AT107162B - Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Geländeaufnahme. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Geländeaufnahme.

Info

Publication number
AT107162B
AT107162B AT107162DA AT107162B AT 107162 B AT107162 B AT 107162B AT 107162D A AT107162D A AT 107162DA AT 107162 B AT107162 B AT 107162B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
points
screen
terrain
recording
images
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Umberto Nistri
Original Assignee
Umberto Nistri
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Umberto Nistri filed Critical Umberto Nistri
Application granted granted Critical
Publication of AT107162B publication Critical patent/AT107162B/de

Links

Landscapes

  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren und Torrichtung   zur photographischen   Geländeaufnahme.   



   Es sind schon Verfahren zur photographischen Geländeaufnahme   bekannt,   die darin bestehen. dass zwei Negative, die   das aufzunehmende   Gelände zeigen, nachdem sie in diejenige Einstellung gebracht worden sind, die sie im Verhältnis zum Gelände in dem Augenblick der Aufnahme hatten, mit Hilfe von Objektiven, welche die gleiche Brennweite haben wie diejenigen, die zu ihrer Gewinnung gedient haben, auf einen   Auffangsschirm   projiziert werden auf dem eine Gruppe von mindestens drei Punkten von bekannter Lage aufgezeichnet ist und dann versuchsweise die beiden Negative mit ihren Projektionslampen derart in bezug auf dem Schirm angeordnet werden, dass die Bilder der Gruppe der Kennpunkte eines jeden Negativs, mit den entsprechenden, auf dem Auffangschirm gezeichneten Punktlagen zur Deckung gelangen. 



   Ist diese Bedingung erfüllt, so lässt man um die einzelnen von noch   unbekannter   Lage und auf beiden Bildern ersichtlichen Punkte zu bestimmen, den Abstand des Schirmes von den Platten sich verändern, indem man ihm eine geeignete   Nachstellbarkeit   zu den Platten bis zu dem Augenblick einräumt, in welchem die Lage der Bilderebene des Schirmes, bei dem 
 EMI1.1 
   Geländepunkt hindurchgeht..'..   



   Handelt es sich zum Beispiel    um   eine Geländeaufnalinle,   welche aus Luftfahrzeugen ausgeführt ist, so wird der   Auffangsehirm   zweckmässig   derart eingestellt,   dass er einer wagerechten Ebene entspricht. Durch eine solche Anordnung gelingt es leicht Schichtlinienkarten zu zeichnen, denn die von den Bildpunkte   ausgehenden'Strahlen sehneiden sich nur   dann auf dein Auf-   fangschirm,   wenn die Höhenlage der betreffenden   Geländepunkte dem eingestellten   Abstand des Auffangschirmes von den Projektionslampen entspricht Geländepunkte von anderer Höhe zeigen dagegen auf dem Auffangschirm zwei getrennte Bilder. 



   In dem Falle eines ebenen Geländes und angenommen, dass jedes Bild mindestens drei, 
 EMI1.2 
 



   Da die rechnerischen Verfahren zu zeitraubend sind, so wird vorgezogen die richtige Lage der Projektionslampen dadurch zu ermitteln, dass man das. auf dem Auffangschirm entstehende Bild unmittelbar nach der Lage der darauf aufgetragenen Geländepunkte, durch entsprechendes allseitiges Bewegen der Projektionslampen einpasst. Dies bietet keine Schwierigkeit. wenn das   Aufnahmegelände, wie   vorausgesetzt, völlig eben ist. 



   Um bei bergigen Aufnahmegelände ein derartiges Einpassen zu ermöglichen, muss die Höhenlage der Kennpunkte   berücksichtigt werden.   



   Gemäss der Erfindung wird diese Arbeit dadurch vereinfacht, dass man von einem Bildschirm Gebrauch macht, der aus einem Rahmen besteht, in   welchem   vier viereckige Scheiben derart beweglich angeordnet sind. dass denselben unabhängige Bewegungen gegeben werden können,   u.   zw. zu einer zu ihrer Ebene senkrechten   Richtung.   



