AT10563U1 - Verfahren zur thermischen desinfektion und armaturen zum durchfuhren dieser verfahren - Google Patents
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Description
2 AT010 563U1
Die Erfindung betrifft Verfahren zur thermischen Desinfektion sanitärer Armaturen, insbesondere einer Duscharmatur mit Kalt- und/oder Warmwasseranschluss, mit einer Mischeinrichtung, mit einer elektronischen Schaltungseinheit, mit einem Annäherungssensor zur Erfassung von Personen, mit einer Auslösevorrichtung, sowie mit einer Energieversorgung.
Derartige Armaturen steuern oder regeln die Mischwassertemperatur, sowie den Volumenstrom des durchströmenden Wassers am Auslauf und haben den Vorteil, dass Wasser nur dann abgegeben wird, wenn sich ein Benutzer im Erfassungsbereich des Annäherungssensors befindet. Die Armaturen schließen automatisch den Wasserfluss, sobald der Benutzer den Annäherungsbereich verlässt. Das verbessert einerseits die Hygiene, da der Benutzer die Armaturen nach einem Wasch- oder Duschvorgang nicht mehr zu betätigen braucht, andererseits wird unnötiger Wasserverbrauch verhindert.
Schon öffentliche Badeanstalten, Thermen und Kuranstalten stellen sehr hohe Anforderungen an die Hygiene. Wesentlich höhere Anforderungen stellen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, insbesondere intensivmedizinische Abteilungen. Die genannten Armaturen bergen die Gefahr, dass bei längerem Nicht-Gebrauch einer solchen Armatur, beispielsweise während der Schließzeiten der Bäder oder bei Nichtbelegung, sich Bakterien oder Keime im Restwasser der Armatur bilden können, die insbesondere bei der Bildung von Legionellen zu lebensbedrohlichen Erkrankungen bei Menschen führen können. Aus der Praxis ist bekannt, dass insbesondere auch in Hotels von gehobenem Niveau, bedingt durch geringere Auslastung und somit längere Perioden des Nicht-Gebrauches, die Vermehrung der Legionellen besonders ausgeprägt ist.
Die Krankheitserreger können sich auch in den Vorrichtungen der Wasserinstallation bilden, wenn die Wassertemperatur für eine längere Dauer im Bereich von etwa 30 °C bis ca. 50 °C gehalten wird.
Oberhalb eines Grenzwertes von 60 °C für die Wassertemperatur werden die für Warmwassereinrichtungen in Betracht zu ziehenden Krankheitserreger abgetötet. Daher empfiehlt es sich, insbesondere Duscharmaturen so zu betreiben, dass in regelmäßigen Intervallen durch eine Überhitzung des durch die Armatur strömenden Warmwassers auf Temperaturen oberhalb des Grenzwertes, beispielsweise 70 °C, für einige Minuten die thermische Desinfektion durchgeführt wird.
In der DE3838046C2 ist ein Verfahren zur thermischen Desinfektion geoffenbart, bei dem während des Desinfektionsvorgangs das überhitzte Heißwasser den Wasserausläufen der Armaturen, die zu einer zentralen Warmwasserversorgungsanlage gehören, zugeführt wird. Aus der DE10156224C1 sowie der DE 102004014126B3 sind Vorrichtungen zur thermischen Desinfektion bekannt.
