AT105769B - Verfahren und Vorrichtung zur Unterscheidung von echten Perlen von in Kulturen gezogenen, sogenannten japanischen Perlen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Unterscheidung von echten Perlen von in Kulturen gezogenen, sogenannten japanischen Perlen.

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AT105769B
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Constantin Chilowsky
Francis Perrin
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    • G02B23/24Instruments or systems for viewing the inside of hollow bodies, e.g. fibrescopes
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Description


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    Verfahren und Vorrichtung zur Unterscheidung   von echten Perlen von in Kulturen gezogenen, sogenannten japanischen Perlen. 



   Zur Unterscheidung von echten und sogenannten Japanperlen ist schon eine optische Analyse vorgeschlagen worden, welche darin besteht, dass man in die Perle einen Kanal bohrt, in welchen eine mit   angeschliffener Abschrägung   versehene Nadel oder ein Tropfen Quecksilber eingeführt wird, die als Spiegel dienen, und man bei von aussen beleuchteter Perle das Aussehen des von diesem Spiegel zurückgeworfenen Bildes beobachtet, oder dass man Mikrophotographien dieses Bildes anfertigt.

   Dieses Verfahren weist den Mangel auf, dass das Licht, bevor es den Spiegel erreicht, die Perle von der   Aussenfläche   bis zur Mitte durchdringen muss und auf diesem Wege durch die undurchsichtigen und kugelförmigen Strukturschichten und durch die ebenen Schichten des Perlmutterkernes sehr stark absorbiert wird, so dass der Einfluss des   künstlichen   Kernes auf das den Spiegel erreichende Licht sehr stark verringert wird, was die Beobachtung schwierig macht. 



   Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zum Gegenstand, welches diesem Mangel   abhilft   und die Möglichkeit gibt, die optischen Eigenschaften des Kernes der Perle mit Hilfe von Licht zu prüfen, das nicht die kugelförmigen äusseren Schichten der Perle durchdringen musste, sondern bloss den mittleren Teil bei einer echten Perle und den Perlmutterkern bei einer Japanperle. Dieses Verfahren besteht darin, dass man mit Hilfe eines in den Kanal der Perle eingeführten Spiegels axial das gleichfalls in axialer Richtung vom anderen Ende des Kanals eintretende Licht beobachtet, wobei dieses Licht, bevor es den Beobachtungsspiegel erreicht, durch den natürlichen oder künstlichen Kern der Perle hindurchgehen muss. 



   Bei Ausführung dieses Verfahrens kann man von einer Vorrichtung Gebrauch machen, welche im wesentlichen aus einem Lichtkanal besteht, der beispielsweise von einer hohlen Nadel gebildet wird, deren Wand lichtundurchsichtig ist, und deren Innenfläche Licht reflektiert. Diese Nadel kann leicht bis zu beliebiger Tiefe in den Kanal der Perle eingeführt werden. Ein Panoramaspiegel oder ein ebener, unter einem geeigneten Winkel, z, B.   4. 50 gegen   die Lichtkanalachse geneigter Spiegel wird am Ende des Lichtkanals angebracht und wirft das auf ihn auffallende Licht axial durch geeignete Fenster in der Wand des Lichtkanals in das Innere der Perle. Ein gleichfalls im Kanal der Perle gelegener Beobachtungsspiegel ist unter   450 gegen   den Lichtkanal geneigt und wirft das Licht gegen das andere Ende des Kanals der Perle.

   Diese beiden Spiegel sind voneinander durch eine undurchsichtige Schicht getrennt, so dass das so abgelenkte Licht, das nicht unmittelbar in den Kanal gelangen kann, den Kern der Perle durchsetzt. Das hiedurch entstandene diffuse Licht erreicht den Beobachtungsspiegel, indem es den Kern zum Teil schräg und zum Teil parallel zum Kanal der Perle durchsetzt, aber das undurchsichtige Hindernis zwischen den beiden Spiegeln umgeht. 



   Verschiebt man die im gleichen Abstand voneinander gehaltenen Spiegel entlang des
Kanals in der Perle, so muss das Licht verschiedene Schichten der Perle durchsetzen und beobachtet man im zweiten Spiegel die bei der Verschiebung der Spiegel auftretenden Änderungen der Lichtstärke, so erkennt man die   Lichtdurchlässigkeit   der verschiedenen Schichten und   Insbesondere   die Lichtdurchlässigkeit des Kernes. 