   Auf diesen Sehirm mit beweglichen Scheiben werden zwei entsprechende Platten der Aufnahme aufgeworfen. Die beweglichen Scheiben sind zunächst innerhalb, einer einzigen Ebene angeordnet, in der man die Horizontalprojektion des grundlegenden Viereckes aufzeichnen. indem man es so anordnet, dass die vier Ecken je auf eine besondere Scheibe fallen. Diese Bedingung ist notwendig, wenn die vier Punkte eine verschiedene Höhe haben, wenn aber zwei oder drei Punkte eine und dieselbe Höhe hätten, so dürften sie auch ohne Schaden in eine und dieselbe Scheibe hineinfallen. Alsdann verschiebt man die vier Scheiben derart. dass man für jede von ihnen im Verhältnis zu einer willkürlich gewählten Ebene, z. B. zur vorderen Ebene des Rahmens, Abstände wählt, die den Höhenunterschieden der gegebenen Punkte entsprechen.

   Durch diese Massnahme sind die vier Punktbilder dazu gebracht, in dem   Massstabe   der Wiedergabe dieselbe Lage und dieselben relativen Abstände einzunehmen, welche die vier   Geländepllnkte   im Raume besitzen. 



   Man projiziert alsdann für sich allein die beiden Negative auf den Bildschirm und indem man dem Projektionsapparat geeignete Verschiebung gibt, führt man durch allmähliches Probieren die Bilder der vier bekannten Punkte bis zur Deckung mit den Eckpunkten des grundlegenden Viereckes, die auf den Scheiben des Bildrahmens aufgezeichnet sind. Auf diese Weise sind die beiden zu behandelnden Platten im Verhältnis zum grundlegenden vierecke des Bildschirmes in dem Massstabe der Wiedergabe in dieselbe Einstellung und in denselben Abstand gebracht worden, wie sie in ihrer Lage zum Gelände im Augenblick der Aufnahme angeordnet waren. 



  Man muss darauf bedacht sein, die   Brennpunkteinstellung   der Projektionen auf dem Bildschirm mit den Scheiben beständig aufrechtzuerhalten, während man die Einstellung der Platten sich ändern lässt, um denselben die   gewünschte   Lage zu geben. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Bilder der beiden Platten aufgeworfen werden. 



   Um die Einstellung der Höhen zu vereinfachen und mit hoher Genauigkeit zu erreichen. 
 EMI2.2 
 ordnet, in dem sowohl der einfache ebene Schirm, wie auch der aus   mehreren verschieb-   barenScheibenbestehendeHilfsschirmeinsetzbarist. 



   Ferner ist eine an sich bekannte Anordnung vorgeschen, welche gestattel, beide Projektionsapparate in kurzer Zeit so einzustellen, dass die ausgangspunkte der ans ihnen austretenden 
 EMI2.3 
 bringen, und ferner die Projektionsapparate nach der   Seitenriehtung.   der Neigung der optischen Achse und der Kantung genau auf die Winkel einzustellen, die die Aufnahmenkammern bei der   Aufnahme   hatten. 



   Nachdem in der oben gezeigten Weise sowohl der   Auffangschirm wie   die Projetions- 
 EMI2.4 
 allmählich den Lichtschirm verschiebt, indem man ihn nacheinander die Stellungen   einnehmen   lässt, die dem Wiedergabemassstabe auf den Ebenen der gesuchten   Höhenkurven   entsprechen. In diesen verschiedenen Lagen sucht man die Punkte, deren beide Bilder   aufeinanderfaflen   und. 
 EMI2.5 
 die gesuchten Punkte sichtbar werden. 



   Nachdem man die zwei Platten gemeinsamen Punkte bestimmt hat. fügt man die drille an die zweite Platte, indem man sich der Punkte bedient, die in dem Teile der zweiten Platte liegen, welcher allen drei Platten gemeinsam ist. 



   Wenn man im Laufe des Arbeitens auf Punkte von bereits bekannter Lage trifft, so dienen diese zur Kontrolle für die Richtigkeit der bis dahin geleisteten Arbeit. Sollte man nicht auf bekannte Punkte treffen, so muss man von der letzten Platte ausgehend, die Arbeitsweise in umgekehrtem Sinne wiederholen, um die Fehler durch Mittelwerte   abzuschwächen.   
 EMI2.6 
 worden sind, die sie im Verhältnis zum Gelände in dem   Augenblick der Aufnahme Iiatten. mit   Hilfe von Objektiven projiziert werden, welche die gleiche Brennweite   haben, wie diejenigen   die zu ihrer   Gewinnung   gedient haben, dadurch gekennzeichnet, dass um die beiden   zu proji-   zierenden Negative in die gewünschte Stellung zu bringen, eine Gruppe von mindestens drei Punkten von bekannter.

