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Schlafhängezelt, insbesondere fir das Reisen auf Bahnen, Schiffen und Flugzeugen.
Die bisher verwendeten Schlafhängezelte zu äusserst praktischen, im Niehtgebrauch handlichen Reiseartikeln zu gestalten ist der Zweck der Erfindung. Dies wird in erster Reihe dadurch erzielt, dass die durch den Reisenden hervorgerufene Streckung des seinen Oberkörper einhüllenden Zeltes ohne merklichen Einfluss auf eine von vorneherein regelbar zu bestimmende, kegelstutzenartige Form des Zeltes bleibt, wodurch einerseits ein unbequemes Festlegen des Kopfes in dem sonst straff gespannten oberen Zeltteile vermieden wird, andererseits eine gleichmässige Beanspruchung auf dem Zeltumfang erfolgt.
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Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 zeigt das ganze Hängezelt schaubildlich, befestigt am Haken eines Brettgepäckhalters, Fig. 2 eine Einzelheit.
Die Fig. 3 veranschaulicht seine Befestigung unter Verwendung eines elastischen Hakens, Fig. 4 das Hängezelt teilweise, Fig 5 ganz zusammengelegt.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, besteht das Hängezelt aus einem Zeltblatt 1, dessen unterer Rand mit einem eine Tasche 2 bildenden Doppelboden. 3 vernäht ist. Das Zeltblatt lässt die vordere
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Das obere Ende des Zeltblattes besitzt einen von frei nach aussen liegenden Lücken 7, 8, 9 unter- brochenen Hohlwulst 10, durch welchen eine Anhängesclmur 11 durchgezogen ist, mittels welcher die Gebrauchslage des Hängezeltes und auch die Weite des oberen Zeltendes geregelt werden kann.
Vorteilhaft verwendet man zum Anhängen des Zeltes eine durch Schnur 12 regelbar mit einem Anhängering-M ver-
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eingeführt, bei der Lücke 7 abgezweigt und durch die mittlere Öffnung 15 und das Loch 16 wieder in den Hohlsaum eingezogen und so wiederholt sich diese Verlegung der Schnur bei jeder Lücke, bis das Ende der Schnur aus dem Loch 19 der Scheibe J4 zu dem frei aus dem Hohlsaum hängenden Schnurende gezogen wird und mit diesem verknotet werden kann. Mit dieser Einrichtung ist auch eine gleichmässige Verteilung der im Zelt hängenden Sitz-oder Lehnlast über den ganzen Umfang des Zeltes erzielt.
Nahe am Zeltrande sind in geeigneter Höhe je ein weites Armloch 20, 21 vorgesehen, die von Lappen 22, 23 nach aussen hin abgedeckt sind, die in Form von Armträgern zugeschnitten unter Freilassung ihrer vorderen Kanten am Zelte angenäht sind. An sonstiger Ausstattung kann das Hängezelt noch an seiner Innenseite die Taschen 24 besitzen.
Bei Benutzung des Hängezeltes wird dieses, wie in Fig. 1 beispielsweise dargestellt, an den üblichen
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bogen voran seine. Arme, die an den Lappen 22, 23 eine bequeme Stütze haben und kann je nach Wunsch eine durch die Spannung des Zeltes und seiner Aufhängung allseitig bequem abgestützte sitzende oder mehr lehnende Lage einnehmen. Das Zelt kann in seinem oberen Teile durch Verschlüsse 2'5 geschlossen werden.
In Eisenbahnwagen, die mit sogenannten Netzgepäckshaltern ausgerüstet sind, kann man das Hängezelt in einfachster Weise an dem in der Regel aus Metallstange oder Metallrohren gebildeten Rahmen des Gepäcknetzes mit Hilfe einer starken, den Aufhängering. H durchsetzenden Schnur oder mit Hilfe eines geeigneten Riemens aufhängen. Ein besonderer Vorzug der "punktförmigen" Aufhängung bzw. Befestigung liegt darin, dass die Schleuderbewegungen, die ein Fahrzeug beim Durchfahren einer Kurve erfährt, sowie die Sehlingerbewegungen des Schiffes bei hohem Seegang bzw. eines Flugzeuges bei starkem Wind wesentlich gemildert werden.
Um die Aufhängung des Zeltes nachgiebig zu gestalten und ein Reissen der Aufhängeschnüre infolge ruckartiger Belastung zu verhindern, kann man gemäss der Erfindung mindestens eines der hiezu dienenden Organe elastisch ausbilden. Fig. 3 zeigt eine der zahlreichen, diesen Zweck erfüllenden Möglich- keiten.
Dem Zelt ist zu diesem Zweck ein starker, zweckmässig metallischer, federnder Haken 30 beigegeben, der wie aus Fig. 3 ersichtlich, am Brette des Gepäekhalters so festgeklemmt wird, dass seine flache Schiene 31 gegen die Oberseite, sein S-förmig gekrümmter, in den eigentlichen Aufhängehaken. 32 übergehenden Teil, der als starke Feder wirkt, gegen die Unterseite des Gepäckbrettes anliegt. Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann man auch die am oberen Zeltende vorgesehenen Aufhängeschnüre oder den Aufhängering 13 elastisch machen.
Das Hängezelt der Erfindung schützt den Reisenden bei Nachtfahrten nicht nur gegen Luftzug und Kohlenruss, sondern auch (was insbesondere beim Schlafen wesentlich ist) gegen das Lampenlieht.
In den Doppelboden 3 des Zeltes kann erforderlichenfalls ein Polster eingelegt werden.
Soll das Hängezelt zusammengelegt werden, so wendet man die durch den Doppelboden gebildete Tasche, so dass ihrer Öffnung 2 der von der Steppnaht 5 zusammengehaltene Teil des Doppelbodens als geschlossener Rand gegenüberliegt. Der aus der Tasche hervorragende Teil des Zeltes (Fig. 4) wird nun zusammengelegt und in die Tasche eingelegt, die mittels des Lappens 6 geschlossen werden kann.
In dem so zusammengelegten Zustande stellt das Hängezelt eine bequeme, handliche, einen gefälligen Eindruck machende Reisetasche dar, die genügend Platz für Aufbewahrung von Reisegegenständen (Reisekappe, Reisepantoffeln od. dgl. ) bietet und überdies auch als Kopfpolster verwendet werden kann, wenn die Platzverhältnisse ein ausgetrecktes Liegen auf der Bank ermöglichen. Bei Tag kann das zur Tasche zusammengelegte Hängezelt als bequemer Sitzpolster dienen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schlafhängezelt, insbesondere für das Reisen auf Bahnen, Schiffen und Flugzeugen, bei welchem ein Zeltblatt mit seinem unteren Rande mit drei Kanten eines Sitzbodens verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand des Zeltblattes regelbar weit gehalten werden kann.