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Den Gegenstand des Patentes Nr. 105367 bildet ein Grasverteiler an einer Mähmaschine mit quer an einem mittleren Ausleger vor den Laufrädern angeordnetem Messerbalken, welcher Verteiler aus einem lotrechten, um eine Achse hin und her schwingenden Flügel besteht, der das Abwerfen des anfallenden geschnittenen Gutes beiderseits des Auslegers bewirkt.
Gemäss der zusätzlichen Erfindung bildet der Grasverteiler eine nach hinten ansteigende Bahn, was sich für den beabsichtigten Erfolg infosem als besonders zweckdienlich erweist, weil hiebei das auf den Verteiler gelangende geschnittene Gut von ihm von unten herauf, d. h. in der Richtung des geringsten Widerstandes, auseinander gerissen und beiderseits vom Ausleger abgeworfen wird. Zweckmässig ist diese nach hinten ansteigende Bahn im Querschnitt dachförmig und bildet im Grundriss ein mit einer Spitze nach vorne gerichtetes Dreieck.
Diese Ausführungsart des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 den Verteiler im Seitenriss. Fig. 2 die Öberansicht. Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 1 und Fig. 4 eine etwas geänderte Ausführungsform.
Es ist 1 der Messerbalken, welchei in seiner Längsmitte schwenkbar am Ausleger 3 befestigt ist, der in der Längsmittelebene der Maschine liegt, so dass die Schneidvorrichtung sich vor den Laufrädern befindet. 3'ist das Messer, welches seine Hin-und Herbewegung durch Vermittlung einer Zahnstange 4 und eines zweiarmigen, um eine lotrechte Achse 10 schwingenden Hebel 5 erhält ; letzterer greift mittels Verzahnung in die Zähne eines Antriebshebels 6 ein, welcher durch eine Schubstange 7 von einem Motor der Maschine aus bewegt wird.
Die senkrechte Drehachse 11 des Antriebshebels 6 dient gleichzeitig der Lagerung des Verteilers , welcher durch Vermittlung eines in eine Aussparung desselben fassenden kugeligen Zapfens 15 des Schwinghebels 5 um eine Achse hin und her geschwungen wird.
Wie ersichtlich bilden die zusammenstossenden zwei Flächen des im Querschnitt dachförmigen
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Dreiecks mit vorne liegender Spitze aufweist.
Der am Schwinghebel 5 befestigte Mitnehmerzapfen 15 für den Verteiler13 ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1-3 vor, bei der Ausführungsform nach Fig. 4 dagegen hinter der Drehachse 10 des Schwinghebels 5 angeordnet ; im ersteren Fall bewegen sich der Schwinghebel 5 und der Verteiler 13 gleichsinnig, im zweiten Fall zueinander entgegengesetzt. was für den Massenausgleich günstig ist. Der Verteiler 13 hat vorne seinen grössten Ausschlag.
Der unter das geschnittene Gut greifende, hin und her schwingende Verteiler 13 reisst das rittlings auf seine nach hinten ansteigende Firstkante gelangende Gut von unten herauf, d. h. in der Richtung des geringsten Widerstandes, auseinander und wirft es links und rechts vom Ausleger 3 auf den Boden.
Infolge der beschriebenen Form bietet der Verteiler zugleich den unter ihm liegenden Antriebsteilen einen gewissen Schutz.
Es hat sich gezeigt, dass auf diese Weise selbst dann eine Stauung von geschnittenem Gut am Ausleger 3 vermieden wird, wenn z. B. das Gras sehr wirr. an den Boden gedrüekt, nass und teilweise
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