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Selbsttätiger Gasentwickler für Sehwimmgürtel.
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wickelnde Vorrichtung im Augenblicke des Untertauchens der das Gerät tragenden Person selbsttätig in Tätigkeit gesetzt und durch die entwickelten Gase ein Rettungsgürtel aufgeblasen wird. Rettungs-
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geblasen wird. sind zwar bekannt, sie haben aber den Nachteil, dass mit den aus der Vorrichtung in den Gürtel gelangenden Gasen auch beträchtliche Wassermengen und mitunter auch Karbidstücke mitgerissen werden, was Störungen und lästige Verunreinigungen im Mechanismus verursacht.
Die Verbesserung
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Karbidhehälter ein in der Vorrichtung untergebrachter. besonderer Einsatz dient, aus dem die Gase nicht unmittelbar in das zu dem Gürtel führende Verbindungsstück, sondern zuerst in einen Nebenbehälter gelangen, in dem sich die mitgerissenen Wassertropfen niederschlagen und zur weiteren Gasentwicklung verwertet werden können, so dass die den Nebenbehälter verlassenden Gase nunmehr wasserfrei in den Gürtel gelangen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 die verbesserte Vorrichtung teilwise im Schnitt und Fig.2 die Art der Anbringung der Vorrichtung am Rücken in der Ansicht.
Wie die Fig. 1 zeigt.befindet sich im Hauptbehälter 1 der Vorrichtung ein Einsatz 2, der zur Auf- nahme der Karbidstüeke dient. Oberhalb des Einsatzes ist in bekannter Weise ein Doppelventil 3 angeordnet. Wenn sich das Gerät ausser Tätigkeit befindet, ist die Einsatzöffnung 4 durch die untere Klappe verschlossen und die ober Öffnung 5 des Behälters 1 geöffnet, so dass Wasser in die Kammer 6, nicht aber in den Karbideinsatz hineinfliessen kann. Die obere Ventilklappe ist durch eine Spiralfeder gestützt. Oberhalb des Verschlussdeckels des Behälters befindet sieh in Lagern das als Drehscheibe aus- gebildete Ende eines Hebels : 20.
Am Umfang der Drehscheibe befindet sich ein Loch, in welches-wenn
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hineinschnappt. wobei die Einlassöffnung 3 durch die obere Klappe verschlossen und, da sich die untere Ventilklappe hebt. die Einlassöffnung gleiehzeitig freigegeben wird, so dass die in der Kammer 6 befindliche Wassermenge in den Einsatz hineinfliessen kann. Die sich nunmehr entwickelnden Gase können nur durch die im oberen Teil des Einsatzes 2 vorgesehenen Löcher 7 hinausströmen und gelangen durch eine Öffnung 10 der Behälterwand 1 zuerst in einen Nebenbehälter 9, welcher an der Behälterwand 1 anliegt.
In diesem Nebenbehälter ist eine in schräger Lage befestigte Platte 11 angeordnet, an der sich die mit den Gasen mitgerissenen Wassertropfen niederschlagen und durch eine untere Öffnung. 12 in den unteren Teil des Behälters j ! fliessen können. Da der Einsatz auch in seinem unteren, dem Boden naheliegenden Teile Löcher 8 aufweist, werden die so hinabgeflossenen Wassertropfen, die den unteren Teil des Einsatzes 2 umgeben. zur Gasentwicklung mitverwortet. indem sie durch die Löcher S zum Karbid hinabfliessen. wenn das unmittelbar in den Einsatz hineingeflossene Wasser schon verbraucht ist. Die gereinigten Gase werden zuerst hinter die Platte 11 weiterströmen, um dann durch das Rohr 19 in den Gürtel, den sie aufblasen sollen und welcher nicht dargestellt ist, zu gelangen.
Auf dem Behälter 1 ist mittels zweier Verbindungsstücke 13 eine unten geschlossene Hülse 14, in der ein Stab od. dgl. 15 auf-und abgleiten kann, befestigt. Der Stab 15 besitzt einen Zapfen 16, der in der Nut 17 der Hülse 14 geführt ist. Der Schwimmer 18 ist auf dem oberen Ende des Stabes 15 befestigt,
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