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   Der künstliche Kern der sogenannten Japanperlen bestellt zumeist aus Perlmutter, die von aneinanderliegenden ebenen Schichten gebildet wird, während der Kern, ebenso wie der Aussenteil der echten Perlen aus   kugelförmigen Schichten   gebildet wird. Das Licht pflanzt sich nun entlang der kugelförmigen Schichten und der ebenen Schichten leichter fort als in der hiezu senkrechten Richtung.

   Verschiebt man also im Kanal einer echten Perle die beiden in gleicher Entfernung voneinander gehaltenen Spiegel, so erreicht das vom ersten Spiegel reflettierte Licht den zweiten Spiegel erst nachdem es mindestens einen Teil der inneren Masse der Perle, senkrecht zu der Schichtung, durchsetzt hat, und das gilt für alle   asymmetrischen   Stellungen der Spiegel gegenüber der Mitte der Perle, weil die dem einen Spiegel gegenüberliegenden Schichten nicht dieselben sind, wie die dem anderen Spiegel gegenüberliegenden. 



   Das Licht wird daher von der Substanz der Perle ziemlich stark absorbiert. Es gibt aber eine Stellung, in welcher die beiden Spiegel symmetrisch zur Mitte der Perle liegen ; in dieser Stellung liegt eine und dieselbe Schichte vor den Spiegeln und--die Lichtstärke ist grösser. 



   Bei einer echten Perle stellt sich somit, wenn die beiden Spiegel in die Nähe der Mitte gelangen, ein deutlich ausgeprägter Höchstweit der Lichtstärke im Vergleich zu anderen Stellungen ein. 



   Bei Japanperlen dagegen, deren Kern aus parallel geschichteter Perlmutter besteht, beobachtet man, wenn man sich der Mitte des Kernes nähert, keinen solchen Höchstwert der   Lichtstärke,   weil das Licht die parallelen Schichten senkrecht oder schräg durchsetzen muss. 



   Ist die Schichtung parallel zur Achse, so nimmt man gleichfalls keinen   Höchstwert   der Lichtstärke wahr, weil, wenn sich auch die Spiegel im Inneren des Kernes befinden. der Lichtweg derselbe bleibt. 



   Hält man den Abstand der Spiegel voneinander nicht gleich, sondern   sch : ebt man   sie symmetrisch im Kanal vor, so beobachtet man bei jeder zur Mitte   symmetrischen   Stellung der Spiegel ein relatives Maximum der Lichtstärke. Wird bei dieser symmetrischen Stellung einer der Spiegel festgehalten und der andere nach innen oder nach aussen verschoben, so verschwindet das-der symmetrischen Stellung entsprechende relative Maximum der Lichtstärke und die Lichtstärke nimmt in beiden Fällen ab. Diese Erscheinung kann bei einer echten Perle entlang des ganzen Kanals beobachtet werden. Bei in Kulturen gezogenen Perleu verschwindet dagegen diese Erscheinung des relativen Maximums der Lichtstärke, sobald die Spiegel die Grenze des Perlmutterkernes überschreiten, der keine kugelförmigen Schichten aufweist.

   Dies gestattet, den Durchmesser des künstlichen Kernes der   Japanperje ziemlich   genau zu ermitteln. Die Stäbchen, Fig. 10, mit rundumlaufenden Fenster sind zu dieser Art Messung besonders geeignet. Ausserdem lässt sich bei Japanperlen häufig eine mehr oder minder plötzliche Änderung der Lichtstärke beobachten, wenn der Spiegel in den   Perlmutler-   kern eintritt. 



   Eine Abänderung der Vorrichtung besteht darin, dass man die unter   450 geneigten   Spiegel parallel zu einander anordnet. In diesem Falle muss das Licht, um von einem Spiegel zum andern zu gelangen, den Kanal der Perle auf einer Kreisbahn von   180  Zentriwinkel   umlaufen. Eine Drehung der Perle um ihre Achse ermöglicht dann, die echten Perlen von Japanperlen zu unterscheiden :
1. Durch Beobachtung der Lichtstärke in Abhängigkeit vom Drehungswinkel. 



   2. Durch Beobachtung der Zahl der Maxima der Lichtstärke, die einer vollen Umdrehung der Perle um ihre Achse entsprechen. 



   Bei einer echten Perle geht das ausgesendete Licht während der Drehung der Perle stets in dieselben Schichten und gelangt in den zweiten Spiegel stets aus derselben Gruppe von Schichten und die Lichtstärke ändert sich nicht bei der Drehung. Beim   Perlmntterkern   
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 des Kanals der Perle zwei Maxima und zwei Minima bei jeder vollen Umdrehung wahr, denn zweimal verbindet bei jeder Umdrehung eine und dieselbe Gruppe von Schichten die beiden Spiegel und gibt jedesmal ein Maximum der   Lichtstärke.   



