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Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und gestattet, eine unmastizierte Kautschuk- mischung zu erhalten, die direkt zur Herstellung sämtlicher Kautschukwaren, rerwandt wenlen kann.
Nach dem Verfahren der Patente 103968 oder 102292 kann man ans Latex eine pastenähnliche Masse erhalten, die zur Gummifabrik verschifft und dort durch Zugabe von Wasser wieder in natürlichen Latex verwandelt werden kann. Es hat sich nun gezeigt, dass man diese konzentrierte Latexpaste direkt benutzen
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und Kautschukgegenstände ohne bzw. mit bedeutend weniger Walzarbeit zu erzeugen. Gemäss der Erfindung wird die Paste, die zirka 75% Trockensubstanz enthält und unter Verwendung emulgierender Schutzkolloide hergestellt wurde, in einer Mischmaschine mit den gewünschten Füll-, Farb- und Vulkani-
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Masse nicht ganz trocken werden und setzt während des Mischvorganges so viel Wasser zu, dass der ursprüngliche feine Wassergehalt erhalten bleibt.
Die Wasserab-und-adsorption von Füllstoffen muss natürlich berücksichtigt werden. Die so erhaltene Masse, die unter dem Vergrösserungsglas eine schaumige Struktur aufweist, wird aus der Mischmaschine entfernt. Verdünnt man sie mit Wasser, so erhält man wieder den ursprünglichen Latex, in dem Füllstoffe suspendiert sind. Diese Masse wird nun getrocknet.
Das gewonnene Produkt besitzt eine im Verhältnis zu den nach den früheren Verfahren erhaltenen Produkten überraschende Weichheit. Es lässt sich entweder direkt in Formen zu den gewünschten Gegenständen pressen und vulkanisieren oder kann z. B. nach kurzer Walzarbeit in einer Schlauchmaschine kalt gespritzt werden. Selbst Mischungen, die durch Zusetzen der Füllstoffe zu Latex nach den bisher bekannten Verfahren erzielt wurden, verlangen für solche Zwecke eine Walzarbeit, die um das Vielfache länger ist als die des vorliegenden Verfahrens, sowie eine Verarbeitung in der Spritzmaschine in geheiztem Zustande.
Beispiel 1 : In 400 Teilen Kautschuk in einer 75% igen, mit Seife hergestellten Paste werden 40 Teile Schwefel, 100 Teile Zinkoxyd, 6 Teile Ölrot G und 344 Teile Schlemmkreide in einer Mischmaschine eingemischt und die entstandene Masse getrocknet. Hierauf wird sie fünf Minuten durch Walzen laufen gelassen und in eine Schlauchspritzmaschine eingefüllt.
Beispiel 2 : In 100 Teile Kautschuk in Gestalt einer 75% igen Paste werden 5 Teile Schwefel, 15 Teile Zinkoxyd und 30 Teile Russ eingemischt und die Masse wie oben verarbeitet.
Der Einfachheit halber wurde in der Beschreibung stets von Kautschuklatex und Kautschuk gesprochen. Es versteht sich, dass damit auch die ändern Latices und ihre Polyterpenprodukte wie Guttapercha, Balata usw. gemeint sind. Natürlich kann das Verfahren Abänderungen unterworfen werden.
Z. B. kann der Emulgiercharakter der Sehutzkolloide durch nachträglichen Zusatz von Emulgentien zur Paste, die mit nicht emulgierenden Schutzkolloiden hergestellt wurde, erreicht werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Kautschukmischungen aus konzentriertem Latex und Füllstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine nach dem Verfahren des Patentes 103968 oder des Patentes 102292 hergestellte Latexpaste mit den gewünschten Füll-, Farb- und Vulkanisierstoffen unter Aufrechterhaltung ihres Kolloidzustandes homogen mischt und die erhaltene Mischung trocknet.
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The present invention avoids these disadvantages and enables an unmasted rubber mixture to be obtained which can be used directly for the production of all rubber goods.
Using the method of patents 103968 or 102292, a paste-like mass can be obtained from the latex, which can then be shipped to the rubber factory, where it can be converted back into natural latex by adding water. It has now been shown that this concentrated latex paste can be used directly
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and to produce rubber articles with no or significantly less rolling work. According to the invention, the paste, which contains about 75% dry substance and was produced using emulsifying protective colloids, is mixed in a mixing machine with the desired filling, coloring and vulcanizing properties.
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The mass does not become completely dry and adds so much water during the mixing process that the original fine water content is retained.
The water absorption and adsorption of fillers must of course be taken into account. The mass thus obtained, which has a foamy structure under the magnifying glass, is removed from the mixer. If you dilute it with water, you get the original latex again, in which fillers are suspended. This mass is now dried.
The product obtained has a surprising softness in relation to the products obtained by the earlier processes. It can either be pressed and vulcanized directly into molds to form the desired objects, or it can e.g. B. be sprayed cold in a hose machine after a short rolling work. Even mixtures that have been achieved by adding the fillers to latex according to the previously known processes require for such purposes a rolling work that is many times longer than that of the present process, as well as processing in the injection molding machine in a heated state.
Example 1: 40 parts of sulfur, 100 parts of zinc oxide, 6 parts of oil red G and 344 parts of white chalk are mixed in a mixer in 400 parts of rubber in a 75% strength paste made with soap, and the resulting mass is dried. It is then run through rollers for five minutes and poured into a hose injection molding machine.
Example 2: 5 parts of sulfur, 15 parts of zinc oxide and 30 parts of carbon black are mixed into 100 parts of rubber in the form of a 75% paste and the mass is processed as above.
For the sake of simplicity, rubber latex and rubber have always been used in the description. It goes without saying that this also includes the other latices and their polyterpene products such as gutta-percha, balata, etc. The procedure is of course subject to change.
For example, the emulsifying character of protective colloids can be achieved by subsequent addition of emulsifiers to the paste that was produced with non-emulsifying protective colloids.
PATENT CLAIMS:
1. A process for the production of rubber mixtures from concentrated latex and fillers, characterized in that a latex paste produced according to the process of patent 103968 or patent 102292 is mixed homogeneously with the desired filler, color and vulcanizing substances while maintaining their colloid state and the obtained Mixture dries.