AT108112B - Verfahren zur Herstellung eines Schleifkittes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schleifkittes.

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  Verfahren zur Herstellung eines Schleifkittes. 



   Es ist bekannt, dass zur   Herstellung   von Polituren und   Lackierungen   eine   gründliche   und sorgfältige Vorbereitung der zu behandelnden Gegenstände zwecks Schaffung eines geeigneten Untergrundes und wiederholte Manipulationen hiefür und zum Auftragen der Lacke und Polituren erforderlich sind, so dass oft zehn und mehr   Arbeitsgänge   notwendig werden,   um gute Polituren   und Laeküberzüge herzustellen. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine ausserordentliche Vereinfachung der Arbeit und eine bedeutende Verkürzung des Zeitaufwandes für   derartige Oberflächenzurichtungen für   Holz, Eisen, Stein, Zement, Verputz, Mauerwerk u. dgl. zu erzielen. Erreicht wird dieser Zweck durch Verwendung eines besonderen Schleifkittes, der ohne jede Schwierigkeit aufgebracht werden kann und der die Eigenschaft besitzt, sowohl auf Holz, frisch abgebundenem oder bereits vollständig erhärtetem Zement oder Verputz, also auch auf Stein oder Metallen fest zu haften und der   weiters ausserordentlich rasch trocknet   und härtet und dabei einen biegsamen elastischen Grund mit jedoch harter Oberfläche ergibt, mit dem sich die nachfolgenden Überzüge, Polituren, Lacke und   Mattierungen vorzüglich   verbinden.

   
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 und lackartigen Körper, welchem Gemenge bekannte Füllmittel, wie Kreide, Kaolin, Talkum oder ähnliche Stoffe, gegebenenfalls auch Färbemittel einverleibt sind und wobei die einzelnen der genannten Stoffe auch Gemische von Körpern der angegebenen Art sein können. 



   Als Ölkörper eignet sich insbesondere jener, der aus geronnenem Holzöl durch Wiederflüssig- 
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 pflanzliche Öle in Mischung mit Harzen Verwendung finden. 



   Als   Laekkörper,   die der   Emulsion   aus Leimlösung und Ölkörper einverleibt werden, kommen 
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 zellulose, \zethylzellulose oder Zelluloid hergestellt werden. 



   Zur Herstellung des Schleifkittes nach der Erfindung wird zuerst eine Emulsion aus der haltbar. gemachten und flüssig bleibenden Leimlösung mit dem Ölkörper hergestellt und diese wird dann mit Füllmitteln, gegebenenfalls unter Zusatz von   Färbemitteln   zu pastenartiger Konsistenz angerieben ; sodann werden dieser Paste die erwähnten lackartigen Substanzen durch kräftiges Rühren und Kneten einverleibt. 



   Ausführungsbeispiel :   lO0kg Leimlösung werden   mit etwa   15 kg   des bevorzugten Ölkörpers aus Holzöl zu einer Emulsion verarbeitet und mit Füllstoffen, etwa mit 9C-100 kg Kreide zu einer Paste angerieben, der hierauf etwa bis   20%   ihres Gewichtes Lack eingeknetet wird. 



   Als Lösungsmittel für   Zelluloseverbindungen des Lackes werden solehe gewählt,   die, wie z. B. 



  Chlorhydrine, hochsiedende Alkohole,   ihre Azetate oder Formiate, Azetone und Azetate   und ähnliche Substanzen, die Eigenschaft haben,   grosse Mengen von   Wasser zu binden, ohne ihre Lösekraft für obige Zellulosearten zu verlieren. Durch Verwendung derartiger Substanzen wird die Verbindung zwischen den angegebenen Körpern des Kittes eine mehr einheitlichere und sicherere. 



   Die wie vorhin hergestellte Masse lässt sich spachteln und, in geeignete Verdünnung gebracht, 
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