AT10873U1 - Planenhalterung - Google Patents

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AT10873U1
AT10873U1 AT0032608U AT3262008U AT10873U1 AT 10873 U1 AT10873 U1 AT 10873U1 AT 0032608 U AT0032608 U AT 0032608U AT 3262008 U AT3262008 U AT 3262008U AT 10873 U1 AT10873 U1 AT 10873U1
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container
tarpaulin
tether
side wall
holder
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AT0032608U
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Eckehard Dipl Ing Burner
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Porr Allg Bauges
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Description

österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Planenhalterung zur Montage an einem Container gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Planen sind in diesem Zusammenhang ein dünnschichtiges Medium, welches zum Aufdrucken von Informationen, beispielsweise von Firmenlogos und/oder Werbeinformationen, geeignet ist, und sind üblicherweise aus Stoff, aus Kunststoff aus einem Gewebe und/oder aus einer Folie gefertigt.
[0003] Container sind in diesem Zusammenhang Transportcontainer und/oder Baucontainer. Die Container können insbesondere als ISO-Container, also als ein nach ISO 668 genormter Großraumbehälter, ausgebildet sein und können dabei als sogenannte 20-Fuß-oder 40-Fuß-Container bezeichnet werden.
[0004] Containerecken des Containers können als standardisierte Standardcontainerecken zum einfachen Aufstellen, Stapeln und Verladen des Containers ausgebildet sein. Insbesondere bei der Verwendung als Baucontainer werden die Container meist angemietet und können hiebei als Mietcontainer bezeichnet werden. Die Container, insbesondere die Baucontainer, können nebeneinander und übereinander gestapelt werden und insbesondere im Bereich der Containerecken miteinander kraftschlüssig verbunden werden.
[0005] Es ist bekannt, dass Folien auf Containern aufgeklebt werden. Dies hat jedoch den Nachteil, dass die großflächige Montage auf dem Container, welcher oftmals eine wellige Oberfläche aufweist, schwierig und kostenaufwendig ist.
[0006] Ebenso sind zum Halten der Plane Rahmenkonstruktionen bekannt, welche an den Container angeschraubt werden können, wobei die Plane wiederum von der Rahmenkonstruktion gehalten werden kann. Nachteilig daran ist, dass die Rahmenkonstruktion in der Herstellung teuer sowie aufwendig zu montieren und aufgrund der Größe der Rahmenkonstruktion getrennt zu transportieren ist, womit die Rahmenkonstruktion teuer in der Verwendung ist.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Planenhalterung zur Montage an einem Container der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, welche einfach am Container montiert werden kann, welche zumindest in der vom Container gelösten Stellung mit geringem Transportvolumen und kostengünstig transportiert werden kann und welche die einfache und zuverlässige Montage der Plane an der Planenhalterung ermöglicht.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
[0009] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Planenhalterung in der unmontierten Stellung lediglich als Halteseil und als mehrere Eckhalteelemente ausgebildet ist, womit die Planenhalterung in der unmontierten Stellung platzsparend gelagert und transportiert werden kann. Vorteilhaft dabei ist, dass die Planenhalterung auch leicht ausgebildet ist, womit die Planenhalterung von einer einzelnen Person getragen werden kann.
[0010] Dadurch ergibt sich der weitere Vorteil, dass im Bereich von Containerecken, welche bevorzugt als Standardcontainerecken gemäß dem ISO-Container ausgebildet sein können, die Eckhalteelemente einfach und schnell, insbesondere von einer Person montiert werden können. Sobald die Eckhalteelemente in der Montagestellung am Container ausgebildet sind, kann das Halteseil - insbesondere durch lediglich eine Person - von einem Eckhalteelement zum nächsten Eckhalteelement gezogen werden. Sobald das Halteseil im Wesentlichen in der Montageposition angeordnet ist, kann das Halteseil einfach mittels einer Spanneinrichtung, insbesondere mit vorbestimmter Zugkraft, gespannt werden. Das derart gespannte Halteseil ist nunmehr geeignet um die Plane, insbesondere Ränder der Plane, zu halten. Vorteilhafterweise kann dazu die Plane randseitig Ösen aufweisen. Durch die Ösen können Schnüre, Seile und/oder Kabelbinder durchgeführt und um das benachbart zur Öse angeordnete Halteseil gewickelt werden. Die Plane kann dadurch randseitig vom Halteseil in Position gehalten werden. 1/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 [0011] Vorteilhaft dabei ist, dass die Montage einfach, zügig und zuverlässig erfolgen kann. Besonders vorteilhaft dabei ist, dass die Montage durch eine Person erfolgen kann. Ebenso ist dabei vorteilhaft, dass vorhandene Ausnehmungen, insbesondere standardisierte Ausnehmungen, also vorhandene Standardausnehmungen, im Bereich der Containerecken, insbesondere der Standardcontainerecken, zur Montage der Eckhalteelemente verwendet werden können. Dadurch kann verhindert werden, dass die Container zumindest bereichsweise beklebt und/oder angebohrt werden müssen, womit eine Beschädigung der Container bei der Montage der Planenhalterung vermieden werden kann.
[0012] Die Erfindung betrifft weiters einen Container, insbesondere einen ISO-Container, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 8 mit der erfindungsgemäßen Planenhalterung. Die Planenhalterung am Container ermöglich die vorstehend genannten Vorteile und vorteilhaften Wirkungen.
[0013] Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zum beabstandeten Befestigen der Plane an einer Seitenwand des Containers gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 12.
[0014] Aufgabe des Verfahrens ist es die eingangs genannten Nachteile zu vermeiden und die Plane mit einem parallel zur Seitenwand sowie mit einem vorbestimmbaren Abstand zur Seitenwand des Containers zu halten.
[0015] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruches 12 erreicht.
[0016] Dadurch können die oben stehenden Vorteile und vorteilhaften Wirkungen gewährleistet werden. Zusätzlich dazu kann die Plane einfach im Wesentlichen parallel zur Seitenwand und mit vorbestimmten Abstand zur Seitenwand gehalten werden. Vorteilhaft dabei ist, dass die Plane durch den Abstand zur Seitenwand auch bei Wind und/oder Sturm nicht an die Seitenwand anschlägt und eine diesbezügliche Geräuschentwicklung vermieden werden kann. Dies ist insbesondere bei Baucontainern vorteilhaft, welche einerseits oftmals im verbauten Gebiet, beispielsweise im Stadtgebiet, aufgestellt werden, wobei es bei dem Anschlägen der Plane zu einer Lärmbelästigung von Anrainern kommen könnte, und welche andererseits selbst Personen aufnehmen und/oder beherbergen können. Letztgenannte Personen wären dabei - unter anderem - aufgrund der oftmals guten Resonanzwirkung des Containers einer besonders hohen Lärmbelastung ausgesetzt. Das Verhindern des Anschlagens der Plane bei aufgestellten Containern, insbesondere Baucontainern, ist somit von hoher Bedeutung.
[0017] Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zum Befestigen von vier Planen an vier Seitenwänden eines Containers gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
[0018] Aufgabe des Verfahrens ist es die eingangs genannten Nachteile zu vermeiden und die vier Planen einfach und kostengünstig am Container anzubringen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass der Container weiterhin mittels Bahntransport und/oder LKW-Transport transportiert werden kann.
[0019] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruches 13 erreicht.
