AT105391B - Schlafhängezelt, insbesondere für das Reisen auf Bahnen, Schiffen und Flugzeugen. - Google Patents

Schlafhängezelt, insbesondere für das Reisen auf Bahnen, Schiffen und Flugzeugen.

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AT105391B
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Josefine Till
Konrad Till
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Josefine Till
Konrad Till
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  Schlafhängezelt, insbesondere fir das Reisen auf Bahnen, Schiffen und Flugzeugen. 



   Die bisher   verwendeten Schlafhängezelte   zu äusserst praktischen, im Niehtgebrauch handlichen Reiseartikeln zu gestalten ist der Zweck der Erfindung. Dies wird in erster Reihe dadurch erzielt, dass die durch den Reisenden hervorgerufene Streckung des seinen Oberkörper einhüllenden Zeltes ohne merklichen Einfluss auf eine von vorneherein regelbar zu bestimmende, kegelstutzenartige Form des Zeltes bleibt, wodurch einerseits ein unbequemes Festlegen des Kopfes in dem sonst straff gespannten oberen Zeltteile vermieden wird, andererseits eine   gleichmässige   Beanspruchung auf dem Zeltumfang erfolgt. 
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   Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 zeigt das ganze Hängezelt schaubildlich, befestigt am Haken eines   Brettgepäckhalters,   Fig. 2 eine Einzelheit. 



  Die Fig. 3 veranschaulicht seine Befestigung unter Verwendung eines elastischen Hakens, Fig. 4 das Hängezelt teilweise, Fig 5 ganz zusammengelegt. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, besteht das Hängezelt aus einem Zeltblatt   1,   dessen unterer Rand mit einem eine Tasche 2 bildenden Doppelboden. 3 vernäht ist. Das Zeltblatt lässt die vordere 
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   Das obere Ende des Zeltblattes besitzt einen von frei nach aussen liegenden   Lücken   7, 8, 9 unter-   brochenen   Hohlwulst 10, durch welchen eine   Anhängesclmur   11 durchgezogen ist, mittels welcher die Gebrauchslage des   Hängezeltes   und auch die Weite des oberen Zeltendes geregelt werden kann.

   Vorteilhaft verwendet man zum Anhängen des Zeltes eine durch Schnur 12 regelbar mit einem   Anhängering-M   ver- 
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 eingeführt, bei der   Lücke   7 abgezweigt und durch die mittlere Öffnung 15 und das Loch 16 wieder in den Hohlsaum eingezogen und so wiederholt sich diese Verlegung der Schnur bei jeder Lücke, bis das Ende der Schnur aus dem Loch 19   der Scheibe J4   zu dem frei aus dem Hohlsaum hängenden Schnurende gezogen wird und mit diesem verknotet werden kann. Mit dieser Einrichtung ist auch eine gleichmässige Verteilung der im Zelt hängenden Sitz-oder Lehnlast über den ganzen Umfang des Zeltes erzielt. 



   Nahe am Zeltrande sind in geeigneter Höhe je ein weites Armloch 20, 21 vorgesehen, die von   Lappen 22, 23 nach   aussen hin abgedeckt sind, die in Form von Armträgern zugeschnitten unter Freilassung ihrer vorderen Kanten am Zelte angenäht sind. An sonstiger Ausstattung kann das Hängezelt noch an seiner Innenseite die Taschen 24 besitzen. 



   Bei Benutzung des Hängezeltes wird dieses, wie in Fig. 1 beispielsweise dargestellt, an den   üblichen   
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 bogen voran seine. Arme, die an den Lappen   22,     23   eine bequeme Stütze haben und kann je nach Wunsch eine durch die Spannung des Zeltes und seiner Aufhängung allseitig bequem abgestützte sitzende oder mehr lehnende Lage einnehmen. Das Zelt kann in seinem oberen Teile   durch Verschlüsse 2'5 geschlossen   werden. 



   In Eisenbahnwagen, die mit sogenannten   Netzgepäckshaltern ausgerüstet   sind, kann man das Hängezelt in einfachster Weise an dem in der Regel aus Metallstange oder Metallrohren gebildeten Rahmen des Gepäcknetzes mit Hilfe einer starken, den   Aufhängering. H durchsetzenden Schnur   oder mit Hilfe eines geeigneten Riemens   aufhängen.   Ein besonderer Vorzug   der "punktförmigen" Aufhängung   bzw. Befestigung liegt darin, dass die Schleuderbewegungen, die ein Fahrzeug beim Durchfahren einer Kurve erfährt, sowie die   Sehlingerbewegungen   des Schiffes bei hohem Seegang bzw. eines Flugzeuges bei starkem Wind wesentlich gemildert werden. 



