AT107390B - Alarmapparat zum Anzeigen des Warmlaufens von Lagern. - Google Patents

Alarmapparat zum Anzeigen des Warmlaufens von Lagern.

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AT107390B
AT107390B AT107390DA AT107390B AT 107390 B AT107390 B AT 107390B AT 107390D A AT107390D A AT 107390DA AT 107390 B AT107390 B AT 107390B
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Austria
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housing
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Heinrich Hoerndler
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Heinrich Hoerndler
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Description


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  Alarmapparat zum Anzeigen des Warmlaufens von Lagern. 



   Die Erfindung betrifft einen Alarmapparat zum Anzeigen des Warmlaufens von Lagern und besteht darin, dass in einem durch Temperaturerhöhung ausdehnsamen   Metallgehäuse   ein gegen Längsausdehnung kompensiertes oder weniger   ausdehnsames, bewegliches Metallstück   in seiner unwirksamen Lage am Gehäuse abgestützt wird, von welchen   Abstützungsstellen   das   Metallstück   bei Ausdehnnug des Gehäuses freigegeben wird und in eine Lage gelangt, in der es den   Alarmstromkreis schliesst.   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung bzw. Anpassung der Vorrichtung für stabile bzw. bewegte Lager. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 und 2 einen Längsschnitt in den beiden verschiedenen Stellungen des Metallstückes und Fig. 3 einen Grundriss einer Ausführungsform, während Fig. 4 und 5 Innenansicht und Gesamtansicht einer zweiten Ausführungsform darstellen. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1-3, welche die Vorrichtung in Anwendung auf ein ortsfestes Maschinenlager darstellen, besteht die Vorrichtung aus einem metallischen, zweckmässigerweise langgestreckten Gehäuse a von hoher Wärmedehnung (beispielsweise Zink), welches mit einem Deckel b durch Schrauben staubdicht abgeschlossen ist. Im Innern des Behälters a befindet sich eine vierkantige Stange aus Metall von gleichfalls hoher Wärmedehnung z. B. Zink, welche an der oberen und unteren Fläche mit je einer Schiene e   und t aus Metall geringerer Wärmedehnung   (z. B. Stahl) versehen ist. Die Lagerung dieses dreiteiligen Metallstückes erfolgt derart, dass die Schiene e an einem Ende um 
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 trägt, welcher mit der Schiene e unverrückbar verbunden z. B. eingelötet ist.

   Der Kreuzbolzen j ist gleichzeitig auch in die Stange A eingegossen, so dass dieses Ende der Schiene e mit dem Ende der Stange h starr verbunden ist. In ähnlicher Weise, jedoch an den gegenüberliegenden Enden der Stangen bzw. 



  Schienen, erfolgt die Befestigung der unteren   Metallschiene f,   indem diese einen eingelöteten Stift   i   trägt, welcher in die Stange h eingegossen ist. Am gegenüberliegenden, freien Ende ist die Schiene t rechtwinkelig etwas bogenförmig umgebogen. Für den Durchtritt des Befestigungselementes der gegenüberliegenden Schiene ist jede der Schienen e   und t mit   einer Bohrung versehen und auf den hindurchtretenden, an seinem freien Ende ein Gewinde tragenden Befestigungsbolzen i bzw. j wird eine Schraubenmutter q bzw. r aufgeschraubt, wodurch auch das zweite Ende jeder Schiene e bzw. t mit der Stange h jedoch gleitbar verbunden ist.

   Die Schraubenmutter q dient überdies zur Klemmung einer gebogenen gabelförmigen Kontaktlamelle k, deren beide Enden in der in Fig. 1 dargestellten Ruhestellung des   Metallstückes   e,   h, t   oberhalb der beiden im Gehäuse a isoliert befestigten leitenden Kontaktschrauben   ! und m sich   befinden, in der in Fig. 2 dargestellten   Alarmstellung   die beiden Kontakte   I   und m jedoch leitend verbinden und damit den Alarmstromkreis schliessen. 