[0020] Dadurch können die oben stehenden Vorteile und vorteilhaften Wirkungen gewährleistet werden. Zusätzlich dazu können die vier Planen an deren oberen Rändern zuverlässig und kraftschlüssig gehalten werden, womit auch beim Transport des Containers gewährleistet ist, dass die von der Planenhalterung gehaltenen Planen dem Fahrtwind standhalten. Besonders vorteilhaft dabei ist, dass der untere Bereich des Containers planenhalterungsfrei, also frei einer Planenhalterung, ausgebildet ist. Dadurch ist gewährleistet, dass die Container weiterhin mit auf einem Waggon und/oder auf einem Anhänger befindlichen Fixiersystem zur Aufnahme der Containerecken kraftschlüssig verbunden werden kann. Dabei ergibt sich der Vorteil, dass die Planen auch beim Transport der Container an diesem angeordnet werden können, womit ein Firmenaufdruck, eine Werbebotschaft oder eine sonstige Informationen auch beim Transport auf der von außen, insbesondere weithin, großflächig am Container ausgebildet werden können.
[0021] Die Unteransprüche, welche ebenso wie die Ansprüche 1, 9, 12 und 13 gleichzeitig 2/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 einen Teil der Beschreibung bilden, betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0022] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt: [0023] Fig. 1 schematisch einen ISO-Container im Schrägriss; [0024] Fig. 2 schematisch ein Detail A der Fig. 1, welches eine als standardisierte Containerecke eines Containers gemäß der Fig. 1 in einer Seitenansicht zeigt; [0025] Fig. 3 schematisch den Container der Fig. 1 mit einer erfindungsgemäßen Planenhalterung einer ersten Anordnung an einer Seitenwand des Containers; [0026] Fig. 4 das Eckhalteelement einer ersten bevorzugten Ausführungsform in einer Seitenansicht; [0027] Fig. 5 zwei Eckhalteelemente einer ersten Abwandlung der ersten bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 4 montiert im Bereich einer der Containerecken und zwei jeweils von einem der beiden Eckhalteelemente lagefest relativ sowie beabstandet zum Container gehaltenen Halteseile; [0028] Fig. 6 eine Seitenwand des Containers mit vier Seitenkanten und vier Containerecken, wobei jeweils ein Eckhalteelement der Fig. 4 oder Fig. 5 in jeder der vier Containerecken montiert ist sowie das Halteseil, welches entlang der vier Seitenkanten des Containers und umlaufend die vier Eckhalteelemente gespannt ist; [0029] Fig. 7 das Eckhalteelement einer zweiten bevorzugten Ausführungsform in einer Draufsicht; [0030] Fig. 8 das Eckhalteelement der Fig. 7 montiert an zwei Containerecken zweier benachbarter Container; [0031] Fig. 9 einen Distanzhalter einer ersten bevorzugten Ausführungsform in einer ersten Seitenansicht; [0032] Fig. 10 den Distanzhalterder Fig. 9 in einer zweiten Seitenansicht; [0033] Fig. 11 den Distanzhalter der Fig. 9 in einer Ansicht von unten; [0034] Fig. 12 den Distanzhalter einer zweiten bevorzugten Ausführungsform in einer Ansicht von oben; [0035] Fig. 13 den Distanzhalterder Fig. 12 in einer ersten Seitenansicht; [0036] Fig. 14 den Distanzhalter der Fig. 12 in einer zweiten Seitenansicht; [0037] Fig. 15 schematisch den Container mit der erfindungsgemäßen Planenhalterung in der Anordnung gemäß der Fig. 3, welche auf einer Seitenwand des Containers montiert ist, und mit einer, mittels der Planenhalterung im Wesentlichen parallel und beabstandet zu dieser Seitenwand des Containers gehaltenen, Plane; und [0038] Fig. 16 den Container mit der erfindungsgemäßen Planenhalterung in einer zweiten Anordnung, wobei die Planenhalterung im Bereich sämtlicher oberen Seitenkanten des Containers montiert ist, und mit vier mittels der Planenhalterung von oben gehaltenen Planen, wobei die Planen an zusammenstoßenden Rändern zweier benachbarter Planen unmittelbar kraftschlüssig verbunden sind.
[0039] Die Fig. 3 bis 17 zeigen wenigstens Teile einer Planenhalterung 1 zur Montage an einem Container 10, bei welcher Planenhalterung 1 zur kostengünstigen und einfachen Befestigung von Planen am Container vorgeschlagen wird, dass die Planenhalterung 1 zumindest zwei Eckhalteelemente 4 zur Befestigung an bestehenden Ausnehmungen 21 im Bereich von Containerecken 2 sowie ein Halteseil 3 zur Anordnung zwischen den zumindest zwei Eckhalteele- 3/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 menten 4 und zum Halten einer Plane 18 umfasst. Mittels der Planhalterung 1 können die eingangs genannten Vorteile und vorteilhaften Wirkungen gewährleistet werden.
[0040] Die Fig. 16 und 17 zeigen schematisch den Container mit einer erfindungsgemäßen Planenhalterung 1 und mit zumindest einer mittels der Planenhalterung 1 gehaltenen Plane 18.
[0041] Die Fig. 1 zeigt schematisch den Container 10, welcher insbesondere als nach ISO 668 standardisierter Container 10, oftmals ISO-Container genannt, und derart als genormter Großtraumbehälter ausgebildet sein kann. Als ISO-Container sind sogenannte 20-Fuß- und 40-Fuß-Container bekannt, welche eine Höhe von in etwa 2,6m, eine Breite von in etwa 2,4m und eine Länge von in etwa 6,1m bzw. in etwa 12,2m aufweisen. Derart sind diese Container 10 bestens zum Transport geeignet und passen auf dafür vorgesehene Aufnahmeplattformen auf Waggons und/oder Lastkraftwägen. Ebenso sind diese Container 10 aufgrund der Abmessungen bestens zur Verwendung als Baucontainer geeignet. Dabei können die Container 10 als Pausenraum, als Duschcontainer, als Arbeitsraum, als Poliercontainer, als Küche und/oder als Toilettencontainer ausgebildet sein, wobei mehrere der Container 10 nebeneinander und/oder übereinander gestapelt werden können.
[0042] Die Container 10 können auch abweichend der ISO-Norm ausgebildet sein, wobei insbesondere die Länge vom Container 10 von der Länge des 20-Fuß-Containers und/oder des 40-Fuß- Containers abweichen kann.
[0043] Der Container 10 ist dabei als quaderförmiger Großraumbehälter mit acht Containerecken 2 ausgebildet. Die Containerecken 2 können insbesondere als Standardcontainerecken ausgebildet sein, welche Standardcontainerecken der Norm ISO 668 genügen. Ein derartige, als Standardcontainerecke ausgebildete, Containerecke 2 ist schematisch in der Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt. Die dargestellte Containerecke 2 weist zumindest eine Ausnehmung 21 auf, welche bevorzugt normgerecht, also als Standardausnehmung 22, ausgebildet sein kann.
[0044] In diesem Sinne sind die Eckhalteelemente 4 als zur Verwendung in den Ausnehmungen 21 und zur Fixierung an den Ausnehmungen 21, insbesondere den Standardausnehmungen 22, vorgesehen. Das Eckhalteelement 4 umfasst dazu einen Eckbefestigungsbereich 8 zur Fixierung des Eckhalteelementes 4 am Container 2, also an und in der Ausnehmung 21.
[0045] Die Fig. 1 zeigt schematisch den Container 10 mit acht Containerecken 2. In Fig. 2 ist als Vergrößerung des Details A der Fig. 1 eine dieser Containerecken 2 im Detail dargestellt. Dabei ist auch die Ausnehmung 21, dargestellt, welche insbesondere als die Standardausnehmung 22 gemäß der ISO-Norm für Großraumbehälter, insbesondere Frachtcontainer, ausgebildet sein kann.