   Lage und Höhe auf dem Gelände benutzt wird, denen man ebenso viele voneinander unabhängig bewegliche Bildschirme entsprechen lässt, u. zw. mindestens die Anzahl   der angenommenen Kennpunkte weniger zwei   und   nachdem   die verschiedenen Schirme den verschiedenen Höhen der Punkte entsprechend   eingestellt wurden, versuchsweise   die beiden Negative mit ihren Projektionslampen derart angeordnet werden, dass die Bilder der Gruppen der Kennpunkte eines jeden Negatives mit den entsprechenden auf der Gruppe der Bilderselhirme gezeichneten Punktlagen zur Deckung gelangen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Bildschirmrahmen für eine Vorrichtung zur photograpliischen Geländeaufnahme durch EMI2.7 einrichtung mit zwei Projektionsapparaten, von denen ein jeder unabhängige Bewegungsmöglich- keiten in Zwei untereinander senkrechten Richtungen besitzt. dadurch gekennzeichnet, dass mehrere bewegliche Bildschirme am Bildschirmrahmen angebracht sind. die unabhängig einer vom EMI2.8 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107162D 1921-06-22 1921-06-22 Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Geländeaufnahme. AT107162B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT107162T 1921-06-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT107162B true AT107162B (de) 1927-09-10

Family

ID=3624195

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT107162D AT107162B (de) 1921-06-22 1921-06-22 Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Geländeaufnahme.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT107162B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2608285C2 (de) Farbbild-Projektionsvorrichtung
AT107162B (de) Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Geländeaufnahme.
DE3751148T2 (de) Vorrichtung zur relativen erhöhung der tiefenschärfe und verbesserung des auflösungsvermögens bei vergrössernden systemen, insbesondere für mikroskope.
DE590510C (de) Auswertegeraet fuer Aufnahmen aus Luftfahrzeugen
DE382190C (de) Vorrichtung zur Landesvermessung nach Messbildern
DE386091C (de) Verfahren zum Herstellen kinematographischer Kombinationsbilder
DE453725C (de) Visiervorrichtung fuer photographische Aufnahmen von Luftfahrzeugen aus
DE2946006A1 (de) Einrichtung zum abbilden ferner strahlungsquellen
AT153586B (de) Verfahren zur Auswertung photogrammetrischer Aufnahmen auf Grund eines physikalischen Kriteriums.
DE1177842B (de) Sehr lichtstarkes fotografisches Objektiv
AT134830B (de) Einrichtung zur Einstellung von Fokus und Hauptstrahl, insbesondere bei Röntgenröhren.
AT147587B (de) Verfahren und Einrichtung zum Überwachen des Bildes von Vorführungskinematographen.
DE757079C (de) Optische Einrichtung fuer photographische oder kinematographische Aufnahmen
DE657316C (de) Optische Kopiermaschine
DE637417C (de) Photographische Mattscheibe
AT62705B (de) Photographische Kamera.
DE642492C (de) Fuer stereophotogrammetrische Aufnahmen bestimmte Doppelkamera
DE965896C (de) Fotografisches Aufnahme- bzw. Rueckvergroesserungsgeraet zur gleichzeitigen Aufnahmebeider Seiten blattfoermiger Vorlagen zwecks Herstellung von Mikrofilmaufnahmen
DE540362C (de) Kartierungsgeraet fuer Messbildpaare
AT100832B (de) Verfahren zur Herstellung von Parallelprojektionen, insbesondere Landkarten aus photographischen Aufnahmen.
AT113323B (de) Verfahren zur Herstellung von Naturfarbenfilms.
DE380103C (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen photographischen Aufnahme eines im Strahlengang der Linse und eines ausserhalb desselben liegenden Gegenstandes
AT121311B (de) Verfahren und Apparat für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen.
DE734329C (de) Einrichtung zur gleichzeitigen Aufnahme von Farbauszuegen
AT143505B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbfilmen bzw. Farbenphotographien.