AT107886B - Feuerwehrschlauch. - Google Patents

Feuerwehrschlauch.

Info

Publication number
AT107886B
AT107886B AT107886DA AT107886B AT 107886 B AT107886 B AT 107886B AT 107886D A AT107886D A AT 107886DA AT 107886 B AT107886 B AT 107886B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hose
wires
fire hose
fire
jet pipe
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Vollrath & Sohn C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vollrath & Sohn C filed Critical Vollrath & Sohn C
Application granted granted Critical
Publication of AT107886B publication Critical patent/AT107886B/de

Links

Landscapes

  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Feuerwehrschlauch. 



    Der Feuerwehrschlauch nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass er in seiner ganzen Länge derartig metallisch leitend gemacht ist, dass hochgespannte elektrische Ströme   durch den Schlauch selbst abgeleitet werden, derart, dass ein hochgespannter Strom durch das an den Schlauch angeschlossene metallene Strahlrohr sofort durch den Schlauch selbst nach dem Boden abgeleitet wird und deshalb unschädlich gemacht wird. Der Schlauch soll also wie ein Blitzableiter stark gespannte, elektrische Ströme ableiten. 



   Dies kann dadurch erreicht werden, dass in dem Schlauch metallische Leiter angeordnet werden, z. B. Drähte oder siebartige Gewebe, welche bei Herstellung des Schlauches durch dessen ganze Länge hindurchgehen und mit den Kupplungen an den Schlauchenden leitend verbunden sind oder durch einzelne Leitungsdrähte, die in Schraubenlinien um den Schlauch 
 EMI1.1 
 metallisch belegt ist, beispielsweise durch das Spritzverfahren. 



   Beim Spritzen mit Wasser gegen Gebäudeteile, die in Brand stehen, kann es vorkommen, dass das Wasser aus dem Strahlrohr an Leitungsdrähte gelangt, durch welche hochgespannte. elektrische Ströme hindurchgehen. Dadurch kann eine für den   Strahlrohrführer   oder den Berührer des Schlauches gefährliche Stromübertragung stattfinden. Die Gefahr kann noch grösser werden, wenn z. B. der in einen Raum eindringende Feuerwehrmann mit dem Strahlrohr gegen herunter- gefallene, stromführende   Drähte   stösst. Gelangt ferner der Feuerwehrmann mit irgendeinem
Körperteil an Drähte oder Leitungen, in denen ein hochgespannter Strom kreist, so wird er in vielen Fällen nicht imstande sein, sich selbst aus der kritischen Lage zu befreien. 



   Diese Mängel sollen durch den Erfindungsgegenstand behoben werden, u. zw. dadurch. dass in oder um den   Feuerwehrschlaueh metallische Elektrizitätsleiter   vorgesehen sind, die einerseits mit dem Strahlrohr oder dem Mundstück und den Schlauchkupplungen in metallischer
Verbindung stehen und anderseits geerdet sind. Auf diese Weise wird der Strom durch den
Schlauch selbst, der so als Stromleiter dient, abgeleitet. Er geht entweder auf den Boden über, auf welchem, der Schlauch liegt, oder durch die Spritze oder den Hydranten in die Erde. 



   Der Strom wird also vernichtet, da er einen guten Leiter findet. ohne den Feuerwehrmann, der als Strahlrohrführer das Strahlrohr oder den   Schlauch hält. zu beschädigen. Stösst   also ein
Feuerwehrmann mit dem Strahlrohr an heruntergefallene Drähte einer Hochspannungsleitung, so wird er eine elektrische Einwirkung auf seinen   Körper überhaupt   nicht merken, und kommt ein Feuerwehrmann mit einem Körperteil an Drähte, in denen hochgespannter Strom kreist, so hat er nur nötig, das Mundstück an die Drähte zu bringen, wodurch er sofort frei wird. 



   Der Schlauch hat also durch seine Erdung die Wirkung eines Blitzableiters. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen Schläuche, bei welchen elektrische Leiter a oder   a ! auf   der Aussenseite vorgesehen sind. Sie können selbstverständlich auch als Einlagen innerhalb des
Schlauches angeordnet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feuerwehrschlauch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch auf seiner Aussen- oder Innenseite mit metallischen Leitern (a bzw.   al)   versehen ist, die einerseits in Verbindung mit dem Strahlrohr und etwaigen   Schlauchkupplungen   stehen und anderseits geerdet sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Feuerwehrschlauches nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch auf der Aussen-oder Innenseite metallisch belegt ist, beispielsweise durch das Spritzverfahren. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107886D 1926-10-01 1926-10-01 Feuerwehrschlauch. AT107886B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT107886T 1926-10-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT107886B true AT107886B (de) 1927-11-10

Family

ID=3624678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT107886D AT107886B (de) 1926-10-01 1926-10-01 Feuerwehrschlauch.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT107886B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3914929A1 (de) Einrichtung zum schutz elektrischer anlagen
DE2212156C3 (de) Blitzschutzeinrichtung
AT107886B (de) Feuerwehrschlauch.
CH118788A (de) Feuerwehrschlauch.
DE1154975B (de) Zuendkabel fuer Brennkraftmaschinen od. dgl.
DE429954C (de) Feuerwehrschlauch
DE733983C (de) Loeschrohrableiter
DE334797C (de) Anordnung zum Verhindern des Auftretens gefaehrlicher Erdschlussstroeme
DE919718C (de) Antennenanordnung
DE2815412C2 (de)
DE1110983B (de) Elektrode, insbesondere fuer elektrischen Korrosionsschutz von Metallteilen
AT80393B (de) Auf Koronawirknug beruhende ÜberspannungsschutzvorAuf Koronawirknug beruhende Überspannungsschutzvorrichtung. richtung.
DE732049C (de) Entstoerwiderstand fuer Brennkraftmaschinen
DE631237C (de) Geraetesteckdose fuer elektrische Heizgeraete, insbesondere fuer Buegeleisen
DE489002C (de) Schutzvorrichtung fuer Isolatorenketten
DE416300C (de) Elektrischer Fliegenfaenger
AT135614B (de) Hochspannungsschutz für Röntgenanlagen.
DE531281C (de) Elektrischer Isolator, insbesondere zur Aufhaengung von Antennen
DE102019111545B4 (de) Antistatischer Schlauch und Frischluft-Schlauchgerät
AT41699B (de) Isolierkupplung zur Herstellung unbemerkbarer Unterbrechungsstellen bei den Isolierglocken elektrischer Luftleitungen.
AT112897B (de) Hochfrequenzkabel.
DE2034852A1 (de) Anschlußteil für Hochspannung
DE718235C (de) Zwischen Transformator und Hochspannungsapparat (Elektronenroehre, Roentgenroehre o. dgl.) liegender geschirmter Hochspannungswiderstand
DE438271C (de) Leiter fuer Tiefseekabel
AT66674B (de) Viehentkupplungsvorrichtung.