   Die Zeichnungen veranschaulichen beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung. 



   Fig. 1 zeigt im schematischen Schnitt eine Ausführungsform der   Vorrichtung gemäss   der Erfindung ; Fig. 2 ist eine   ähnliche Ansicht,   bei welcher sich'die beiden Spiegel ausserhalb der Mitte der Perle befinden ; Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung mit zwei symmetrisch gegen die Mitte der Perle verschiebbaren Spiegeln ; Fig. 4   verauschaulicht   dieselbe Ausführungsform in dem Fall, wo eine Japanperle auf die Nadel aufgeschoben ist ;   Fig. 5   zeigt eine Ausführungsform mit parallelen Spiegeln ; Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Spiegel fast zusammenfallen ; Fig. 7 zeigt in schematischer Draufsicht eine Einrichtung zur Erleichterung der Ausführung des Verfahrens ; Fig. 8 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung ;

   Fig. 9 zeigt 
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 Fig. 11 zeigt die Einrichtung zum Einführen der Stäbehen: Fig. 12 und 13 veranschaulichen weitere   Ausführungsformen.   



   Nach Fig. 1 wird eine hohle, sehr dünnwandige Nadel a, beispielsweise aus Stahl oder Nickel in die Perle eingeschoben. Im Inneren der Nadel sind zwei Spirgel b1, b2 eingesetzt, die durch einen undurchsichtigen Körper c voneinander getrennt sind, und vor diesen Spiegeln 
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 schnitten sind. 



   In Fig. 2 liegen die Spiegel ausserhalb der Mitte der Perle. Das aus dem Fensteraustretende Licht fo ! gt in der   Hanptsache   der dick punktierten Linie und dann durchsetzt es senkrecht eine Anzahl von Schichten, bevor es die gleichfalls als   dick punktierle   Linie angedeutete Schicht erreicht, die dem Fenster d2 zugeordnet ist. Das Licht ist daher in   höherem   Masse   geschwächt   als in Fig. 1. 



   Fig. 3 zeigt dieselbe Anordnung für den Fall, wo die beiden Spiegel   bi, b- !   sich gegeneinander symmetrisch zur Mitte verschieben. Die Spiegel werden in diesem Fall von zwei   Stäbchen   getragen. Diese in Fig. 9   dargestellten Stäbchen bestehen   aus durchsichtigem Material, 
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 zweckmässig auf elektrolytischem Weg verstärkt ist. Die ebene Endfläche jedes Stäbchens, das sind die Aussenenden der Stäbchen sind nicht   versilbert   und die   Innenenden ,   sind   abgeschrägt,   so dass sie Spiegel bilden, welche das Licht durch die L öcher oder Fenster (/' und   d' ! reflektieren   oder aufnehmen. 



   Wenn man bei einer echten Perle die beiden   Stäbchen   einander symmetrisch nähert, nimmt man in der Mitte der Perle ein   Maximum   der Lichtstärke wahr und ausserdem ein relatives Maximum der Lichtstärke bei jeder gegenüber der Mitte der Perle symmetrischen Lage der Spiegel.

   Bei einer Japanperle dagegen verschwinden diese relativen Maxima der Lichtstärke, sobald die Spiegel in den Perlmutterkern eintreten.   Ausserdem   muss bei   konstantem   Spiegelabstand, wie in Fig. 4 gezeigt, sofern die Spiegel   ,   b2 nicht aus dem   ebensellichtigen   
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 Anzahl von   Perlmutterschichten senkrecht   oder schräg zu denselben   durchdringen.   Es wird daher die Liehtstärke im Kern selbst praktisch konstant bleiben, statt ein   Maximum   aufzuweisen. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 5 sind   , zwei   parallele Spiegel. Das durch den 
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 Perle um ihre Achse, so ändert sich die Richtung der Perlmutterschichten gegenüber der Lichtrichtung und das vom Spiegel bs zum Spiegel b2 gelangende Licht wird um so schwächer, je mehr sich diese Schichten der auf den Spiegeln senkrechten Richtung nähern. Es wird daher bei einer Japanperle jede volle Umdrehung derselben um ihre Achse im allgemeinen ein Maximum und ein Minimum der   Lichtstärke   erkennen lassen. 