Nachteilig am Stand der Technik ist, dass für die Dauer der thermischen Desinfektion der Zutritt zu den Sanitärräumen aus Sicherheitsgründen gesperrt sein muss. Das erfordert einen zusätzlichen hohen Personalaufwand und schränkt den Betrieb von öffentlichen Bädern, Thermen, Kuranstalten, Krankenanstalten oder Pflegeeinrichtungen ein, wenn beispielsweise sanitäre Duschanlagen aus hygienischen Gründen während der Öffnungszeiten einer thermischen Desinfektion zu unterziehen sind. Weiters erweist sich als nachteilig, dass Armaturen mit mechanischem Thermostat über einen zuschaltbaren Bypass von der Heißwasserzuleitung in der Armatur zu deren Auslauf verfügen müssen, um die thermische Desinfektion durchführen zu können. Die hygienischen Anforderungen können auf diese Weise nur teilweise erfüllt werden, da der Thermostat selbst vom Desinfektionsvorgang ausgenommen ist.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für die thermische Desinfektion Verfahren und Armaturen zur Durchführung dieser Verfahren anzugeben, die eine hygienisch einwandfreie Desinfektion bei Einzelarmaturen während üblicher 8etriebszeiten von öffentlichen Bädern, Thermen, Kuranstalten, Krankenanstalten oder Pflegeeinrichtungen ermöglichen, 3 AT 010 563 Ul wobei Verbrühung durch Heißwasser und Berühren von heißen Armaturteilen sicher unterbunden wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Sensor bei Erfassung einer Person im Erfassungsbereich des Sensors den Abbruch der thermischen Desinfektion der Armatur einleitet, wobei der Heißwasserfluss in der Armatur unterbrochen wird. Die thermische Desinfektion wird dadurch abgebrochen und ein Verbrühen des Benützers ausgeschlossen.
In besonderer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass nach Abbruch des durch die Wasser führenden Teile der Armatur strömenden Heißwassers, kaltes oder vorgemischtes Wasser für eine bestimmte Zeitdauer durch mindestens einen Wasser führenden Teil der Armatur zum Auslauf der Armatur fließt. Dadurch kühlen die berührbaren Armaturenteile nach Abbruch einer thermischen Desinfektion besonders rasch ab und die Armatur kann unmittelbar nach dieser Abkühlung wieder für den Normalbetrieb benützt werden.
In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass nach einem Abbruch der thermischen Desinfektion einer Armatur der Ablauf der thermischen Desinfektion weitergeführt wird, sobald der Benutzer den Sanitärraum verlässt. So kann die thermische Desinfektion auch während üblicher Betriebszeiten durchgeführt werden.
Weiters kann vorgesehen sein, dass nach einem Abbruch der thermischen Desinfektion einer Armatur, diese Armatur solange für den Betrieb gesperrt ist, bis die Armatur durch das Wartungspersonal für den Normalbetrieb wieder freigegeben wird. In besonders sensiblen Bereichen, beispielsweise in intensivmedizinischen Bereichen können so besondere Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.
In besonders vorteilhafter Anwendung kann vorgesehen sein, dass eine Armatur zur Durchführung der thermischen Desinfektion als Auslösevorrichtung einen elektronischen Thermostat umfasst, der durch die motorische Betätigung eines mechanischen Thermostats, durch ein Mischventil, durch ein Misch- und ein Regelventil, oder durch zwei Regelventile und einer elektronischen Schaltungseinheit ausgeführt sein kann. Die Misch- und Regelventile können alternativ auch als Proportional- oder Stellventile ausgeführt sein. Die Regelventile können auch aus einer Kombination mehrerer Magnetventile mit unterschiedlichem Durchfluss ausgeführt sein. Dies ermöglicht eine kostengünstige Realisierung.
In besonderer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass eine Armatur zur Durchführung der thermischen Desinfektion einen Anliegetemperaturfühler am Auslauf der Armatur umfasst. Wird die Temperatur an der Außenseite des Auslaufs zur Steuerung oder Regelung der Temperatur der thermischen Desinfektion herangezogen, so wird sich eine gegenüber dem Auslauf höhere Temperatur des durchströmenden Heißwassers im Inneren des Auslaufs einstellen. Das gewährleistet ein besonders zuverlässiges Temperaturprofil der thermischen Desinfektion für die gesamte Armatur.
