AT10570U1 - Mischer fur extruder - Google Patents
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Description
2 AT010 570 U1
Die Erfindung betrifft eine Schnecke zur Verarbeitung von Materialien, insbesondere Kunststoffen, Kautschuk oder dergleichen, mit einem Schneckenkern und zumindest abschnittsweise mit mindestens einem Schneckensteg und mit einem Mischer zur Mischung einer aus dem Material entstandenen Schmelze, wobei der Mischer mindestens einen Mischkörper und mindestens zwei Mischelemente umfasst, die den über den Mischkörper hinwegtretenden Schmelzestrom aufteilen und zur Umlenkung der entstandenen Schmelzeströme dienen.
Schnecken zur Verarbeitung von Materialien sind in der Praxis seit Jahren bekannt. Solche Schnecken werden zumeist in Spritzgießmaschinen und Extrudern verwendet, in denen ein Material wie Kunststoff oder Kautschuk, welches beispielsweise als Granulat oder als Pulver vorliegt, zu einer Schmelze verarbeitet wird. Das aufgeschmolzene Material wird dann durch ein Werkzeug in eine vorgegebene Form gebracht. Bei einer Spritzgießmaschine ist dies ein Spritzgusswerkzeug, in welche das aufgeschmolzene Material eingespritzt und abgekühlt wird und dem dann ein fertiges Produkt entnommen wird. Bei einem Extruder wird das geschmolzene Material durch ein Werkzeug gepresst, das beispielsweise als Rohrkopf, Profilwerkzeug oder als Düse ausgestaltet ist. Durch Nachfolgeeinrichtungen, wie eine Kalibrierung oder ein Kühlbad, wird das Produkt stabilisiert.
Sowohl bei Extrudern als auch bei Spritzgießmaschinen werden zur Verarbeitung der aufzuschmelzenden Materialien eine oder mehrere Schnecken verwendet. Diese Schnecken sind in einem Zylinder gelagert und weisen unterschiedliche Verfahrenszonen auf. In der Regel sind mindestens eine Einzugszone, eine Aufschmelzzone, eine Mischzone und eine Austragszone vorgesehen. In manchen Anwendungen sind zusätzliche Zonen erforderlich, beispielsweise Entgasungszonen. Bei der Einspeisung von Schmelze können jedoch auch Zonen entfallen.
In der Einzugszone wird das zu verarbeitende Material meist mittels einer Dosiereinheit und eines Trichters der Verfahrenseinheit des Extruders zugeführt. Als Verfahrenseinheit wird Schnecke/-n und Zylinder bezeichnet. Als Material sind die unterschiedlichsten Werkstoffe denkbar, beispielsweise Thermoplaste, Kautschuk, Duroplaste oder-dergleichen, die auch in Kombination mit Zusätzen, Füllstoffen usw. verarbeitet werden können. Die Schnecke weist in der Einzugzone meist einen Schneckenkern und Schneckenstege auf, mittels derer das Material in Richtung Austragszone befördert wird. In der Aufschmelzzone wird das Material durch Dissipation und gegebenenfalls von außen dem Zylinder zugeführter Heizenergie aufgeschmolzen. Das Material wird in dieser Zone somit in großen Teilen plastifiziert özw. aufgeschmolzen.
Das im wesentlichen aufgeschmolzene Material liegt dann als Schmelze vor. Insbesondere wenn unterschiedliche Materialien aufgeschmolzen oder verarbeitet werden oder der Schmelze Zusatzstoffe zugesetzt sind, ist es erforderlich, eine gleichmäßige Verteilung aller Inhaltsstoffe zu erreichen. Eine Homogenisierung der Schmelze erfolgt in der Mischzone. In der Mischzone sind häufig Mischer vorgesehen, die entweder Bestandteil der Schnecke sind oder die als zusätzliches Element der Schnecke zugeordnet sind. Beispiele für solche Mischer sind in der DE 600 19 092 T2 gezeigt. Bekannte Mischer sind in der Fig. 2 der Schrift gezeigt. Bei den in Fig. 2 A) bis F) gezeigten Mischern handelt es sich um distributive Mischer, die ein räumliches Umverteilen der Schmelze bewirken. Die Fig. 2 G) bis J) zeigen dispersive Mischer, die eine hohe Scherbeanspruchung der Schmelze bewirken. Die dort gezeigten Mischer sind jedoch dahingehend problematisch, dass die über den Mischkörper hinweg tretenden Schmelzeströme zwar aufgeteilt und umgelenkt werden, aber eine hinreichende Mischwirkung nicht immer erreicht wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schnecke zur Verarbeitung von Materialien der eingangs genannten Art anzugeben, bei der eine verbesserte Mischwirkung gegeben ist.
Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch eine Schnecke zur Verarbeitung von Materialien mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Danach ist die in Rede stehende 3 AT 010 570 U1
Schnecke derart ausgestaltet und weitergebildet, dass durch die Anordnung der Mischelemente die Periodizität des Geschwindigkeitsfelds des Schmelzestroms durchbrochen ist.
In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass die im Stand der Technik bekannten Mischer, welche distributive Mischelemente aufweisen, stets eine geometrische Periodizität haben. Diese Periodizität überträgt sich auch auf das Geschwindigkeitsfeld, mit dem die Schmelze über den Mischkörper tritt. Mit dem Begriff Periodizität im Geschwindigkeitsfeld ist gemeint, dass sich die Teilströme im Mischteil mit einer Regelmäßigkeit trennen und wieder vereinen. Hierdurch ist die Homogenisierungswirkung der Mischelemente beschränkt und wird ein gewisses Niveau der Homogenisierung nicht überschritten.
In weiter erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass für ein gutes Mischergebnis die aufgeprägte Relativbewegung der Schmelze und deren Inhaltsstoffe ausschlaggebend ist. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Mischelemente ist in technischer Hinsicht besonders einfacher, jedoch in raffinierter Weise erreicht worden, dass die geometrische Periodizität aufgebrochen ist. Hierdurch entstehen komplexere Geschwindigkeitsfelder in der Schmelze, was wiederum in einer stark verbesserten Homogenisierungswirkung resultiert. Teilströme der Schmelze, die einmal getrennt wurden, finden durch das komplexe Strömungsprofil meist nicht wieder zueinander. Dies wurde in Versuchen bestätigt, so dass mit dem erfindungsgemäßen Mischer die Homogenisierungswirkung gegenüber herkömmlichen Mischern verbessert ist.
Vorteilhafter Weise kann durch einen erfindungsgemäßen Mischer die Direktverarbeitung von unterschiedlichen Materialien mit einem Extruder erheblich verbessert werden. Beispielsweise beim Einfärben, Füllen und Verstärken bietet die Direktverarbeitung deutliche Kostenvorteile im Hinblick auf die Rohstoffkosten und die Lagerhaltung. Ferner hat ein Verarbeiter, der einen Extruder zur Direktverarbeitung verwendet, die Möglichkeit, die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sehr individuell auf die tatsächlichen Erfordernisse abzustimmen. Diese Kostenvorteile sind jedoch nur nutzbar, wenn ein Produkt allen Anforderungen, insbesondere denen der Verteilung der Inhaltsstoffe, genügt. Bei den Extrudern mit bekannten Mischern sind die Anforderungen oftmals nur bei geringen Massedurchsätzen oder bei deutlich erhöhten Massetemperaturen erfüllbar. Diese erhöhten Massetemperaturen führen zu einer Schädigung des zu verarbeitenden Materials. Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die Verbesserung der Mischeffizienz höhere Massedurchsätze ermöglicht werden, wodurch die Wirtschaftlichkeit einer Extruderanlage verbessert werden kann. Zusätzliche Kostenvorteile ergeben sich beispielsweise durch eine Verringerung der einzumischenden Materialien beispielsweise beim Masterbatch-Verfahren, welches zur Einfärbung von Materialien dient. Durch die verbesserte Mischwirkung können also Farbpigmente besser verwertet werden.
