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kreisen und bei der Kleinheit der Mahlgutteile kleine Verschiebungen der Wirbel bereits merkliche Wirkungen auslösen. Eine zu weit gehende Ungleichheit in den Propellern bzw. in ihren UmlaufszaMen würde auch unter Umständen geeignet sein, die zwischen den Propellern liegende wirksame Zone, innerhalb der die Mahlgutteile aufeinander treffen, zu weit nach der einen Seite der Mühle zu verschieben.
Man kann ferner den gewünschten Zweck durch unsymmetrischen Aufbau des Mühlengehäuscs oder dadurch erreichen, dass man das Mahlgut, das gewöhnlich in der Mittelachse der Mühle eingeführt wird, ganz oder teilweise von der Seite her zuführt. Man kann z. B. den Hauptteil des Mahlgutes zwischen den Propellern und dem Rest auf der Aussenseite eines Propellers in die Mühle einfallen lassen. Um eine zu grosse Verschiebung der Wirbel zu vermeiden kann man dabei zweckmässig auf dem letzteren Wege Mahlgut von geringerer Korngrösse zuführen. Durch richtige Bemessung der Menge des Mahlgutes ist man alsdann in der Lage, seine Einwirkung genau abzustufen.
Zur Erzielung eines pendelnden Verlaufes der Wirbel innerhalb der richtigen Grenzen. lässt man kleine Mahlgutmengen in kurzen Zeitabständen, etwa zehn-bis zwanzigmal in der Minute von der Seite her in das Gehäuse eintreten. Die Wirbel werden jeweilig bei Zuführung der Mahlgutmengen aus ihrer normalen Bahn abgelenkt, um sich dann, sobald sie das neu hinzugetretene Gut aufgenommen haben. wieder in den normalen Bahnen zu bewegen. Hierauf folgt wieder eine neue zusätzliche Beschickung und der Vorgang wiederholt sich von neuem.
Je nach dem zu verarbeitenden Gut, seiner Menge sowie den Abmessungen der Mühle und der zu vermahlenen und zu erzeugenden Korngrösse wird man die angegebenen Massregeln, jede für sich oder mehrere gleichzeitig zur Anwendung bringen.
Sehr gute Resultate erhält man, wenn man das aus der Mühle durch Windstrom ausgetragene
Gut einer Vorsichtung unterzieht und die zu groben Teile, die einer weiteren Vermahlung unterworfen werden sollen, seitlich in das Gehäuse wieder einführt. Dieses Mahlgut besitzt bereits verhältnismässig feine Körnung und macht der Menge nach nur einen Bruchteil des gesamten Mahlgutes aus. Man vermeidet daher durch diese Anordnung mit Sicherheit eine übermässige Verschiebung der Wirbel, ausserdem wird gleichzeitig der gewünschte pendelnde Verlauf der Wirbel erzeugt.
Endlich wird die Rückführung des zu groben Materials in die Mühle nützlich ausgewertet und wird vermieden, dass das in die Mühle zurück- tretende Material den Weg des hinreichend verfeinerten Materials kreuzt und feine Teile wieder mit in die
Mühle hineinreisst.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Mühle zur Durchführung des Verfahrens. In dem aus dem Mittelteil und den Deckeln 2 und. 3 gebildeten Gehäuse laufen die auf den Wellen 4, 5 sitzenden Propeller 6,7 mit grosser Geschwindigkeit. Durch die eingezeichneten Pfeile sind die bei symmetrischem Aufbau und bei von beiden Seiten gleichartigem Betrieb der Mühle entstehenden Wirbel angedeutet.
Das hinreichend verfeinerte Mahlgut wird aus der Mühle entfernt, indem durch die Stutzen 8, 9 ein Gas- oder Luftstrom od. dgl. mittels eines Gebläses 15 getrieben wird. Dieser führt durch die Öffnung 10 das zerkleinerte Mahlgut in einen Vorseheidetrichter 16, in dem die gröberen Teile zu Boden fallen, während die hinreichend fein gemahlenen Teile durch das Rohr 17 nach oben getragen werden und in den grossen sscheidetrichter. 18 gelangen, in dem sie aus dem Luft-oder Gasstrom ausgeschieden und hierauf in dem
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gesammelte Mahlgut wird durch ein Transportrad 14 mit einzelnen Kammern od. dgl. (dessen Antrieb nicht gezeichnet ist), nach dem Stutzen 1. 3 entfernt, der das Material wieder in die Mühle leitet.
Jedesmal. wenn eine Kammer des Transportrads sich nach unten entleert, findet eine einseitige Belastung der Wirbel statt. Das unbearbeitete Mahlgut befindet sich in einem Behälter 21 und gelangt aus ihm über das Trans- portrad 12 (dessen. Antrieb auch nicht dargestellt ist) in das Rohr 11 und von dort durch die Öffnung 10 zwischen die Propeller, wo es gleichmässig über die Wirbel verteilt wird. Dem Transportrad 14 fällt dabei noch die Aufgabe zu, zu verhindern, dass etwa eine Entleerung der Mühle durch das Rohr 18 nach dem
Trichter 16 erfolgt. An Stelle der Transporträder können auch andere geeignete Vorrichtungen, z. B. abwechselnd sich schliessende Klappen od. dgl., treten.
An Stelle des Seheidetrichters 16 können natürlich auch andere geeignete Vorrichtungen, Sieb- einrichtungen u. dgl., Verwendung finden. Auch kann die Rückführung des Materials statt aus einem
Stutzen 1. 3 durch mehrere Stutzen geschehen.
Wie bereits erwähnt, können dabei gleichzeitig auch noch Propeller verschiedener Bauart Anwendung finden, auch können die Antriebswellen 4, 5 mit verschiedener Geschwindigkeit laufen.
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