AT105981B - Triebwerk für Induktions-Meßgeräte, insbesondere für Wechsel- und Drehstromzähler. - Google Patents
Triebwerk für Induktions-Meßgeräte, insbesondere für Wechsel- und Drehstromzähler.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Gegenstand der Erfindung ist ein Triebwerk für Induktionsmessgeräte, insbesondere für Zähler für Wechselstrom und Drehstrom. Gemäss der Erfindung werden nun sowohl der Spannungs-, als auch der Stromstator, u. zw, beide mit beiden Schenkeln, in wesentlich derselben Ebene liegend angeordnet, so dass die ganze Anordnung bezüglich der durch die Achse des Streupoles und die Drehachse der Triebscheibe gelegt gedachte Ebene asymmetrisch ist. Strom-und Spannungsstator liegen dabei auf verschiedenen Seiten der Triebscheibe. Diese Asymmetrie bedingt eine Asymmetrie aller vorhandenen magnetischen Streulinien zur genannten Ebene, was wieder einen Leerlauf der Triebscheibe t nd somit Fehlanzeige zur Folge hätte. Zur Beseitigung von Leerlauf und Fehlanzeige, sowie zur Verstärkung der von den Induktionslinien des Streupoles in der Triebscheibe induzierten Ströme, werden nun Stromund Spannungsmagnet durch ein um die Triebscheibe herumgreifendes magnetisches Schlussstück verbunden. Dieses Schlussstück trägt zweckmässig noch ein gegen den Zwischenraum der Pole ragendes Regulierstück, dessen regelbare Stellung zum Einregulieren des Zählers bzw, Messgerätes dient. Zur weiteren Einregulierung dient ein an diesem Bügel befestigtes Blechstück, welches in den Spalt zwischen Triebscheibe und Pole ragt. Bügel und Blechstück sind gewöhnlich aus magnetisierbarem Metall, es kann aber auch der eine oder andere Teil aus einem nicht magnetisierbarem Material bestehen. Aus dieser Anordnung ergibt sich eine ausserordentlich einfache und leicht einzuregelnde Messvorrichtung, die namentlich bei Massenherstellungen, wie es bei Elektrizitätszählern der Fall ist, von hohem technischen und wirtschaftlichen Werte ist. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand als Elektrizitätszähler in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Triebwerk eines Zählers schematisch in Seitenansicht und Fig. 2 eine Ansicht senkrecht zu Fig. 1. Die für das Verständnis der Erfindung überflüssigen Teile, wie Zählwerk, Bremsmagnet usw. sind dabei weggelassen. Der U-förmige Spannungsstator besitzt ungleich lange Schenkel 1 und 2, welche die Spannungs- EMI1.2 magnetisches Schlussstück 4 so miteinander verbunden, dass zwischen den Schenkeln des Spannungsstators und dem Schlussstücke regelbare Luftspalte entstehen. Durch Einstellung der Grösse dieser Luftspalte wird die Menge der durch den, einen Streupol bildenden längeren Schenkel 1 geschickten, durch die Spannungsspulen 3 erregten Induktionslinien beliebig geregelt. Mit diesem Schlussstück 4 ist ein bügelförmiges Schlussstück 5, das die Triebscheibe 6 umgreift und mit seinem andern Ende an dem ebenfalls U-förmigen Stromstator 7 befestigt ist, verbunden. Die beiden, die Hauptstromspulen 8 und 9 tragenden Schenkel des Stromstators 7 sind der Triebscheibe 6 zugekehrt und so gelagert, dass der Streupol 1 sich dem Zwischenraum der Pole des Stromstators 7 gegen- über befindet, Die vom Streupole 1 austretenden und die Triebscheibe durchsetzenden Induktionslinien werden teilweise vom Stromstator 7 aufgenommen und durch den Bügel 5 und das Schlussstück 4 zum EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> wenn eines magnetisierbar ist, auch kann der eine oder andere Teil ganz fehlen und das Blechstückz.B. unmittelbar am Bügel 5 befestigt sein. Da das Blechstück 11 auch an sich den Leerlauf und Induktionslinienfluss beeinflusst, so kann dieses Stück auch an einem beliebigen andern Konstruktionsteile befestigt sein, und gegebenenfalls auch das bügelförmige Schlussstück 5 ganz fehlen. Statt zwei Spulen, wie gezeichnet, auf den Statoren, kann selbstverständlich auch jene eine verwendet werden. PATENT-ANSPRÜCHE: EMI2.1 gekennzeichnet, dass der Spannungsstator (1, 2) und der Stromstator (7) auf je einer Seite der Triebscheibe so angeordnet sind, dass die Schenkelpaare derselben in ungefähr einer Ebene liegen, und ein Schenkel (1) des Spannungsstators sich dem Zwischenraum der Pole des Stromstators (7) gegenüber befindet, wobei die beiden-Statoren um die Triebseheibe herum mit Hilfe eines Bügels (. miteinander magnetisch verbunden sind. EMI2.2
Claims (1)
- stators ungleich lang sind, und der kürzere Schenkel (2) mit dem längeren (1) durch ein magnetisches Schlussstück (4) derart magnetisch verbunden ist, dass der längere Schenkel (1) einen Streupol bildet, dessen austretende und die Triebscheibe durchsetzende Induktionslinienzahl durch Einstellung der Luftspalte zwischen dem Schlussstück und den Schenkeln geregelt werden kann.3. Triebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Sehlussstück (4) vom magnetischen Verbindungsstück (5) zum Stromstator getragen wird.4. Triebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Verbindungsstück (5) ein Regulierstück (10) trägt, dessen freies Ende gegen den Zwischenraum zwischen den beiden Schenkeln des Stromstators ragt.5. Triebwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Regulierstück (10) ein Blechstück (11) trägt, das in den Spalt zwischen die Pole des Stromstators und die Triebscheibe ragt.6.. Triebwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechstück (11) unmittelbar an dem den Stromstator und Spannungsstator magnetisch verbindenden Verbindungsstück (5) befestigt ist. EMI2.3
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| AT105981D AT105981B (de) | 1926-04-15 | 1926-04-15 | Triebwerk für Induktions-Meßgeräte, insbesondere für Wechsel- und Drehstromzähler. |
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1926
- 1926-04-15 AT AT105981D patent/AT105981B/de active
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