Im Hinblick auf eine besonders einfache Ausgestaltung könnte die Form und/oder der Abstand der Mischelemente ungleichförmig ausgestaltet sein. Dies könnte beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Form und/oder der Abstand der Mischelemente in Längsrichtung des Schneckenkerns variieren. Dies bedeutet, dass die Mischelemente, die in Längsrichtung des Schneckenkerns angeordnet sind, unterschiedliche Formen und/oder Abstände zueinander aufweisen. Die Form des Mischelements kann sich dabei in jedweder Richtung ändern, beispielsweise könnte ein Übergang von einer Querschnittsform in eine andere Querschnittsform gewählt werden oder aber die gleiche Querschnittsform könnte sich vergrößern oder zur Austragszone hin verkleinern oder umgekehrt.
Zusätzlich oder alternativ könnte der Abstand der Mischelemente zueinander in Längsrichtung variieren. Beispielsweise könnten die Mischelemente, die näher zur Eintragszone hin angeordnet sind, enger beabstandet sein, um den Schmelzestrom zunächst in eine Vielzahl von Schmelzeströmen zu unterteilen. Mit zunehmendem Abstand der Mischelemente zum Ende des Mischkörpers hin könnte die Durchmischung bzw. das Ausstreichen der Teilströme in Umfangsrichtung begünstigt werden. Je nach Erfordernis könnte jedoch auch in dem Bereich des 4 AT 010 570 U1
Mischers, der zur Eintragszone hin angeordnet ist, ein größerer Abstand zwischen den Mischelementen vorgegeben sein. Zum Ende des Mischkörpers hin könnte der Abstand der Mischelemente dann enger zueinander gewählt werden. Somit würde im Bereich des Endes des Mischers eine verstärkte Aufteilung des Gesamtstroms in Teilströme erzielt werden.
Im Rahmen einer weiteren Verbesserung der Homogenisierung könnte die Form und/oder der Abstand der Mischelemente in Umfangsrichtung des Schneckenkerns variieren. Hierdurch könnte wiederum eine Durchbrechung der Periodizität erfolgen. Die Variation der Form und/oder des Abstandes der Mischelemente in Umfangsrichtung könnte hierbei entsprechend der Variationen der Mischelemente in Längsrichtung des Schneckenkerns erfolgen.
Zusätzlich oder alternativ könnte zwischen zwei oder mehreren Mischelementen der Durchmesser des Schneckenkerns variieren. Somit könnte die Gangtiefe sehr individuell zur Verbesserung des Mischverhaltens optimiert werden. Die Gangtiefe könnte jedoch auch über den gesamten Umfang des Schneckenkerns zur Austragszone hin variieren, beispielsweise sich verringern. Hierdurch könnte das Druckverhalten verbessert werden. Zur Verringerung des Drucks in der Austragszone könnte die Gangtiefe sich jedoch zur Austragszone hin verringern.
Im Hinblick auf ein besonders gutes Mischergebnis könnte der Schneckenkern gleichförmig zur Hauptachse des Schneckenkerns ausgestaltet sein. Beispielsweise könnte er im Wesentlichen kreisförmig sein. Der Schneckenkern könnte jedoch auch ungleichförmig sein, beispielsweise Nuten aufweisen. Hierdurch könnten das Aufteilverhalten und die Umlenkung der Schmelzeströme sowie die Geschwindigkeit, mit denen der Schmelzestrom fließt, verändert werden.
In einer anderen Ausgestaltung könnten die Mischelemente als Zähne, Stifte oder Vorsprünge, die sich vom Mischkörper aus erstrecken, ausgestaltet sein. Auch jede andere Form der Mischelemente wäre möglich. Die geometrische Form eines Mischelements könnte zusätzlich variieren, beispielsweise könnte die Breite der Mischelemente abnehmen. Während das erste Mischelement eine 16fache Breite haben könnte, könnten die in Verfahrensrichtung stromabwärtigen Mischelemente lediglich noch die 12fache Breite und die nächsten Mischelemente die 8fache Breite ausweisen. Das letzte Set von Mischelementen könnte dann eine 6fache Breite aufweisen. Zudem könnte der Abstand der Mischelemente um den Umfang des Schneckenkerns variieren.
Hinsichtlich einer besonders einfachen Ausgestaltung der Mischelemente könnten diese als durchbrochene Stege, die sich vom Mischkörper aus erstrecken, ausgestaltet sein. Hierbei könnte in der Mischzone die Gangzahl der Schnecke erhöht werden und/oder könnten die Stege der Schnecke durch Ausnehmungen durchbrochen sein. Durch diese Ausnehmungen könnte dann der Abstand der Mischelemente zueinander sowie deren Form variiert werden.
