AT105935B - Brennstoffpumpe für Ölkraftmaschinen. - Google Patents

Brennstoffpumpe für Ölkraftmaschinen.

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AT105935B
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Description


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    Brennstoffpumpe fir ÖlkraftmaschineM.   



   Die Erfindung betrifft eine Brennstoffpumpe für   Ölkraftmaschinen   mit geschlossener, durch den Brennstoff selbst gesteuerter, federbelasteter Einspritzdüse. Bei solchen Düsen muss darauf geachtet werden, dass sie schnell schliessen, damit das lästige Nachtropfen unterbleibt. Dies lässt sich erreichen, indem man dafür sorgt, dass die zur Düse führende Druckleitung am gewollten Ende der Einspritzzeit plötzlich entlastet wird, so dass die Kraft der Schliessfeder für die Düse den Öffnungsdruck ebenso plötzlich stark überwiegt. 



   Für dieses Entlasten der Druckleitung sind schon verschiedene Wege vorgeschlagen worden. Bei den bekannten Vorschlägen ist aber die Steuerung des Entlastungsorgans umständlich und somit die Bauart verwickelt und unübersichtlich. 



   Gemäss der Erfindung erhält man eine einfache und übersichtliche Bauart dadurch, dass der Pumpenkolben selbst gegen Ende seines Druckhubes eine Verbindung herstellen hilft zwischen der zur Düse führenden Druckleitung und einer zweckmässig zur Saugleitung führenden Rücklaufleitung. 



   Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes skizziert. 



  Fig. 1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel im Längsschnitt durch die Brennstoffpumpe und den mit der Düse ausgerüsteten Zylinder. Fig. 2 stellt das zweite Ausführungsbeispiel wiederum im Längsschnitt dar. Fig. 3 zeigt das dritte Beispiel ebenfalls im   Längsschnitt.   Fig. 4 veranschaulicht die Verstellbarkeit des Pumpenkolbens und damit der Fördermenge. 



   In Fig. 1 ist a ein Zylinderkopf, b ein damit verbundenes   Düsengehäuse,   c die Düsennadel und cl ein an der Nadel angeordneter Teller, der in das Gehäuse b wie ein Kolben eingepasst ist. Auf der oberen Seite des Tellers greift eine   Druckfeder e   an, so dass die Nadel c fest auf ihren Sitz gepresst wird. An der unteren Fläche des Tellers greift der von der nachher beschriebenen Pumpe erzeugte Druck des Brennstoffs an und wirkt dem Federdruck entgegen. 



   Bei allen drei Beispielen ist der Pumpenkörper mit f, das Saugventil mit g, die von einem Brennstoffbehälter zum Saugventil führende Leitung mit gl und das Druckventil mit 71, die zur Düse führende Druckleitung   mit h1   und der Pumpenkolben mit i bezeichnet. 



   Beim ersten Ausführungsbeispiel nach   Fig. l   liegt in der Verlängerung der Kolbenbohrung ein durch eine Feder   l   belastetes   Ventail 7,   dessen unterer dem Kolben i benachbarter Teil gut dichtend in seine Führung eingepasst ist und in den Weg des Pumpenkolbens hineinreicht, so dass der Kolben i das Ventil beim Druckhub aufstösst. Sobald das Ventil k aufgestossen ist, wird die Druckleitung 711 über eine   Umgehungsleitung/   mit der Zuführungs-   leitung y1 verbunden.   Die Druckleitung wird dadurch schnell über die Leitung 712 hinweg entlastet, so dass die Schliessfeder e die   Düsennadel   c rasch und kräftig auf ihren Sitz drücken kann, ohne dass ein Nachtropfen eintritt. 



   Der am Rand des Tellers   d   in den darüberliegenden Raum durchsickernde Brennstoff wird durch eine Leitung m dem   Rücklauf/   zugeführt. 



   In die Rücklaufleitung 712 ist ein regelbarer Durchflusswiderstand)   11   eingebaut, mit dem der Druck in der Leitung m und in den mit dieser Leitung unmittelbar verbundenen Räumen geregelt werden kann. Dadurch kann man hauptsächlich den Grad der Entlastung der Druckleitung bestimmen. 