   Um die Aufhängung des Zeltes nachgiebig zu gestalten und ein Reissen der   Aufhängeschnüre   infolge ruckartiger Belastung zu verhindern, kann man gemäss der Erfindung mindestens eines der hiezu dienenden Organe elastisch ausbilden. Fig. 3 zeigt eine der zahlreichen, diesen   Zweck erfüllenden Möglich-   keiten.

   Dem Zelt ist zu diesem Zweck ein starker, zweckmässig metallischer, federnder Haken 30 beigegeben, der wie aus Fig. 3 ersichtlich, am Brette des   Gepäekhalters   so festgeklemmt wird, dass seine flache Schiene 31 gegen die Oberseite, sein S-förmig gekrümmter, in den eigentlichen   Aufhängehaken. 32     übergehenden   Teil, der als starke Feder wirkt, gegen die Unterseite des   Gepäckbrettes anliegt.   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann man auch die am oberen Zeltende vorgesehenen Aufhängeschnüre oder den Aufhängering 13 elastisch machen. 



   Das Hängezelt der Erfindung   schützt   den Reisenden bei Nachtfahrten nicht nur gegen Luftzug und Kohlenruss, sondern auch (was insbesondere beim Schlafen wesentlich ist) gegen das   Lampenlieht.   



  In den Doppelboden 3 des Zeltes kann erforderlichenfalls ein Polster eingelegt werden. 



   Soll das Hängezelt zusammengelegt werden, so wendet man die durch den Doppelboden gebildete Tasche, so dass ihrer Öffnung 2 der von der Steppnaht 5 zusammengehaltene Teil des Doppelbodens als geschlossener Rand   gegenüberliegt.   Der aus der Tasche hervorragende Teil des Zeltes (Fig. 4) wird nun zusammengelegt und in die Tasche eingelegt, die mittels des Lappens 6 geschlossen werden kann. 



   In dem so zusammengelegten Zustande   stellt das Hängezelt eine   bequeme, handliche,   einen gefälligen   Eindruck machende Reisetasche dar, die genügend Platz für Aufbewahrung von Reisegegenständen   (Reisekappe, Reisepantoffeln od. dgl. ) bietet und überdies auch als Kopfpolster verwendet werden kann,   wenn die   Platzverhältnisse   ein ausgetrecktes Liegen auf der Bank ermöglichen. Bei Tag kann das zur Tasche zusammengelegte Hängezelt als bequemer Sitzpolster dienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Schlafhängezelt,   insbesondere für das Reisen auf Bahnen, Schiffen und Flugzeugen, bei welchem ein Zeltblatt mit seinem unteren Rande mit drei Kanten eines Sitzbodens verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand des Zeltblattes regelbar weit gehalten werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Schlafhängezelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzboden als Doppelboden (3) ausgebildet ist, der eine Tasche bildet, welche gewendet über den unteren Teil des Zeltes gezogen und zur Aufnahme des übrigen Teiles des Zeltes in zusammengelegtem Zustande verwendet werden kann.
    3. Schlafhängezelt nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Doppelbodens zu einem Taschenverschlusslappen (6) verlängert ist.
    4. Schlafhängezelt nach Anspruch 1 mit Armlöchern nahe seinen Öffnungskanten, dadurch gekennzeichnet, dass diese Armlöcher nach aussen von Lappen (22, 23) abgedeckt sind, deren vordere Ränder freiliegen, so dass sie das Durchstecken der von den Lappen abgestützten Arme durch die Löcher (20, 21) gestatten.
    5. Schlafhängezelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand des Zeltes zu einem von nach aussen freien Lücken unterbrochenen Hohlsaum (10) ausgebildet ist, während eine an der Anhängestelle regelbare angehängte Scheibe (14) eine mittlere Öffnung (15) und konzentrisch zu dieser den Hohlsaumteilen entsprechend viele Löcher (16, 17, 18, 19) besitzt, so dass eine Schnur (11) nach Verlassen eines jeden Hohlsaumteiles erst über die Scheibe (14) in den nächsten Hohlsaumteil eingeführt und so die Belastung auf den ganzen Zeltumfang gleichmässig verteilt wird.
AT105391D 1924-12-19 1925-06-30 Schlafhängezelt, insbesondere für das Reisen auf Bahnen, Schiffen und Flugzeugen. AT105391B (de)

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