AT109427B - Gelenkige Verbindung für Rohre oder Schläuche. - Google Patents

Gelenkige Verbindung für Rohre oder Schläuche.

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AT109427B
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Gustav Schlick Fa
Friedmann Alex Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gelenkige Verbindung für Rohre oder Schläuche. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine gelenkige Verbindung für Rohre oder Schläuche, mit um Drehzapfen schwingenden Gelenkteilen und ungebrochenem Durchgang des fortzuleitenden Mediums, wobei die Abdichtung durch einen an einer   Dichtungsfläche   gleitenden Dichtungsring bewirkt wird und betrifft eine derartige Ausbildung des Gelenkes, dass die Auswechslung des Dichtungsringes auf ein Minimum an Zeit und Arbeit reduziert wird. was für die Betriebsbrauchbarkeit von grösster Bedeutung ist, dass ferner eine gute und   möglichst   lang dauernde Dichtheit des Gelenkes gewährleistet ist, dass ein Festfrieren des Gelenkes ausser Betrieb vermieden wird, so dass z.

   B. die Manipulation des Kuppelns, einer mit solchen Gelenken versehenen Heizkupplung ohne Schwierigkeit jederzeit vorgenommen werden kann und schliesslich eine solche Bauart, bei der die ausser dem Dichtungsring noch auszuwechselnden Drehzapfenlager leicht austauschbar sind. 



   Dies wird der Erfindung gemäss durch die Kombination eines im Drehzapfen gelagerten Gelenkes mit einer hohlkugeligen   Dichtungsfläche   erreicht, an der ein am Ende des inneren Gelenkteiles sitzender, um die Drehzapfen schwingender stulpartiger Dichtungsring gleitet, wobei die hohlkugelige Dichtungfläche derart angeordnet ist, dass die zwischen den dichtenden Teilen durchsickernden Wassermengen frei abfliessen können, so dass sich weder vor noch hinter dem Dichtungsring Wasser ansammeln kann und die unter dem Schutze der hohlkugeligen Haube angeordneten Aufhängeorgane vor einem Festfrieren infolge angesammelten Wassers bewahrt werden, ferner dadurch, dass die Hohlkugelhaube zwei Drehzapfenlager enthält, die leicht herausgenommen werden können und zwei Schlitze,

   die nach dem Entfernen der Lager eine Zerlegung des Gelenkes in seine beiden Hälften ohne weiteres gestatten. 



   Die rasche Auswechslung des Dichtungsringes wird dadurch ermöglicht, dass er am Ende des inneren Gelenkteiles sitzt, der um Drehzapfen schwingend angeordnet ist. Durch Herausnehmen zweier Drehzapfenlager kann der Dichtungsring freigelegt werden ; eine Beschädigung der metallischen Dichtung- 
 EMI1.1 
 Haube des äusseren Gelenkteiles befindet. 



   Zur Sicherung einer guten und lange dauernden Dichtheit, d. h., zur Überbrückung des durch Abnutzung der Drehzapfen veränderlichen Spalte zwischen dem inneren Gelenkteil und der Dichtungfläche ist der Dichtungsring aus elastischem Material, z. B. Gummi oder bei höheren Temperaturen Hartgummi, hergestellt und entsprechend gestaltet, um sich unter der Wirkung des auf ihm lastenden Druckes der Dichtungsfläche anzulegen, ohne dass Federn im Dampfraum angewendet werden müssen. 