In einer besonderen Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Auslösevorrichtung als Magnetventil ausgebildet ist. Ein Magnetventil ermöglicht eine besonders einfache Auslösevorrichtung.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die elektronische Schaltungseinheit eine Steuereinheit zur Signalbewertung und zur Steuerung eines Programmablaufs umfasst. Damit kann die thermische Desinfektion bedarfsspezifisch für verschiedene Anwendungen angepasst werden.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass eine Armatur zur Durchführung der thermischen Desinfektion Temperatursensoren in der Kalt- oder Warmwasserzuleitung oder mindestens einen Temperaturschwellwertschalter im Auslauf umfassen kann. Dies ermöglicht eine besonders präzise Erfassung des Temperaturverlaufs der thermischen 4 AT 010 563 U1
Desinfektion.
In einer besonderen Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Steuereinheit über mindestens einen Ausgang verfügt, der vor Beginn der thermischen Desinfektion ein Signal an das Heißwassersystem weitergibt, sodass die Heißwassertemperatur auf die zur thermischen Desinfektion erforderliche Mindesttemperatur angehoben wird. In weiterer Ausführung kann nach Abschluss der thermischen Desinfektion ein weiteres Signal an das Heißwassersystem abgegeben werden, sodass die Heißwassertemperatur wieder auf die übliche Betriebstemperatur abgesenkt wird. Dadurch muss nur während der thermischen Desinfektion die Temperatur des anstehenden Heißwassers angehoben werden. Dies führt zu einer erheblichen Energieeinsparung.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine Armatur zur Durchführung der thermischen Desinfektion über eine Energieversorgung verfügt. Die Energieversorgung kann als eine Batterie, als ein Akkumulator, als eine Brennstoffzelle oder als ein Netzteil ausgebildet sein. Batterie, Akkumulator und Brennstoffzelle ermöglichen die Montage und Nachrüstung auch an Orten, wo keine Netzspannung zur Verfügung steht. Ein Netzteil macht den Austausch einer Batterie, das Laden eines Akkumulators und das Betanken einer Brennstoffzelle unnötig und verringert so den Wartungsaufwand.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die elektronische Schaltungseinheit als Schaltelement, Schaltrelais oder Halbleiterschalter ausgebildet ist. So können für die Durchführung der thermischen Desinfektion Geräte oder Anlagen angesteuert werden.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen Ausführungsformen dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1a eine Duscharmatur in einem Sanitärraum,
Fig. 1b den Zeitverlauf bei Durchführung der thermischen Desinfektion,
Fig. 1c den Zeitverlauf bei Abbruch der thermischen Desinfektion,
Fig. 1d den Zeitverlauf bei Sperre der thermischen Desinfektion,
Fig. 2 eine Duscharmatur in einem Sanitärraum,
Fig. 3 eine Armatur mit elektronischem Mischer für die thermische Desinfektion,
Fig. 4 eine Armatur mit Schnittstelle,
Fig. 5 mehrere Armaturen in Reihenschaltung für die thermische Desinfektion,
Fig. 6 die Ausführung eines Regelventils durch Kombination mehrerer Magnetventile mit unterschiedlichem Durchfluss.
Fig. 1a zeigt eine Duscharmatur 1 in einem Sanitärraum 5 bei einer thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) und Fig. 1b den Zeitverlauf und den Wirkungszusammenhang des Steuersignals 18 zur Auslösung 20 und Beendigung 21 der thermischen Desinfektion 30, Fig. 1c den Abbruch 22 der thermischen Desinfektion 30 durch das Ausgangssignal 23 des Sensors 2' aus Fig. 1a bzw. 2" aus Fig. 2, und Fig. 1 die Sperre 33 der thermischen Desinfektion 30 durch das Ausgangssignal 23. In Fig. 1b bis Fig. 1d entspricht der logische Wert '0' dem Zustand 'AUS' und der logische Wert '1' dem Zustand 'EIN'.
