. 8. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (23) ein um eine Achse (24) verdrehbares Einstellrad mit wenigstens zwei Einstellflächen (25, 26) ist, wobei die Einstellflächen (25, 26) unterschiedliche Abstände von der Achse (24) haben.
  9. 9. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (23) ein um eine Achse (24) verdrehbares, rundes Einstellrad ist, das an der Achse (24) exzentrisch gelagert ist.
  10. 10. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen Montagebalken (27) zur Befestigung des Antriebs an einem Element einer Schwimmbadabdeckung, der wahlweise an einer von zwei Montagehalterungen (28, 29) befestigbar ist.
  11. 11. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (6) ein Elektromotor ist, zu dessen Stromversorgung ein elektrischer Energiespeicher am Antrieb angeordnet ist.
  12. 12. Antrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Speisen des elektrischen Energiespeichers mit Strom Solarzellen am Antrieb angeordnet sind.
  13. 13. Antrieb nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb ein Gehäuse (1) aufweist, dass die Solarzellen innerhalb des Gehäuses (1) angeordnet sind und dass das 7 AT010 530U1 Gehäuse (1) im Bereich der Solarzellen lichtdurchlässig ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen
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