AT1061U1 - Fachtür, insbesondere für eine hausbrieffachanlage - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Fachtür, insbesondere für eine Hausbrieffachanlage. Derartige Fachtüren sind in verschiedensten metallischen Ausführungen, insbesondere tiefgezogenem Aluminiumblech bekannt. Leichtmetallausführungen wie jene aus Aluminiumblech sind aus Gewichtsgründen vorteilhaft, weisen jedoch den Nachteil einer geringen Knickstabilität auf. Die geforderte Kombination aus geringem Gewicht einerseits und hoher Knickstabilität andererseits wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Fachtüren als Spritzgussformteil aus thermoplastischem Kunststoff gebildet ist, wobei auf der Rückseite eines Türblattes mindestens eine Schar von aufragenden Versteifungsrippen ausgebildet ist, die annähernd über die ganze Rückseite des Türblattes verteilt ist. Obwohl unverstärkter Kunststoff in seinen Festigkeitseigenschaften Metallen, auch Leichtmetallen, deutlich unterlegen ist, kann durch den erfindungsgemäss vorgesehenen Einsatz von Versteifungsrippen bei annähernd gleichem Gewicht eine verbesserte Knickstabilität erzielt werden. Vorteilhaft im Sinne hoher Stabilität ist es, wenn auf der Rückseite mindestens zwei sich kreuzende Scharen von Versteifungsrippen ausgebildet sind. Durch Variation der Richtung der einzelnen Scharen von Versteifungsrippen zueinander sowie durch Variation der Höhe der Versteifungsrippen kann das Verhältnis von Stabilität und Gewicht optimiert werden. Zur Anbringung eines Schlosses sowie zum Einsetzen der Scharnierstifte in die Scharnierösen ist vorgesehen, dass der Bereich um die Scharniere sowie um das Schlüsselloch von Versteifungsrippen ausgespart bleibt. <Desc/Clms Page number 2> Konstruktiv ist weiters vorgesehen, dass der Anschlag der Fachtüre durch den nach hinten umgebogenen Rand des Türblattes gebildet wird, wobei die Versteifungsrippen weiter als dieser Rand nach hinten vorspringen. Aufgrund der Tatsache, dass die Versteifungsrippen vorteilhafterweise mit Abstand zu dem den Anschlag bildenden umgebogenen Rand enden, wird durch die in den Hohlraum des von der Fachtür abgeschlossenen Faches ragenden Versteifungsrippen ein seitlicher Anschlag gebildet, der die Belastung der Scharniere bei seitlicher Krafteinwirkung auf die Fachtür reduziert. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben : Es zeigt : Fig. 1 eine Aufsicht auf die Rückseite der Fachtüre, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1. Die Fachtür ist erfindungsgemäss in einem Stück als Spritz- EMI2.1 gleichen Abmasse wie herkömmliche, aus Metall hergestellte Fachtüren für Hausbrieffachanlagen aufweist, um einen wahlweisen Einsatz zu ermöglichen. Die Rückseite des Türblattes 1 ist fast zur Gänze mit aufragenden Versteifungsrippen 2 versehen. Die beiden Scharen von Versteifungsrippen 2 kreuzen sich unter annähernd 900 und bilden ein wabenförmiges Gitter. Zusätzlich ist das Türblatt 1 auf der Rückseite mit zwei längsverlaufenden Versteifungsrippen 2'versehen, die geringere Höhe als die Versteifungsrippen 2 aufweisen. Um die Öffnung 3 für das Schloss der Fachtür sowie oberhalb bzw. unterhalb der Scharniere 5 sind Flächen 4 ohne Versteifungsrippen vorgesehen. Dies ermöglicht einerseits den Einbau des Schlosses, andererseits das Einführen von Scharnierstiften in die Schar- <Desc/Clms Page number 3> nierösen der Scharniere 5. Am unteren Rand des Türblattes 1 sind durchgehende Öffnungen 6 vorgesehen, die als Sichtfenster dienen. Die Versteifungsrippen 2 sind im Bereich dieser Öffnungen 6 unterbrochen. Wie Fig. 2 zeigt, weist das Türblatt 1 einen nach hinten umgebogenen Rand 7 auf, der einen Anschlag bildet. Die mit Abstand zu diesem Rand 7 am umfangsgeschlossenen Steg 9 endenden Versteifungsrippen 2 und 2'springen weiter als dieser Rand 7 vor und bilden damit in Zusammenwirkung mit der Innenwand des strichliert angedeuteten Faches 8 einen zusätzlichen seitlichen Anschlag, der im Falle seitlicher Krafteinwirkung die Belastung für die Scharniere 5 dadurch verringert, dass die Kräfte zusätzlich an diesem Anschlag abgeleitet werden. Die erfindungsgemässe Ausführung der Fachtür stellt sicher, dass der Fachinhalt nicht durch Aufbiegen der Türe entnommen werden kann. Schwer nachweisbare Manipulationen, wie sie bei metallischen Ausführungen häufig vorkommen, sind nicht möglich.
Claims (1)
- Ansprüche : 1. Fachtür, insbesondere für eine Hausbrieffachanlage, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Spritzgussformteil aus thermoplastischem Kunststoff gebildet ist, wobei auf der Rückseite eines Türblattes (1) mindestens eine Schar von aufragenden Versteifungsrippen (2) ausgebil- det ist, die annähernd über die ganze Rückseite des Türblattes (1) verteilt ist. EMI4.1 sich kreuzende Scharen von Versteifungsrippen (2) aus- gebildet sind.3. Fachtür nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens eine Schar von Verstei- fungsrippen (2) schräg zu den Türrändern verläuft.4. Fachtür nach einem der Anspüche 1 bis 3, gekennzeich- net durch eine oder mehrere zusätzliche Versteifungs- rippen (2'), die sich parallel zum Längsrand der Fach- tür erstrecken.5. Fachtür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (2, 2') unterschiedliche Höhe aufweisen.6. Fachtür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge- EMI4.2 Versteifungsrippen (2) aufweisen.7. Fachtür nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Türblatt (1) Öffnungen (3, 6) aufweist, wobei die Versteifungsrippen (2, 2') im Be- <Desc/Clms Page number 5> reich dieser Öffnungen (3, 6) unterbrochen sind.8. Fachtür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Bereich (4) um die Scharniere (5) sowie um das Schlüsselloch (3) von Versteifungs- rippen ausgespart bleibt.9. Fachtür nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Anschlag der Fachtüre durch den nach hinten umgebogenen Rand (7) des Türblattes (1) gebildet wird, wobei die Versteifungsrippen (2, 2') weiter als dieser Rand (7) nach hinten vorspringen.10. Fachtür nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (2, 2') mit Abstand zu dem den Anschlag bildenden umgebogenen Rand (7) an einem um- fangsgeschlossenen Steg (9) enden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0069295U AT1061U1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Fachtür, insbesondere für eine hausbrieffachanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0069295U AT1061U1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Fachtür, insbesondere für eine hausbrieffachanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT1061U1 true AT1061U1 (de) | 1996-10-25 |
Family
ID=3497313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0069295U AT1061U1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Fachtür, insbesondere für eine hausbrieffachanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT1061U1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0541350A2 (de) * | 1991-11-06 | 1993-05-12 | W.J. Furse & Co. Ltd. | Inspektionsloch, Deckel und Zusammenbau eines Inspektionslochs |
-
1995
- 1995-12-19 AT AT0069295U patent/AT1061U1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0541350A2 (de) * | 1991-11-06 | 1993-05-12 | W.J. Furse & Co. Ltd. | Inspektionsloch, Deckel und Zusammenbau eines Inspektionslochs |
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