AT106837B - Gleichrichter, insbesondere für radiotelephonische Zwecke. - Google Patents

Gleichrichter, insbesondere für radiotelephonische Zwecke.

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AT106837B
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Franz Kraincuk
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Franz Kraincuk
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  Gleichrichter, insbesondere für radiotelephonische Zwecke. 



   Die Erfindung betrifft eine Ausgestaltung des durch das Patent Nr. 105260 geschützten Gleichrichters insbesondere für radiotelephonische Zwecke. 



   Es hat sich nämlich im Verlaufe von Versuchen gezeigt, dass an Stelle des Metalldrahtes nach dem Stammpatent, der die mit einer Schichte von Schwefelsilber überzogene Metallfläche berührte, auch ein Kristall verwendet werden kann. Während man bei der Einrichtung nach dem Stammpatent dafür Sorge tragen musste, dass der Metalldraht die   Metallfläche   nur ganz leicht berührte, kann diese Regelung nunmehr entfallen, da der Anpressungsdruek des Kristalls-wie Versuche ergeben habenohne nennenswerten Einfluss auf die Wirkung des'Gleichrichters ist. Es wurde ferner gefunden, dass die Kombination der   Metallfläche nach   dem Stammpatent mit einem Kristall insbesondere dann sehr vorteilhaft wirkt, wenn der Kristall aus   geglühtem   Rotzinkerz besteht.

   Diese Erscheinung ist insofern überraschend, weil die gleichrichtende Wirkung von Kristallen bei   stärkeier     Erwärmung   derselben verloren geht. Zumindest wurde diese Beobachtung stets gemacht, wenn ein verbrannter Kristall mit einem metallischen Gegenkontakt zusammenarbeiten sollte. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. 



   In einen aus Isoliermaterial bestehenden Rahmen 1 sind zwei metallische Säulen 2, 2'eingesetzt, die mit Steckern 3,3'leitend verbunden sind. Am oberen Ende der Säule 2'ist eine Blattfeder 4 festgeklemmt, an deren freiem Ende eine Fassung 5 befestigt ist, die einen Kristall 6 enthält. Der Kristall kann mit einer kleinen, auf die Säule 2 geschweissten Metallplatte 7 in Berührung kommen, die aus Silber besteht oder versilbert ist und einen Überzug von Schwefelsilber aufweist. Die Berührung der Kontakte wird mittels einer in den Rahmen eingtsetzten Stellschraube 8 herbeigeführt, durch welche ein Druck auf die Blattfeder ausgeübt werden kann. 



   Wie bereits erwähnt, kommt es nicht darauf an, ob der Kristall mehr oder weniger fest gegen die Metallfläche gepresst wird. Es entfällt somit jede Regulierung, da die Einrichtung auch gegen   Stösse   vollkommen unempfindlich ist. Da die Metallplatte 7 an allen Punkten ihrer Oberfläche gleich wirksam ist, kann nach Abnutzung der Berührungsstelle ein anderer Punkt in Benutzung genommen werden, indem die Säule 2 etwas gedreht oder die Blattfeder 4 in ihrer Ebene etwas verschwenkt wird. 



   Das Glühen des Rotzinkerzkristalls wird   zweckmässig   auf elektrischem Wege vorgenommen. Der
Kristall soll so lange erhitzt werden, bis er. in allen Teilen weissglühend ist. Längeres Glühen hat sich als nachteilig herausgestellt. Allem Anscheine nach hat das Glühen eine Homogenisierung des Kristalls zur Folge, da derselbe nachher an allen Punkten empfindlich erscheint. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gleichrichter nach Patent Nr. 105260 insbesondere für radiotelephonische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass der nach dem Stammpatent vorgesehene, das mit einer Schichte von Schwefel- silber überzogene Metallplättchen berührende Metalldraht durch einen die   Metallfläche   berührenden
Kristall ersetzt ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kristall aus geglühtem Rot- zinkerz besteht. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT106837D 1925-02-06 1926-04-08 Gleichrichter, insbesondere für radiotelephonische Zwecke. AT106837B (de)

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