[0046] In Fig. 3 ist schematisch der Container 10 der Fig. 1 mit an einer ersten Seitenwand des Containers 10 aufgespannter Planenhalterung 1 dargestellt. Die Planenhalterung umfasst dabei vier Eckhalteelemente 4 und ein Halteseil 3, wobei das Halteseil 3 strichliert dargestellt ist. Das Halteseil 3 kann derart zwischen den Eckhalteelementen 4 gespannt werden, dass es entlang der Seitenkanten einer ersten Seitenwand 111 entlangläuft und dabei zwischen 2cm und 40cm beabstandet zum Container 10 und im Wesentlichen geradlinig angeordnet ist.
[0047] Ebenso kann jeweils zumindest ein Halteseil 3 zwischen genau zwei der Eckhalteelementen 4 gespannt sein, wobei ein Halteseil 3 im Wesentlichen entlang lediglich einer der Seitenkanten angeordnet ist. Bei den weiteren Seitenkanten kann genauso verfahren werden, bis umlaufend der ersten Seitenwand 111 an sämtlichen Seitenkanten Halteseile 3 angeordnet und gespannt sind. Auch dabei ist die Planenhalterung 1 entlang der ersten Seitenwand 111 ausgebildet. Die umlaufende Anordnung eines Halteseiles 3 um alle an einer Seitenwand befestigten Eckhalteelemente 4 und die jeweilige Anordnung eines Halteseiles 3 entlang jeweils einer Seitenkante der Seitenwand, jedoch dies an allen Seitenkanten der Seitenwand, ist dabei gleichwertig.
[0048] Dadurch kann auch die Plane 18 im Wesentlichen zwischen 2cm und 40cm beabstandet zur ersten Seitenwand 111 des Containers 10 gehalten werden, womit ein Anliegen der Plane 4/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 18 an die erste Seitenwand 111 sowie ein Anschlägen der Plane 18 an die erste Seitenwand 111 bei Wind verhindert sein kann. Dadurch können Lärmbelästigungen, sowohl von im Inneren des Containers 10 befindlichen Personen, also auch von außerhalb des Containers 10 befindlichen Personen zuverlässig verhindert werden.
[0049] In Fig. 4 ist das Eckhalteelement 4 einer ersten bevorzugten Ausführungsform in einer Seitenansicht dargestellt. In der ersten bevorzugten Ausführungsform ist das Eckhalteelement 4 als Stabelement 40 ausgebildet, wobei das Stabelement 40 im Bereich eines ersten Endes des Stabelementes 40 eine erste Befestigungsplatte 43 zum Einhängen in die Ausnehmung 21, eine zur ersten Befestigungsplatte 43 und entlag des Stabelementes 40 verschiebbare zweite Befestigungsplatte 44 mit der Containerauflage 81 zum Verspannen der ersten Befestigungsplatte 43 sowie der zweiten Befestigungsplatte 44 mit dem Container 2 umfasst. Dabei sind im Bereich des ersten Endes des Stabelementes 40 der Eckbefestigungsbereich 8 und im Bereich eines zweiten Endes des Stabelementes 40 der Eckfixierbereich 7 ausgebildet. Das Stabelement 45 kann zwischen 5cm und 45cm, insbesondere zwischen 8cm und 30cm, bevorzugt zwischen 10cm und 20cm, lang sein.
[0050] Besonders einfach und kostengünstig kann - wie in Fig. 4 abgebildet - das Stabelement 40 eine Schraube 41 umfassen, wobei die Länge des Stabelementes 40 durch die Schraubengesamtlänge, insbesondere als Länge der Schraube inklusive einem Schraubenkopf, bestimmt ist. Am Schraubenkopf kann die erste Befestigungsplatte 43 angeschweißt sein, wobei die Schweißnaht in der Fig. 4 dargestellt ist und wobei die erste Befestigungsplatte 43 mittels eines Durchbruchs auf die Schraube 41 aufgesteckt wird. Dabei ist die erste Befestigungsplatte 43 zur Schraube 41 lagefest und verdrehtest angeordnet.
[0051] Die zweite Befestigungsplatte 44 weist ebenso ein Loch zum Aufstecken auf die Schraube 41 auf ist jedoch lose auf die Schraube 41 aufgesteckt und wird zum offenen Ende der Schraube 41 hin durch eine erste Mutter 45, welche auf die Schraube 41 aufgeschraubt ist, begrenzt.
[0052] Vorteilhafterweise, aber nicht zwingend, ist bei der ersten bevorzugten Ausführungsform des Eckhalteelementes 4 eine zweite Mutter 46 beabstandet zur ersten Mutter 45 - insbesondere nachfolgend auf die erste Mutter 45 - aufgeschraubt. Die zweite Mutter 46 bildet dabei die Lagebegrenzung für ein Seileinhängelement 47 in Richtung zum Schraubenkopf der Schraube 41 hin. In Richtung dem offenen Ende der Schraube wird das Seileinhängelement 47 wiederum von einer dritten Mutter 48 lagefest gehalten. Die zweite Mutter 46, das Seileinhängelement 47 und die dritte Mutter 48 bilden dabei den Eckfixierbereich 7 im Bereich eines zweiten Endes des Stabelementes 40 aus. Bei dieser besonders bevorzugten ersten Ausführungsform des Eckhalteelementes 4 kann der Abstand des Eckfixierbereichs 7 zum Eckbefestigungsbereich 8 besonders einfach gesteuert werden, wobei der Abstand lediglich durch ein schraubendes Verstellen der zweiten Mutter 46 und der dritten Mutter 48 eingestellt werden kann. Dadurch kann besonders einfach auf unterschiedliche Anforderungen des Abstandes zwischen der Plane 18 und dem Container 10 reagiert werden.
[0053] Das Stabelement 40 kann dabei bevorzugt derart mit der Containerecke 2 verbunden werden, dass zuerst die an der Schraube 41 angeschweißte erste Befestigungsplatte 43 durch die Ausnehmung hindurch gesteckt und um einen Winkel, insbesondere um einen in etwa rechten Winkel, verdreht wird. Anschließend wird die zweite Befestigungsplatte 44 aufgesteckt und mittels der ersten Mutter 45 wird die Containerauflage 81 mit der Containeraußenseite 15 verspannt, womit das Stabelement 40 kraftschlüssig, lagefest und verdrehtest an der Containerecke 2 angebracht ist.
[0054] Dann wird die zweite Mutter 46 bis zu einer vorbestimmbaren Stellung nachgeschraubt, das Seileinhängelement 47 auf die Schraube 41 aufgesteckt und schlussendlich die dritte Mutter 48 aufgeschraubt, wobei die dritte Mutter 48 bis zum Festsitzen dieser angeschraubt wird. Dadurch ist das Seileinhängelement 47 lagefest angeordnet und das Halteseil 3 kann in das Seileinhängelement 47 eingehängt oder um das Seileinhängelement 47 herumgeführt werden. 5/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 [0055] Bei einer ersten Abwandlung der ersten bevorzugten Ausführungsform kann die zweite Mutter weggelassen werden, wobei das Seileinhängelement 47 direkt an der ersten Mutter 45 anliegen kann. Dabei kann die Plane 18 näher, beispielsweise in etwa 3cm bis 8cm beabstan-det, zum Container 10 angeordnet sein.