In einer anderen Ausführungsform könnte der Mischkörper als Scheibe und die Mischelemente als Bohrung ausgestaltet sein. Die Bohrungen könnten hierbei unterschiedlich groß ausgestaltet sein und/oder in der Form variieren, in der sie sich durch die Scheibe erstrecken. Des Weiteren könnten die Bohrungen die Scheibe achsparallel zum Schneckenkern durchtreten oder die Bohrungen könnten die Scheibe in einem Winkel zum Mischkörper und/oder zueinander durchtreten.
Die Form der Mischelemente könnte im Querschnitt rund, rechteckig, rautenförmig, ellipsenförmig oder haifischflossenförmig ausgestaltet sein. Hierdurch ließen sich die Mischelemente besonders gut an die jeweilige Verfahrensaufgabe anpassen. Die Mischelemente könnten über den gesamten Mischkörper hinweg den gleichen Querschnitt aufweisen oder aber im Querschnitt variieren. Es könnte jedoch auch jedwede andere Querschnittsfläche für die Mischelemente verwendet werden.
Im Rahmen einer besonders einfachen Fertigung könnte der Mischkörper integraler Bestandteil 5 AT 010 570 U1 der Schnecke sein. Der Kern des Mischkörpers wäre somit identisch mit dem Schneckenkern, von dem aus dann sich die Mischelemente erstrecken.
Im Rahmen einer besonders flexiblen Anpassung an die Verfahrensverhältnisse könnte der Schneckenkörper aus einem Dorn und Schneckenelementen aufgebaut sein. Hierbei würde der Mischkörper als ein oder mehrere Schneckenelemente ausgestaltet sein.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Anspruch 1 nachge-ordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Schnecke zur Verarbeitung von Materialien anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schnecke anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 a) in einer schematischen perspektivischen Ansicht, ein erstes Ausfüh rungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schnecke im Bereich der Mischzone, wobei die Breite, die Anzahl und Anordnung der Mischelemente variiert,
Fig. 1 b) eine schematische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 1 a),
Fig. 1 c) eine weitere schematische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 1 a),
Fig. 1 d) einen Schnitt durch die Schnecke des ersten Ausführungsbeispiels zu
Beginn der Mischzone,
Fig. 2 a) in einer schematischen perspektivischen Ansicht, ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schnecke im Bereich der
Mischzone, wobei die Breite, die Anzahl und Anordnung der Mischelemente sowie der Kerndurchmesser variiert,
Fig. 2 b) eine schematische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 2 a),
Fig. 2 c) eine weitere schematische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 2 a),
Fig. 2 d) einen Schnitt durch die Schnecke des zweiten Ausführungsbeispiels zu
Beginn der Mischzone,
Fig. 3 a) in einer schematischen perspektivischen Ansicht, ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schnecke im Bereich der
Mischzone, wobei die Anzahl und Anordnung der Mischelemente variiert, die als durchbrochene Stege ausgeführt sind,
Fig. 3 b) eine schematische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 3 a),
Fig. 3 c) eine weitere schematische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 3 a),
Fig. 3 d) einen Schnitt durch die Schnecke des dritten Ausführungsbeispiels zu
Beginn der Mischzone
Fig. 4 a), b), c), d), e) in einem schematischen Querschnitt, Variationen des dritten Ausführungsbeispiels, nämlich erfindungsgemäße Mischer einer erfindungsgemäßen Schnecke im Bereich der Mischzone, wobei die Anzahl und Anordnung der Mischelemente variiert, die als durchbrochene Stege ausgeführt sind,
Fig. 5 a), b), c) in einem schematischen Querschnitt, weitere Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Mischern mit unterschiedlich gestalteten Mischelementen und
Fig. 6 a), b) in einer schematischen perspektivischen Ansicht, ein weiteres Ausfüh- 6 AT 010 570 U1 rungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mischers, wobei der Mischkörper als Scheibe und die Mischelemente als Bohrungen ausgestaltet sind.