Die Duscharmatur 1 umfasst ein Armaturengehäuse 10 in Aufputzausführung, einen Auslauf 4, einen Sensor 2' zur Erfassung einer Person 7 im Sanitärraum 5, einen elektronischen Mischer 14 mit Bedienelement 3 zur Einstellung der Wassertemperatur und des Volumenstroms des Duschstrahls 8, sowie eine im Bedienelement 3 integrierte Betätigungsvorrichtung 15, hier als Taster mit Zeitrelais, zum Ein- und Ausschalten des Duschstrahls 8. Wandseitig 5a ist die Duscharmatur 1 an die Warmwasserleitung 13 und die Kaltwasserleitung 12 angeschlossen. Der elektronische Mischer 14 umfasst eine Schnittstelle, hier als Steuerleitung 16 ausgeführt, wobei ein Steuersignal 18 (Fig. 1b) auf der Steuerleitung 16 mit der ansteigende Flanke 18a (Fig. 1b) die thermische Desinfektion 30 (Fig. 1b) auslöst und diese mit der absteigenden Flan- 5 AT010 563U1 ke 18b (Fig. 1b) beendet. Mit der ansteigenden Flanke 18a (Fig. 1b) des Steuersignals 18 (Fig. 1b) steuert der elektronische Mischer 14 zur Gänze auf Heißwasser aus der Warmwasserleitung 13, deren Wassertemperatur am wandseitigen 5a Einlass der Duscharmatur 1 mindestens 70 eC beträgt. Dieses Heißwasser fließt durch den elektronischen Mischer 14 in die Mischwasserleitung 17 zum Auslauf 4, der hier als Duschkopf ausgebildet ist. Die thermische Desinfektion 30 (Fig. 1b) dauert etwa 5 Minuten. Mit der absteigenden Flanke 18b (Fig. 1b) des Steuersignals 18 (Fig. 1b) steuert der elektronische Mischer 14 für die Dauer von etwa 10 Sekunden zur Gänze auf Kaltwasser aus der Kaltwasserleitung 12. Das Kaltwasser fließt durch die Wasser führenden Teile der Armatur 1. Dadurch ist sichergestellt, dass die nächste Person 7, die die Duscharmatur 1 benutzt, keiner Verbrühungsgefahr ausgesetzt ist. Während der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) blinkt eine Warnleuchte 19, die als rote Leuchtdiode im Bedienelement 3 ausgeführt ist.
Zur Messung der Temperatur der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) umfasst die Duscharmatur 1 einen Anliegetemperaturfühler 39, der am Auslauf 4 bündig angeordnet ist und die Temperaturmesswerte an den elektronischen Mischer 14 leitet.
Der Sensor 2' ist als Infrarotsensor ausgeführt, dessen Erfassungsbereich 11 bis zur Türe 6 reicht. Betritt eine Person 7 den Sanitärraum 5 oder verweilt in diesem, so erfasst der Sensor 2' die Person 7 und leitet ein elektrisches Ausgangssignal 23 (Fig. 1c) an den elektronischen Mischer 14.
In einer alternativen Ausführung ist der Sensor 2' als Radarsensor oder Bewegungsmelder ausgeführt.
Betritt während einer thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1c) eine Person 7 den Sanitärraum 5 so führt dies im elektronischen Mischer 14 zum Abbruch 22 (Fig. 1c) der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1c) der Duscharmatur 1, wobei der elektronische Mischer 14 unmittelbar den Durchfluss für das Heißwasser in der Duscharmatur 1 unterbricht und die Benutzung der Duscharmatur 1 sperrt, was durch eine Blinken der Warnleuchte 19 angezeigt ist. Die Duscharmatur 1 bleibt in diesen Fall so lange gesperrt, bis das Wartungspersonal eine weitere thermische Desinfektion 30 (Fig. 1c) vor Ort auslöst und die thermische Desinfektion 30 (Fig. 1c)-der Duscharmatur 1 für die Dauer von etwa 5 Minuten durchgeführt ist.