[0056] Bei einer zweiten Abwandlung der ersten bevorzugten Ausführungsform kann anstatt der zweiten Mutter 46 eine Distanzhülse verwendet werden. Dadurch kann ohne eine zweite Mutter 46 ebenso ein vorbestimmter größerer Abstand, beispielsweise in etwa 10cm bis 15cm, zwischen Plane 18 und der zur Plane 18 benachbarten Seitenwand des Containers 10 ausgebildet sein.
[0057] Bei einer dritten vorteilhaften Abwandlung der ersten bevorzugten Ausführungsform kann die Distanzhülse sowohl die erste Mutter 45 als auch die zweite Mutter 46 ersetzten, wobei die zweite Befestigungsplatte 44, die Distanzhülse und das Seileinhängelement 47 mittels der dritten Mutter 48 mit der Containerecke 2 lagefest und verschiebefest verbunden werden.
[0058] Das als Stabelement 40 ausgebildete Eckhalteelement 4 ist in der montierten Stellung in Fig. 5 dargestellt, wobei gemäß Fig. 5 an einer Containerecke 2 zwei Stabelemente 40 in unterschiedliche Richtungen abstehend vom Container 10 angeordnet sind. Das in Fig. 5 dargestellte Stabelement 40 ist gemäß der ersten Abwandlung der ersten bevorzugten Ausführungsform ausgebildet. Ebenso sind in Fig. 5 zwei unter mechanischer Spannung, also gespannt, gehaltene Halteseile 3 dargestellt, welche mittels des am Stabelement 40 fixierten Seileinhängelementes 47 lagefest gehalten werden. Die Halteseile 3 können dabei in etwa 2cm bis 40cm, bevorzugt 2cm bis 10cm, beabstandet zum Container 10 gehalten werden.
[0059] Die Fig. 6 zeigt eine Frontansicht einer Seitenwand des Containers 10, wobei an den vier Containerecken 2 dieser Seitenwand jeweils ein als Stabelement 40 ausgebildetes Eckhalteelement 4 lagefixiert angeordnet ist. Zwischen jeweils zwei benachbarten Stabelementen 40 ist das Halteseil 3 gespannt, welches dabei im Wesentlichen geradlinig und entlang der Seitenkante dieser Seitenwand angeordnet ist. Derart ist die Planenhalterung 1 im Bereich der gesamten Seitenwand angeordnet und die Plane 18, insbesondere die Plane 18 für Informations-und/oder für Werbezwecke, kann im Wesentlichen parallel und im Wesentlichen über die gesamte Seitenwand angeordnet werden.
[0060] In einer Weiterbildung dieser Ausbildung der Planenhalterung 1 kann wenigstens ein Stützseil zwischen zwei diagonal gegenüberliegenden der vier Containerecken 2 gespannt sein. Das Stützseil kann dabei die Plane 18 in Richtung zum Container 10 hin oder in Richtung vom Container 10 weg stützen, sodass vorteilhafterweise die Plane 18 bei Kräfteeinwirkung, insbesondere durch Wind, im Zentrumsbereich der Plane 18 weniger stark auslenkt.
[0061] In einer Weiterbildung des Stützseiles kann an diesem ein Abstandshalter angeordnet sein, wobei der Abstandshalter zwischen den der Plane 18 und der Seitenwand des Containers 10 positioniert ist. Der Abstandshalter kann zur Lärmminderung insbesondere gepolstert, also im Wesentlichen schaumstoffweich, ausgebildet sein. Derart kann die Plane 18 besonders nahe, insbesondere lediglich in etwa 2cm bis 3cm beabstandet, zum Container 10 angeordnet werden und dennoch ein Anschlägen der Plane 18 am Container verhindert werden.
[0062] Zum Spannen des Halteseils 3 kann in vorteilhafter Weise ein Spannglied 33 vorgesehen sein, welches in der Fig. 6 im Bereich der unteren Seitenkante dargestellt ist. Dabei sind ein erstes Ende des Halteseiles 3 am ersten Ende des Spanngliedes 33 und ein zweites Ende des Halteseiles 3 am ersten Ende des Spanngliedes 33 fixiert. Das Spannglied 33 kann mechanisch zusammengezogen werden, womit die beiden Enden des Halteseiles 3 zueinander gezogen werden und das Halteseil 3 gespannt wird. Das Spannglied 33 kann beispielsweise als Schraubspannglied ausgebildet sein, womit das Spannen des Halteseiles 3 einfach und schnell sowie von lediglich einer Person durchgeführt werden kann.
[0063] In Fig. 7 ist in einer Seitenansicht eine bevorzugte zweite Ausführungsform des Eckhal-teelementes 4 dargestellt, wobei das Eckhalteelement 4 als Containerklammerelement 50 zum 6/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15
Zusammenklammern nebeneinander oder übereinander liegender Container ausgebildet ist. Zum Containerklammerelement 50 ähnliche Elemente zum Zusammenklammern benachbarter sind Container 10 sind bekannt und werden zur relativen Lagefixierung von unmittelbar nebeneinander oder unmittelbar übereinander positionierten Containern 10 verwendet. Zur Ausbildung des Containerklammerelementes 50 basierend auf einem vorbekannten Element zum Zusammenklammern kann ein Fortsatz, insbesondere ein Gewindefortsatz 58, an einer von der Containerauflage 81 des Elementes zum Zusammenklammern wegweisenden Seitenwand angebracht, insbesondere mittels einer Schweißnaht 59 angeschweißt, werden. Auf diesen Fortsatz wird anschließend eine Distanzhülse oder - wie in Fig. 7 und 8 dargestellt - unmittelbar das Seileinhängelement 47 aufgesteckt sowie weitest möglich in Richtung der Containerauflage 81 in eine Endlage des Seileinhängelementes 47 verschoben. Die Endlage des Seileinhängelementes 47 wird anschließend fixiert, insbesondere mittels Aufschrauben einer vierten Mutter 57. Der Abstand der Endlage des Seileinhängelement 47 zur Containerauflage 81 kann dabei, wenn nachfolgend das Containerklammerelement 50 am Container 10 und das Halteseil 3 am Containerklammerelement 50 angebracht sind, dem Abstand vom Halteseil 3 zum Container 10 entsprechen. Vorteilhaft dabei ist, dass das Containerklammerelement 50 sowohl die Funktion des Zusammenhaltens unmittelbar benachbarter Container 10 als auch des relativ zum Container 10 lagefesten Haltens des Halteseils 3 erfüllen kann, wobei das Containerklammerelement 50 einfach und kostengünstig herstellbar ist.
[0064] Insgesamt kann das Containerklammerelement 50 gemäß der bevorzugten zweiten Ausführungsform des Eckhalteelementes 4 vorteilhafterweise zwei zueinander beabstandete Eckbefestigungsbereiche 8 zur Befestigung in jeweils benachbarten Containern 10, an jedem der beiden Eckbefestigungsbereiche 8 jeweils eine Containerauflage 81 und jeweils einen Einhakteil 55 zum Einhaken in der Ausnehmung 21, einen am Containerklammerelement 50 unverschiebbaren ersten Materialblock 51, einen am Containerklammerelement 50 verschiebbaren zweiten Materialblock 52, eine die beiden Materialblöcke 51, 52 verbindende Klammerschraube 53 und eine Klammermutter 54 zum Zusammenklammern unmittelbar benachbarter Container 10 umfassten, wobei diese Teile des Containerklammerelementes 50 dem an sich bekannten Elemente zum Zusammenklammern von Containern 10 entspricht. Weiters umfasst das Containerklammerelement 50 gemäß der bevorzugten zweiten Ausführungsform des Eckhalteelementes 4 zwei Fortsätze, insbesondere Gewindeforstsätze 58, wobei jeder der beiden Fortsätze an jeweils einem der beiden Materialblöcke 51, 52 kraftschlüssig, lagefest und drehtest angeordnet, insbesondere angeschraubt und/oder angeschweißt, ist, sowie die - wie vorgehend beschriebenen - auf die beiden Fortsätze aufgesteckten und/oder aufgeschraubten Teile.