   In Fig. 6 sind die Spiegel bl,   ! J2 dicht   aneinander gelegt und die beiden sehr kleinen Fenster   *,   d2, liegen in einer zum Kanal der Perle senkrechten Ebene. Bei einer Drehung der Perle um   3600 gehen   die geneigten Perlmutterschichten zweimal durch   eine zur Achse   des Kanals in der Perle senkrechte, die beiden Fenster d1, d2 durchsetzende Gerade. In diesem Augenblick geht dieselbe Gruppe von Schichten an den beiden Fenstern d1, d2 vorbei und das aus dem Fenster d'austretende Licht gelangt mit der geringsten Schwächung zum   Fenster "2,   so dass man bei einer vollen Umdrehung der Perle zwei Maxima und swei Minima der   Lichtstärke beobachten kann.   



   Der Doppelspiegel b1, b2 wird aus zwei versilberten Glasstäbchen hergestellt, die schräg abgeschnitten und dicht aneinandergeschoben sind, wobei zwischen die aneinanderliegenden Rückseiten der Silberschichten etwas Klebstoff eingeführt ist. 



   Die in Fig. 7 dargestellte Einrichtung besteht aus einem, von   einer um ihre Längsachse   drehbaren Stange k durchsetzten Metallrahmen i. In dieser Stange sind. dieselbe diametral durchsetzende Löcher 1 vorgeschen, welche zur Aufnahme von endmuffen m von hohlen 
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 in die Nadel   n,   um, wie bereits angegeben, am andern Ende der Nadel aus der Perle auszutreten. Nach dem Austritt aus der im Rahmen i verschiebbaren Hülse g wird der Lichtstrahl durch die Linse f beobachtet. Die Hülse   q   endigt in einem konischen, das Ende der Nadel   n   aufnehmenden Teil, auf dem eine Scheibe t sitzt, welche zwei die Perle tragende Federn a aufweist.

   Mittels der Scheibe kann man die Perle auf der Nadel dtehen, wenn man zur Prüfung der Perle die Drehung derselben heranziehen will. 



   Die Stange le kann in ihrer Achsenrichtung verschoben werden, um die Nadel   n   vom geeigneten, der Bohrung der Perle entsprechenden Durchmesser vor die konische   Öffnung y)     zn   bringen. 



   Um die Perle in der   Längsrichtung   der Nadel n zu verschieben, ist ein Hebel, 2, Fig. 8 vorgesehen, der auf eine Stange 1 wirkt, welche mit zwei gegen die Perle sich   lehnenden   
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 gewinde gegeneinander bewegt werden. Die Backen 5,5 sind auf einer Stange 16 verschiebbar. die vom Fuss 3 der Vorrichtung zu einem Ansatz 4 des Rahmens i reicht. 



   In Fig. 10 sind Stäbchen dargestellt, deren Abschrägungen   b I, b2 durch kegelförmige   Ausdrehungen 9 ersetzt sind, welche als Panoramaspiegel dienen ; die Öffnungen   di,     d2 sind   in diesem Falle durch rundumlaufende Fenster 10 ersetzt. 



   Die Einrichtung nach Fig. 11 ist insbesondere für   Stäbchen   nach Fig. 9 und 10 bestimmt und gestattet, diese   Stäbchen   im Inneren der Perle zu verschieben. Zu dem Zweck ist auf einem   U-förmigen   Rahmen   20,   von dem ein Schenkel das   Stäbchen   21 trägt, durch welches das Licht einfällt, eine Hülse 22 am anderen Schenkel befestigt, in der das   Stäbchen   23 verschoben werden kann, in welches das Licht aus der Perle eintritt. Ein am Rahmen 20 gelagerter Hebel   24   ermöglicht die Verschiebung des Stäbchens 23 in der Hülse 22 und daher auch im Inneren der Perle. 



   Zur Drehung der Perle oder zur Verschiebung derselben auf den Stäbchen kann dieselbe Einrichtung dienen, wie die in Fig. 7 und 8 dargestellte. 



   Die Stäbchen haben den Vorteil, dass der Durchmesser ihres durchsichtigen Teiles grösser ist als der bei der hohlen Nadel   H,   deren Seitenwände notwendig eine gewisse Dicke haben   müssen.   In jedem Falle müssen die   Stäbchen   oder Nadeln im Kanal oder in der Bohrung der Perle genau angepasst sein, so dass Lichtverluste entlang des Kanals vermieden werden. 



  Zu dem Zweck kann man leichte Pfropfen oder eine wenig durchsichtige Flüssigkeit in den Kanal einführen. 



