<Desc/Clms Page number 1>
Elektrische Alarmsicherung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Alarmsicherung, um das Entwenden von Motor- rädern, Fahrrädern, Reisekoffern oder sonstigen beweglichen Gegenständen anzuzeigen, indem bei der geringsten Bewegung des gesicherten Motorrades, Fahrrades od. dgl. ein Alarmstromkreis geschlossen wird, sobald die Alarmsicherung mittels eines besonderen Schlüssels eingeschaltet worden ist.
Die Erfindung besteht in der nachfolgend beschriebenen und beanspruchten Einrichtung. Dieselbe lässt sich vollständig in ein Metallgehäuse einbauen und z. B. am Rahmenbau eines Motor-oder Fahrrades durch Metallschlaufen befestigen.
Die Erfindung ist in den Fig. 1-4 der Zeichnung dargestellt.
Auf einem Holzbrettchen a ist eine Taschenlampenbatterie b angeordnet, die über den noch zu beschreibenden Sicherheitskontakt und über einen besonderen mittels Schlüssels gesteuerten Stromschalter e mit dem Elektromagnet d der in üblicher Weise gebauten Klingel verbunden wird.
Zur Steuerung des Schalters e, der zwei voneinander isolierte Federn aufweist, dient ein von einem Schlösschen i gesteuerter Fiberkörper k, an dem ausserdem zu noch anzugebendem Zwecke ein Sperrhaken I festgeschraubt ist. Eine pendelartig wirkende Schwebe t, deren Achse m sich in zwei seitlichen Lagern frei bewegen kann, ist mittels des Rädchens n feststellbar, sobald bei der Steuerung des Schalters e mit dem Fiberkörper k der Sperrhaken l vorbewegt und in die Zahnung des Rädchens n gedrückt worden ist.
Auf der Welle m sitzt etwa in der Mitte ein Fiberring o test, der in einer Bohrung ein Kupferringchen p trägt. An diesem Ring p hängt der pendelnde Kontaktteil g.
Dieser Teil g tritt in Ruhelage frei durch eine Aussparung im unteren Teile der als zugehöriger Kontaktteil dienenden Schwinge/hindurch. An der letzteren kann unten ein Bleiplättehen angenietet sein, um sie etwas schwerer zu machen.
Die Sicherung des Fahrrades od. dgl. geht nun folgendermassen vor sich. Es stelle jemand ein
Motorrad, Fahrrad od. dgl., das mit der beschriebenen pendelartigen Alarmkontaktsieherung ausgerüstet ist, an eine Hauswand. Es ist dabei gleichgültig, ob es lotrecht oder schräg gestellt oder gelegt wird.
Darauf steckt der Radeigentümer den Schlüssel in das Schlüsselloch des Stromschalters, dreht herum, und die Zunge mit dem Fiberkörper k und dem Haken l springt vor, wodurch das Rädchen n festgestellt und die beiden Federn des Stromschalters e miteinander in Berührung gebracht sind.
Indessen ist der Alarmstromkreis noch nicht geschlossen, da die in ihm befindliche Sicherheitskontaktstelle zwischen den Teilen g und t noch offen ist, weil beide pendelnde Kontaktteile f und g unter der Wirkung der Schwerkraft lotrecht hängen und die Pendelkontaktstange g frei durch die Aussparung der Schwinge t hindurchtritt, ohne sie leitend zu berühren. Infolge der Feststellung des Rädchens n, das mit der Welle m der Schwinge t verbunden ist, ist diese nunmehr nicht mehr frei beweglich und sie kann nur durch Zurückschliessen mit dem genannten Schlüssel, also bei einer Wiederöffnung des Stromschalters e in die freie Bewegung zurückgebracht werden. Der Alarmstromkreis ist sonach bisher an dem offenen Kontakte zwischen den Teilen fund g noch unterbrochen, und die Alarmklingel ertönt nicht.
Das Motorrad, Fahrrad usw. steht also ruhig und die Alarmauflösung kann auch durch Erschütterungen vermöge der senkrechten Lage der Schwinge f und des Pendels g nicht eintreten.
Sobald aber jemand das gesicherte Rad aus seiner Ruhelage bringt, tritt die Klingel d in Tätigkeit, weil durch die veränderte Lage des Rades die Pendelstange g infolge der Schwerkraft eine neue Lage einnehmcn und dabei die Aussparung der Schwinge t dauernd streifen wild ; denn die Schwinge/
<Desc/Clms Page number 2>
befindet sich in der festgestellten, der Teil g dagegen in der frei beweglichen Lage. Der Apparat alarmiert nun dauernd. Die Schlösschen der Schaltvorrichtung sind an jedem Apparat anders gestaltet.