[0065] In Fig. 8 ist das Containerklammerelement 50 gemäß Fig. 7 an zwei Containern 10 angebracht und das Containerklammerelement 50 hält diese beiden Container 10 kraftschlüssig zusammen. Die Containerecke 2 des in Fig. 8 unten dargestellten Containers 10 ist teilweise geschnitten dargestellt, wobei das Einhaken des Containerklammerelementes 50 in der Ausnehmung 21, insbesondere der Standardausnehmung 22, mittels des Einhakteiles 55 sichtbar dargestellt ist.
[0066] Ebenso sind in der Fig. 8 zwei Halteseile 3 im Schnitt dargestellt, wobei diese beiden Halteseile 3 bereichsweise um jeweils eines der beiden Seileinhängelement 47 des Containerklammerelementes 50 herumläuft und derart lagefest zum Container gehalten wird.
[0067] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die Planenhalterung 1 zumindest einen Distanzhalter 6 zur Lagefixierung des Halteseils 3 relativ und beabstandet zum Container 10 entlang einer Seitenkante des Containers 10 umfasst. In Fig. 9 bis 11 ist der Distanzhalter 6 einer ersten bevorzugten Ausführungsform in unterschiedlichen Ansichten dargestellt.
[0068] Vorteilhafterweise kann dabei vorgesehen sein, dass der Distanzhalter 6 einen Kantenfixierbereich 61 zur Lagefixierung des Halteseils 3 und einen Kantenbefestigungsbereich 62 zum Befestigen des Distanzhalters 6 am Container 10 aufweist, wobei der Kantenbefestigungsbereich 62 eine Containerkantenauflage 63 zur Auflage des Distanzhalters 6 an einer Container- 7/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 kantenaußenseite 16 umfasst, und wobei der Kantenfixierbereich 61 zur Containerkantenauflage 63 in vorteilhafter Weise zwischen 2cm und 40cm beabstandet sein kann. Zur Montage des Distanzhalters am Container 10, also im Bereich einer Seitenkante des Containers 10, wird der Distanzhalter 6 mit der Containerkantenauflage 63 auf die Containerkantenaußenseite 16 aufgelegt, wobei sich entlang der Containerkantenauflage 63 der Kantenbefestigungsbereich 62 des Distanzhalters 6 erstreckt.
[0069] Nach der Lagepositionierung des Distanzhalters 6 wird dieser mittels wenigstens einer Schraube an der Containerkante fixiert, wozu die Schraube in zumindest ein Fixiergewinde 64 eingeschraubt wird.
[0070] Zur Positionierung des Haltseiles 3 mittels des Distanzhalters 6 wird das Halteseil 3 im Kantenfixierbereich 61 angeordnet und mittels Befestigungen im Wesentlichen lagefest zum Kantenfixierbereich 61 befestigt. Die Befestigung kann dabei ein Befestigungsmittel, beispielsweise ein Metallbügel und/oder Kabelbinder, durch die Befestigungslöcher 65 durchgezogen werden, wobei das Halteseil 3 zwischen Distanzhalter 6 und Befestigungsmittel eingespannt werden kann. Durch den Abstand zwischen der Containerkantenauflage 63 zum Kantenfixierbereich 61 kann der vorbestimmbare Abstand zwischen Haltseil 3 und Container 10 gewährleistet werden und das unerwünschte Anschlägen des Halteseiles 3 am Container 10 auch bei starken Kräfteeinwirkungen auf die Plane 18 und/oder das Halteseil 3, beispielsweise durch Wind oder anfallende Gegenstände, zuverlässig verhindert werden.
[0071] In Fig. 12 bis 14 ist der Distanzhalter 6 einer zweiten bevorzugten Ausführungsform in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Der Distanzhalter 6 der zweiten bevorzugten Ausführungsform wirkt wie jener der ersten bevorzugten Ausführungsform, ist in dessen Geometrie jedoch abweichend zum Distanzhalter 6 der ersten bevorzugten Ausführungsform ausgebildet. Dabei ist der Distanzhalter 6 bereichsweise U-förmig ausgebildet, wobei der Kantenbefestigungsbereich 62 zum Einhaken in die Seitenkante des Containers im Bereich eines ersten Schenkels des U-förmigen Teils des Distanzhalters 6 ausgebildet ist. Die Containerkantenauflage 63 ist dabei auf der Innenseite dieses Schenkels ausgebildet. An einem zweiten Schenkel des U-förmigen Teils des Distanzhalters 6 ist das Fixiergewinde 64 ausgebildet.
[0072] Der Distanzhalters 6 gemäß Fig. 12 bis 14 wird zur Montage am Container 10 mittels der Containerkantenauflage 63 an einer innenliegenden Fläche im Bereich der Seitenkante des Containers 10 angelegt. Zur Fixierung des Distanzhalters 6 an der Seitenkante des Containers 10 wird eine Fixierschraube in das Fixiergewinde 64 eingeschraubt und in Richtung der Containerkantenauflage 63 solange durchgeschraubt, bis das offene Ende der Fixierschraube die Seitekante im Bereich der Containerkantenaußenseite 16 berührt und somit die Seitenkante zwischen Fixierschraube und Containerkantenauflage 63 eingespannt ist. Das Fixiergewinde 64 kann - wie in Fig. 12 und 13 dargestellt - insbesondere durch eine angeschweißte fünfte Mutter ausgebildet sein, wobei im Bereich des Gewindes im Distanzhalter 6 ein Durchbruch zum Durchführen der Fixierschraube ausgebildet ist.
[0073] Zur Position des Haltseiles 3 wird dieses auch beim Distanzhalter 6 der zweiten Ausführungsform im Kantenfixierbereich 61 am Distanzhalters 6 fixiert. Die Art der Fixierung des Halteseils 3 im Kantenfixierbereich 61 kann bevorzugt gemäß der Art der Fixierung beim Distanzhalter 6 der ersten Ausführungsform ausgebildet sein, wozu im Distanzhalter 6 der zweiten Ausführungsform ebenso ein, insbesondere zwei, Befestigungslöcher 65 ausgebildet sein können.
