AT10650U1 - Sicherheitseinrichtung für anlegeleitern - Google Patents

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AT10650U1
AT10650U1 AT0071807U AT7182007U AT10650U1 AT 10650 U1 AT10650 U1 AT 10650U1 AT 0071807 U AT0071807 U AT 0071807U AT 7182007 U AT7182007 U AT 7182007U AT 10650 U1 AT10650 U1 AT 10650U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
safety device
frame
ladder
holding part
hook
Prior art date
Application number
AT0071807U
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Brueckl
Original Assignee
Harald Brueckl
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/48Ladder heads; Supports for heads of ladders for resting against objects
    • E06C7/486Supports specially adapted to support a ladder on a gutter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

2 AT 010 650 U1
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung für Anlegeleitern gegen das Umfallen aus der Arbeitsposition.
Die DE 20 2004 014 832 U1 zeigt eine Sicherheitseinrichtung der gattungsgemäßen Art. Sie besteht aus einem starren Rahmen, mit dem sie an zwei Sprossen der Leiter befestigt wird und aus einem Halteteil, mit dem sie an der Dachrinne eingehängt wird. Der starre Rahmen weist zwei horizontal verlaufende U-Profile mit nach unten offener Profilseite auf. Diese beiden Profile umgreifen zwei benachbarte Sprossen von oben. An einem der Profile kann der Zwischenraum der beiden Profilflanken so durch einen Sicherungsstift überbrückt werden, sodass der Rahmen von der Leiter nicht mehr abgehoben werden kann. Der Rahmen kann deshalb in kostengünstiger und stabiler Weise starr ausgeführt sein, da der Sprossenabstand von Leitern genormt, also bei allen handelsüblichen Leitern gleich groß ist. Auch der Halteteil hat die Form eines waagrecht verlaufenden U-Profils mit nach unten hin offener Querschnittsfläche. Er besteht vorzugsweise aus einem nachgiebigen Material und ist so bemessen, dass er den vom Gebäude abgewandt liegenden Profilrand der Dachrinne von oben her umfassen kann.
Nachteilig an dieser Bauweise ist, dass zum bestimmungsgemäßen Anlegen einer mit einer derartigen Sicherheitseinrichtung ausgestatteten Leiter an eine Dachrinne sehr viel Kraft, Geschicklichkeit und ein gutes Auge erforderlich sind, damit beim Annähern des Halteteil an die Dachrinne der Dachrinnenrand auch richtig von oben her umfasst wird. Bei Höhen von mehr als vier Metern zwischen Dachrinne und Untergrund, auf welchem die Leiter aufgestellt wird, wird es damit für eher zarte Menschen schwierig, die Leiter richtig anzulegen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Sicherheitseinrichtung entweder sehr sperrig ist, oder dass sie durch den Halteteil Kräfte auf den Rand der Dachrinne ausüben kann, durch welche dieser in sichtbarer Weise verbogen werden kann.
Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, die vorbekannte Sicherheitseinrichtung so zu verbessern, dass die damit ausgestattete Leiter komfortabler an einer Dachrinne eingehängt werden kann und dass die Gefahr von Beschädigung der Dachrinne vermindert wird.
Zum Lösen der Aufgabe wird wie bei der vorbekannten Bauweise vorgesehen, die Sicherheitseinrichtung mittels eines starren Rahmens, welcher zwei horizontal verlaufende Profile aufweist, welche jeweils eine Sprosse der Leiter umfassen, auszubilden und an diesem Rahmen von der Benutzerseite der Leiter abgewandt liegend einen sich im wesentlichen horizontal erstreckenden Halteteil anzubringen, mit Hilfe dessen die Leiter an einer Dachrinne eingehängt werden kann. Im Unterschied zur vorbekannten Bauweise wird der erfindungsgemäße Halteteil nicht über den Rand der Dachrinne gestülpt, sondern in die Rinne eingelegt. Damit dabei der Rand der Dachrinne nicht berührt wird, ist der Halteteil vom Rahmen in einem Abstand angeordnet und mittels Verbindungsstücken mit dem Rahmen verbunden, welche zur Verbindungsstelle mit dem Halteteil hin nach unten verlaufen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung ist der Halteteil aus einem zentralen Rohr und daraus teleskopartig ausziehbaren Stäben aufgebaut, an deren Enden vorzugsweise weiche Auflageteile angeordnet sind, mit denen der Halteteil in der Dachrinne anliegen kann. Damit kann der Halteteil sowohl mit geringen Druckkräften an der Dachrinne anliegen, als auch für den Transport wenig sperrig gestaltet sein.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. 1: zeigt eine schematische Seitenansicht einer mit der erfindungsgemäßen Sicherheitseinrichtung 1 versehenen, an ein Haus angelehnten Leiter 2.
Fig. 2: zeigt die erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung von Fig. 1 in Seitenansicht teilweise geschnitten.