   Es liegt ferner ein Vorteil von grosser praktischer Bedeutung darin, dass bei der Zerlegung des Gelenkes die Lager und nicht die Zapfen entfernt werden. Es ist klar, dass die naturgemäss schwachen Zapfen aus einem Material von grösserer Festigkeit bestehen müssen, als z. B. die Lager. Feste Materialien sind aber gewöhnlich auch härter und nutzen sich wenig ab. Die   Lagerbüchsen   hingegen müssen   verhältnis-   mässig weich sein und nutzen sich stark ab. Es ist daher vorteilhaft, gerade die Lager auswechselbar zu machen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 stellt einen vertikalen axialen Schnitt durch das Kugelgelenk in Richtung der Zapfenachse 7-7 dar (gewöhnliche Betriebsstellung bei grösstem Ausschlag). Fig. 2 zeigt einen senkrecht auf Fig. 1 stehenden Schnitt durch die Rohrachsen, wobei das innere (untere)   Rohrende   in den grössten Ausschlag um Zapfen 8 gedreht ist. 



  Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Achsen   d"r beiden Tragzapfenpaale   7 und 8. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Gegen die obere (äussere)   Kugelhaube j ! legt sich   der   stulpartige Dichtungsring.'2.   der im vorderen Teile des   beweglichen Röhrendes'. 3 geführt   wird und sich auf den   Zwischenring- stützt.   Dieser gleitet auf dem inneren Tragringe 5 zur Ermöglichung axialer Drehbewegungen des Rohrendes Der innere Tragring 5 nimmt in Schlitzen die im äusseren Tragringe 6 befestigten Tragzapfen 7 auf und vermittelt die Drehung des Gelenkes um diese Zapfen als ersten Teil der kardanischen Bewegung. Der äussere Tragring 6 trägt senkrecht zur Achse der Zapfen 7 die beiden Tragzapfen   8,   welche sieh durch Vermittlung 
 EMI2.1 
 vollenden. 



   Zwei Schlitze im äusseren Kugelgehäuse 1 in der Breite der   Tragzapfen 8 ermöglichen   die Einführung der Tragzapfen 8 in dieses Gehäuse. An das Rohrende   3 ist   das   anzuschliessende   Rohr oder das zur Aufnahme des beweglichen Schlauches dienende   Zwischenstück 10   mit Gasgewinde aufgeschraubt und durch eine Schraube gesichert. 
 EMI2.2 
 Betriebes an dem Dichtungsringe 2 austretende Flüssigkeit besitzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gelenkige Verbindung für Rohre oder Schläuche, dadurch gekennzeichnet, dass am inneren, 
 EMI2.3 
 durch den Leitungsdruck an die   Dichtungsfläche gepresst wird,   so dass die Drehzapfenlagerung in den Betriebspausen völlig unbelastet ist und leicht gelöst oder montiert werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere, rohrförmig ausgebildete Gelenkteil auf der Seite des Dichtungsringes eine trompetenartige Erweiterung aufweist, so dass eine Annäherung zwischen dem inneren und äusseren Gelenkteil nur an dem den Dichtungsring stützenden Rande stattfindet und zwischen den beiden Gelenkteilen ein grosser Raum frei bleibt, zu dem Zwecke, eine Ansammlung von Kondenswasser zwischen diesen Gelenkteilen zu verhindern.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Gelenkteil zwei vom Rande ausgehende Schlitze aufweist, die durch Lagerbüchsen (9) überbrückt werden und breiter. sind als der Drehzapfendurchmesser, so dass nach dem Herausnehmen der beiden Lagerbüchsen der innere Gelenkteil samt den Drehzapfen ohne weiteres herausgezogen werden kann.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb des abgedichteten Raumes angeordneten Drehzapfen und ihre Lager innerhalb des die Dichtungsfläche tragenden Gelenkteiles bzw. in diesem Gelenkteil selbst angeordnet werden.
AT109427D 1923-07-23 1924-07-18 Gelenkige Verbindung für Rohre oder Schläuche. AT109427B (de)

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DE109427X 1923-07-23

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AT109427B true AT109427B (de) 1928-04-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006059298A1 (de) * 2006-12-15 2008-06-19 Bayerische Motoren Werke Ag Verbindung für einen Schlauch mit einem Gehäuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006059298A1 (de) * 2006-12-15 2008-06-19 Bayerische Motoren Werke Ag Verbindung für einen Schlauch mit einem Gehäuse

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