[0074] Die Fig. 15 zeigt schematisch einen Container 10 mit einer erfindungsgemäßen Planenhalterung 1 gemäß der Fig. 3, wobei von der Planenhalterung 1 eine Plane 18 gehalten ist. Zur Befestigung der Plane 18 an der Seitenwand können bevorzugt hintereinander als Verfahrensschritte eines besonders bevorzugten Verfahrens zum beabstandeten Befestigen der Plane 18 an der Seitenwand des Containers 10 vorgesehen sein, dass an zumindest drei Containerecken 2 der Seitenwand jeweils ein Eckhalteelement 4 befestigt wird, wobei jedes der Eckhalteele-mente 4 von der Seitenwand des Containers 10 nach außen hin abstehend angeordnet wird, wobei Eckfixierbereiche 7 zur Lagefixierung zumindest eines Halteseiles 3 der Eckhalteelement 8/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 4 2cm bis 40cm beabstandet zum Container 10 angeordnet werden, dass das Halteseil 3 zumindest zwischen zwei der Eckhalteelementen 4 sowie entlang von jeweils einer der Seitenkanten der Seitenwand gezogen, mittels der Eckfixierbereiche 7 lagefixiert und gespannt wird, wobei zumindest entlang zwei der Seitenkanten der Seitenwand zumindest ein Halteseil 3 gespannt wird und eine Planenhalterung 1 entlang der Seitenwand ausgebildet wird, und dass die Plane 18 an allen Rändern der Plane 18 am Halteseil 3, insbesondere mittels Verbindern 31, bevorzugt mittels Drähten, Seilen, Schnüren und/oder Kabelbindern, befestigt wird. Das Halteseil 3 ist dabei im Dreieck oder - besonders bevorzugt und wie in der Fig. 15 dargestellt -im Viereck gespannt und die Planenhalterung 1 derart dreieckig oder viereckig ausgebildet, wobei das Halteseil 3 entlang zumindest zwei der Seitenkanten der Seitenwand gespannt ist. Dabei kann lediglich zumindest ein Halteseil 3 komplett umlaufend um die Seitenwand gespannt werden oder es kann zumindest ein Halteseil 3 genau zwischen zwei an den Enden einer Seitenkante befestigten Eckhalteelementen 4 gespannt sein, wobei bei letzterem können zur umlaufenden Ausbildung der Planenhalterung 1 zumindest vier Halteseile 3 gespannt werden können und die vier Halteseile 3 nicht direkt miteinander verbunden sind.
[0075] Vorteilhafterweise kann dazu die Plane 18 randseitig Ösen aufweisen. Durch die Ösen können die Schnüre, Drähte, Seile und/oder Kabelbinder durchgeführt und um das benachbart zur Öse angeordnete Halteseil 3 gewickelt werden. Die Plane 18 kann dadurch randseitig vom Halteseil 3 in Position gehalten werden. Die Plane 18 kann dabei vorteilhafterweise im Wesentlichen parallel zu dieser Seitenwand gehalten sein, wobei in diesem Sinne auch ein Neigen der Plane 18 um bis zu 15° gegenüber der Seitenwand als im Wesentlichen parallel verstanden wird.
[0076] Insbesondere kann die Plane 18 im oberen Bereich des Containers 10 weiter vom Container 10 beabstandet sein als im unteren Bereich des Containers 10. Insbesondere kann im unteren Bereich des Containers 10 die Plane 18 zwischen 2cm und 10cm zum Container 10 beabstandet sein und im oberen Bereich des Containers 10 zwischen 10cm und 40cm zum Container beabstandet sein. Vorteilhaft dabei ist, dass im oberen Bereich des Containers 10 die Stolpergefahr und/oder die Verletzungsgefahr durch hervorstehende Teile weniger als im unteren Bereich des Containers 10 gegeben ist und daher die Plane 18 im oberen Bereich des Containers 10 weiter vom Container 10 abstehen kann.
[0077] In Weiterbildung dieser in Fig. 15 dargestellter Anordnung können mehrere Planen 18 an mehreren Seitenwände ausgebildet sein, wobei bis zu fünf Planen 18 an den bis zu fünf freien Seitenwänden des Containers 10 angeordnet werden können, wobei in diesem Zusammenhang auch die nach oben weisende Fläche des auf- oder abgestellten Containers 10 eine der freien Seitenwand des Containers 10 ausbilden kann.
[0078] Die Seitenwände des Containers 10 sind dabei all jene, welche am stehenden, also am aufliegenden Container 10, zur Seite hin oder nach oben weisen und können als erste Seitenwand 111, zweite Seitenwand 112, dritte Seitenwand 113, vierte Seitenwand und -nach oben gerichtete fünfte Seitenwand 115, bezeichnet werden. Die nach unten gerichtete untere Seitenfläche 116 ist - da üblicherweise durch Untergrund und/oder Boden nicht zugänglich - keine freie Seitenwand.
[0079] Diese Anordnung der Plane 18 und/oder der Planen 18 ist insbesondere bei nichttrans-portierten Containern 10, welche beim Nichttransport immobil ausgebildet sind, von Vorteil sein.
[0080] In Abwandlung dieser in Fig. 15 dargestellter Anordnung der Plane 18 können an lediglich drei der vier Containerecken 2 der Seitenwand Eckhalteelemente 4 montiert sein, wobei das Halteseil 3 im Dreieck zwischen diesen drei Eckhalteelementen 4 gespannt ist und wobei die Plane 18 dreieckig ausgebildet und dreieckig vom Halteseil 3 gehalten ist. Derart können in vorteilhafter Weise auch dreieckig ausgebildete Planen 18 am Container 10 befestigt werden.
[0081] In Fig. 16 ist schematisch eine Planenanordnung von mehreren Planen 18 dargestellt, also einer Plane 18 und einer weiteren Plane 18, wobei zur leichteren Unterscheidung der Planen 18 die eine Plane 18 als erste Plane 188 und die weitere Plane als zweite Plane 189 9/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 bezeichnet werden kann. Diese Planenanordnung ist ebenso mittels eines Verfahrens zum Befestigen von wenigstens einer Plane 18 an mehreren Seitenwänden eines Containers 10 hergestellt. Bei diesem vorteilhaften Verfahren ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass im Bereich von oben liegenden Containerecken 2 jeweils zumindest ein Eckhalteelement 4 befestigt wird, dass entlang laufend jeder der oben liegenden Seitenkanten des Containers 10 zwischen jeweils zwei der Eckhalteelemente 4 zumindest ein Halteseil 3 gespannt wird, wobei die Planenhalterung 1 lediglich entlang von vier oben liegenden Seitenkanten des Containers 10 ausgebildet wird, und dass die wenigstens eine Plane 18 oben am Halteseil 3, insbesondere mittels Verbindern 31, bevorzugt mittels Drähten, Seilen und/oder Kabelbindern, befestigt wird, und dass die zumindest eine Plane 18 an einem ersten freien zur Seite gerichteten Rand 181 unmittelbar mit einem zweiten freien zur Seite gerichteten Rand 182 derselben Plane 18 oder einer weiteren Plane 18 miteinander, insbesondere mittels Verbindern 31, bevorzugt mittels Drähten, Seilen, Schnüren und/oder Kabelbindern, verbunden wird.
[0082] Derart ist der untere Bereich des Containers 10 ohne Planenhalterung 1 ausgebildet, womit der Container 10 auf Containerbefestigungen, beispielsweise Containerbefestigungen von Waggons und/oder Lastkraftwägen, gestellt und mit diesen Containerbefestigungen kraftschlüssig verbunden werden kann. Die vier Planen 18 werden an deren oberen Rändern vom Halteseil 3 gehalten und hängen entlang der Seitenwände am Container 10 herunter. Die vier Planen 18 sind dabei auch unmittelbar miteinander verbunden, wozu die vier Planen 18 jeweils an zueinander benachbarten Rändern zweier der vier Planen 18 insbesondere mittels der Verbinder 31 zusammengehalten werden.
[0083] Dies ist eine besonders einfache Möglichkeit der Planenbefestigung. Diese Planenbefestigung kann auch an dem Container 10, während des Transports ausgebildet sein, wobei der Container 10 während des Transportes mobil ausgebildet ist. Beispielsweise können dadurch weithin sichtbare Informationen und/oder Werbung auf Containern 10 angebracht werden, welche zum Transport auf Waggons und/oder auf Containersattelschleppern vorgesehen sind. Die Container 10 können dabei als rollende Informations- und/oder Werbeträger dienen. Vorteilhaft dabei ist, dass beim Transport des Containers 10 ein Anschlägen der Plane 18 am Container üblicherweise nicht stört und dass deshalb das Ausbilden der Planenhalterung 1 lediglich im oberen Bereich des Containers 10 ausreichen kann.
