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Es sind bereits Vorrichtungen zur Erzeugung von Wanderschrift für Reklame-oder Anzeige- zwecke bekannt, bei welchen eine Reihe nebenaneinder angeordneter Stromkreise dadurch geschlossen und geöffnet wird, dass ein Band mit gelochten oder erhabenen Zeichen oder Kettenglieder mit erhabenen Zeichen an den Kontaktstellen der Starkstromkreise vorbeigeführt wird und bei der Berührung mit diesen Kontaktstellen unmittelbar Stromschluss bzw. Unterbrechung bewirkt.
Wird zu diesem Zweck ein gelochtes, aus Isolierstoff bestehendes Band verwendet, durch dessen Löcher hindurch in bekannter Weise der Stromschluss bewirkt, bzw. durch Weiterziehen der Löcher und des Bandes der Starkstromkreis unterbrochen wird, so wird das Band durch den Unterbrechungfunken im Laufe der Zeit beschädigt. Besteht das Band aus brennbarem Stoff, wie z. B. Filmband, so besteht die Gefahr eines Brandes.
Werden Metallzeichen verwendet, die zu einer Kette zusammengefasst sind, so bildet diese Kette, da sie infolge des Kontaktes mit den Stromkreisen Spannung führt, eine Gefahr für die Bedienenden.
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gelagert sein, wodurch Störungsquellen entstehen.
Ferner sind infolge der Unterbrechungsfunken Anfressungen der Zeichen unvermeidlich, so dass sie oft erneuert werden müssen. Die Kontaktstellen sind nicht leicht zugänglich, die Kontaktelemente, z. B. Metallkugeln, werden durch Reibung und Funkenbildung im Umfang verringert, so dass sie allmählich in die Vorrichtung hineinfallen, die Kette sperren und schliesslich zum Bruch bringen.
Gemäss vorliegender Erfindung steuert nun das Band, welches die Zeichen enthält, bei seiner fortschreitenden Bewegung isolierte Bolzen, die ihrerseits durch ihre Bewegung erst die Schaltorgane betätigen. Das Banid ist demgemäss den Einwirkungen des elektrischen Stromes und der Unterbrechungfunken und den damit zusammenhängenden Beschädigungen entzogen.
Während bei den bisherigen Vorrichtungen das Steuern (Heben der Kontaktelemente) und das Schalten (Herstellen des Stromschlusses) vom Transportorgan der Zeichen, also von Kette oder Band unmittelbar, u. zw. durch ein Bauelement, bewirkt wurde, wird gemäss dem Grundgedanken der Erfindung die Tätigkeit des "Steuerns" von der Tätigkeit des "Schaltens" baulich und räumlich getrennt. Diese beiden Tätigkeiten werden vielmehr zwei hiezu eigens durchdachten Vorrichtungen übertragen.
Fig. l zeigt ein Ausführungsbeispiel. Auf einer ruhenden Grundplatte 1 schleift ein Transportorgan 2 (Band oder Kette). Auf dem Transportorgan 2 befinden sich in diesem Beispiel die Zeichen 3 erhaben. Platte 4 ist eine mit der Grundplatte 1 verbundene Platte, welche ebenso viele Löcher enthält, als Signalstromkreise vorhanden sind. In dieser Platte 4 liegen die Bolzen 5 und 6. Diese Bolzen sind am unteren Ende beispielsweise kugelig abgerundet und am oberen Ende mit einem kleinen Anschlag versehen. Sie sind nur so gross, dass der kugelige Teil mit eta 1-5 mm unten aus der Platte 4 herausragt.
Die Zeichen 3 haben eine schräg anlaufende Seitenfläche, so dass sie die Bolzen 5,6 um 1'5 mm sanft anheben. 5 sind zwei Bolzen in hochgehobenem Zustande. Auf den Bolzen 5,6 befindet sich ein Isolierstück 7. 8 sind Metallstifte, etwa von der Form eines Nagels mit nach unten gerichtetem. Kopf.
