AT107097B - Schuhsohlenklebepresse. - Google Patents

Schuhsohlenklebepresse.

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AT107097B
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presses
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Ernst Albert Demnitz
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Ernst Albert Demnitz
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  Schuhsohlenklebepresse. 



   Bei der Einführung des Klebeverfahrens in Schuhfabriken stellt sieh meistens heraus, dass für die Klebepressen wegen ihrer sperrigen Bauart nicht genügend Raum zur Verfügung steht. Es ist deswegen bereits vorgeschlagen worden, die Einzelpressen nicht mehr, wie bisher, in   einer wagrechten   Ebene anzuordnen, sondern sie auf dem äusseren Umfange eines in einer senkrechten Ebene drehbaren ringförmigen Trägers anzubringen. Diese Bauweise hat indessen den Nachteil, dass bei Verwendung einer hinreichend   gicssjn   Anzahl von Pressen der Durchmesser des Pressenträgers unerträglich gross wird, so dass der Arbeitsstand des die Presse bedienenden   Arbeiters   weit über Fussbodenhöhe zu liegen kommt.

   Man hat auch   andrseits   versucht,   radähnliehe,   um eine   wagrechte   Achse drehbare, Gebilde geringen Durchmessers zu Trommeln zusammenzusetzen, an deren Umfange die Einzelpressen angeordnet sind. Auch diese Bauweise zeigt den Nachteil eines zu grossen Raumbedarfs. 



   Diese Mängel werden durch die Schuhsohlenklebepresse gemäss der Erfindung beseitigt. Sie kennzeichnet sich dadurch, dass die einzelnen Pressvorrichtungen (Widerlager und Pressglieder) an der inneren   Zylinderfläche eines   auf einem wagrechten Zapfen drehbaren ringförmigen Trägers befestigt sind. 



   Durch diese Anordnung wird bei gleicher Pressenzahl ganz erheblich an Bauhöhe gespart bzw. kann die vorhandene lichte Bauhöhe der Werkstatt durch entsprechende Vergrösserung des Ringträgers und Ständers besser ausgenutzt werden, so dass unter Umständen eine erheblich grössere Anzahl von Pressen angeordnet werden kann. Auch dann liegt immer noch die unterste Pressstelle in Tischhöhe bzw. in Arbeitshöhe. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an dem   Ausfühlungsbeispiel   einer Schuhpresse mit zentraler   Druckluftzuführung   dargestellt. 



   Fig. 1 ist eine teilweise   sehematische Vorderansicht,   Fig. 2 ein senkrechter Mittelschnitt durch die Presse gemäss der Erfindung. 



   Am oberen Ende eines   Maschinenständers   1 ist ein Zapfen 2 vorgesehen, auf welchem die Nabe 19 des ringförmigen   Trägers   4 für die Pressvorrichtungen 5 drehbar gelagert ist. Der Träger 4 kann zum Zwecke der Gewichtsersparnis aus miteinander verbundenen Winkeleisen bestehen, deren einer Flansch nach aussen gerichtet ist. (Fig. 2). Das dem   Maschinenständer   1 zugekehrte Winkeleisen ist durch Streben oder Speichen 6 mit der Nabe 19 verbunden. Die Pressen 5 sind an der inneren Zylinderfläehe des Trägers 4 angeordnet und weisen einen an sich bekannten drehbar gelagerten   Arm ?   auf, der die Pressbacken 8 trägt und durch einen in Rasten 9 eingreifenden, an der Presse 5 drehbar gelagerten Bügel 10 gegen das Werkstück 11 geklemmt werden kann.

   Der wagreehte Zapfen 2 ist in bekannter Weise mit einem nach dem Kopfe des Maschinenständers 1 führenden Kanal 12 versehen, der durch ein Absperrorgan 13 mit dem nicht dargestellten Druclduftspeicher in Verbindung steht. Dieser kann vorteilhaft im Innern des Gusshohlkörpers 1 untergebracht sein. Jede der   Pressvorrichtungen   ist in ebenfalls bekannter Weise durch einen Schlauch oder eine Leitung 14 mit dem Verteilerkopf 3 verbunden. An der Nabe 19 oder an den Speichen 6 ist ein Ring 15 befestigt, der an seinem Umfange mit einer der Anzahl der Einzelpressen 5 entsprechenden Zahl von   Löchern   versehen ist. Mit diesen   Löchern   arbeitet ein Sperriegel16 zusammen, der unter Wirkung einer Feder 17 dauernd in der Sperrlage gehalten wird und durch einen Fusshebel 18 aus dieser Stellung herausgezogen werden kann.

   Die Presse kann auch ohne die Druckluft einrichtung ausgeführt werden. 

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   Durch die Anordnung der Pressvorrichtungen 5 an der inneren Zylinderfläche des Trägers 4 wird es ermöglicht, eine grosse Anzahl von Pressen auf einem verhältnismässig kleinen Durchmesser anzubringen, und die einzelnen Pressen lassen sich leicht bedienen, sobald sie ihre Tiefstlage erreicht haben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schuhsohlenklebepresse, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen   Pressvorrichtungen   (Widerlager und Pressglieder 5, 7) an der inneren Zylinderfläche eines auf einem wagerechten Zapfen drehbaren ringförmigen Trägers befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Maschinenständer zugekehrte Fläche des ringförmigen Trägers (4) durch Speichen oder Streben (6) mit der Nabe 3 verbunden ist, EMI2.1
AT107097D 1924-09-12 1925-08-24 Schuhsohlenklebepresse. AT107097B (de)

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