Gleiche Elemente sind in allen Figuren mit gleichen Bezugzeichen gekennzeichnet. Die Schnecke zur Verarbeitung von Materialien, in diesem Fall von Kunststoff, weist einen Schneckenkern 1 und Schneckenstege 2 auf. In Fig. 1 ist lediglich ein Teil der Schnecke gezeigt, welche in der Mischzone angeordnet ist. Die Schnecke weist einen Mischer 3 zur Mischung der Schmelze auf, welche in diesem Ausführungsbeispiel plastifizierter Kunststoff mit dem Zusatzstoff Masterbatch ist. Der Mischer 3 weist einen Mischkörper 4 und eine Vielzahl von Mischelementen 5 auf. Die Mischelemente 5 erstrecken sich vom Mischkörper 4 aus, die den über den Mischkörper 4 hinwegtretenden Schmelzestrom aufteilen und zur Umlenkung der entstandenen Schmelzeströme dienen.
In erfindungsgemäßer Weise ist durch die Anordnung der Mischelemente 5 die Periodizität des Geschwindigkeitsfelds des Schmelzestroms durchbrochen, da die Form und der Abstand der Mischelemente 5 ungleichförmig ausgestaltet sind. In diesem konkreten Ausführungsbeispiel weisen die Mischelemente 5 einen im Wesentlichen recheckigen Querschnitt auf und sind als Zahn 6 ausgeführt. Die Mischelemente 5 variieren in diesem Ausführungsbeispiel in der Breite der Zähne 6 und der Anzahl der Zähne 6 in Umfangsrichtung, also der Lückenbreite zwischen den Zähnen und demgemäß der Anzahl der Zähne 6. Die Fig. 1 a) bis c) zeigen den erfindungsgemäßen Mischer 3 dieser Ausführungsform in einer perspektivischen Ansicht und verschiedenen Seitenansichten, während Fig. 1 d) einen Querschnitt durch den Mischer 3 zeigt.
Fig. 2 a) bis d) zeigen eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schnecke, die gegenüber der Ausführungsform der Fig. 1 unter anderem dahingehend verändert ist, dass der Durchmesser des Schneckenkerns 1 zwischen Reihen von Zähnen 6 reduziert ist. Die Reduzierung des Durchmessers verändert die Gangtiefe innerhalb des Mischers 3 in unterschiedlicher Größenordnung. Der Durchmesser des Schneckenkerns 1 reduziert sich in diesem Ausführungsbeispiels lediglich zwischen den Reihen von Zähnen 6 nicht zwischen Zähnen 6, die in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet sind. Fig. 2 a) bis c) zeigen den erfindungsgemäßen Mischer 3 in einer perspektivischen Ansicht und verschiedenen Seitenansichten. Fig. 2 d) zeigt einen Querschnitt des erfindungsgemäßen Mischers 3. Hierbei zeigt sich, dass die Zähne 6 nicht gegeneinander versetzt angeordnet sind.
In Fig. 3 a) bis d) sind ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mischers 3 gezeigt, dessen Mischelemente 5 als durchbrochene Stege 7 ausgestaltet sind. Die Gangzahl bleibt in dieser Ausführungsform gleich, allerdings variiert die Lückenbreite zwischen den durchbrochenen Stegen 7. Fig. 3 a) bis c) zeigen den erfindungsgemäßen Mischer 3 in einer perspektivischen Ansicht und verschiedenen Seitenansichten. In Fig. 3 d) ist ein Querschnitt des erfindungsgemäßen Mischers 3 dieser Ausführungsform gezeigt.
Ein viertes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 4 a) bis e) gezeigt, das gegenüber der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform dahingehend verändert ist, dass sich sowohl die Lückenbreite als auch die Gangzahl über den Verlauf des Mischers 3 verändert. Fig. 4 a) bis d) zeigen den erfindungsgemäßen Mischer 3 in einer perspektivischen Ansicht und verschiedenen Seitenansichten. In Fig. 4 e) ist ein Querschnitt des erfindungsgemäßen Mischers 3 dieser Ausführungsform gezeigt.
