AT109260B - Verfahren zur Herstellung von hohlen Bohrstählen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hohlen Bohrstählen.

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  Verfahren zur Herstellung von hohlen Bohrstählen. 



   Die Herstellung von hohlen Bohrstählen ist bisher gewöhnlich in der Weise geschehen, dass in ein im voraus in dem   Bohrstahlwerkstüek   gemachtes Loch (das entweder ganz durchgebohrt und dann an einem Ende zugeschlossen wird oder das nicht   ganz durchgebohrt   ist, so dass ein Boden verbleibt), ein Füllstoff, z. B. ein mehr oder weniger   feinkörniges     Material, wie Silhersand, zermahlte   Kohle oder eine Mischung davon,   eingefüllt   wird, wonach das Loch auch am andern Ende zugeschlossen und das Werkstück bis auf die gewünschte Abmessung ausgewalzt und endlich das Füllmaterial entfernt wird.

   Dieses Verfahren bringt aber den Nachteil mit sich, dass die   Innenfläche   des Bohrstahles mehr oder weniger   körnig   rauh wird, was bei Überanstrengung zu Brüchen Anlass geben kann. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, den Füllstoff durch einen massiven Kern aus Metall, beispielsweise Kupfer, zu ersetzen, welcher zusammen mit dem   Bohrstahlwerkstück   ausgewalzt wird und eine glatte   Innenfläche   ergibt. Dieser massive Kern muss aber, wie andere Füllstoffe nach dem Walzen entfernt werden, was eine bestimmte   Zusammensetzung   des Kernes voraussetzt und in vielen Fällen Schwierigkeiten bieten kann ; nebstdem sind die Herstellungskosten höher als bei dem älteren Verfahren. 



   Die Erfindung bezweckt, nur die Vorteile der oben angegebenen Verfahren auszunutzen, und besteht im wesentlichen darin, dass in ein im voraus in. dem Werkstück hergestelltes Loch ein Rohr aus Eisen oder einem anderen Metall oder einer Metallegierung eingesetzt wird, welches an einem Ende im Zusammenhang mit dem Schliessen des Loches des Werkstückes oder unabhängig davon zugeschlossen wird oder auch. falls das Loch im   Werkstück   nicht durchgebohrt ist, am inneren Ende offen gelassen werden kann. Dieses Rohr wird z. B. mit Sand gefüllt und am Einfüllende geschlossen, wonach das Auswalzen bis auf die   gewünschte Abmessung geschieht,   hierauf wird das Füllmaterial entfernt.

   Hiedurch wird erreicht, dass die Innenfläche des Stahles glatt wird, und dass ein billiger Füllstoff, wie Sand, zur Anwendung gelangen kann ; auch sind die Schwierigkeiten bei der Entfernung des Kernes (des Sandes) beseitigt. Das als   Schutzhülle   dienende Rohr, welches nach dem Auswalzen eine dünne Schale bildet, kann im Bohrstahl bleiben oder auch entfernt werden. Das Rohr, welches aus Eisen, Metall oder einer 
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 oder mit einer Mischung von Leinöl und Graphit od. dgl. bestrichen werden, welche ein Anhaften des
Rohres an der Lochwand bewirkt und den Füllstoff daran hindert, beim Einfüllen zwischen das Rohr und die Loehwand zu gelangen. Der Füllstoff kann in das Rohr auch vor dem Einsetzen in das Loch des   Bohrstahlwerkstückes   eingeführt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von hohlen Bohrstählen, dadurch gekennzeichnet, dass in ein im voraus im Bohrstahlwerkstück hergestelltes Loch ein aus Eisen oder einem andern Metall oder einer
Metallegierung bestehendes Rohr eingesetzt wird, welches z. B. mit   Silbersand   angefüllt ist oder angefüllt wird und an den Enden zugeschlossen wird, wonach das Auswalzen bis auf die gewünschte Abmessung geschieht, und endlich der Füllstoff, gegebenenfalls auch das eingesetzte Rohr, entfernt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das im Bohrstahlwerkstück eingesetzte Rohr in das Loch des Werkstückes dicht eingepasst wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr vor dem Einbringen in das Bohrstahlwerkstück mit einem Mittel bestrichen wird. welches ein Anhaften des Rohres an der Loch- wand im Werkstück bewirkt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT109260D 1926-10-09 1926-10-28 Verfahren zur Herstellung von hohlen Bohrstählen. AT109260B (de)

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