Verweilt eine Person 7 im Sanitärraum 5, so sperrt der elektronische Mischer 14 die Durchführung der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1d), wenn durch eine ansteigende Flanke 18a (Fig. 1d) des Steuersignals 18 (Fig. 1d) eine thermische Desinfektion 30 (Fig. 1d)der Duscharmatur 1 ausgelöst ist. Die Warnleuchte 19 signalisiert diesen Zustand durch deren Blinken. Die Duscharmatur 1 bleibt in diesem Fall auch für die übliche Benutzung so lange gesperrt, bis das Wartungspersonal eine weitere thermische Desinfektion 30 (Fig. 1d) vor Ort auslöst und die thermische Desinfektion 30 (Fig. 1d) der Duscharmatur 1 für die Dauer von etwa 5 Minuten durchgeführt ist.
Fig. 2 zeigt in Weiterführung zu Fig. 1a eine Duscharmatur 1 mit einem externen Sensor 2" zur Erfassung einer Person 7 im Sanitärraum 5. Der Sensor 2" ist durch die Leitung 9 mit der Duscharmatur 1 verbunden.
In einer alternativen Ausführung sind im Sanitärraum 5 mehrere Duscharmaturen 1 mit integriertem Sensor 2' oder externem Sensor 2" angeordnet. Betritt eine Person 7 den Sanitärraum 5 während der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1c) zumindest einer der Duscharmaturen 1 im Sanitärraum 5, so löst das Ausgangssignal 23 (Fig. 1c) jenes Sensors 2' oder 2", der die Person 7 erfasst, den Abbruch 22 (Fig. 1c) der gerade laufenden thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1c) aus.
Fig. 3 zeigt in Weiterführung ein Blockschaltbild einer Duscharmatur 1 gemäß Fig. 1a mit einem 6 AT 010 563 U1
Armaturengehäuse 10, einem Auslauf 4, und den Absperrventilen 31 als Anschlüsse für die Kaltwasserleitung 12 und die Warmwasserleitung 13. Im Anschluss an die Absperrventile 31 sind die Rückflussverhinderer 29 angeordnet. Im Armaturengehäuse 10 sind der elektronische Mischer 14, das Bedienelement 3 mit der darin integrierten Betätigungsvorrichtung 15 und der Warnleuchte 19, sowie die als Batterie ausgeführte Energieversorgung 32 und der Sensor 2' angeordnet. Der elektronische Mischer 14 umfasst die Auslösevorrichtungen 26a im Kaltwasserzweig, 26b im Warmwasserzweig, die zugehörigen Temperatursensoren 25a und 25b, die Mischkammer 27, sowie in der Mischwasserleitung 17 den Temperatursensor 25c und den Durchflusssensor 28. Der elektronische Mischer 14 umfasst weiters die elektronische Schaltungseinheit 24 zur Erfassung der Temperaturmesswerte der Temperatursensoren 25a, 25b und 25c, sowie zur Erfassung der Messwerte des Durchflusssensors 28. Die elektronische Schaltungseinheit 24 ist als elektronischer Regler ausgebildet, dessen Sollwerte für Temperatur und Durchfluss über das Bedienelement 3 einstellbar ausgeführt sind. Die Betätigung der Betätigungsvorrichtung 15 löst einen Duschvorgang aus, wobei die elektronische Schaltungseinheit 24 die Mischwassertemperatur und den Durchfluss zum Auslauf 4 durch die Ansteuerung der Auslösevorrichtungen 26a und 26b herstellt und Schwankungen des Istwertes der Mischwassertemperatur und des Istwertes des Durchflusses in der Mischwasserleitung 17 ausregelt. Durch das gleichzeitige Betätigen der Betätigungsvorrichtung 35 und der Betätigungsvorrichtung 15 wird eine thermische Desinfektion 30 (Fig. 1b) mit einer Zeitverzögerung von etwa 1 Minute ausgelöst, wobei die Betätigungsvorrichtung 35 nur dem Wartungspersonal zugänglich ist. Weiters umfasst die elektronische Schaltungseinheit 24 einen Schwellwertschalter, der bei einer thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) die Temperatur des durchströmenden Heißwassers in der Mischwasserleitung 17 mit einem Referenzwert vergleicht und bei Unterschreiten der Temperatur gegenüber dem Referenzwert die Auslösevorrichtungen 26a und 26b schließt.