Fig. 5 a) bis c) zeigen Querschnitte erfindungsgemäßer Mischer 3. Der Mischkörper 4 ist in den Ausführungsbeispielen der Fig. 5 integraler Bestandteil des Schneckenkerns 1. Besonders gut sind in Fig. 5 die unterschiedlichen Querschnittsformen der Mischelemente 5 zu sehen. In Fig. 5 a) sind die Mischelemente 5 im Wesentlichen rechteckförmig ausgestaltet, in Fig. 5 b) ellipsenförmig und in Fig. 5 c) haifischflossenförmig.
Claims (14)
- 7 AT010 570 U1 Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Mischers 3. In dieser Ausgestaltung ist der Mischkörper 4 als Scheibe 8 und sind die Mischelemente 5 als Bohrungen 9 ausgestaltet. Das in Fig. 6 a) gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt Bohrungen 9, die achsparal-lel zum Schneckenkern 1 verlaufen sind, wenn der Mischer 3 dem Schneckenkern 1 im Betrieb zugeordnet ist. Das in Fig. 6 b) gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt Bohrungen 9, die im Winkel zueinander sowie zum Schneckenkern 1 verlaufen sind, wenn der Mischer 3 dem Schneckenkern 1 im Betrieb zugeordnet ist. Hinsichtlich weiterer Details wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die allgemeine Beschreibung verwiesen. Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die voranstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele einschränken. Bezugszeichenliste 1 Schneckenkern 2 Schneckenstege 3 Mischer 4 Mischkörper 5 Mischelemente 6 Zahn 7 Durchbrochener Steg 8 Scheibe 9 Bohrung Ansprüche: 1. Schnecke zur Verarbeitung von Materialien, insbesondere Kunststoffen, Kautschuk oder dergleichen, mit einem Schneckenkern (1) und zumindest abschnittsweise mit mindestens einem Schneckensteg (2) und mit einem Mischer (3) zur Mischung einer aus dem Material entstandenen Schmelze, wobei der Mischer (3) mindestens einen Mischkörper (4) und mindestens zwei Mischelemente (5) umfasst, die den über den Mischkörper (4) hinwegtretenden Schmelzestrom aufteilen und zur Umlenkung der entstandenen Schmelzeströme dienen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Anordnung der Mischelemente (5) die Periodizität des Geschwindigkeitsfelds des Schmelzestroms durchbrochen ist.
- 2. Schnecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form und/oder der Abstand der Mischelemente (5) ungleichförmig ausgestaltet sind.
- 3. Schnecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Form und/oder der Abstand der Mischelemente (5) in Längsrichtung des Schneckenkerns (1) variiert.
- 4. Schnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Form und/oder der Abstand der Mischelemente (5) in Umfangsrichtung des Schneckenkerns (1) variiert.
- 5. Schnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei oder mehreren Mischelementen (5) der Durchmesser des Schneckenkerns (1) variiert.
- 6. Schnecke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneckenkern (1) gleich- 8 AT 010 570 U1 förmig zur Hauptachse des Schneckenkerns (1) ausgestaltet ist.
- 7. Schnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischelemente (5) als Zähne (6), Stifte oder Vorsprünge, die sich vom Kern des Mischkörpers (4) aus erstrecken, ausgestaltet sind.
- 8. Schnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischelemente (5) als durchbrochene Stege (7), die sich vom Mischkörper (4) aus erstrecken, ausgestaltet sind.
- 9. Schnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkörper (4) als Scheibe (8) und die Mischelemente (5) als Bohrungen ausgestaltet sind.
- 10. Schnecke nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (9) die Scheibe (8) achsparallel zum Schneckenkern (1) durchtreten.
- 11. Schnecke nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (9) die Scheibe (8) in einem Winkel zum Mischkörper (4) und/oder zueinander durchtreten.
- 12. Schnecke nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischelemente (5) im Querschnitt rund, rechteckig, rautenförmig, ellipsenförmig oder haifischflossenförmig sind.
- 13. Schnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkörper (4) integraler Beanstandteil des Schneckenkörpers ist, der aus Schneckenkern (1) und gegebenenfalls einem Schneckensteg (2) gebildet ist.
- 14. Schnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneckenkörper aus einem Dorn und Schneckenelementen aufgebaut ist. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen
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2007
- 2007-12-21 AT AT0076207U patent/AT10570U1/de not_active IP Right Cessation
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