[0084] Da in diesem Zusammenhang die beabstandete Anordnung des Halteseils 3 auch mit einem geringen Abstand von beispielsweise 2cm bis 4cm ausreicht, kann das Eckhalteelement 4 als Containereckauflage ausgebildet sein. Dabei kann die Containereckauflage auf die obere Containerecke 2 aufgelegt werden und kann im ersten Schritt lediglich vom selbstständigen Abfallen gesichert werden. Anschließend wird ein Halteseil 3 um die Containereckauflagen herumgeführt und anschließend gespannt, wobei die Containereckauflagen durch das Spannen des Halteseils 3 an den Container 10 angepresst werden und dabei mit dem Container 10 kraftschlüssig verbunden werden. Auch derart ist das Halteseil 3 im oberen Bereich des Containers 10 im Wesentlichen parallel zu den oberen Seitenkanten des Containers 10 geführt und gehalten, wobei im als Containereckauflage ausgebildeten Eckhalteelement 4 im Wesentlichen keine Scherkräfte wirken und die Containereckauflage dementsprechend einfach, kostengünstig und kostengünstigem Material aufgebaut sein kann. Anschließend an das viereckige Spannen des Halteseiles 3 können die vier Planen gemäß den obigen Ausführungen am Container 10 angebracht und vom Halteseil 3 gehalten werden.
[0085] Ebenso können lediglich zwei Planen 18 entlang der zur Seite weisenden zwei größeren Seitenwände ausgebildet sein, wobei auch diese beiden Planen entlang der zur Seite, also nicht nach oben oder unten, weisenden Ränder unmittelbar miteinander verbunden sind. Zu dieser unmittelbaren Verbindung müssen dabei lediglich die Verbinder 31 entsprechend länger ausgebildet sein, damit diese von der einen großen Seitenwand bis zur gegenüberliegenden großen Seitenwand reichen.
[0086] Sofern der Container 10 rechteckige Seitenwände umfasst, wobei jede rechteckige Seitenwand zwei kurze und zwei lange Seitenkanten aufweist, kann in vorteilhafter Weise vor- 10/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 gesehen sein, dass zum Halten des Halteseils 3 zwischen 2cm und 40cm zum Container 10 beabstandet zumindest entlang der langen Seitenkanten einer der rechteckigen Seitenwände jeweils zumindest ein Distanzhalter 6 angeordnet und am Container 10 im Bereich der langen Seitenkanten befestigt wird. Dabei kann der Distanzhalter 6 bevorzugt gemäß der ersten oder der zweiten bevorzugten Ausführungsform des Distanzhalters 6 ausgebildet sein. Entlang von besonders langen Seitenkanten, beispielsweise an über 12m langen Seitenkanten, können auch mehrere Distanzhalter 6 angeordnet werden. Ein Anschlägen des Haltseiles 3 im Bereich dieser langen Seitenkante kann dadurch wirkungsvoll verhindert werden.
[0087] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die Planenhalterung 1 vier Eckhalteele-mente 4, das Halteseil 3 und ein Spannglied 33 umfasst, womit die Planenhalterung 1 als Planenhalterungsset zur Montage an einer Seitenwand des Containers 10 ausgebildet ist. Da die unmontierte Planenhalterung 1 klein, flexibel und kompakt zusammengelegt und/oder zusammengrollt werden kann, kann das Planenhalterungsset kompakt, insbesondere in einer Transporttasche, angeordnet werden, wobei das vom Planenhalterungsset umfasste Halteseil 3 insbesondere zusammengerollt ausgebildet sein kann. Vorteilhaft dabei ist, dass die Planenhalterung 1 auch leicht ausgebildet ist, womit das Planenhalterungsset von einer einzelnen Person getragen werden kann.
[0088] Besonders vorteilhaft kann vorgesehen sein, wenn für ISO-Container standardisierte Planenhalterungssets ausgebildet sind, wobei ein erstes Planenhalterungssets für die Ausbildung der Planenhalterung 1 an den großen Seitenwände des 40-Fuß-Containers ausgebildet ist, ein zweites Planenhalterungsset für die Ausbildung der Planenhalterung 1 an den kleinen Seitenwände des 20-Fuß oder des 40-Fuß-Containers ausgebildet ist, ein drittes Planenhalterungsset für die Ausbildung der Planenhalterung 1 an den kleinen Seitenwände des 20-Fuß-Containers ausgebildet ist und/oder ein viertes Planenhalterungsset für die Ausbildung der Planenhalterung 1 gemäß der Fig. 16 ausgebildet ist. Bei den standardisierten Planenhalterungssets ist das Halteseil 3 bereits auf die zum Umspannen der Seitenwand benötigte Länge abgelängt.
[0089] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Halteseil 3 als Stahlseil ausgebil-det ist. Dabei kann das Halteseil 3 aus mehreren miteinander verdrillten Stahladern ausgebildet sein, wie dies schematisch in Fig. 7 dargestellt ist. Ebenso kann das Halteseil 3 als Kunststoffseil und/oder als Stoffseil ausgebildet sein, wobei insbesondere die ausreichende mechanische Zugfestigkeit, die Wetterbeständigkeit und/oder die hinreichende Dauerstandsfestigkeit für die Materialwahl des Halteseils 3 ausschlaggebend sein können.
[0090] Mittels der Planenhalterung 1 können Planen 18 besonders einfach und in unterschiedlicher Anzahl an Containern 10, ISO-Containern, Baucontainern und/oder Mietcontainern angeordnet und, insbesondere beabstandet zum Container 10, gehalten werden. Insbesondere ermöglicht die Planenhalterung 1 eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten der Anordnung von einer oder mehrerer Planen 18 an einem Container 10, wobei die Einzelteile der Planenhalterung 1 im Wesentlichen gleich sein können und somit insbesondere als Teile des Planenhalterungssets ausgebildet sein können.
[0091] Die Anordnung und die Montage der Plane 18 am Container 10 kann dabei insbesondere durch lediglich eine Person erfolgen, womit die Montage besonders kostengünstig und dennoch zügig erfolgen kann. Die Planen 18 selbst können im Vergleich zu Schildern, insbesondere Blechschildern, günstig hergestellt werden, wobei die Planen 18 üblicherweise auch größer als Schilder hergestellt werden können. Anstatt des Anbringens von Schildern können somit Planen 1 zur Anbringung an den Containern 10 vorgesehen sein.
[0092] Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen, vorgesehen sein kann. 11/17

Claims (13)

  1. österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 Ansprüche 1. Planenhalterung (1) zur Montage an einem Container (10), wobei die Planenhalterung (1) zumindest zwei Eckhalteelemente (4) zur Befestigung an bestehenden Ausnehmungen (21) im Bereich von Containerecken (2) sowie ein Halteseil (3) zur Anordnung zwischen den zumindest zwei Eckhalteelementen (4) und zum Halten einer Plane (18) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Eckhalteelement (4) einen Eckfixierbereich (7) zur Lagefixierung des Halteseils und einen Eckbefestigungsbereich (8) zur Befestigung des Eckhal-teelementes (4) an den Ausnehmungen (21) aufweist, wobei der Eckbefestigungsbereich (8) eine Containerauflage (81) zur Auflage des Eckhalteelementes (4) an einer Containeraußenseite (15) umfasst, und dass der Eckfixierbereich (7) zur Containerauflage (81) zwischen 2cm und 40cm beabstandet ist.