   Der in die Zinkstange   A eingegossene Kreuzbolzen j   dient gleichzeitig als Anschlag, wobei der erhöhte Kopf desselben am Deckel b des Gehäuses anliegt, sobald das Metallstück von Hand aus durch Verdrehung um den Bolzen g in die in Fig. 1 dargestellte Lage gehoben wird, in welcher Lage dessen durch die Umbiegung der metallenen Schiene t gebildetes vorderes Ende durch eine in einer im Gehäuse a 
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 Einstellung und Verdrehung des MetallstÜckes dient eine das Gehäuse in einem Bogenschlitz durchsetzende Feststellschraube 0, welche mit dem Kreuzbolzen   j fest   verbunden, die Anhebung bzw.   vorüber-   gehende Klemmung des Metallstückes in dieser gehobenen Lage gestattet. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Der Apparat, welcher auf einer der Form des betreffenden Lagers   entsprechend angepassten,   gut wärmeleitenden metallischen   (Aluminium) - Unterlage   p befestigt ist, wird durch Wärmeleitung bei Überhitzung des Lagers gleichfalls erwärmt, wodurch sich zunächst das Gehäuse a des Apparates in seiner Längsrichtung ausdehnt.

   Unter der Voraussetzung, dass die Stange h den doppelten Wärmedehnungskoeffizienten als die Schienen e und j besitzt, indem beispielsweise die Stange h aus Zink und die beiden Schienen aus Stahl hergestellt sind, wird sich zunächst die Stahlschiene e von ihrem Lagerbolzen g gegen die Schraube c hin dehnen, die am Bolzen   i   befestigte Stange hin der verkehrten Richtung um den doppelten Betrag, wodurch die mit dem Bolzen   i   verbundene   Schiene j,   deren Dehnung in der Richtung der Dehnung der Schiene e erfolgt, mit ihrem bogenförmig abgebogenen Ende in bezug auf den Bolzen g denselben Abstand behält wie vor der Dehnung.

   Durch die bei Erwärmung des Apparates erfolgende Dehnung des Gehäuses bei gleichbleibender Länge des Metallstückes wird letzteres von der Stellschraube c losgelassen und fällt dadurch auf den Gehäuseboden auf 
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 kommt und dadurch den an den   beiden Klemmschrauben n, n, angeschlossenenAlarmstromkreis schliesst.   



  Nach Behebung der   Störungsursache   wird sodann mittels der Schraube o das   Metallstück   bis zum Anschlag des Bolzens i am Deckel b angehoben und in dieser Stellung so lange festgeklemmt, bis das Gehäuse a bei abnehmender Temperatur sich so weit zusammengezogen hat, dass nach Lösung der   Klemm-   schraube o das Metallstück seine Auflage wieder an der Stellschraube c findet. 



   Gemäss den Fig. 4 und 5, welche den Apparat in Anwendung für ein umlaufendes   Masehinenkurbel-   
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1. Alarmapparat zum Anzeigen des Warmlaufens von Lagern, dadurch gekennzeichnet, dass in einem durch Temperaturerhöhung ausdehnsamen Metallgehäuse ein gegen Längsausdehnung kommensiertes oder weniger ausdehnsames, bewegliches   Metallstück   in seiner unwirksamen Lage am Gehäuse abgestützt wird, von welchen   Abstützungsstellen   das Metallstück bei Ausdehnung des Gehäuses freigegeben wird und in eine Lage gelangt, in der es den Alarmstromkreis schliesst.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1 für stabile Maschinenlager, dadurch gekennzeichnet, dass das gegen Längsausdehnung kompensierte Metallstück (e, h, f) an seinem einen Ende (g) drehbar in dem ausdehnsamen Gehäuse (a) gelagert ist und durch eine im Gehäuse (a) gelagerte Schraube (c), die sich gegen sein anderes Ende (f) stützt in unwirksamer Lage gehalten wird.
    3. Apparat nach Anspruch 1, insbesondere für bewegte Lager (Kurbelzapfenlager od. dgl.), dadurch gekennzeichnet, dass das kompensierte Metallstück (I, h, e') konzentrisch zum bewegten Zapfen (g') gelagert ist und beiderseits durch im ausdehnsamen Gehäuse (a) gelagerte Schrauben (c) in unwirksamer Lage. gehalten wird. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Apparat nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des kompensierten metallstückes (f,h,e') exzentrischliegt, so dass es bei Freigabe durch die Halteschrauben (c) bei Ausdehnung des Gehäuses (a) zufolge Temperaturerhöhung aus seiner Mittellage herausbewegt wird und durch einen auf seiner Achse angeordneten Exzenter (u) den Alarmstromkreis schliesst. EMI3.1
AT107390D 1926-03-25 1926-03-25 Alarmapparat zum Anzeigen des Warmlaufens von Lagern. AT107390B (de)

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