   Eine Abänderung der Vorrichtung ist in Fig. 12 dargestellt. Bei Perlen mit sehr enger Bohrung führt man in diese Bohrung einen doppelkegelförmigen, in die Bohrung genau ein-   gepassten   Spiegel b3 ein. Dieser Spiegel kann aus einem kleinen Zylinder von   1-2   Millimeter Länge bestehen, dessen beide Enden zu Kegeln ausgebildet sind. Dieser Zylinder wird durch ein durchsichtiges   Stäbchen   aus Glas od. dgl. mit ebenen Endflächen in der Richtung des Kanals verstellt. Ein Maximum der Lichtstärke stellt sich in dem - Augenblick ein, wo der Spiegel b3 durch die Mitte einer ech : en Perle geht. Bei einer Japanperle tritt ein derartiges Maximum nicht ein.

   Um das aus der Perle austretende Licht genauer beobachten zu können, kann man sich photometrischer Methoden bedienen und zum Vergleich eine Lichtpuelle heranziehen, deren   Lichtstärke   beliebig geändert werden kann. 



   Die Erfahrung lehrt, dass die Beobachtung des Lichtes im zweiten Spiegel leichter wird, wenn das Rohr hinter dem zweiten Spiegel entfällt, d. h. wenn der Spiegel sich am Ende des Rohres befindet. Das gleiche gilt von den Nadeln mit Panoramaspiegel. Das derart verkürzte Rohr lässt häufig zwischen sich und der Wand des Kanals der Perle etwas Licht lündureh- 
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 Mikroskop, durch welches man den zweiten Spiegel beobachtet, mit einer Irisblende oder sonstigen Blende aus, welche dieses unerwünschte Licht abzublenden gestattet. 



   In Fig. 13 zeigt 1 den erweiterten Aussenteil der Nadel oder des   Stäbchens., 2,   der lichtdurchlässige Teil 3 trägt den die   beiden Spiegel bildenden Körper,   der für gewöhnlich 
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 vorliegenden Erfindung mannigfach   abgeändert   werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Unterscheidung von echten Perlen von in Kulturen gezogenen, sogenannten japanischen Perlen durch Beobachtung der Änderungen der Lichtstärke in der Achsenrichtung EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> dass ein Lichtstrahl an einem Ende des Kanals axial einfallen gelassen und derart reflektiert wird, dass das Licht das Innere der Perle durchsetzt und am andern Ende des Kanals beobachtet wird.
    2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass man im Kanal Spiegel anordnet, um den Lichtstrahl durch das Innere der Perle zu leiten, und die Spiegel im Innern des Kanals verschiebbar anordnet oder die Perle um die Achse des Kanals drehbar macht, um echte Perlen von Japanperlen durch die Änderungen der Lichtstärke am Austrittsende des Kanals unterscheiden zu können.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 mit hohlen Nadeln, deren äussoer Durchmesser gleich ist dem Durchmesser des Kanals in der Perle. dadurch gekennzeichnet, dass zwei geneigte, durch einen undurchsichtigen Teil voneinander getrennte Spiegel im Innern des Kanals angeordnet und'zwei Fenster vor den Spiegeln in der Wand der Nadel vorgesehen sind. durch welche das Lcht in das Innere der Perle und aus demselben gelangen kann.
    4. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet da#225 in den EMI5.1 eingeführt sind, die an den inneren Enden schräg abgeschnitten und versilbert sind, so dass vorzugsweise vor den spiegelnden Schrägflächen nicht versilherte Fenster am Umfang der Stäbchen frei bleiben. EMI5.2 auf denen die Perle ruht und welche mit spiegelnden Flächen ausgestattet sind, einfäDt, und die Perle längs der Nadeln oder Stäbchen verschiebbar und drehbar ist und das aus der EMI5.3 Nadel mit zwei schräg stehenden Spiegeln oder Pauoramaspiegeln. dadurch gekennzeichnet. dass die Verlängerung der Nadel über den zweiten Spiegel hinaus, der zur Beobachtung dient, fortgelassen ist.
    9. Vorrichtung nach irgend einem der Anspruche 3 bis 8, bei welcher zur Beobachtung des zweiten Spiegels ein Mikroskop oder ein anderes optisches Instrument dient. dadurch EMI5.4 Utn das unerwünschte, zwischen der Wand des Kanals der Perle und der Na'iel durch- dringendeLichtabzuhalten.
AT105769D 1925-02-21 1926-02-10 Verfahren und Vorrichtung zur Unterscheidung von echten Perlen von in Kulturen gezogenen, sogenannten japanischen Perlen. AT105769B (de)

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