  2. 2. Planenhalterung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eckhalteelement (4) als Stabelement (40) ausgebildet ist, dass das Stabelement (40) im Bereich eines ersten Endes des Stabelementes (40) eine erste Befestigungsplatte (43) zum Einhängen in die Ausnehmung (21), eine zur ersten Befestigungsplatte (43) und entlag des Stabelementes (40) verschiebbare zweite Befestigungsplatte (44) mit der Containerauflage (81) zum Verspannen der ersten Befestigungsplatte (43) sowie der zweiten Befestigungsplatte (44) mit dem Container (2) umfasst, womit der Eckbefestigungsbereich (8) im Bereich des ersten Endes des Stabelementes (40) ausgebildet ist, dass das Stabelement (40) im Bereich eines zweiten Endes des Stabelementes (40) den Eckfixierbereich (7) umfasst, und dass das Stabelement (45) zwischen 5cm und 45cm lang ist.
  3. 3. Planenhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eckhalteelement (4) als Containerklammerelement (50) zum Zusammenklammern nebeneinander oder übereinander liegender Container ausgebildet ist.
  4. 4. Planenhalterung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Planenhalterung (1) zumindest einen Distanzhalter (6) zur Lagefixierung des Halteseils (3) relativ und beabstandet zum Container (10) entlang einer Seitenkante des Containers (10) umfasst.
  5. 5. Planenhalterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzhalter (6) einen Kantenfixierbereich (61) zur Lagefixierung des Halteseils (3) und einen Kantenbefestigungsbereich (62) zum Befestigen des Distanzhalters (6) am Container (10) aufweist, wobei der Kantenbefestigungsbereich (62) eine Containerkantenauflage (63) zur Auflage des Distanzhalters (6) an einer Containerkantenaußenseite (16) umfasst, und dass der Kantenfixierbereich (61) zur Containerkantenauflage (63) zwischen 2cm und 40cm beabstandet ist.
  6. 6. Planenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteseil (3) als Stahlseil ausgebildet ist.
  7. 7. Planenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Planenhalterung (1) vier Eckhalteelemente (4), das Halteseil (3) und ein Spannglied (33) umfasst, womit die Planenhalterung (1) als Planenhalterungsset zur Montage an einer Seitenwand des Containers (10) ausgebildet ist.
  8. 8. Container (10) mit einer Planenhalterung (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Planenhalterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist.
  9. 9. Container (10) nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass an der zumindest einen der Seitenwände des Containers (10) an zumindest drei Containerecken (2) dieser Seitenwand jeweils wenigstens ein Eckhalteelement (4) befestigt ist, wobei jedes der Eckhalteelemente (4) von der Seitenwand des Containers (10) nach außen hin absteht, dass mittels der Eckhalteelemente (4) zumindest ein Halteseil (3) zumindest entlanglaufend jeweils einer der Seitenkanten und zwischen 2cm bis 40cm beabstandet zum Container (10) gespannt ist, dass entlang zumindest zwei der Seitenkanten Seitenwand zumindest ein Hal- 12/17 österreichisches Patentamt AT 10 873 U1 2009-11-15 teseil (3) gespannt ist, und dass eine Plane (18) an allen Rändern der Plane (18) vom Halteseil (3), insbesondere mittels Verbindern (31), bevorzugt mittels Drähten, Seilen, Schnüren und/oder Kabelbindern, gehalten ist.
  10. 10. Container (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Planenhalterung (1) lediglich entlang von oben liegenden Seitenkanten des Containers (10) ausgebildet ist, wobei im Bereich jeder der oben liegenden Containerecken (2) jeweils zumindest ein Eckhal-teelement (4) befestigt ist, dass entlanglaufend jeder der oben liegenden Seitenkanten des Containers (10) zwischen jeweils zwei der Eckhalteelemente (4) zumindest ein Halteseil (3) gespannt ist, dass zumindest eine Plane (18) oben vom einen Halteseil (3), insbesondere mittels Verbindern (31), bevorzugt mittels Drähten, Seilen, Schnüren und/oder Kabelbindern, gehalten ist, und dass die zumindest eine Plane (18) an einem ersten freien zur Seite gerichteten Rand (181) unmittelbar mit einem zweiten freien zur Seite gerichteten Rand (182) derselben Plane (18) oder einer weiteren Plane (18) miteinander, insbesondere mittels Verbindern (31), bevorzugt mittels Drähten, Seilen, Schnüren und/oder Kabelbindern, verbunden ist.
  11. 11. Verfahren zum beabstandeten Befestigen einer Plane (18) an einer Seitenwand eines Containers (10), dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest drei Containerecken (2) der Seitenwand jeweils ein Eckhalteelement (4) befestigt wird, wobei jedes der Eckhalteelemente (4) von der Seitenwand des Containers (10) nach außen hin abstehend angeordnet wird, wobei Eckfixierbereiche (7) zur Lagefixierung zumindest eines Halteseiles (3) der Eckhalteelement (4) 2cm bis 40cm beabstandet zum Container (10) angeordnet werden, dass das Halteseil (3) zumindest zwischen zwei der Eckhalteelementen (4) sowie entlang von jeweils einer der Seitenkanten der Seitenwand gezogen, mittels der Eckfixierbereiche (7) lagefixiert und gespannt wird, wobei zumindest entlang zwei der Seitenkanten der Seitenwand zumindest ein Halteseil (3) gespannt wird und eine Planenhalterung (1) entlang der Seitenwand ausgebildet wird, und dass die Plane (18) an allen Rändern der Plane (18) am Halteseil (3), insbesondere mittels Verbindern (31), bevorzugt mittels Drähten, Seilen, Schnüren und/oder Kabelbindern, befestigt wird.
  12. 12. Verfahren zum Befestigen von wenigstens einer Plane (18) an mehreren Seitenwänden eines Containers (10), dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich von oben liegenden Containerecken (2) jeweils zumindest ein Eckhalteelement (4) befestigt wird, dass entlanglaufend jeder der oben liegenden Seitenkanten des Containers (10) zwischen jeweils zwei der Eckhalteelemente (4) zumindest ein Halteseil (3) gespannt wird, wobei die Planenhalterung (1) lediglich entlang von vier oben liegenden Seitenkanten des Containers (10) ausgebildet wird, und dass die wenigstens eine Plane (18) oben am Halteseil (3), insbesondere mittels Verbindern (31), bevorzugt mittels Drähten, Seilen und/oder Kabelbindern, befestigt wird, und dass die zumindest eine Plane (18) an einem ersten freien zur Seite gerichteten Rand (181) unmittelbar mit einem zweiten freien zur Seite gerichteten Rand (182) derselben Plane (18) oder einer weiteren Plane (18) miteinander, insbesondere mittels Verbindern (31), bevorzugt mittels Drähten, Seilen, Schnüren und/oder Kabelbindern, verbunden wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, wobei der Container (10) rechteckige Seitenwände umfasst, wobei jede rechteckige Seitenwand zwei kurze und zwei lange Seitenkanten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Halten des Halteseils (3) zwischen 2cm und 40cm zum Container (10) beabstandet zumindest entlang der langen Seitenkanten einer der rechteckigen Seitenwände jeweils zumindest ein Distanzhalter (6) angeordnet und am Container (10) im Bereich der langen Seitenkanten befestigt wird. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 13/17
AT0032608U 2008-06-06 2008-06-06 Planenhalterung AT10873U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112265749A (zh) * 2020-10-30 2021-01-26 天津新华昌运输设备有限公司 20,hc敞顶集装箱篷布固定收紧装置
CN114809746A (zh) * 2022-04-22 2022-07-29 张跃 一种防水罩及其防水方法

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