AT107781B - Vorrichtung zur Energieübertragung zwischen einer fest und einer beweglich gelagerten Achse. - Google Patents

Vorrichtung zur Energieübertragung zwischen einer fest und einer beweglich gelagerten Achse.

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  Vorrichtung zur Energieübertragung zwischen einer fest und einer beweglich gelagerten Achse. 



   Eine der betriebssichersten   Energieübertragungsvorrichtungen zwischen   zwei Wellen ist unstreitig der Zahnradantrieb. Dessen Anwendung stehen indessen grosse Schwierigkeiten entgegen, sobald die gegenseitige Lage der beiden Achsen quer zur Achsrichtung veränderlich ist, wie dies z. B. beim Antrieb von Wagenbeleuehtungsdynamos von einer Wagenachse aus oder bei elektrischen Lokomotiven zutrifft.
In diesen Fällen wird ein   zusätzliches bewegliches Zwischenorgan zwischen   den beiden Wellen notwendig, das die Kraft von der einen Welle auf die andere überträgt. 



   Eine   grundsätzliche   und schon bekannte Ausführungsart eines solchen Zwischenorganes ist dadurch gekennzeichnet, dass es sich sowohl gegen das eine Wellenende als auch gegen das andere Wellenende, je in einer bestimmten Richtung verschieben lässt, welche beiden Richtungen zueinander senkrecht stehen. 



   Bestand das   Zwischenorgan   aus einem einzigen   Stück,   so musste es, im Verhältnis zu den Wellen- enden, je eine gleitende Bewegung ausführen können. Wurden zur Vermeidung einer Gleitbewegung
Drehzapfen angewandt, so war es notwendig, das Zwischenorgan aus zwei aneinander und an die beiden
Wellenenden angelenkten drehbaren Einzelteilen bestehen zu lassen. 



   Bei allen bisher bekannten derartigen Kupplungen waren die Achsen, um die die drehbaren Teile schwingen konnten, parallel der Hauptachse der Kupplung, was in manchen Fällen zu unbequemen
Abmessungen in radialer Richtung führte. Die Erfindung besteht nun darin, dass die Schwingbewegung des einen   Zwischenstückes   um eine Achse erfolgt, die senkrecht zu der   Kupplungsachse   liegt. Es hat das zur Folge, dass die Lenker, die an diesen Achsen angreifen, eine zur Achse parallele Lage einnehmen, also in radialer Richtung wenig Raum beanspruchen und ferner, dass ein   Gelenkptar   erspart werden kann. 



  Die mit der einen Welle und die mit der andern Welle in Verbindung stehenden Kraftangriffspunkte befinden sich also, im Gegensatz zu den bisher bekannten Anordnungen, in zwei verschiedenen Ebenen. 



   Fig. 1 zeigt den   Aufriss   eines Ausführungsbeispiels in Anwendung auf ein Fahrzeug, Fig. 2 eine
Seitenansicht und Fig. 3 den   Grundriss   hiezu. 



   A bedeutet die eine der beiden Wellen, im vorliegenden   Ausführungsbeispiel   die bewegliche Achse eines Wagens, von der aus die Energie auf die am Wagengestell fest gelagerte Hohlwelle übertragen werden soll. Diese besitzt zwei symmetrisch gelegene Gelenkbolzen C, an denen ein mit zwei Armen D versehener Ring E angreift. An ihrem andern Ende sind die   Arme   durch einen oval geformten Ring F wieder verbunden und tragen zwei in die Stangen G eingreifende Zapfen H. Dadurch sind sie über die
Gelenke J mit dem auf der   Wagenachse   A fest   aulgeklemmten zweiarmigen Träger   L zwangläufig verbunden. 



   Vermittels des   Dopp ? lringstückes   F, D, B   überträgt   sich nun jede Drehbewegung   der.Achse A   ohne Spiel auf die Hohlwelle B. Zur Weiterleitung der Kraft kann die Hohlwelle am andern Ende mit einem Zahnrad M verbunden sein, das zur Vermeidung   grosser     Querkräfte   zweckmässiger Weise möglichst nahe an die Lagerebene gesetzt wird. 



   Die hier skizzierte Anordnung ist praktisch nur brauchbar, wenn die Kraftübertragung auch bei gegenseitig stark seitlich verschobenen Achsen noch absolut gleichförmig vor sich geht, d. h. nur dann, wenn in jedem Augenblick die Winkelgeschwindigkeit der getriebenen Welle mit derjenigen der 
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   1.

   Vorrichtung zur Energieübertragung zwischen einer fest und einer beweglich gelagerten Achse Achse und B), bei der die Kraftübertragung zwischen den beiden Achsen durch zwei, sowohl unter   sich als auch je mit. einer Welle durch Gelenke verbundene Organgruppen (0 und   D)   erfolgt, von denen die eine eine gegenseitige Querverschiebung der beiden Achsen in einer Richtung, -und die andere eine
Querverschiebung in einer dazu senkrechten Richtung gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass bei der einen Organgruppe (D) die Gelenkachsen senkrecht zu den kraftübertragenden Drehachsen liegen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der einen Organgruppe (D), deren Gelenkachsen senkrecht zur Drehachsenrichtung liegen, die Kraftzuführungspunkte je symmetrisch zu derjenigen kraftübertragenden Drehachse liegen, mit der sie in Verbindung stehen. EMI2.2
AT107781D 1924-07-24 1925-07-13 Vorrichtung zur Energieübertragung zwischen einer fest und einer beweglich gelagerten Achse. AT107781B (de)

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