Claims (6)

  1. 3 AT010 650 U1 Fig. 3: zeigt die erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung mit Blickrichtung auf jene Seite, an welcher bestimmungsgemäß die Leiter angeordnet ist. Der rechteckige Rahmen 1.1 besteht aus zwei horizontal ausgerichteten U-Profilen 1.2 und zwei diese miteinander verbindenden vertikalen Profilen 1.3. Die U-Profile 1.2 sind so angeordnet, dass ihre offene Querschnittsseite nach unten hin weist. Ihre Länge ist so bemessen, dass sie zwischen den beiden Leiterholmen Platz finden. Ihre Breite ist so bemessen, dass sie jeweils eine Leitersprosse von oben her umfassen können. Ein schwenkbarer Haken 1.9 reicht mit seiner Hakenfläche 1.9.1 unter das untere U-Profil. Er ist an einem vertikalen Rahmenteil 1.3 in einer derartigen Höhe schwenkbar angeordnet, dass seine Hakenfläche 1.9.1 unter jene Sprosse schwenkbar ist, über welche das untere U-Profil 1.2 angeordnet ist, wobei der Abstand zwischen Hakenfläche 1.9.1 und Sprosse kleiner ist als die Tiefe der Nut im U-Profil. Der Haken wird durch die Wirkung einer elastischen Feder in jene Stellung geschwenkt in der seine Spitze unter die Sprosse reicht. Somit wird die Sicherheitseinrichtung 1 durch den Haken 1.9 gegen Bewegung gehalten, durch welche sie von der Leiter 2 gelöst werden könnte. Verbindungsstücke 1.4, welche typischerweise wiederum metallische Profilteile sind, ragen von der dem Benutzer abgewandten Seite der Leiter vom Rahmen 1.1 weg und enden mit einem nach unten verlaufenden Bereich an dem Halteteil 1.5 der Sicherheitseinrichtung. Vorzugsweise sind die Verbindungsstücke gekrümmt und zwar so, dass sie im Verlauf vom Rahmen 1.1 zum Halteteil 1.5 hin stärker nach unten hin gekrümmt sind. Diese Krümmung kann - wie dargestellt -auch als Knick ausgebildet sein. Durch diese Ausbildung des Verbindungsstücks 1.4 wird erreicht, dass der Halteteil 1.5 am Boden der Dachrinne, parallel zu dieser ausgerichtet angelegt werden kann, ohne dass der, der Leiter zugewandte Rand der Dachrinne durch irgend einen Teil der Leiter oder der Sicherheitseinrichtung berührt wird. Der Halteteil 1.5 besteht aus einem zentralen Rohr 1.6 aus dem beidseits Stäbe 1.7 teleskopisch ausziehbar sind. Die freien Enden dieser Stäbe 1.7 sind mit weichen Auflageteilen 1.8 versehen. Ein Auflageteil 1.8 kann beispielsweise als Haube ausgebildet sein, welche aus einem dicken schaumartigen Material besteht und über ein Ende eines Stabes gezogenen ist. Er kann aber auch als eine Art Teller ausgebildet sein und dazu beispielsweise aus einem wenig biegesteifen vollen Kunststoffmaterial bestehen. Ansprüche: 1. Sicherheitseinrichtung für Anlegeleitern gegen das zum Verhindern des Umfallens aus der Arbeitsposition, wobei mindestens zwei jeweils eine Leitersprosse teilweise umgreifende und auf diese absetzbaren Profile, insbesondere U-Profile, im Sprossenabstand zusammen mit Abstandshaltem einen Rahmen 1.1 bilden, dessen Breite kleiner als der Holmabstand der Leiter ist, dadurch gekennzeichnet, dass von der Ebene des Rahmens (1.1) weg mindestens ein längliches Verbindungsstück (1.4) absteht, von welchem ein Endbereich einen Abstand zum Rahmen 1.1 aufweist und bei an der Leiter angelegter Sicherheitseinrichtung in eine Richtung zeigt, welche eine parallel zu den Leiterholmen zum Leiterfuß hin ausgelichtete Komponente aufweist, wobei an diesem Endbereich des Verbindungsstückes (1.4) ein stabartiger, sich vorwiegend parallel zu den auf die Sprossen absetzbaren Profilen (1.2) erstreckender Halteteil (1.5) angeordnet ist.
  2. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Verbindungsstück (1.4) am Rahmen (1.1) etwa normal zur Rahmenebene ausgerichtet ist und im weiteren Verlauf in Richtung des Leiterfußes hin gekrümmt oder geknickt ist.
  3. 3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil (1.5) aus einem zentralen Rohr (1.6) und beidseits teleskopisch daraus ausziehbaren Stäben (1.7) besteht. AT010 650 U1
  4. 4. Sicherheitseinrichtung nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden des Halteteiles (1.5) weiche Auflageteile (1.8) angeordnet sind.
  5. 5. Sicherheitseinrichtung nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen (1.1) ein schwenkbarer Haken (1.9) angeordnet ist, dessen Hakenfläche (1.9.1) wählbar vor eine offene Seite eines absetzbaren Profils (1.2) schwenkbar ist.
  6. 6. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (1.9) durch eine elastische Feder in jene Stellung gedrückt wird, in welcher sich seine Hakenfläche (1.9.1) vor einer offenen Seite eines aufsetzbaren Profils (1.2) befindet. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
AT0071807U 2007-11-27 2007-11-27 Sicherheitseinrichtung für anlegeleitern AT10650U1 (de)

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DE202004014832U1 (de) 2004-04-14 2004-12-09 Maurer, Udo Leiterhalter zum Anlegen einer Leiter an eine Dachrinne

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