9 ist eine ruhende, isolierte Metallplatte, welche als Stromzuführung dient. Die Stifte 8 sind in der
Platte 9 leicht geführt. Beim Hochgehen der Bolzen 6 werden die zugehörigen Stifte 8 ebenfalls um 1'5 mm gehoben. Um die Stromzuführung zu den Stiften 8 sicherzustellen, befindet sich zwischen dem
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Durch die vorbeiwandernden Zeichen 3 werden die beweglichen Bolzen 5,6 gesteuert und die an dieser Bewegung teilnehmenden spannungführenden Stifte 8 kommen mit den Gegenkontakten 10 in Berührung, welche ihrerseits den Strom den Verbrauchsstellen zuführen. Beim Heruntergehen der Bolzen 5,6 bis zum Anschlag und bei entsprechender Abwärtsbewegung der Stifte 8 wird der Strom unterbrochen.
Um bei der Hubbewegung und beim Bewirken des Stromschlusses eine Stauchung der Stifte 8 und der Kontakte 10 zu vermeiden, wird die Isolierscheibe 7 aus nachgiebigem Isolierstoff, wie Gummi od. dgl., hergestellt. Die Bolzen 5 und 6 können aus einem harten, aber leichtem Isolierstoff, wie Hartgummi, oder aus einem harten Leichtmetall, wie Aluminium, hergestellt werden. Die Stifte 8 werden aus Leichtmetall hergetsellt.
Da das die Zeichen 3 tragende Transportorgan 2 und die Bolzen 5,6 nach dem Grundgedanken der Erfindung nur eine rein mechanische Tätigkeit zu erfüllen haben, kann nunmehr die Lauffläche des Transportorgans 2, der Bolzen 5 und 6 und der Zeichen 3 zur Verringerung der Reibung und Abnutzung mit Öl geschmiert werden und die laufenden Teile werden dadurch vor dem Zerreissen geschützt. Es kann ferner nunmehr die räumlich getrennte eigentliche Kontaktvorrichtung abgeschlossen und aufklappbar so hergestellt werden, dass die Kontakte im Betrieb gereinigt und nachgestellt werden können. Ferner kann im Bedarfsfalle eine der bekannten Funkenloschungen, etwa mittels bewegter Luft, benutzt werden.
Nach Fig. 2 sind die Bolzen 5,6 zur Ausnutzung oder Schadlosmachung der Reibungskomponente gegen die Bewegungsrichtung der Zeichen 3 schräg gestellt.
Weil nach'dem Grundgedanken der Erfindung den Zeichen 3 und ihrem Transportorgan 2 gegen- über bekannten Einrichtungen die Aufgabe der direkten Stromzuführung abgenommen ist, lässt sich dieser Teil der Anlage mit geringerem Gewicht herstellen. Zu diesem Zwecke können die Zeichen 3 und das Transportorgan bzw. die Kettenglieder aus Leichtmetall oder aus einem nichtmetallischen leichten Stoff, z. B. aus Presspapier, Hartgummi od. dgl. hergestellt werden. Diese Stoffe müssen nur hart genug sein, damit sie nicht durch die Reibung der kugeligen Bolzen angegriffen werden. Im letzteren Fall können die Bolzen 5, 6 und die Stifte 8 aus einem Leichtmetallstück angefertigt werden, welches ähnlich der Anordnung nach Fig. 1 mit der stromführenden Platte 9 verbunden wird. Das Isolierstück ? ist dann entbehrlich.
Die Zeichen J aus Leichtmetall, Hartgummi od. dgl. können gemäss Fig. 3 beispielsweise durch eine Sehwalbenschwanzvemutung an das Kettenglied 2 befestigt werden. Das Zeichen. 3 und das Kettenglied 2 können auch aus einem einzigen Stück aus Hartgummi oder Leichtmetall hergestellt werden.
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organ, bei welcher das Band 2 zwischen zwei gelochten Tafeln 1 und 4 hindurchgeführt wird. Die Tafeln 1 und 4 sind übereinstimmend so gelocht, dass den oberen Bolzen 5 mit kugeligem Ende die unteren Bolzen 6 genau gegenüberstehen. Die unteren Bolzen 6 stellen, wenn das gelochte Band'2 aus Isolierstoff besteht, mit ihrem unteren Ende gleichzeitig die Kontaktstifte dar und stellen, sobald die oberen Bolzen 5 durch die freien Löcher des Bandes 2 hindurch genügend Druck auf sie ausüben, Kontakt mit den Leitern 10 her.
Wenn das gelochte Band 2 aus Metall besteht, drücken, wie Fig. 5 zeigt, die unteren Bolzen 6 erst auf einen Kontaktstift 8, welcher den Kontakt bei 15 bewirkt.
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