Fig. 4 zeigt in Weiterführung zu Fig.3 ein Blockschaltbild einer Duscharmatur 1. Das Bedienelement 3 zur Einstellung von Temperatur und Durchfluss umfasst einen Touchscreen 34 mit menügeführter Eingabe und Anzeige des Istwerts der Temperatur und des Durchflusses in der Mischwasserleitung 17. Das Display des Touchscreens 34 zeigt die thermische Desinfektion 30 (Fig. 1b) mit einem blinkenden roten Balken an.
In alternativen Ausführungen zeigt das Display des Touchscreens 34 die thermische Desinfektion 30 (Fig. 1b) in Form eines blinkenden Verkehrsschilds „Einfahrt verboten“ oder „Stop“ an.
Die Duscharmatur 1 ist mit der Schnittstelle 36 an die Busleitung 37 des Gebäudeleitsystems angeschlossen, das zentral die Auslösung der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1c) steuert. Nach Abbruch 22 (Fig. 1c) einer thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1c) sendet die elektronische Schaltungseinheit 24 über die Schnittstelle 36 und die Busleitung 37 eine elektronische Meldung an die zentrale Steuerung 38.
Am Auslauf 4 (Fig. 1a) ist ein Anliegetemperaturfühler 39 (Fig. 1a) angebracht. Nach Beendigung 21 (Fig. 1b) einer thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) meldet die elektronische Schaltungseinheit 24 über die Schnittstelle 36 und die Busleitung 37 die Temperatur des Auslaufs 4 an die zentrale Steuerung 38.
In einer alternativen Ausführung umfasst die elektronische Schaltungseinheit 24 eine Steuereinheit zur Auslösung 20 (Fig. 1b) der thermische Desinfektion 30 (Fig. 1b) der Armatur 1 in regelmäßigen Intervallen, wobei das Zeitintervall und die Zeitdauer der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) am Touchscreen 34 einstellbar ausgeführt ist.
Die Energieversorgung 32 ist alternativ als Akkumulator, Brennstoffzelle oder als Netzteil ausgeführt.
Die Auslösevorrichtungen 26a und 26b sind alternativ als Regelventile oder Proportionalventile ausgeführt.
Claims (27)
- 7 AT 010 563 U1 Die elektronische Schaltungseinheit 24 umfasst eine Steuereinheit zur Signalbewertung und zur Steuerung eines Programmablaufs. Die elektronische Schaltungseinheit 24 ist alternativ als Schaltelement, Schaltrelais oder Halbleiterschalter ausgebildet. Fig. 5 zeigt mehrere Duscharmaturen 1a bis 1c gemäß Fig. 1a, im Besonderen die Duscharmatur 1b bei thermischer Desinfektion 30 (Fig. 1b). Die Steuerleitung 16 zur Auslösung 20 (Fig. 1b) der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) der Duscharmaturen 1a bis 1c ist als Reihenschaltung, in so genannter „daisy chain“ Anordnung, ausgeführt. Die zentrale Steuerung 38 löst durch ein Steuersignal 18 (Fig. 1b.) die thermische Desinfektion 30 (Fig. 1b.) bei der Duscharmatur 1a aus. Nach Ablauf dieses Zyklus schickt die Duscharmatur 1a das Steuersignal 18 (Fig. 1b.) an die Duscharmatur 1b weiter zur Auslösung deren thermischer Desinfektion 30 (Fig. 1b.) und danach weiter zur Duscharmatur 1c, bis das Steuersignal 18 (Fig. 1b) als Quittierung der Aussendung wieder die zentrale Steuerung 38 erreicht, womit der gesamte Zyklus der thermischen Desinfektion 30 (Fig. 1b) abgeschlossen ist. Dadurch steht bei allen Duscharmaturen 1a bis 1c ausreichendes Spülvolumen zur Desinfektion 30 (Fig. 1b) zur Verfügung. Fig. 6 zeigt eine alternative Ausführung für die Auslösevorrichtung 26a oder 26b aus Fig. 3. In dieser Ausführung sind die Magnetventile 40a bis 40d mit unterschiedlich gewichteten Durchflussmengen Q1 bis Q4 - Q1 mit 16, Q2 mit 8, Q3 mit 4, Q4 mit 2 Liter pro Minute - -parallel geschaltet und die elektronische Schaltungseinheit 24 (Fig. 3) steuert die Magnetventile 40a bis 40d durch Schaltimpulse zum Öffnen und Schließen. Der Gesamtdurchfluss Q dieser Ventilanordnung ergibt sich aus der Summe der gewichteten Durchflussmengen der Magnetventile 40a bis 40d. In einer alternativen Ausführung sind weitere Magnetventile parallel geschaltet. Ansprüche: 1. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c), insbesondere einer Duscharmatur, in einem Sanitärraum (5), nach Auslösen (20) der thermischen Desinfektion (30) in der Armatur (1, 1a-c) und Erfassung der Anwesenheit einer Person (7) mit einem Sensor (2‘, 2") im Sanitärraum (5), dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (2', 2") bei Erfassung einer Person (7) im Erfassungsbereich (11) des Sensors (2', 2") den Abbruch (22) der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) einleitet, wobei der Heißwasserfluss in der Armatur (1) unterbrochen wird.
- 2. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) nach Beendigung (21) oder Abbruch (22) der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) einen Wasserfluss mit Kaltwasser oder mit vorgemischtem Wasser durch mindestens einen Wasser führenden Teil der Armatur (1, 1a-c) auslöst.
- 3. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) die thermische Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) in Zeitintervallen von mindestens einer Minute auslöst.
- 4. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitintervall für die Auslösung (20) der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) einstellbar ausgeführt ist.
- 5. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer der thermischen Diesinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) einstellbar ausgeführt ist. 8 AT 010 563 U1
- 6. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abbruch (22) der thermischen Desinfektion (30) die Armatur (1, 1a-c) über eine Schnittstelle (36) und eine Busleitung (37) eine elektronische Meldung an eine zentrale Steuerung (38) sendet.
- 7. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auslösen (20) der thermischen Desinfektion (30) die Armatur (1, 1a-c) mit einem am Auslauf (4) der Armatur (1, 1a-c) angebrachten Anliegetemperatursensor (39) die Temperatur am Auslauf (4) misst und mit einer elektronischen Schaltungseinheit (24) die Dauer der thermischen Desinfektion (30) erfasst und die Temperatur am Auslauf (4) und die Dauer der thermischen Desinfektion (30) in einem elektronischen Speicher der Schaltungseinheit (24) nach Beendigung (21) oder Abbruch (22) der thermischen Desinfektion (30) speichert.
- 8. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1 ,1a-c) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) die thermische Desinfektion (30) durch Öffnen einer Auslösevorrichtung (26a-b, 40a-d) auslöst.
- 9. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das gleichzeitige Betätigen von mindestens zwei Betätigungsvorrichtungen (15, 35) der Armatur (1, 1a-c) die thermische Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) auslöst.
- 10. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrisches Signal (18, 18a, 18b) die Auslösung (20) oder die Beendigung (21) der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) einleitet.
- 11. Verfahren zur thermischen Desinfektion (30) einer Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrisches Signal (23) den Abbruch der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) einleitet.
- 12. Armatur (1, 1a-c) mit mindestens einem Armaturengehäuse (10), einem Auslauf (4) und mindestens einem im Armaturengehäuse (10) angeordneten Sensor (2') zur Erfassung von Personen (7) oder mindestens einem außerhalb der Armatur (1, 1a-c) angeordneten Sensor (2") zur Erfassung von Personen (7) in einem Sanitärraum (5) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (2', 2") bei Erfassung einer Person (7) im Erfassungsbereich (11) des Sensors (2', 2") den Abbruch (22) der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) einleitet, wobei der Heißwasserfluss in der Armatur (1) unterbrochen wird.
