AT109323B - Stützisolator. - Google Patents

Stützisolator.

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  Stützisolator. 



   Mangels eines durchschlagfesten Stützisolators ist man in neuerer Zeit dazu übergegangen, selbst Mittelspannungsleitungen (10 bis 25   k V) mit Hängeisolatoren auszurlisten, um   eine höhere Betriebssicherheit zu erzielen. Diese Massnahme ist ziemlich kostspielig und insbesondere bei bestehenden Leitungen nicht   immer durchführbar,   da meistens die   Mastlängen   nicht ausreichen. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein   durchschlagsieherer Stützisolator.   der auch in bereits bestehende Leitungen eingebaut werden kann, ohne dass an diesen grössere Änderungen vorgenommen werden müssen, wie solche beim Übergang auf Hängeisvlatoren erforderlich sind. 



   Bei den bisher bekannten Stützisolatoren (Delta und Weitschirm) dient der innere Teil zur Aufnahme der   Stütze.   u.   zw.   ragt diese bis zur Höhe des Leitungsbundes oder noch höher in die Hülse hinein. Der Durchschlagsweg von Leitungsbund zur Stütze ist verhältnismässig klein. 



   Beim Isolator gemäss der Erfindung wird der innere Teil in an sich bekannter Weise aus Isoliermaterial hergestellt und mindestens. soweit er vom Isolatorkopf umgeben ist, massiv gehalten. Im übrigen entspricht der Isolator in seiner äusseren Form sowie in der inneren Ausbildung der Schirme den bisher bekannten Bauarten. Durch die massive Ausführung des Innenteiles und den Fortfall einer bis unter den Leitungsbund ragenden   Metallstütze   wird erreicht, dass der Durchschlagsweg durch das Isoliermaterial annähernd so lang ist wie in Luft, so dass nie ein Durchschlag, sondern stets ein Überschlag erfolgen muss.

   Es ist nicht   durchaus nötig,   den tragenden Teil in seiner ganzen Ausdehnung massiv zu halten, vielmehr kann im untern Teil ein Hohlraum übrigbleiben, der ein besseres Austrocknen gestattet, doch ist dieser so zu bemessen, dass stets ein   Überschlag   und nie ein Durchschlag erfolgt. Die Grösse schwankt mit der Güte des Porzellans und ist versuchsmässig zu ermitteln. Mindestens der den Isolatorkopf tragende Teil ist massiv zu wählen. Tragender Teil und Isolatorkopf brauchen nicht getrennt hergestellt und auf besondere Weise miteinander verbunden (verkittet) zu werden. es ist auch ohne weiteres möglich, den Isolator ans einem Stück herzustellen. 



   Erfindungsgemäss wird der Isolator an seinem erweiterten Fussende derart von einer mit Ge-   windeschaft   od. dgl. versehenen   Kappe umfasst,   dass alle Teile der Kappe und des Bolzens ausserhalb der   Umrandnngslinie   des Isolators bleiben und dieser wie ein gewöhnlicher   Stützer   an einer Traverse od. dgl. befestigt werden kann. 



   Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines solchen Isolators. Der Schirm a ist unverändert, während der Innenteil b massiv ist. Beide Teile können in einer der bekannten Arten verbunden bzw. aus einem Stück hergestellt werden, wie dies bei kleineren Typen   üblich   ist. Der tragende Teil wird mittels Blei oder sonst geeigneten Materials in der Fassung c befestigt, die einen mit Gewinde zu versehenden Schaft   d     besitzt, so dass   der gesamte Isolator wie ein normaler Isolator behandelt werden kann. Es steht nichts im Wege, die Form des Isolators beliebig abzuändern.

   Die einfachste Art ist z.   B.     ein einfacher Porzellanstab,   der an seinem untersten Ende gefasst ist und an seinem oberen Ende ein Dach aus Metall oder Porzellan trägt, an   dem'-das Leitungsseil befestigt   werden   ktmnl,  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 gefasst wird, dass alle Teile der Kappe (Bp und des Schaftes (d) ausserhalb der Umrandungslinie des Isolierkörpers verbleiben. EMI2.2
AT109323D 1924-10-10 1925-09-30 Stützisolator. AT109323B (de)

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