AT106135B - Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Bewehrungsbügeln für Eisenbetonträger u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Bewehrungsbügeln für Eisenbetonträger u. dgl.

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AT106135B
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  Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Bewehrungsbügeln für   Eisenbeton-   träger u. dgl. 



   Zur Herstellung der Bewehrungsbügel, wie sie beispielsweise in   Eisenbetontr1igern   zur Verbindung der Eiseneinlagen, insbesondere des unteren Zugeisens mit dem oberen Druckeisen, dienen, wurden bisher Drähte um das Druckeisen und Zugeisen geschlungen, und durch eine Verwindung auf den Innenseiten beider Eisen wurde der Abstand derselben bestimmt. Die Güte der Ausführung hängt dabei lediglich von der Geschicklichkeit und Genauigkeit des Arbeiters ah. Gemäss der Erfindung werden solche Bewehrungsbügel mechanisch, u. zw. derart hergestellt, dass in den Draht vor seiner Verbindung mit den Eiseneinlagen im Abstande der beiden Eiseneinlagen voneinander entfernte Augen geschlungen werden, wobei die Biegearbeit mit dem einen Druckgurtschenkel begonnen und mit dem andern   Druck-   gurtschenkel beendet wird.

   Die Ausformung des Bewehrungsdrahtes erfolgt mittels einer drehbaren Scheibe, auf der die erwähnten Dorne befestigt sind. 



   Die nach der Erfindung hergestellten   Bewehrungsbügel   werden einfach über die Druckund Zugeinlagen von einem Ende aufgeschoben und das so entstehende Bewehrungssystelll wird darauf in die Schalung hineingehängt. Die statische Höhe, d. h. der Abstand des Zugeisens von der oberen Kante des Trägers, ist unbedingt genau festgelegt und bleibt durch den ganzen Träger hindurch unverändert. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Eisenbetonträger mit einer beispielsweisen Ausführungsform von Bewehrungsbügeln im Querschnitt und Fig. 2 eine   schaubildliehe Seiten-   ansicht, die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in Seiten-und Vorderansicht eine Vorrichtung zum Biegen der Bügel. 



   In dem Träger a ist der Bewehrungsbügel b so angeordnet, dass er sich mit den Schenkeln   ÚI und Ú2 in   den Druckgurt erstreckt, während der Zuggurt des Trägers unbewehrt bleibt. Der Bewehrungsdraht umfängt das   Druckeisen c und   das Zugeisen   cl   mit einer oder mehreren vollen Windungen und liegt zwischen   Zug-und Druckeisen völlig gestreckt. Statt   dass die Bügelteile b zwischen Druck-und Zugeisen parallel liegen (Fig. 1 und 2), können sie sich auch kreuzen (Fig. 4). Diese   Bewehrungsbügel   werden um Dorne gewunden, die im Abstande des Druckeisens vom Zugeisen voneinander angeordnet sind und mindestens den Durchmesser dieser Eisen besitzen.

   Dabei wird der Erfindung gemäss die Biegearbeit mit dem Schenkel bu begonnen und mit dem Schenkel   b2 beende !.   Diese mechanisch hergestellten Bügel werden   über die Eiseneinlagen   geschoben und in die bestimmten Abstände voneinander gebracht, worauf die ganze Armierung in die Stampfform gehängt wird. 



   Die Vorrichtung zur mechanischen Herstellung der Bügel besteht nach den Fig. 3 und 4 aus einer im Lager y mittels eines Motors oder einer Handkurbel 1 drelibaren Scheibe f, an welcher Dorne    < und Z ;   im Abstand des Druckeisens und Zugeisens sitzen. Die Durchmesser dieser Dorne sind mindestens gleich den Durchmessern der betreffenden Bewehrungseisen. 



  Der Anfang b1 des Bewehrungsdrahtes b wird in einer Klemme l festgeklemmt und die Scheibe f in Drehung gesetzt, wobei der Draht sich bei entsprechender Führung zunächst um den Dorn i, dann um den   Dorn 7 legt,   darauf zum   Dorn i zurückgeht und im wagrechten   Schenkel   Ú2   endet. 

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   Für die Ausformung von Bewehrungsschenkeln auch im Zuggurte sind unterhalb des Zugeisenzapfens k zu beiden Seiten desselben noch die Dorne   m ! und m2   angeordnet, um die der Draht b nacheinander gewunden   wird Jjnd Bewehrungsschenkel   im Zuggurt des Trägers bildet. 
 EMI2.1 
 
1. Verfahren zum Biegen von Bewehrungsbügeln für Eisenbetonträger u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in den Draht vor seiner Verbindung mit den Eiseneinlagen im Abstande der beiden-Eiseneinlagen voneinander entfernte Augen    geschlungen werden, wobei   die Biegearbeit mit dem einen   Druckgurtschenkel   begonnen und mit dem ändern Druckgurtschenkel beendet wird.

Claims (1)

  1. S Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit im Abstande der Zug--und Druckeinlage angeordneten Dornen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dorne (i, k bzw. i, kund m !, m2) auf einer drehbaren Scheibe (f) angebracht sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einer Klemmeinrichtung zum Festhalten des Drahtanfanges, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung (l) mit einer an der Rückseite der Scheibe (f) angeordneten Handhabe versehen ist. EMI2.2
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