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   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom ersten im wesentlichen nur durch ein etwas anders gestaltetes Überströmventil. Dieses mit   Jc1   bezeichnete Ventil ist zwischen dem Ventilsitz und dem Überlauf   ! . kolbenartig   ausgebildet, u. zw. so, dass der Kolben nicht ganz dicht in seiner Führung sitzt und beim Aufstossen des Ventils eine Saugwirkung auf den Brennstoff in der Druckleitung ausübt. Der dabei angesaugte Brennstoff entweicht, wenn das Ventil durch die Feder   i ! geschlossen   wird in den Rücklaufkanal entlang der undichten Kolbenführung. 



   Beim dritten Beispiel nach Fig. 3 ist an Stelle des Überlaufventils eine Ringnut   i1   im Kolben i angeordnet, deren eine Kante beim Hin-und Hergehen des Kolbens die Verbindung der   Druckleitung h1   mit der   Leitung/   und der Zuleitung   g1   steuert. An Stelle der Ringnut könnte natürlich auch irgendeine andere Aussparung in dem Kolben vorgesehen sein, die den Brennstoffdruck im gewollten Augenblick zurückgehen lässt. 



   In Fig. 4 ist angedeutet, wie die Fördermenge der Pumpe verstellt werden kann. Der Pumpenkolben wird durch einen Nocken hin-und durch eine Feder zurückbewegt. Er trägt an seinem aus dem Pumpenkörper herausragenden Ende ein   Bolzengewinde n,   sowie starr damit verbunden ein Zahnrad o. Das Muttergewinde ist in ein Stück p eingeschnitten, das im Maschinengehäuse gleichachsig mit dem Kolben geführt ist. Das Zahnrad o steht in Eingriff mit einer im Querschnitt gezeichneten Zahnstange q, die von Hand oder durch einen von der Maschinendrehzahl abhängigen Regler senkrecht zur Bildebene verschoben werden kann. 



   Beim Verschieben der Zahnstange wird das Zahnrad und somit auch der Kolben gedreht und dieser wird demzufolge je nach dem Sinn der Verdrehung aus dem Führungsstück heraus-, oder in dasselbe hineingeschraubt. Der Kolbenhub bleibt dabei unverändert. Dagegen wird der Kolben tiefer in seine Führung hineingeschoben, was ein früheres Öffnen des Rücklaufes und somit ein früheres Aufhören der Einspritzzeit bedingt, oder der Kolben wird weiter aus der Führung herausgezogen, wodurch sich die Fördermenge vergrössert, weil der Kolben dann erst in einem späteren Teil des Druckhubs den   Rücklaufweg   öffnet. 



   Mit Hilfe dieser Verstelleinrichtung kann man auch die oben beschriebene Überströmeinrichtung vorübergehend ausser Betrieb setzen, was besonders beim Anlassen der Maschine von Vorteil ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brennstoffpumpe für   Ölkraftmaschinen   mit geschlossener, durch den Brennstoff selbst gesteuerter Einspritzdüse, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkolben gegen Ende seines Druckhubes ohne zwischengeschaltete Steuerhebel eine Verbindung zwischen der zur Düse führenden Druckleitung und einer (zweckmässig zur Saugleitung führenden) Rücklaufleitung herstellen hilft, so dass sich die Druckleitung entlasten und somit die Düsennadel sich schnell aufsetzen kann.

Claims (1)

  1. 2. Brennstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen de : Druckleitung und dem Rücklauf durch ein federbelastetes Ventil gebidet wird, das in für andere Zwecke bekannter Weise gegen Ende des Druckhubes unmittelbar vom Pumpenkolben selbst aufgestossen wird.
    3. Brennstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zwischen dem Rücklauf und der Druckleitung sitzenden Ventil auf der Rücklaufseite ein Kolben angebracht ist, der nicht ganz dicht in seiner Führung sitzt und beim Aufstossen des Ventils durch den Pumpenkolben eine Saugwirkung auf den Brennstoff in der Druckleitung ausübt und den dabei angesaugten Brennstoff beim Schliessen des Ventils seiner undichten Führung entlang in den Rücklaufkanal entweichen lässt.
    4. Brennstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckleitung mit dem Rücklauf durch eine Aussparung im Pumpenkolben selbst verbunden wird, die beim Hin-und Hergehen des Kolbens die Verbindung steuert. EMI2.1
    6. Brennstoffpumpe nach Anspruch 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkolben (i) ausser Eingriff mit der Rücklaufsteuerung gebracht werden kann, indem er, infolge an sich bekannter Verbindung mit seinem Antrieb mittels einer Verschraubung, durch Drehung axial verstellbar ist.
AT105935D 1925-08-20 1925-08-20 Brennstoffpumpe für Ölkraftmaschinen. AT105935B (de)

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