- 13. Armatur (1, 1a-c) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) eine elektronische Schaltungseinheit (24), eine Energieversorgung (32), mindestens eine Auslösevorrichtung (26a-b, 40a-d) zum Öffnen und Schließen des Kalt- und Warmwassers, einen Mischer (14) zur Einstellung der Wassertemperatur im Auslauf (4), eine Schnittstelle (36) zum Anschluss einer Busleitung (37), ein Bedienelement (3) sowie mindestens ein Absperrventil (31) in einem Armaturengehäuse (10) umfasst.
- 14. Armatur (1, 1a-c) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung (26a-b, 40a-d) als ein Magnetventil, ein Proportionalventil, ein Mischventil oder als ein Regelventil ausgeführt ist.
- 15. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgung (32) als Batterie, als Akkumulator, als Brennstoffzelle oder als Netzteil ausgebildet ist. 9 AT 010 563 U1
- 16. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Schaltungseinheit (24) als Schaltelement, als Schaltrelais oder als Halbleiterschalter ausgebildet ist.
- 17. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) mindestens zwei Betätigungsvorrichtungen (15, 35) zur Auslösung einer thermischen Desinfektion (30) umfasst.
- 18. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) mindestens einen Temperatursensor (25a-c) im Armaturengehäuse (10) umfasst.
- 19. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) einen an der Außenseite des Auslaufs (4) angebrachten Anliegetemperatursensor (39) zur Messung der Temperatur des Auslaufs (4) bei einer thermischen Desinfektion (30) umfasst.
- 20. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) mindestens einen Schwellwertschalter umfasst, der einen Messwert der Temperatur im Bereich des Auslaufs (4) mit mindestens einem Referenzwert vergleicht und bei Unterschreiten der Temperatur gegenüber mindestens einem Referenzwert die Auslösevorrichtung (26a-b, 38a-d) schließt.
- 21. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) eine elektronische Schaltungseinheit (24) mit einer Schnittstelle (36) zum elektronischen Datenaustausch mit einer zentralen Steuerung (38) umfasst, wobei die elektronische Schaltungseinheit (24) bei Unterschreiten der Temperatur der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) gegenüber einem Referenzwert eine elektronische Meldung an die zentrale Steuerung (38) sendet.
- 22. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) eine elektronische Schaltungseinheit (24) mit einer Schnittstelle (36) zum elektronischen Datenaustausch mit einer zentralen Steuerung (38) umfasst, wobei die elektronische Schaltungseinheit (24) bei Überschreiten der Temperatur der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) gegenüber einem Referenzwert eine elektronische Meldung an die zentrale Steuerung (38) sendet.
- 23. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) mindestens einen elektronischen Speicher zur Aufzeichnung der Temperatur des Auslaufs (4) und der Dauer der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) umfasst.
- 24. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) eine Schnittstelle (36) zur elektronischen Datenübertragung der im elektronischen Speicher aufgezeichneten Temperatur des Auslaufs <4) und der Dauer der thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) umfasst.
- 25. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) mindestens eine Schnittstelle (36) zur Eingabe eines Steuersignals (18) zur Auslösung einer thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) umfasst.
- 26. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) mindestens eine Schnittstelle (36) zur Ausgabe eines Steuersignals (18) bei Beendigung (21) einer thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1,1a-c) umfasst. 10 AT 010 563 U1
- 27. Armatur (1, 1a-c) nach einem der Ansprüche 12 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur (1, 1a-c) mindestens eine Schnittstelle (36) zur Ausgabe eines Steuersignals (18) bei Abbruch (22) einer thermischen Desinfektion (30) der Armatur (1, 1a-c) umfasst. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen
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2007
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