AT107960B - Vorrichtung zur Beheizung von Kraftwagen mittels der Abgase des Motors. - Google Patents
Vorrichtung zur Beheizung von Kraftwagen mittels der Abgase des Motors.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Beheizung von Kraftwagen mittels der Abgase des Motors. Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Beheizung des Innenraumes von Kraftwagen die Abgase des Motors zu verwenden, indem man unterhalb des Bodens oder im Innenraum des Wagens selbst ein von den Gasen durchflossenes System von Heizröhren anordnete. Infolge der sehr hohen Temperatur der Abgase wird bei der zuerst genannten Ausführungsform der Boden des Wagens stark erwärmt, so dass dies für die Fahrgäste unangenehm wird und durch die Fussbekleidung ins Wageninnere mitgenommenes Wasser verdampft. Beim zweiten Vorschlag müssen die Heizrohre sehr gut isoliert werden, um eine übermässige Erwärmung von der Heizung benachbarten Teilen sowie des Isolationskörpers selbst zu verhüten. Bei beiden Ausführungsformen tritt ausserdem der Nachteil auf, dass die Heizwirkung erst nach längerer Fahrt fühlbar wird, so dass bei kurzen Fahrten, also in der weitaus grössten Anzahl der Verwendungsfälle, die Heizanlage wirkungslos bleibt. Gemäss der vorliegenden Erfindung werden die von den Verbrennungsgasen durchströmten Heiz- röhren in einer gegen das Wageninnere hin offenen und durch die Aussenluft gekühlten Ausnehmung einer der Begrenzungsflächen des Wageninneren, vorzugsweise unterhalb des Führersitzes, untergebracht und in an sich bekannter Weise von einem gegen das W1geninnere hin offenen R flektor umgeben. Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer D Umstellung ein Ausführungsbeispiel der Er- findung, bei welchem der den Heizkörper umgebende Reflektor a in einer Ausnehmung der vorderen Stirnwand b des Wagens unterhalb des Führersitzes c angeordnet ist. Dar Heizkörper besteht in an sich bekannter Weise aus einem Rohrenbündel d, das zwischen zwei Endkammern t angeordnet ist. Die eine Endkammer ist mittels eines Zweigrohres g und einer Dreiwegklappe h mit dem Auspuffrohr i des Motors, die zweite, in der Zeichnung vor der Schnittfläche liegende Endkammer ist mit einem ins Freie führenden oder in den Auspufftopf j mündenden Rohre m verbunden. Der Reflektor a hat die bekannte parabel- förmige Querschnittform und besteht aus einem die Wärmestrahlen gut zurückstrahlenden Stoff, z. B. aus hochpoliertem Blech. Die Ausnehmung der Stirnwand b wird vorteilhaft durch ein weitmaschiges Gitter oder durch Metallgewebe k abgedeckt. Anstatt in einer Ausnehmung der vorderen Stirnwand kann die ganze Heizvorrichtung auch in einer Ausnehmung des Bodens, vorzugsweise unterhalb der Sitze oder der zurückklappbaren Hilfssitze, angeordnet werden. Durch die Anordnung des Heizkörpers gemäss der Erfindung werden alle Nachteile der eingangs erwähnten Einrichtungen zur Ausnutzung der Motorabgase vermieden. Die Heizwirkung tritt bei ent- sprechend eingestellter Klappe h sogleich nach dem Ingangsetzen des Motors ein, und ohne irgendwelche Isolationen wird eine übermässige Erwärmung von der Heizung benachbarten Teilen hintangehalten. Die Wirkung des Reflektors, die Wärmestrahlen in eine bestimmte Richtung zu lenken, ist im vor- liegenden Fall nicht unmittelbarer Selbstzweck, wie bei den bekannten Gasöfen oder den elektrischen Strahlöfen, sondern der Reflektor soll in erster Linie die Anordnung des Heizkörpers ausserhalb des zu beheizenden Raumes ermöglichen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung erfüllt der Reflektor somit eine neue technische Aufgabe, die bei den bekannten mit einem Reflektor ausgestatteten Heizapparaten nicht in Betracht kommt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Beheizung von Kraftwagen mittels der Abgase des Motors, dadurch gekenn- zeichnet, dass der von den Verbrennungsgasen durchströmte Heizkörper in einer gegen den Wageninnen- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
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