AT109033B - Vorrichtung zum Sortieren und Stanzen von Karten für statistische Zwecke. - Google Patents

Vorrichtung zum Sortieren und Stanzen von Karten für statistische Zwecke.

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AT109033B
AT109033B AT109033DA AT109033B AT 109033 B AT109033 B AT 109033B AT 109033D A AT109033D A AT 109033DA AT 109033 B AT109033 B AT 109033B
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Adolf Dr Gerstel
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Adolf Dr Gerstel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Sortieren und Stanzen von Karten für statistische Zwecke. 



   Zu statistischen Zwecken werden Karten verwendet auf deren jeder zur Bezeichnung eines bestimmten Falles durch Lochungen oder   Ausstanzungen   Kennziffern markiert werden. Die Ordnung der Karten erfolgt entweder vollmechanisch, wie etwa bei dem   Hollerithsystem,   oder halbmeehaniseh. 



  In letzterem Falle werden die Kennziffern durch streifenförmige Kerben bezeichnet und die so gekerbten Karten in ein mit verstellbaren Querwänden, Drähten oder Hebeln versehenes Kästchen gefüllt, so dass die Karten je nach Kerbung verschieden tief versinken oder aber herausgehoben werden. Die so herausgehobenen Karten müssen dann von Hand gesammelt werden. 



   Die Erfindung bezweckt nun, die Karten, die durch bis zum Rande reichende, verschieden lange Kerben bezeichnet sind, derart zu ordnen, dass die durch eine bestimmte Kerbenlänge gekennzeichneten Karten in einem Vorgang mechanisch aus dem ungeordneten Stoss ausgesondert werden. 



   Zu diesem Zwecke werden die Karten etwa in der Weise gekerbt, wie Fig. 1 beispielsweise zeigt. 



  Hier handelt es sich um   Kennzeichnung   von drei Merkmalen A, B, C, deren jedes durch höchstens fünf verschiedene Zahlen 1-5 bezeichnet wird, so dass es 125 verschiedene Kombinationen gibt, deren Aussonderung verlangt werden kann. 



   1. Die so markierten Karten kommen nun in   den.,   Ordner". Fig. 2 gibt davon eine schematische Ansicht. Der Ordner ist ein oben offenes Kästchen, dessen innere lichte Breite b gleich der Kartenbreite, dessen Höhe 7t etwas mehr als die   doppelte Kartenlänge   beträgt und dessen Tiefe t genügt, um die gewünsche Anzahl von Karten (etwa 1000 Stück) darin unterzubringen.   Ruck-und Vorderwand hben   je eine Öffnung, u. zw. ist die lichte Höhe f des vorderen Fensters gleich der Summe aus Länge und Breite der Karte. die Höhe a.

   des   rückwärtigen   Fensters gleich der Summe der Kartenbreite b und der Skalenlänge und die senkrechte Entfernung der oberen Kante kl des vorderen Fensters von der unteren Kante   k2   des rückwärtigen Fensters genau gleich der Kartenlänge   .   Quer durch das   Kästehen,   parallel zu den genannten Kanten ist ein Draht gespannt, der etwas schwächer ist, als die Kerbenbreiten auf den Karten betragen. Dieser Draht ist in verschiedenen Höhen und Breiten verstellbar-was entweder durch eine dem Skalenbilde auf der Karte entsprechende Lochung der Seitenwände oder aber durch eine später (Punkt 2) noch zu beschreibende Vorrichtung geschehen kann-, u. zw. derart, dass jedem Skalenpunkt eine analoge Lage des Drahtes entspricht.

   Werden nun die gekerbten Karten von oben in das senkrecht stehende Kästchen eingelegt (wobei zu deren besseren Führung die Fenster verschlossen sein können), so sinkt jede Karte so tief, als es die Kerbe gestattet. Ist z. B. der Draht an den Punkt gestellt, der der Bezeichnung   dz   entspricht, so werden alle Karten. die auf der Skala   A     mit 1 oder 2   gekerbt sind, weniger tief, alle Karten, welche mit 4 oder 5 gekerbt sind. tiefer sinken, als die mit   J gekerbten   Karten.

   Wird nun das   Kästchen - mit   offenen   Fenstern - etwa um   die Vorderkante   r,   nach vorne gekippt, so drehen 
 EMI1.1 
 die auf der Skala   A     mit 1 oder 2 gekerbt   sind, werden durch die Kante kl, die mit 4 oder 5 gekerbten Karten durch die Kante k2   zurückgehalten.   



   Auf diese Weise werden aus dem ungeordneten Stoss von Karten alle   A3   ausgeschieden. Nun kann auf diese dasselbe Verfahren hinsichtlich der Skala B oder C angewendet werden, indem der Draht auf eine gewünschte Ziffer der Skala B oder C eingestellt und die Karten   A3   eingelegt werden usw. 



   Haben die Karten beispielsweise 6 Skalen mit je 10 Ziffern, so ist es möglich, mittels 6 Kippungen die Karten mit einer bestimmten Zahl bis zu 1,000. 000 herauszufinden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Ordnerkästchen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, da# der durehgespannte Draht mittels Doppelschieber, die längs der Kastenseitenwände durch Zahngetriebe in Führungen gleichmässig verschoben werden, eingestellt werden kann.
    3. Stanze zur Kerbung der Karten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden des Stanzenoberteiles. welche die Kerben ausschneiden, der Länge nach verschiebbar und durch Querschieber mit schief laufendem Fiihrungsschlitz genau einstellbar sind, so dass nach Einstellung der Oberstanze sämt- liche Kerben einer Karte durch einen Druck ausgestanzt werden. EMI3.1
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