AT105847B - Einhandselbstladepistole. - Google Patents

Einhandselbstladepistole.

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AT105847B
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Austria
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lever
pistol
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barrel
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Franz Mueck
Original Assignee
Franz Mueck
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einhandselbstladepistole. 
 EMI1.1 
 Verschlussfeder und Verschlussstück bei feststehendem Laufe löst, den Verschluss öffnet und wieder   schliesst.   wodurch aus dem Magazine eine Patrone in den Lauf gebracht und das Schloss gespannt wird. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt eine Pistole nach der Ebene A-A geschnitten ; Fig. 2 stellt eine Draufsicht nach der Ebene B-B 
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 Teile liegen vor den Schnittebenen. Die bekannten Lade-und Verschlusseinrichtungen sind der Deutlichkeit wegen nicht gezeichnet. Über dem Laufe 1 befindet sich das   Gehäuse 2 für   die   Schliessfeder. 3. welche   auf die   Kopfscheibe 4   des   Bolzens 3 druckt   und dadurch bewirkt, dass der Kopf 6 in der Ruhelage gegen die Scheidewand   7 gepresst wird.   Der Kopf 6 trägt eine Nase 8. in welche die Hebelnase 9 des winkelförmigen Hebels   10.   der um den im   VerschlussstÜck   11 befestigten Stift 1. 2 schwenkbar ist, eingreift.

   
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 stab 21 werden in einer entsprechenden Ausnehmung des Bügels 22   geführt.   in der auch   die Druckfeder 2. 3   untergebracht ist. Am hinteren Ende des Drückers 19 sitzt seitlich ein Lappen 24. an diesem ist mittels des Stiftes 25 der Arm   26 angelenkt.   Eine Feder 27 drückt den Arm 26 leicht nach abwärts. In den Hebel li ist ein Knopf 28 eingenietet, gegen den sich der Ansatz 29 des Armes   26'stützt.   Wird der Arm 26 genügend weit nach rechts bewegt, so gleitet sein   Fortsatz. 30   an der schrägen Fläche des am Pistolengriffe 31 befindlichen Ansatzes 32 nach aufwärts. 33 ist der Abzug. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Wird in den hohlen Pistolengriff von unten ein gefülltes Patronenmagazin eingeschoben, so muss bei den bisher bekannten Pistolensystemen das Ver-   sehlussstück   zurückgeschoben und dabei der Widerstand der Verschlussfeder überwunden werden, wenn man die erste Patrone in den Lauf einführen will. Bei den meisten Pistolen sind zu dieser Betätigung beide Hände erforderlich. Die sogenannten Einhandpistolen, welche das Einführen einer Patrone in den Lauf durch Betätigung eines Schlittens mittels des Zeigefingers der die Pistole haltenden Hand ermöglichen, erfordern viel Kraft zur Überwindung des Widerstandes der Verschlussfeder.

   Der Weg, den der Schlitten zurücklegen muss. ist mindestens gleich der Länge der verwendeten Patrone ; für kurze oder   wons   kräftige Zeigefinger ist daher die Handhabung einer derartigen Waffe nicht möglich. Wird die Pistole   gemäss''er Erfindung ausgeführt,   so erfolgt das Einführen der ersten oder das Wechseln einer Versagerpatrone ohne besondere Kraftanstrengung, da der Widerstand der   Schliessfeder. 3 nicht   überwunden werden braucht. Der Zeigefinger der den Pistolengriff umklammernden Hand liegt vor dem 
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 ursprüngliche Lage schnellt, wobei er, sich an den Bolzen 15 anlegend, den Verschluss 11 mitreisst. Durch das Zurückgehen des Verschlusses wird in bekannter Weise eine Patrone in den Lauf 1 geschoben und das   Schloss   gespannt.

   Die Pistole ist   sehussbereit.   Die Pistole kann auch wie eine gewöhnliche durch Herausziehen des Verschlusses mit der zweiten Hand betätigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Einhandselbstladepistole,   dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen   Schliess-   feder   (3)   und Verschlussstück (11) bei unveränderter Lage des Laufes durch Zeige-, Mittel-oder Ringfinger der die Pistole haltenden Hand gelöst werden kann, bevor der Verschluss zwecks Einbringung einer Patrone in den Lauf sich von letzterem entfernt.

Claims (1)

  1. 2. Einhandpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösen der Verbindung zwischen Schliessfeder und Verschlussstück sowie die Lade- und Schlossspannbewegung des letzteren bei unveränderter Lage des Laufes durch einen um einen Stift (16) schwenkbaren, im Innern des Griffes (31) untergebrachten Hebel (17) besorgt wird, den eine, durch einen Finger der die Pistole haltenden Hand betätigte Vorrichtung (19, 24, 25, 26) in Bewegung setzt.
    3. Einhandpistole nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Hebel (17) betätigende Vorrichtung aus einem Drücker (19), an welchem einArm (26) angelenkt ist, dessen Ansatz (29) auf einen am Hebel (17) sitzenden Knopf (28) wirkt, besteht, so dass es möglich ist, durch Verschieben des Drückers den Hebel entsprechend zu schwenken.
    4. Einhandpistole nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (30) des Armes (26), sobald der Hebel (17) genügend geschwenkt wurde, auf einen Ansatz (82) mit schräger Fläche trifft, wodurch der Arm seinen Stützpunkt am Hebel verliert und letzterer unter Einwirkung einer Feder (18) und Mitnahme des Verschlusses (11) in seine ursprÜngliche Lage zurückschnellt, wobei das Schloss oder der Schlagbolzen gespannt wird und eine Patrone in den Lauf eingeführt werden kann. EMI2.1
AT105847D 1926-02-02 1926-02-02 Einhandselbstladepistole. AT105847B (de)

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