AT107505B - Verstärkerschaltung für Fernsprechanlagen. - Google Patents

Verstärkerschaltung für Fernsprechanlagen.

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AT107505B
AT107505B AT107505DA AT107505B AT 107505 B AT107505 B AT 107505B AT 107505D A AT107505D A AT 107505DA AT 107505 B AT107505 B AT 107505B
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H F Dr Mayer
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verstärkerschaltung für Fernsprechanlagen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zunächst aus einem Verstärker   4,   an dessen Anodenkreis induktiv über dem Transformator 5 ein Gleichrichterrohr 6 angeschlossen ist, das mit der Sekundälspule dieses Transformators 5 und mit einer aus Widerstand 7 und Kapazität 8 bestehenden Impedanz 9 in Reihe liegt. Diese Impedanz liegt im Gitterkreise des Verstärkers   3,   u. zw. derart, dass sie einerseits mit der für sämtliche Röhren gemeinsamen Kathodenzuleitung, anderseits über einen Widerstand   10,   dem ein   Nebenschlusskondensator   11 folgt, und über die Sekundärwicklung des Transformators 12, der die Ströme der zu sperrenden Sprechrichtung an   den Verstärker 3 heranführt,   mit dem Gitter dieses Verstärkers verbunden ist.

   Das Gleichrichterrohr 6 mit zwei Elektroden bietet gegenüber den bisher an dieser Stelle   gebräuchlichen   Dreielektrodemöhren den Vorteil, dass es keine besondere Anodenspannungsquelle nötig hat. Der Stromverlauf in dem durch Indices bezeichneten Sperrkreise ist genau der gleiche wie in dem eben beschriebenen, so dass sich eine weitere Beschreibung erübrigt. 



   Zweckmässig besitzen in der Schaltung die zu einer Gruppe, aber zu verschiedenen Leitungszweigen gehörenden   Spi achverstärker   eine gemeinsame konstante Gittervorspannungsbatterie 13, die mit dem einen Pol an die gemeinsame Kathodenleitung, mit dem andern Pol jeweils an die die Gitterspannung der einzelnen Verstärkerröhren beeinflussenden Impedanzen.   9   bzw. 9'angeschaltet sind. 



   Die Bemessung der Impedanz 9 ist nun so getroffen, dass erstens die Ansprechzeit des Sperrers 
 EMI2.1 
 als die Ansprechzeit ist. Dies erreicht man insbesondere dadurch, dass man den Widerstand 7 der Impedanz9 möglichst gross, u. zw. grösser als den übrigen in diesem Kreise liegenden Widerstand, der   hauptsächlich   durch den inneren Widerstand des Gleichrichters 6 gebildet wird, wählt. Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist dann folgende :
Die an der   Selmndärspule   des Transformators 5 erzeugte Spannung lädt den Kondensator 8 über den inneren Widerstand Ri des Gleichrichterrohres 6 und den Kondensator 11 über Ri und den Widerstand 10 auf. Die Entladung kann nur über den Widerstand 7 erfolgen, da an der Ventilröhre eine negative Spannung liegt, ihr Widerstand also sehr hoch ist.

   Wählt man den Widerstand 7 grösser als den mittleren Widerstand   Ri,   so wird die Aufladung schneller erfolgen als die Entladung. Der Aufladung-und Entladungsvorgang ist in Fig. 2 dargestellt : Die Aufladung erfolgt bis zur Endspannung Pe. Die Gittervorspannung des Verstärkers 3 ist jedoch so bemessen, dass der Verstärker bereits ausgeschaltet ist, wenn die Spannung den Betrag po erreicht hat, wobei mit   Pe   die Steuerspannung, mit po die Schaltspannung bezeichnet sei. 



   Das Diagramm zeigt den Schaltvorgang in Abhängigkeit von den Schaltzeiten t. Es ist ersichtlich, dass   tn grösser   als tu wird, wenn   pe   gegenüber   Po   gross genug gewählt ist. 



   Die an dem Widerstande 7 entstehende Gleichspannung wird in ihrem vollen Betrag am Gitter des Verstärkers 3 wirksam, Wechselspannungen dagegen finden durch den Kondensator 8 einen Nebenschluss. Die restliche Wechselspannung wird durch den aus Widerstand 10 und Kondensator 11 gebildeten Spannungsteiler noch weiter vermindert, so dass eine Rückkopplung oder eine sonstige Störung über den Echosperrer nicht möglich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verstärkerschaltung für Fernsprechanlagen, bei der von den ständig in die Leitung eingeschalteten   Verstärkern   jeweils der in der zur Sprechrichtung entgegengesetzten Richtung liegende Verstärker durch Verlagerung des Gitterpotentials unwirksam gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerung des Gitterpotentials eines Verstärkerrohres mittels des Spannungsabfalles an einer Impedanz erfolgt, die im Stromkreis eines Gleichrichterrohres in Reihe mit der aufgedrückten Wechselspannung liegt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gittervorspannungsbatterie für den Sprachverstärker an dem Gleiehriehterrohr zwischen der gemeinsamen Kathode und der Impedanz, an dem der Spannungsabfall hervorgerufen wird, liegt, um die Verwendung einer gemeinsamen Gittervorspannungsbatterie für eine Gruppe von Verstärkern beider Sprechrichtungen zu ermöglichen.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der im Gleichrichterkreis liegenden Impedanz ein Spannungsteiler aus Kondensator und Widerstand angeordnet ist und die zur Gitterpotentialverlagerung dienende Gleichspannung am Kondensator abgenommen wird.
    4. Schaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ohmsche Widerstand in der die Gitterspannung desSpraehverstärkers beeinflussendenimpedanz grösser als der mittlere wirksame Widerstand des Gleichrichterrohres ist.
    5. Schaltung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltspannung (Po) des Eehosperrers klein gegen die Steuerspannung (Pe) ist, so dass die Nachwirkzeit grösser als die Ansprechzeit wird.
AT107505D 1925-04-25 1926-04-09 Verstärkerschaltung für Fernsprechanlagen. AT107505B (de)

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DE107505X 1925-10-08
DE107505T 1925-11-23

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